Schutzbach (ots)
Am 14.02.2022, gegen 08:00 Uhr befuhr ein 49-Jähriger mit seinem Mercedes Sprinter die L 280 aus Schutzbach kommend in Richtung Alsdorf. Im Verlauf der Strecke wurde der Sprinter vom Fahrer eines grünen Kleinwagens überholt. Da der Überholer ohne ausreichenden Abstand wieder nach rechts einscherte, musste der Sprinterfahrer ausweichen und prallte dabei gegen eine am rechten Fahrbahnrand befindliche Felsplatte. Der Sprinter wurde dabei im vorderen rechten Bereich stark beschädigt. Der unfallverursachende Kleinwagen entfernte sich von der Unfallstelle, ohne die erforderlichen Feststellungen zu ermöglichen. Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug an die Polizei Betzdorf unter 02741-9260.
(wie) In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in Limburg ein Mann zunächst mit Schlägen und Pfefferspray angegriffen und danach wegen seiner Herkunft rassistisch beleidigt. Eine Streife der Limburger Polizei wurde in der Sackgasse auf einen 26-Jährigen aufmerksam, der winkend auf den Streifenwagen zugelaufen kam. Er sagte den Beamten, dass er zuvor von fünf Männern angegriffen worden sei, die ihn geschlagen und dann noch mit Pfefferspray besprüht hätten. Die Polizisten riefen einen Rettungswagen und leisteten dem Mann Erste Hilfe. Während der Hilfemaßnahmen kam ein weiterer Mann auf die Streife zu und beleidigte den Verletzten aufs Übelste. Alle Beleidigungen hatten einen rassistischen Hintergrund und waren menschenverachtend. Bevor eine weitere Streife eintraf hatte der Täter sich bereits in Richtung Graupfortstraße entfernt, er konnte auch nicht mehr in der Nähe angetroffen werden. Der Mann wurde beschrieben als 175 cm groß und stämmig. Er trug sehr kurz geschorene Haare und hatte diverse Tätowierungen am Hals und im Gesicht. Unterhalb des rechten Auges war ein Symbol in Form eines Sturmgewehres tätowiert. Bekleidet war der Täter mit einer karierten, hellen Jacke und einer Jeans. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter der Rufnummer 06431/9140-0 um Hinweise zu den Tätern. (Quelle Polizei Limburg)
Wissen, L 278 (ots)
Am Mo., 14.02.2022, gegen 06:37 Uhr, befuhr ein 31-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw 1er BMW die L278 von Wissen kommend in Richtung Gebhardshain. In Höhe der sogenannten Spiegelkurve kam er infolge von Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Von der Schutzplanke wurde der BMW abgewiesen und rutschte dann quer über die Fahrbahn und überschlug sich auf dem linken Seitenstreifen. Der 31-Jährige erlitt hierbei leichte Verletzungen. Am Pkw entstand Totalschaden. (Quelle Polizei Wissen)
Vor dem Gericht in Koblenz muss sich ein Westerwälder verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, sich an Kindern vergangen zu haben. Der 28-jährige soll die Taten im Juli und August vergangenen Jahres begangen haben. Er hatte in Höhr-Grenzhausen in fünf Fällen sexuelle Handlungen an einem Kind vorgenommen, so die Staatsanwaltschaft. Mit einem Urteil wird im April gerechnet. (Quelle Staatsanwaltschaft Koblenz)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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