Leider muss das Angebot „Marktexpress“ (auch bekannt als „Markttaxi“) für die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain zum 1. Februar 2022 eingestellt werden. Grund hierfür ist die zu geringe Auslastung des „Marktexpress“. Seit dem Jahr 1999 brachte der „Marktexpress“ Marktbesucher aus der Verbandsgemeinde zuverlässig zum Betzdorfer Wochenmarkt.
Die gute Nachricht: Auch weiterhin besteht die Möglichkeit den Betzdorfer Wochenmarkt ohne eigenen PKW zu besuchen. Neben den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn, können Bürgerinnen und Bürger auch ganz bequem den „Bürgerbus“ nutzen, um auf den Wochenmarkt nach Betzdorf zu gelangen. Fahrwünsche können unter der Telefonnummer 02741-291 291 angemeldet werden.

Quelle / Foto: VG Betzdorf-Gebhardshain: Der „Marktexpress“ im Jahr 2008. Der seit 1999 eingerichtete Service wird zum 1. Februar 2022 eingestellt (Archivfoto Verwaltung).
Die Stadt finanziert im Rahmen des Sportförderprogramms den Kunstrasenplatz des TuS Linter mit bis zu 450 000 Euro. Geknüpft ist der Investitionskostenzuschuss an die Bedingung, dass kein Kunststoffgranulat als Verfüllung verwendet wird, sondern ein alternativer Füllstoff zum Einsatz kommt. Aktuell wird stattdessen hauptsächlich Sand eingesetzt.
„Mit dem Fußballplatz in Linter haben wir für insgesamt 3,3 Millionen Euro Sportstätten in den Stadtteilen mit Mitteln des Sportförderprogramms unterstützt und freuen uns, dass der Kunstrasenplatz nun einen gelungenen Abschluss bildet“, so Bürgermeister Dr. Marius Hahn.
Montabaur, 17.01.2022. Mehr als 500 Corona-Tote täglich in Deutschland, mehr als 30.000 Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie. 195 Todesfälle davon im Westerwaldkreis. Die täglichen Zahlen von immer mehr Toten dürfen nicht zu Abstumpfung führen. Deshalb ist es wichtig, den Opfern ein Gesicht zu geben. Zur Mahnwache aufgerufen haben Tine Fuchs und Natalie Brosch, Mitglieder der LINKEN im Kreisverband Westerwald. Beide betonen, dass ein parteiübergreifendes Treffen ausdrücklich erwünscht sei. Man wolle sich jeweils montags zusammenfinden, um ein deutliches Zeichen gegen Corona zu setzen. „Es kann nicht sein, dass sogenannten „Spaziergänger“ frei umherlaufen und das ganze Geschehen unwidersprochen bleibt. Denn das ist ein Schlag ins Gesicht derer, die sich für die Bekämpfung der Pandemie einsetzen“. Auch Gegner der Corona-Maßnahmen waren wieder in der Stadt unterwegs, allerdings deutlich weniger als zuletzt. (Quelle Die Linke Westerwald)
Limburg (ots)
Toter in der Lahn gefunden - Polizei sucht Zeugen, Runkel, Leinpfad, Mittwoch, 19.01.2022, 09:10 Uhr
(wie) Am Mittwochmorgen wurde in Runkel eine Leiche in der Lahn gefunden, die Polizei sucht nun Zeugen. Eine Passantin verständigte gegen 09:10 Uhr die Polizei, da sie eine leblose Person im Uferbereich der Lahn im Wasser entdeckt hatte. Feuerwehr, Notarzt und Polizei begaben sich umgehend zu dem Fundort am Rad- und Wanderweg Leinpfad am Lahnufer. Der Leichnam wurde von der Feuerwehr aus dem Wasser geborgen, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen vor Ort und konnte den Toten als einen 83-jährigen Mann aus Brechen identifizieren. Das Auto des Mannes, ein schwarzer Skoda Fabia mit Limburger Kennzeichen, stand noch auf dem Parkplatz am Bahnhof Runkel. Der Verstorbene war am Dienstagabend gegen 22:30 Uhr zuletzt lebend gesehen worden. Der Grund, wann und warum er nach Runkel fuhr sowie die Todesursache sind derzeit noch unklar.
Die Kriminalpolizei bittet unter der Rufnummer 06431/9140-0 um Hinweise. Wer hat zwischen 22:30 Uhr am Dienstag und 09:00 Uhr am Mittwoch den schwarzen Skoda Fabia auf dem Weg von Brechen nach Runkel oder am Bahnhof Runkel bemerkt? Ist jemandem ein 168 cm großer, 83-jähriger Mann mit kurzen, grauen Haaren und einer dunkelroten Jacke aufgefallen? Hat jemand am Lahnufer im Bereich des Bahnhofs Runkel etwas Ungewöhnliches bemerkt? (Quelle Polizei Limburg)
Nur wenige hundert Meter südöstlich des heutigen Montabaurer Stadtteils Reckenthal befand sich noch im 19. Jahrhundert die Siedlung Sespenroth. Im Jahr 1853 verließen die Bewohner ihr Dorf. Wo heute nur noch Wiesen zu sehen sind, können Besucher nun mittels Augmented Reality (AR) das Dorf virtuell erleben.
