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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.
Ab dem 15. Dezember gibt es in der Limburger Innenstadt zehn Ladezonen mit insgesamt 29 Stellplätzen. Sie sollen dazu dienen, dass das Be- und Entladen von Waren und Sendungen künftig ohne negative Auswirkungen auf den fließenden Verkehr stattfindet.
Politik und Verwaltung in Limburg haben verschiedene Projekte und Konzepte initiiert, in Auftrag gegeben oder erstellt, damit sich der Verkehr mit Kraftfahrzeugen weniger belastend auf die Innenstadt und die dort lebenden und arbeitenden Menschen auswirkt. Es zeigt durchaus Erfolg, denn die Stickstoffdioxidbelastung ist seit nunmehr zwei Jahren im Jahresmittel unter dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Aktuell liegt der sogenannte gleitende Jahresmittelwert an der Messstelle Schiede I bei 36,8 µg/m³.
Hachenburg (ots)
Am Mittwoch, dem 06.12.2023 wurde der Polizei um ca. 10 Uhr mitgeteilt, dass in der Hachenburger Gartenstraße (vor der Verbandsgemeindeverwaltung) ein Fußgänger zusammengebrochen sei und zurzeit reanimiert werde. Trotz Einsatzes eines Defibrillators konnte der herbeigerufene Notarzt nur noch den Tod des 72-jährigen Mannes aus der Verbandsgemeinde Daaden feststellen. Der Tod dürfte aufgrund einer Vorerkrankung eingetreten sein. (Quelle Polizei Hachenburg)
Die Aufenthaltserlaubnisse von Geflüchteten aus der Ukraine, die vor dem russischen Angriffskrieg geflohen sind und in Deutschland Schutz erhalten, gelten automatisch bis zum 4. März 2025 fort. Die entsprechende Rechtsverordnung (Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung – Ukraine-AufenthFGV) des Bundesinnenministeriums ist in Kraft getreten. Geflüchtete müssen somit keinen Termin bei der Ausländerbehörde vereinbaren, um die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen.
Siershahn (ots)
Am Dienstag, 06.12.2023, gegen 23:25 Uhr, gingen bei der Polizeiinspektion Montabaur eine Vielzahl von Notrufen ein, dass es auf dem Gelände eines Industriebetriebes in Siershahn zu einer Explosion gekommen sein soll. Es wurden umgehend starke Kräfte Feuerwehr entsandt. Vor Ort wurde festgestellt, dass es bei einem Autoklaven zu einem Überdruck kam, der über eine Berstscheibe kontrolliert entweichen konnte. Es kam zu keinem Personen- oder Sachschaden, auch zu keiner Explosion. Für die Bevölkerung und der Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr! (Quelle Polizei Montabaur)
Der Haushalt für das kommende Jahr befindet sich derzeit in der Beratung und soll am 18. Dezember von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Die Beratungen werden nicht einfacher, denn es kommen neue Kosten hinzu. Statt einer Million Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen sollen nun drei Millionen Euro im Etat des kommenden Jahres zur Verfügung gestellt werden. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung eine entsprechende Beschlussempfehlung an die Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebracht.
„Ich habe in meiner Haushaltsrede schon deutlich gemacht, dass die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen Daueraufgaben sind, der wir uns zu stellen haben. Die hohen Zuweisungszahlen der vergangenen Monate erfordern von uns, dass wir mehr Wohnraum zur Verfügung stellen“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich mit einem Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz persönlich für eine Klarstellung der Bundesregierung zu den gemeinsam beschlossenen und versprochenen Hilfen und Unterstützungsmaßnahmen für die Opfer der Flutkatastrophe vom Sommer 2021 eingesetzt. „Ich gehe fest davon aus, dass der Bund trotz der sich aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ergebenden Folgen seine Verpflichtungen aus dem Aufbauhilfefonds-Errichtungsgesetz 2021 erfüllen wird“, schrieb die Ministerpräsidentin an den Bundeskanzler.