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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.

Limburg-Weilburg. Einen Zuschuss in Höhe von 33.600 Euro für „ein Mehr an Lebensqualität“ konnte der Bürgermeister der Gemeinde Mengerskirchen, Thomas Scholz (CDU), aus den Händen des Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Limburg-Weilburg, Jörg Sauer (SPD), entgegennehmen. „Mengerskirchen beschäftigt sich wie viele andere Kommunen mit dem demographischen Wandel und seinen Folgen“, erklärte Scholz. Um dem gut begegnen zu können, werde mit dem Geld unter anderem ein Konzept zum Aufbau von Vernetzungsstrukturen, zur Förderung des Miteinanders und zur Verbesserung der Lebensqualität erarbeitet. Insgesamt 48.000 Euro lässt sich die Gemeinde diese Aufgabe kosten, 70 Prozent der Ausgaben, mithin 33.600 Euro, konnten dafür über den Landkreis aus Leader-Mitteln der Europäischen Union akquiriert werden. „Meist fördern wir investive Maßnahmen, um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, in diesem Fall fördern wir direkt das Miteinander unter den Menschen“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer. Dies mache die Initiative in Mengerskirchen zu einem ganz besonderen Projekt.
Seit 2015 konnte der Landkreis Limburg-Weilburg 35 Vorhaben im Rahmen des Leader-Programms fördern und insgesamt 3,4 Millionen Euro an Zuschüssen auszahlen. Die Bewerbung für die nächste Förderperiode, die 2023 beginne, sei in Vorbereitung, erklärte Sauer abschließend. (Quelle Stadt Limburg)

Vorsorge bei Hochwasser und Starkregen

Die Stadt Montabaur hat ein Vorsorgekonzept für Hochwasser- und Starkregenereignisse erstellt. Das Konzept besteht aus einem ausführlichen Textteil mit dazugehörigen Karten, Grafiken, Fotos und Maßnahmenlisten – unterteilt nach der Kernstadt und den einzelnen Stadtteilen. Alle Dokumente sind jetzt online abrufbar unter www.montabaur.de. Zuvor waren die Konzepte bei zwei Infoabenden öffentlich vorgestellt und diskutiert worden, das Interesse der Bürgerinnen und Bürger war enorm.

Auch an kleineren Gewässern können durch heftige Niederschläge innerhalb kürzester Zeit Überflutungen auftreten. Darüber hinaus kann Wasser, das aus den Außengebieten wild abfließt, zur Gefährdung der Ortslagen führen. Deshalb hatte die Stadt Montabaur bereits 2019 ein Starkregen- und Hochwasservorsorge-Konzept in Auftrag gegeben. Die erste Gefährdungsbeurteilung erfolgte anhand topographischer Karten sowie durch Ortsbegehungen im Sommer 2020, an denen viele Anwohner teilgenommen haben. Auf dieser Grundlage hat das beauftragte Ingenieurbüro GBi-KiG aus Montabaur geprüft und dokumentiert, wo besonders gefährdete Bereiche sind und durch welche Maßnahmen das Risiko reduziert werden kann. Es geht um Maßnahmen, die die Stadt leisten kann, aber auch um Maßnahmen für Privatpersonen.

Hilgert (ots)

Am heutigen Nachmittag, gegen 14:14 Uhr, kam es zum Brand einer Lagerhalle im Industriegebiet von Hilgert.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürften Schweißarbeiten an einem Fahrzeug in der Halle ursächlich für die Auslösung des Brandes sein.

Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

Verletzt wurde niemand.

Die Löscharbeiten der eingesetzten Feuerwehr dauern derzeit noch an. (Quelle Polizei Montabaur / Symbolbild)
Feuerwehr Fahrzeug Straße

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen einen früheren Mitarbeiter einer Kindertagesstätte im Landkreis Mayen-Koblenz Anklage zum Landgericht Koblenz erhoben.

In der kürzlich zugestellten Anklageschrift werden dem 33jährigen deutschen Staatsangehörigen sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen tateinheitlich mit sexuellem Missbrauch von Kindern in 16 Fällen, wobei es in zwei Fällen zu einem schweren sexuellen Missbrauch gekommen sein soll, sowie der Besitz von kinderpornografischen Dateien zur Last gelegt.

Die Missbrauchstaten soll der Angeschuldigte in der Kindertagesstätte, in der er seit dem Jahr 2014 beschäftigt war, ab Anfang 2020 zum Nachteil von fünf, seinerzeit zwischen drei und sechs Jahre alt gewesenen Kindern begangen haben. Die Ermittlungen gingen auf eine am 01.07.2021 bei der Polizei erstattete Strafanzeige des Vaters eines seinerzeit fünfjährigen Kindes zurück.

Das Hochwasser ist längst weg, die Ahr fließt wieder ruhig in ihrem Bett. Doch von Normalität ist das vom Hochwasser betroffene Gebiet im Ahrtal noch lange entfernt. Die Flut hat überall noch deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Die Erfahrung machten nun auch elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bauhof und Gärtnerei der Stadt Limburg, die eine Woche lang in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Hand anlegten, um Spuren und Folgen des Hochwassers zu beseitigen.

Amtshilfe nennt sich das im Verwaltungsdeutsch, was die Mitarbeitenden der Stadt Limburg in Ahrweiler leisteten. „Überall in den Straßen türmte sich Schutt. Dazu kamen Wohnungseinrichtungen, die durch das Hochwasser zerstört worden waren und einfach vor den geschädigten Häusern abgestellt wurden. Unsere Aufgabe war es, alles wegzuräumen und auf die Deponie zu fahren“, erzählt Michael Menier, der als Leiter des Bauhofs der Stadt Limburg mit im Einsatzgebiet war und dort die Limburger Gruppe leitete. Überall begegneten den Frauen und Männer aus dem Lahntal noch die Spuren des schrecklichen Hochwassers.

Versorgung Aufraumarbeiten Flut Ahrtal

Evangelische Kirche: Neues Gesetz soll vor Gewalt schützen
Westerwaldkreis. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wendet sich gegen jede Form von physischer, psychischer und seelischer Gewalt. Das Ende 2020 beschlossene Kirchengesetz zur „Prävention, Intervention und Aufarbeitung in Fällen sexualisierter Gewalt“ stellt diese besonders perfide Gewalt in den Mittelpunkt. Es definiert klare Standards zu verpflichtenden Schutzkonzepten in kirchlichen Einrichtungen und formuliert Verhaltensaufforderungen an Haupt- und Ehrenamtliche.
Das neue Präventionsgesetz hat auch Auswirkungen auf die Arbeit im Evangelischen Dekanat Westerwald. So sollen Gemeinden mittels eines Prüfbogens strukturiert befragt werden, ob sie dem Dekanatsschutzkonzept beitreten wollen. Dieses Konzept wird derzeit von den Dekanatsjugendreferenten Marco Herrlich und Emil Huck überarbeitet und soll Mitte November vorgestellt und beschlossen werden. „Wir raten den Gemeinden dringend dazu, dem Konzept beizutreten“, sagt Marco Herrlich. „Die Alternative ist, dass die Gemeinden ein eigenes Konzept erstellen – was jedoch ein enormer Aufwand ist.“