Ransbach-Baumbach (ots)
An Silvester kam es gegen 12.30 Uhr in Ransbach-Baumbach zu einem Raubüberfall auf die Postfiliale im Einkaufszentrum. Ein bisher unbekannter männlicher Täter betrat die Postfiliale, bedrohte den alleine anwesenden Mitarbeiter und raubte Bargeld aus dem Tresor. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß in unbekannte Richtung. Der Täter war circa 190 cm groß, von kräftiger Statur und trug bei der Tatausführung dunkle Kleidung und eine Basecap. Die Polizei Montabaur bittet unter 02602/9226-0 um Hinweise. Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? (Quelle Polizei Montabaur)
WESTERWALD. Die Energienetze Mittelrhein (enm) haben ein Mammutprojekt im Westerwald erfolgreich abgeschlossen: Exakt 45.497 Erdgasheizungen und weitere gasbetriebene Geräte wurden im Lauf des Jahres 2021 auf den Betrieb mit H-Gas angepasst. Zuletzt wurden die Netzbereiche der Netzkopplungspunkte Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach mit 17.327 Gasgeräten auf H-Gas umgestellt. Damit ist der Bereich Westerwald der erste im Netzgebiet der enm, der von L-Gas auf H- Gas umgestellt ist. Dort strömt nur noch das Erdgas mit dem höheren Brennwert durch die Leitungen, das im Wesentlichen aus Skandinavien und Russland geliefert wird. 
Foto: Zum Abschluss der Arbeiten im Westerwald trafen sich einige der Projektmitarbeiter in der Station in Ransbach-Baumbach: (von links) Holger Bux, Andreas Weiland, Frank Gerhards, Rainer Hickl, Matthias Groos und Frederik Müller. Foto: Röder-Moldenhauer/evm
Regionaler Arbeitsmarkt erholt sich im zweiten Corona-Jahr
Bilanz 2021: Weniger Erwerbslose und mehr Beschäftigung – Kurzarbeit sichert Jobs und Betriebe – Fachkräftebedarf
größer als vor der Krise
Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit sind stark zurückgegangen, die Beschäftigung mit Sozialversicherungspflicht legte zu: Während des zweiten Corona-Jahres hat sich der regionale Arbeitsmarkt deutlich erholt. 2021 waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur - er umfasst den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis - durchschnittlich 5.725 Menschen ohne Job gemeldet; dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent. Zum Vergleich: 2020 wurden 6.543 Erwerbslose gezählt (Quote: 3,6 Prozent), im Vorkrisenjahr 2019 waren es 4.985 Personen (Quote: 2,8 Prozent).
Montabaur und Umgebung (ots)
Zum 3.1.22 begann für die Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz wieder der reguläre Schulbetrieb. Der tägliche Weg zur Schule und danach wieder nach Hause birgt einige Gefahren im Straßenverkehr, gerade für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler. Aus diesem Grunde ist die Polizei bemüht, hier für Sicherheit zu sorgen, damit alle am Ende des Tages wieder heil zu Hause ankommen. Neben der Verkehrsprävention, also dem Üben des sicheren Verhaltens im Straßenverkehrs durch die Kinder mit den Kolleginnen und Kollegen der Jugendverkehrsschule, werden auch Kontrollmaßnahmen vor den Schulen durchgeführt. Leider hat bereits die erste Schulwegkontrolle am 3.1.22 an einer Schule in Wirges gezeigt, dass gerade manche Eltern wenig Wert auf die Sicherheit ihrer Kinder legen. So wurde bei 7 kontrollierten Fahrzeugen festgestellt, dass in fast der Hälfte der Fahrzeuge Kinder ohne die erforderliche Sicherung transportiert wurden. Gegen die verantwortlichen Fahrzeugführerinnen und Führer wurde entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Polizei bittet eindringlich darum, die Kinder ordnungsgemäß im Fahrzeug zu sichern, selbst wenn es sich nur um kurze Strecken handeln sollte. Außerdem wird angeregt, allmorgendlich einfach ein wenig mehr Zeit für den Weg zur Schule einzuplanen. (Quelle Polizei Montabaur)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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