„Obwohl Sespenroth von der Landkarte verschwunden ist, wird es durch diese wunderbare Rekonstruktion nicht aus unserer Erinnerung verschwinden“, sagt Ed Rosenthal, ein direkter Nachfahre der Sespenrother Familie Meuer. Mehr als 170 Jahre nach der Auswanderung der Dorfbewohner berührt ihn die Geschichte seiner Vorfahren noch immer.
Weiterlesen ...Altenkirchen. Seit einigen Tagen ist der Bürokratiemelder der Kreisverwaltung Altenkirchen online. Was verbirgt sich dahinter? Im März hatte der Kreistag die Prüfung einer zentralen Meldestelle für Bürokratieabbau beschlossen. Mittlerweile ist ein übersichtliches Online-Portal erstellt worden, über das Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Vorschläge zum Abbau von überbordender Bürokratie zu machen – schnell, einfach und digital. „Zentrale Meldestelle klingt ja zunächst einmal nach Aufbau von Bürokratie und weniger nach Abbau.
Weiterlesen ...Statement ADAC z:
Das Ende des Tankrabatts darf nicht bedeuten, dass Überlegungen für die Entlastung der Menschen eingestellt werden. Der Krieg im Nahen Osten wird vor allem die Energiepreise weiter treiben und an den Tankstellen werden Autofahrer absehbar wieder Preise über 2 Euro sehen. Die Koalition muss kurzfristig Maßnahmen abstimmen, die zielgerichtet besonders Betroffene entlastet.
Für den ADAC ist eine Senkung der Stromsteuer, die alle Privathaushalte entlastet, ein mögliches Instrument. Eine Zusage, die Stromsteuer nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Haushalte zu senken, ist im Koalitionsvertrag verankert. Ebenso bleibt die Anhebung der Entfernungspauschale eine Option, die sich hinsichtlich Zeit und Entfernung ausgestalten lässt, und besonders Betroffene erreicht. Ein Auslaufen des Tankrabatts ohne baldige Anschlussmaßnahmen ist vor dem Hintergrund der andauernden Herausforderung nicht vermittelbar. (ADAC)
Hahnstätten. In der Nacht auf Mittwoch, den 10. Juni, wurde durch Unbekannte zwischen 22:00 Uhr und 07:30 Uhr in der Straße "Auf der Dahl" ein in einer Grundstückseinfahrt geparkter schwarzer BMW 550d XDrive entwendet. Zeugen, die im Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, in Verbindung zu setzen. (Polizei Diez)
In der Zeit von Dienstag, 09.06.2026, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 10.06.2026, 06.30 Uhr, kam es in Eichelhardt zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses eine Rüttelplatte. Weiterhin wurden mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus vor Ort abgestellten Baufahrzeugen abgezapft. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei ALtenkirchen)
Kreis Altenkirchen. Der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Altenkirchen ist jetzt um eine wichtige personelle Säule ergänzt worden. Matthias Theis, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wurde von Landrat Dr. Peter Enders als stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur und somit Ehrenbeamter des Kreises verpflichtet. Zuvor hatte es bereits ein einstimmiges Votum für ihn in der Runde der Wehrleiter gegeben. Der 48-Jährige folgt auf Florian Jendrock, der sein Amt vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Theis ist auf Kreisebene ein hoch anerkannter Fachmann. Schon einmal (bis 2019) hatte er die Funktion des stellv. BKI inne. „Ich freue mich persönlich sehr. Nicht nur, weil wir mit Matthias Theis eine extrem hohe fachliche Kompetenz gewinnen, sondern weil auch das Zwischenmenschliche hervorragend passt, schließlich kennen wir uns seit vielen Jahren“, so der hauptamtliche BKI Björn Jestrimsky. Auch Landrat Enders zeigte sich zufrieden mit der Neubesetzung: „Im Brand- und Katastrophenschutz ist Teamarbeit ein entscheidender Faktor, daher blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft.“ Glückwünsche an Theis kamen auch vom zuständigen Abteilungsleiter „Ordnung und Verkehr“, Peter Deipenbrock.
Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Reihen der Feuerwehren wird momentan eine weitere Persönlichkeit für einen zweiten Stellvertreter des BKI gesucht. (Thorsten Stahl)