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Service & Lebenshilfe – Ihre Unterstützung bei Radio Westerwald

In unserem Bereich „Service und Lebenshilfe“ bieten wir Ihnen nützliche Informationen, Tipps und Unterstützung zu Themen, die den Alltag erleichtern. Von Gesundheit und Notfalltipps bis zu wichtigen Telefonnummern und allgemeinen Lebenshilfe-Themen – Radio Westerwald sorgt dafür, dass Sie immer gut informiert sind, wenn es darauf ankommt. Egal ob Sie nach wichtigen Kontaktadressen suchen oder praktische Hinweise für den Alltag benötigen, hier finden Sie die Hilfe, die Sie suchen.

Mainz (ots)

(VZ-RLP / 10.06.2020) Durch die Corona-Pandemie sind viele Urlaubsträume geplatzt. Reiselustige planen aber trotzdem einen Urlaub und schwenken vielleicht für die Unterkunft auf eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus um statt eine Pauschalreise zu buchen. Aber auch bei individuell gebuchten Reiseleistungen ist Vorsicht geboten. Denn selbst der schönste Urlaubstraum kann sich in einen Albtraum verwandeln. Und zwar dann, wenn Betrüger mit falschen oder nichtexistierenden Ferienhäusern und -wohnungen im Internet locken. Da hat man endlich das Traumziel gefunden, seinen Wunschzeitraum gebucht, das Geld bezahlt - um dann festzustellen: Die Wohnung gibt es gar nicht oder der angebliche Vermieter ist in Wahrheit ein Betrüger. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz geben deshalb vor der anstehenden Urlaubszeit Tipps, wie man sich vor Betrügereien und Enttäuschungen bei der Buchung eines Feriendomizils schützen kann.

20200609 Kirchen ChristenCoronakrise: Gotteshaus „St. Peter in Ketten“ bietet mehr Platz
Montabaur. Die Montabaurer Katholiken helfen ihren evangelischen Geschwistern: Ab Freitag, 12. Juni, feiert die Evangelische Kirchengemeinde ihre Gottesdienste bis auf weiteres in der Katholischen Kirche St. Peter in Ketten.
Eine Übergangslösung, die Mut macht, findet die evangelische Pfarrerin Anne Pollmächer: „Ich habe während der vergangenen Wochen viele Gespräche mit den Menschen aus unserer Gemeinde geführt. Sie sehnen sich sehr danach, wieder zu einem Gottesdienst zu kommen. Aber sie scheuen sich auch davor, anderen den Platz wegzunehmen.“ Denn aufgrund der derzeitigen Corona-Vorgaben sind „echte“ Gottesdienste in den evangelischen Kirchen der Kreisstadt schwierig: Der Zugang zur Pauluskirche ist wegen der Arbeiten am Glockenturm eingeschränkt, und in der Lutherkirche dürfen maximal 30 Menschen zusammen feiern – kein Vergleich zu den rund 100 Besucherinnen und Besuchern, die dort an normalen Sonntagen Gott loben. „Deshalb haben wir nach anderen Möglichkeiten gesucht und sind bei den Katholiken nicht nur auf offene Ohren, sondern auf ganz viel Gastfreundschaft gestoßen“, freut sich die Pfarrerin.

Unter dem Motto „Das geht gut“ hat die Pfarrei Liebfrauen Westerburg ein buntes Alternativprogramm zur Fronleichnamsprozession entwickelt – Abschied von Pfarrer Peter Hofacker in Salz
WESTERBURG. Zu Fronleichnam sind noch die Prozessionen verboten. Fronleichnam soll aber nicht einfach abgesagt werden. Deshalb lädt die Pfarrei 
Liebfrauen Westerburg dazu ein, an Fronleichnam neue Wege zu gehen! Man kann zu den geistlichen Angeboten in den einzelnen Kirchen und Kapellen mit dem Fahrrad oder Skateboard, oder auch ganz konventionell mit dem Auto fahren, lädt Pfarrer Ralf Hufsky zusammen mit dem Pastoralteam und den beteiligten Ortsausschüssen zu einem bunten Alternativprogramm ein.

20200604 Familienberatung CaritasCorona-Pandemie stellt Familien vor eine Herausforderung
WESTERWALDKREIS/RHEIN-LAHN-KREIS. Die Corona-Pandemie stellt derzeit nicht nur die Wirtschaft und das öffentliche Leben auf den Prüfstand. Auch in den eigenen vier Wänden ist die Krise zu spüren. Meldungen von steigenden Zahlen häuslicher Gewalt sowie Berichte über Stresssituationen in der Familie häufen sich. „Wir alle sind durch die Corona-Pandemie mit einer Situation konfrontiert, die uns als Einzelne wie auch als Familien und als Gesellschaft vor ungewohnte Herausforderungen stellt - nicht nur ökonomisch und medizinisch, sondern auch aus zwischenmenschlicher und psychologischer Sicht“, betont Thomas Jeschke, Stellenleiter der Familienberatungsstellen beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn. Claudia Schneider, Psychologin und Erziehungsberaterin beim Caritasverband, erklärt: „Für viele Menschen ist die Nähe, in der sie derzeit leben müssen, ungewohnt und ungeübt. Daher liegen die Nerven oft blank, Geduld und Belastbarkeit stoßen an ihre Grenzen. Daraus resultierend kommt es zu Konflikten und auch zu häuslicher Gewalt.“ Allerdings sehen Jeschke und Schneider die Corona-Problematik nicht ausschließlich in den Familien: „Andere Menschen wiederum leben alleine, vermissen den sozialen Kontakt und fühlen sich einsam“, so die Caritas-Experten.

Neuartiges Coronavirus: Die wichtigsten Fragen und Antworten - Appell: Soziale Kontakte reduzieren

Das neuartige Coronavirus beunruhigt die Menschen weltweit. Nachdem Ende Januar die ersten Fälle in Deutschland bestätigt wurden, hat sich das Virus bundesweit verbreitet. Um die Ausbreitung zu verlangsamen, hat die Politik weitreichende Maßnahmen beschlossen. Wie kann man sich vor dem Virus schützen? Und wie sollte man sich in der derzeitigen Lage verhalten? Anja Debrodt, Ärztin im AOK-Bundesverband, zu den wichtigsten Fragen:

Was ist über den neuartigen Erreger bekannt?
Der neue Erreger gehört zum Stamm der Coronaviren. Diese Viren sind meist auf bestimmte Tiere wie Vögel oder Säugetiere spezialisiert, die sie als Wirt befallen. Die normalen Coronaviren des Menschen führen meist nur zu leichten Erkältungen. Sie können aber auch zu sehr schwerwiegenden Erkrankungen führen, vor allem, wenn es ihnen beispielsweise gelingt, von Tieren auf den Menschen überzuspringen. 2002 bis 2003 hatte dies zur SARS-Epidemie geführt, die die Welt in Atem gehalten hat; 2012 kam die MERS-Epidemie im Nahen Osten. Das neue Virus hat sich inzwischen über die ganze Welt verbreitet. Die WHO hat dem Virus aufgrund seiner Verwandtschaft zum SARS-Coronavirus den offiziellen Namen „SARS-Corona-Virus 2“ (SARS-CoV-2) gegeben. Die durch das Virus ausgelöste Erkrankung wird Covid-2019 (Coronavirus Disease 2019) genannt. Derzeit gehen Seuchenexperten und -expertinnen davon aus, dass sich die ersten Patienten im Dezember 2019 auf einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan angesteckt haben.