Nach der Geldautomatensprengung in HöhrGrenzhausen haben besorgte Bürger eine Petition im Internet gestartet. Sie wollen erreichen, dass die Polizeiwache in der Kannenbäckerstadt wieder 24/7 besetzt ist. Ob das jedoch so einfach geht und wie der Stand der Ermittlungen der Polizei ist, verrät der Pressesprecher des Polizeipräsidium Koblenz, Lars Brummer.
Gespräch mit Lars Brummer:

Montabaur (ots)
Im Zeitraum vom 24.08.2021-27.10.2021 ereigneten sich im Bereich der Stadt Montabaur und der umliegenden Gemeinden insgesamt 19 Diebstahlsdelikte aus Kraftfahrzeugen. In der Nacht zum 28.09.2021 kam es in der Gelbachstraße in Montabaur erneut zu einem Diebstahl aus einem PKW. Hierbei erbeutete der bisher unbekannte Täter unter anderem eine EC Karte. Mit dieser EC Karte wurden am 28.09.2021 um 06:25 Uhr mehrere Hundert Euro von dem Geldautomaten der Sparkasse in Montabaur auf dem Konrad Adenauer Platz abgehoben. Hierbei wurde der Täter gefilmt. Die Polizei Montabaur bittet um Zeugenhinweise: Wer kennt die abgebildete Person?
Limburg-Weilburg. Seit dem 10. Januar 2022 läuft der fünfte Einsatz von Kameradinnen und Kameraden der Bundeswehr im Landkreis Limburg-Weilburg während der Corona-Pandemie. Dieser Einsatz dient der Unterstützung des Gesundheitsamtes bei der Kontaktpersonennachverfolgung und wird vorerst bis 26. Januar 2022 andauern. Die zehn Soldatinnen und Soldaten verrichten üblicherweise ihren Dienst in der Tomburg-Kaserne am Standort Rheinbach in der Voreifel. Landrat Michael Köberle, der die zehn Kameradinnen und Kameraden im Kreishaus in Limburg begrüßte, und der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer bedankten sich bei den Soldatinnen und Soldaten für deren Engagement und unterstrichen erneut die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, dessen Vertreter auch regelmäßig an den Sitzungen des Katastrophenschutz-Verwaltungsstabes der Kreisverwaltung teilnehmen. Somit wurde der Hilfeleistungsantrag des Landkreises Limburg-Weilburg auch diesmal wieder schnell und zügig umgesetzt.
Bildunterschrift: Landrat Michael Köberle (vorne, Mitte) begrüßte gemeinsam mit Florian Stupinsky aus der Kreisverwaltung (links) und Oberstleutnant Eichert vom Kreisverbindungskommando (rechts) die Kameradinnen und Kameraden der Bundeswehr in Limburg.
Montabaur (ots)
Am heutigen Montag fanden erneut sogenannte Corona-Spaziergänge im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis statt. Derartige Veranstaltungen stellen Versammlungen im Sinne des Versammlungsrechts dar und sind bei den zuständigen Versammlungsbehörden anzumelden. Dies geschah für den 10.01.2022 ebenso wenig wie für die vorausgegangenen Montage. Ein Schwerpunkt zeichnete sich dabei in der Stadt Montabaur ab. Aus diesem Grund sah sich die Polizei veranlasst, mit einem angemessenem Polizeiaufgebot einzuschreiten. Wie erwartet fanden sich gegen 18.00 Uhr ca. 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem Rathaus am Großen Markt zu einer Versammlung ein. Seitens der Versammlungsbehörde war beabsichtigt, die Versammlung trotz fehlender Anmeldung nicht aufzulösen, sondern unter Auflagen stattfinden zu lassen. Insbesondere wurde die Wegstrecke zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer vorgegeben. Bereits mit Beginn der Ansage setzten sich die Demonstrierenden in Bewegung und missachteten jegliche Ansprache. Dies nahm die Polizei zum Anlass, den Aufzug auf die vorgesehene Strecke zu weisen und das Belaufen der Hauptverkehrsstraßen zu unterbinden. Gegen 18:30 Uhr wurde die Versammlung schließlich durch die Versammlungsbehörde aufgelöst. Dieser Anordnung wurde größtenteils nicht Folge geleistet, so dass die Polizei erneut einschreiten musste und die Versammlung endgültig auflöste. In der Folge konnten Personalien von Personen festgestellt werden, die im Verdacht stehen, die Versammlung ohne Anmeldung veranstaltet zu haben. Sie erwartet nun ein Strafverfahren nach dem Versammlungsgesetz. (Quelle Polizei Montabaur) Symbolbild
IStA ist ein Programm des Psychosozialen Zentrums
Westerwaldkreis. Ein neues Projekt der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn hat junge Geflüchtete und Menschen aus der Ukraine im Blick: IStA nennt es sich – eine Abkürzung, die für „Identifizierung und Stabilisierung traumatisierter Asylsuchender“ steht. Das aus dem europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds geförderte Programm läuft bis 2028 und richtet sich speziell an die unbegleiteten minderjährigen- und die ukrainischen Geflüchteten.
