Die Planungen für den Neubau des Verbandsgemeindehauses in Montabaur kommen in die entscheidende Phase, denn die Verbandsgemeinde hat jetzt den Architektenwettbewerb gestartet. Bis zum 1. Dezember können sich interessierte Büros für die Teilnahme bewerben.
Jetzt sind Ideen gefragt: Wie kann das neue Verbandsgemeindehaus ansprechend gestaltet werden, wie können die funktionalen Anforderungen erfüllt werden und wie das neue Bürogebäude in die Umgebung integriert werden? Seitens der Politik und Verwaltung wurden in den letzten Monaten die Anforderungen an das neue Gebäude definiert: Es gibt ein baureifes Grundstück, einen umfangreichen Bedarfsplan für Räume und Funktionen, es ist entschieden, dass eine Tiefgarage gebaut wird und wie diese ins Verkehrsnetz integriert werden soll, Fragen der Finanzierung sind geklärt und schließlich haben die neue Zubringerstraße schon einen Namen: Am Gerberhof. All das sind die Grundlagen für den Architektenwettbewerb, den das eigens gegründete Preisgericht jetzt ausgelobt hat. Dem Preisgericht gehören der amtierende Bürgermeister Edmund Schaaf, sein designierter Nachfolger Ulrich Richter-Hopprich, Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland, Vertreter aus dem Verbandsgemeinderat und der Verwaltung sowie fünf Architekten als Fachpreisrichter an. Bild: Platz für Ideen. Auf diesem Grundstück „Am Gerberhof“ soll das neue Verbandsgemeindehaus entstehen. Dafür wurde jetzt der Architektenwettbewerb gestartet. (Bild: Olaf Nitz)
Der Schwedenturm in Montabaur wird von Grund auf saniert. Der kleine Turm ist ein Teil der alten Stadtbefestigung und liegt zwischen dem Seniorenzentrum Azurit und der Parkanlage „Im Gebück“ hinter der katholischen Pfarrkirche. Unterhalb des Turms verläuft ein Fußweg, der aus Sicherheitsgründen während der gesamten Sanierungszeit bis zum Herbst gesperrt bleiben muss. Rund 250.000 Euro wird die Stadt Montabaur in den Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes investieren. Foto Stadtverwaltung: Der alte Turm hinter dem „Gebück“ wird im Montabaurer Volksmund Schwedenturm genannt. Diese Bezeichnung beruht wohl mehr auf Legenden denn auf historisch gesicherten Tatsachen. Einige dieser Erzählungen beziehen sich auf die Zeit des Dreißigjährigen Krieges als Montabaur von den Schweden belagert wurde. Während der Belagerung spielte der Turm aufgrund seiner strategischen Lage sicherlich eine wichtige Rolle. Der Schwedenturm in Montabaur wird von Grund auf saniert. Das denkmalgeschützte Gebäude war einst ein Eckpfeiler der mächtigen Stadtbefestigung.
Die Stadt Montabaur und der Westerwaldkreis laden die Bürger gemeinsam zur zentralen Friedensgedenkfeier auf den Hauptfriedhof in Montabaur ein. Am Sonntag, dem 19. November, um 17.30 Uhr, wird auf dem „Ehrenhain 1939/45 Westerwald“ der Opfer der Kriege gedacht. Dazu wird der Friedhof feierlich mit Kerzen und Fackeln beleuchtet. Vertreter von Stadt, Kreis und Kirche gedenken der Opfer und appellieren, sich für Frieden in unserer Zeit einzusetzen. Für den musikalischen Rahmen sorgen der Musikverein Horressen und der Kinder- und Jugendchor St. Peter in Ketten. Weitere Mitwirkende sind das Amateurtheater „die oase“ sowie die Schützengesellschaft und die Freiwillige Feuerwehr Montabaur.
WALLMEROD. Etwa 30 Geflüchtete und ehrenamtlichen Helfer hat die Landtagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet (SPD) in den Landtag nach Mainz eingeladen. Bei der Besichtigung des Plenarsaals hatten die Besucher die Gelegenheit, die besondere Atmosphäre eines Parlaments zu spüren. Man konnte die Plätze einnehmen, auf denen bei politischen Debatten bekannte Politikerinnen und Politiker sitzen. Kompetent wurde den eingeladenen Geflüchteten und ihren ehrenamtlichen Begleitern erklärt, wie solche Sitzungen ablaufen. Gruppiert um das Rednerpult, von dem aus für unser Land wichtige Reden gehalten werden, ließen sich die Besucher am Ende der Besichtigung des Plenarsaals fotografieren. Danach war Zeit und Gelegenheit, dass Geflüchtete Frau Dr. Machalet ihre Fragen und Nöte vortragen konnten. Dieser Programmpunkt war besonders den Flüchtlingen wichtig.
