Waldbrunn/Hadamar. Die Gewässersanierungen im Landkreis Limburg-Weilburg gehen voran. Die Hessische Umweltministerin Priska Hinz hat in Anwesenheit von Fachdienstleiter Frank Zell und Projektleiterin Sara Zabel von der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung sowie des Landtagsabgeordneten Andreas Hofmeister Förderbescheide für die Gemeinde Waldbrunn sowie die Stadt Hadamar übergeben. In Hausen am Bürgerhaus erhielt Bürgermeister Peter Blum im Beisein auch von Kreisbeigeordneter Irmgard Claudi, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich sowie Waldbrunner Mandatsträgern eine Förderung über 602.480 Euro für die Verbesserung des Lasterbaches. Michael Ruoff nahm im Hadamarer Rathaus einen Bescheid in Höhe von 237.000 Euro für die Renaturierung von Salz- und Holzbach entgegen.
Bereits zum zweiten Mal ist die Realschule plus Salz im Oktober 2022 in Mainz von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Harald Fisch (»MINT Zukunft schaffen!«) für ihr herausragendes Engagement in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet worden.
Foto (v.l.n.r.): Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, Harald Fisch (MINT Zukunft e.V.), Michael Bronner (Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG), Heike Florian (Pädagogische Koordinatorin an der RS+ Salz), Maren Müller (Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.), Ralf Spangenberger (TuN-Lehrer an der RS+ Salz), Egbert Langer (Verein Technik begeistert e.V.), Dr. Rüdiger Tauschek (Schulleiter der BBS1 Mainz); (c) Jens Ludwig, BBS 1 Mainz
Mörlen (ots)
Am Freitag, 28.10.2022, 13:40 Uhr, wurde über die Rettungsleitstelle ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landstraße 287 gemeldet. Ein Personenkraftwagen war mit einem Fahrrad kollidiert. Der 21jährige Autofahrer aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg war aus Richtung Neunkhausen in Richtung Waldkreuzung (Gemarkung Mörlen) unterwegs, als der 80jährige Radfahrer aus der Verbandsgemeinde Betzdorf von einem Waldweg kommend die bevorrechtigte Straße überquerte. Dabei übersah der Radfahrer den Bevorrechtigten. Obwohl der PKW-Fahrer noch ausweichen wollte, kam es zu einem verhältnismäßig leichten Zusammenstoß der Fahrzeuge. Durch den Sturz wurde der Radfahrer jedoch trotz des getragenen Fahrradhelmes so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Fahrzeuge wurden leicht beschädigt. (Quelle Polizei Bad Marienberg)
Montabaur (ots)
Am Sonntag Morgen, 30.10.2022, gg. 03:35 Uhr, ereignete sich eine Schlägerei unter Beteiligung von insgesamt sechs Männern vor einem Lokal in der Bahnhofstraße, Ecke Kleiner Markt. Hierbei schlug u.a. ein 26jähriger Beschuldigter einem 47jährigen Mann ein Bierglas gegen den Kopf, so dass der Mann eine Platzwunde erlitt. Der selbe Beschuldigte und ein weiterer, 31jähriger Beschuldigter schlugen gemeinsam auf zwei Geschädigte ein bis diese zu Boden gingen. Es folgten noch Tritte in Richtung der am Boden liegenden Geschädigten. Die eingesetzten Polizeikräfte konnten vor Ort deeskalierend eingreifen. Da nahezu alle beteiligten Personen unter Alkoholeinfluss standen, wurden bei den drei Haupttätern jeweils Blutproben zur Beweissicherung entnommen. Durch die eingesetzten Polizeikräfte wurden mehrere Strafverfahren in unterschiedlichen Beteiligungskonstellationen der involvierten Männer eröffnet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise erlangt oder weiterführende Beobachtungen hierzu gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Montabaur in Verbindung zu setzen. (Quelle Polizei Montabaur)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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