Die seit September 2025 laufenden Arbeiten zum Ersatzneubau der Dreisbachbrücke im Verlauf der K 142 in der Ortslage Hilgert werden voraussichtlich noch bis Ende Juni 2026 andauern.
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Am Montag, den 13. April, führten Beamte der Polizeiinspektion Diez zusammen mit Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Diez und des Jugendamts Bad Ems sogenannte "Testkäufe" bei insgesamt sechs Verkaufsstellen für Alkohol und Tabakwaren durch. Hierzu wurde eine minderjährige Testkäuferin mit der Vorgabe, hochprozentigen Alkohol oder Tabakwaren zu erwerben, in die Geschäfte geschickt. Bei drei Verkaufsstellen erhielt die Jugendliche, ohne einen Altersnachweis vorzeigen zu müssen, die von ihr gewünschten Waren. Mit den betroffenen Verkäuferinnen und Verkäufern wurde im Anschluss ein Gespräch geführt. Von einer gesetzlich möglichen Sanktionierung wurde abgesehen. Es blieb bei einer mündlichen Verwarnung, was im Wiederholungsfall jedoch nicht mehr der Fall sein wird. (Polizei Diez)
Hachenburg. Im Parkhotel Hachenburg hat der Verein „von Herzen e.V.” seine diesjährige
Jahreshauptversammlung abgehalten. Neben einem ausführlichen Rückblick auf das
vergangene Jahr standen die Weiterentwicklung des Vereins sowie die Neuwahlen des
Vorstands im Mittelpunkt des Tages.
Der TV „Frisch Auf“ 1912 Dresselndorf lädt am 1. Mai zur 10. ku(h)linarischen Wanderung in den Hickengrund ein. Die überregional bekannte Veranstaltung beginnt mit der Begrüßung ab 11:00 Uhr an der Hickengrundhalle in Niederdresselndorf. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach einer dreijährigen Pause findet die beliebte Wanderung endlich wieder statt – und knüpft damit an den großen Erfolg der letzten Ausgabe an, bei der über 3000 Gäste den Weg ins südliche Siegerland fanden.
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Verkehrsunfälle mit schweren oder gar tödlichen Folgen haben häufig vermeidbare Ursachen. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz weist vor dem Hintergrund der aktuellen Verkehrsunfallbilanz 2025 erneut auf die vier zentralen Hauptunfallursachen hin: Ablenkung, Alkohol und Drogen, überhöhte Geschwindigkeit sowie unzureichender Sicherheitsabstand.
Nach der Verkehrsunfallbilanz der Polizei Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2025 insgesamt 139.065 Verkehrsunfälle registriert. Dies entspricht einem leichten Rückgang um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich ereigneten sich damit täglich rund 380 Verkehrsunfälle. Trotz dieser Entwicklung ist ein deutlicher Anstieg der Verkehrstoten zu verzeichnen: 158 Menschen verloren im Straßenverkehr ihr Leben (2024: 130; +21,5 Prozent).
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