Kreis Altenkirchen. Aus einem unverbindlichen Appell wird eine rechtliche Allgemeinverfügung: Ab Dienstag, 28. Juli 2026, ist die Wasserentnahme aus allen Oberflächengewässern im Landkreis Altenkirchen untersagt. Zu diesem Schritt sieht sich nunmehr auch die Kreisverwaltung aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der teils großen Hitze gezwungen. „Der jüngste Niederschlag war im wahrsten Sinne des Wortes nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Von daher ist diese Maßnahme sicherlich nachvollziehbar – es reicht allein der Blick auf unsere Bäche und Flüsse. Und eine Besserung ist nach wie vor nicht in Sicht“, so der 1. Kreisbeigeordnete Tobias Gerhardus. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 30. September 2026, kann aber bei Bedarf verlängert werden.
Weiterlesen ...Bad Marienberger Sommerfestival
Am Dienstag, 4. August 2026, verwandelt sich der Bad Marienberger Marktplatz erneut in eine stimmungsvolle Open-Air-Bühne. Von 19:00 bis 22:00 Uhr sorgt die Band TonBand im Rahmen des Bad Marienberger Sommerfestivals für beste Unterhaltung mit den größten Rock- und Pop-Hits der 70er, 80er und 90er Jahre. Der Eintritt ist frei.
Sperrung im Steinweg ab 10. August
Die Sanierung der unterirdischen Stadtbachverrohrung in Montabaur steht vor dem Abschluss. Knapp 1.600 Meter sind schon geschafft, doch die letzten 20 Meter haben es nochmal in sich, denn es müssen in offener Bauweise zwei neue Rohre eingesetzt werden – und das mitten in der Stadt. Dazu wird ab dem 10. August der Steinweg zwischen der Wilhelm-Mangels-Straße bis einschließlich der Zufahrt zur Tiefgarage Altstadt I komplett für Fahrzeuge gesperrt. Die Maßnahme kann bis zu sechs Wochen dauern.
Weiterlesen ...Nachdem am bereits geplanten offiziellen Eröffnungstag im Juni 2026 ein Kind gleich zu Anfang der Veranstaltung stürzte, wurde die Veranstaltung abgesagt. Nun trafen sich Anfang Juli noch einmal alle am Projekt beteiligten Partner, um das Projekt offiziell zu würdigen.
Am Pumptrack zusammen kamen Bürgermeisterin Alexandra Marzi, Stadtbürgermeister Markus Schlotter, der Projektverantwortliche bei der VG Wirges Ralph Kaiser, sowie zwei Vertreter der Else-Schütz-Stiftung, Dr. Johann Christian Meier und Cordula Simmons.
Die von der Else-Schütz-Stiftung mit einer Sachspende in Höhe von 150.000 Euro finanzierte Anlage ist bereits seit Mitte Juni für die Benutzung freigegeben und wird von Kindern und Jugendlichen gut angenommen.
Weiterlesen ...Vereinsring zieht nach vier erfolgreichen Kirmestagen eine rundum positive Bilanz
Sessenhausen. Mit einem neuen Besucherrekord am Kirmessamstag und deutlich gestiegenen Besucherzahlen ist die Sessenhäuser Kirmes 2026 zu Ende gegangen. Der Vereinsring Sessenhausen blickt entsprechend zufrieden auf die vier Festtage zurück.
Besonders erfreulich entwickelte sich bereits der Freitag. Rund 1.000 Menschen kamen im Laufe des Abends auf den Sessenhäuser Kirchplatz und sorgten bei der Showband BARBED WIRE für ein volles Festzelt und eine ausgelassene Party. Damit konnte die Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Diez (ots)
Am 24.07.2026 gegen 12:00 Uhr kam es in der Heidestraße in 65582 Diez zum Vollbrand eines Seecontainers. Aus bisher unbekannter Ursache geriet ein Seecontainer, welcher mittels Überdachung an einen Bungalow angebaut wurde, in Brand. Dieser griff auf weitere Anbauten des Bungalows und schlussendlich auf das Dach über. Durch Kräfte der Feuerwehr konnte ein weiteres Ausbreiten verhindert und der Brand schlussendlich gelöscht werden. Der Bungalow ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar, an einem Nachbarhaus entstand durch die Hitzeentwicklung leichter Schaden. Es wurden keine Personen verletzt. Der Gesamtschaden dürfte sich auf einen niedrigen 6-stelligen Wert belaufen. Die Brandursache ist nun Gegenstand polizeilichen Ermittlungen. (Polizei Diez)