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Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Dieb in Herdorf auf frischer Tat ertappt

Herdorf (ots)

Am gestrigen 19.01.2021, gegen 07:30 Uhr wurde der hiesigen Dienststelle mitgeteilt, dass es im Rewe-Markt in Herdorf zu einem Ladendiebstahl gekommen sei. Der Tatverdächtigte sei dann geflüchtet. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den 31-jährigen Mann anschließend im näheren Umfeld festnehmen. Bei der Personendurchsuchung wurde das Stehlgut aufgefunden und sichergestellt. Der Tatverdächtigte wurde nach Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen und der Einleitung eines Strafverfahrens entlassen. (Quelle Polizei Betzdorf)

Geschwindigkeitsmessungen in Anhausen

Anhausen (ots)

Am Montag führten Polizeibeamte im Zeitraum von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr auf der Landesstraße 258 bei Anhausen eine Laser - Geschwindigkeitsmessung durch. Im Messbereich ist die Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften auf 70 km/h begrenzt. Die Beamten ahndeten 8 Geschwindigkeitsverstöße. 5 Fahrzeugführer*innen wurden im Verwarngeldbereich und 3 im Anzeigenbereich gemessen. Die Geschwindigkeit des schnellsten gemessenen PKW betrug abzüglich des Toleranzwertes 96 km/h. (Quelle Polizei Straßenhaus)

Täterfestnahme nach Raubüberfall auf Naturkostladen "Kornecke" in Höhr-Grenzhausen

Höhr-Grenzhausen (ots)

Am 29.10.2020 kam es zu einem bewaffneten Raubüberfall auf den Naturkostladen "Kornecke" in Höhr-Grenzhausen. Hierbei wurden durch den männlichen Täter die Tageseinnahmen aus der Kasse geraubt. Nach der Tat flüchtete der Täter fußläufig in Richtung Stadtmitte. Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Montabaur führten letztlich zur Festnahme des 20-jährigen Tatverdächtigen. Durch das Amtsgericht Koblenz wurde Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte wurde zwecks Untersuchungshaft in die Jugendstrafanstalt Schifferstadt verbracht. (Quelle Polizei Koblenz)

Fallschirmjäger unterstützen jetzt das Gesundheitsamt 

Altenkirchen

„Wachwechsel“ in Altenkirchen: Seit Ende Oktober 2020 waren vier Soldaten und eine Soldatin des Artillerielehrbataillons 345 aus Idar-Oberstein beim Kreisgesundheitsamt in Altenkirchen eingesetzt. Sie wurden in der letzten Woche durch fünf Soldaten des Fallschirmjägerregiments 26 aus Zweibrücken abgelöst, die nun das Team des Gesundheitsamtes bei der Kontaktermittlung und -nachverfolgung zur Eindämmung der Corona-Pandemie unterstützen.

Landrat Dr. Peter Enders und Gesundheitsamtsleiter Heinz-Uwe Fuchs bedankten sich für die bisherige Unterstützung durch die Bundeswehr, insbesondere Oberstleutnant der Reserve Hans-Jürgen Merten vom Kreisverbindungskommando der Bundeswehr für die Vorbereitung dieses Einsatzes. Enders, selbst ehemaliger Berufssoldat, begrüßte es ausdrücklich, dass die Bundeswehr angesichts der Pandemie flexibel reagiere und diese Amtshilfe ermögliche. (Quelle Kreis Altenkirchen)

750.000 Euro aus dem Schulbauprogramm fließen nach Selters

„Die IGS Selters führt derzeit umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten durch, die das Land Rheinland-Pfalz in diesem Jahr mit 750.000 Euro aus dem Landeshaushalt bezuschusst“, meldet der SPD-Landtagsabgeordnete Hendrik Hering. „Aus dem Schulbauprogramm fließen Mittel für die Gebäudesanierung und -modernisierung in die einzige Integrierte Gesamtschule, die es im Westerwald gibt. Bei meinen regelmäßigen Besuchen in dieser Schule in Selters hat mich das pädagogische Konzept überzeugt", sagt Hering anlässlich der guten Nachrichten aus Mainz. "Schulleitung und Lehrerschaft leisten hervorragende Arbeit und verschaffen der IGS weit über die Grenzen der VG Selters hinaus einen sehr guten Ruf. Das große Interesse der Eltern ihre Kinder an dieser Schule anzumelden, sind eine Bestätigung für die gute Arbeit, die dort geleistet wird", so Hering abschließend.(Quelle Wahlkreisbüro Hendrik Hering)

Notfallseelsorge leistet seit 20 Jahren Erste Hilfe für die Seele

Westerwald/Rhein-Lahn-Kreis (shg) Ein plötzlicher Tod zerreißt Familien. Durch Verkehrsunfälle, Suizide und andere plötzliche Todesfälle erleiden Familien, aber auch Augenzeugen oder manchmal sogar die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten Traumata. „Im Falle eines Suizids werden statistisch gesehen etwa zehn Leben nachhaltig verändert; wie bei vielen anderen unserer Einsätze nimmt das Leben der Angehörigen durch einen solchen Schicksalsschlag einen anderen Verlauf,“ sagt Notfallseelsorgerin Ulrike Braun-Steinebach. Die evangelische Pfarrerin leitet seit vielen Jahren die beiden ökumenischen Notfallseelsorgen im Westerwald und im Rhein-Lahn-Kreis. Sie und ihre Teams stehen genau da den Menschen bei, wo es besonders weh tut: im ersten Moment des Schocks, in der Phase der ungläubigen Verzweiflung über den plötzlichen Verlust eines geliebten Menschen. Da gilt es Tränen aushalten, emotionale Unterstützung zu geben und einen Weg in die Trauer zu finden. Pfarrerin Braun-Steinebach hat mit uns im Interview über ihre Arbeit gesprochen.

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