Dierdorf (ots)
Am 10.12.2025, um 10:30 Uhr, ereignete sich in der Ortslage Dierdorf in der Neuwieder Straßer ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Der Geschädigte befuhr mit seinem Fahrrad die Neuwieder Straße in Fahrtrichtung Marienhausen. An der Einmündung zur Hauptstraße wurde dem Geschädigten durch einen PKW-Fahrer, der von der Hauptstraße auf die Neuwieder Straße abbiegen wollte die Vorfahrt genommen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden bremse der Geschädigte sein Fahrrad derart stark ab, dass er stürzte. Durch das Sturzgeschehen wurde der Geschädigte verletzt. Der Unfallbeteiligte PKW entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Aktuell liegen der Polizei Straßenhaus keine Hinweise auf den Verursacher vor. Vermutlich hat der Fahrer des PKW das Unfallgeschehen nicht mitbekommen. (Polizei Straßenhaus)
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Diez: Einbrecher in Zahnarzt- und Zahntechnikpraxis festgenommen
Montabaur: Heinrich-Roth-Realschule plus eröffnet Erweiterungsbau
Westerwaldkreis: Führerscheine müssen nach EU-Vorgaben umgetauscht werden
In Diez kam es zu Einbrüchen in eine Zahnarztpraxis und eine Praxis für Zahntechnik. Die Täter hatten mehrere Sicherheitstüren aufgebrochen und hochwertige Geräte gestohlen. Die Polizei konnte noch am selben Tag drei Tatverdächtige aus Frankfurt festnehmen. Zwei der Männer wurden dem Amtsgericht Koblenz vorgeführt, wo Haftbefehle erlassen wurden. Die Ermittlungen laufen weiter.
Die Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur hat ihren neuen Anbau offiziell eröffnet. Rund 540 Schüler nutzen nun zusätzliche Klassenräume, einen Ganztagsbereich mit Multifunktionsraum und eine Teeküche. Die Baukosten betrugen etwa 5,3 Millionen Euro, unterstützt durch Zuschüsse von Land und Kreis. Die neuen Räume ermöglichen flexible Nutzung für Unterricht, Freizeit und Ganztagsangebote. Bei der Einweihung übergaben die Architekten symbolisch den Schlüssel, begleitet von Vertretern der Verwaltung, der Schule und der Schülerschaft.
Die Kreisverwaltung Westerwaldkreis weist darauf hin, dass alle Führerscheine vor 2013 verpflichtend umgetauscht werden müssen. Betroffen sind sowohl Papierführerscheine als auch ältere Kartenführerscheine. Die Fristen richten sich nach Ausstellungsjahr oder Geburtsjahrgang, die ersten Umtauschfristen laufen bereits im Januar 2026 ab. Der Umtausch erfolgt bei der Führerscheinstelle in Montabaur oder über die Bürgerbüros der Verbandsgemeinden. Bei versäumter Frist drohen Bußgelder und Probleme bei Fahrten im Ausland.
Das Polizeipräsidium Koblenz führte am gestrigen Dienstagabend, den 09.12.2025, unter Federführung der Polizeidirektion Neuwied präsidialweit umfangreiche Einsatzmaßnahmen zur Bekämpfung der Glücksspielkriminalität durch.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Koblenz wurden im Rahmen dieses Einsatzes durch die Kriminalinspektionen Neuwied, Mayen, Montabaur und Koblenz mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik insgesamt 21 Durchsuchungsbeschlüsse in den Regionen Neuwied, Linz am Rhein, Bad Hönningen, Selters (Westerwald), Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bad Honnef, Troisdorf und St. Augustin zeitgleich vollstreckt. Durchsucht wurden Gaststättenräume, Cafés und Privatwohnungen. Begleitet wurde der Einsatz von präventivpolizeilichen Glücksspielkontrollen in Koblenz und Bad Neuenahr-Ahrweiler. An dem Einsatz waren neben rund 200 polizeilichen Einsatzkräften auch die zuständigen Ordnungsbehörden beteiligt.
Altenkirchen (ots)
Am Dienstag, 09.12.2025, gegen 17.35 Uhr, ereignete sich in Altenkirchen ein Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte ein 12-jähriger Junge, die Kölner Straße, zu Fuß zu überqueren. Hierbei kam es zur Kollision mit einem Pkw, der die Kölner Straße in Richtung Helmenzen befuhr. Das Kind erlitt bei dem Verkehrsunfall Verletzungen. Es wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der 28-jährige Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. (Polizei Altenkirchen)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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