Wissen(Sieg) (ots)
Am 24.12.21, ca. 23:45 Uhr wurde der PI Betzdorf ein Randalierer in der Ortslage Wissen - Ortsteil Schönstein gemeldet. Zeugen beobachteten, wie eine Person die Schieferfassade an einem Haus in der Schlossstraße beschädigte. Der offenbar Betrunkene setzte seinen Weg dann zu Fuß in Richtung Gebhardshain fort und stieß bei seiner Tour noch einen geparkten Motorroller um, der hierdurch ebenfalls beschädigt wurde. Ein aus seiner Fassung gehobener Gullideckel am Ortseingang von Schönstein wird der Person ebenso zugerechnet. Entsprechende Strafanzeigen wurden eingeleitet. Zeugen beschreiben denn Täter als männlich, ca. 170-180 cm groß und mit einer hellen Jacke bekleidet. Über die Höhe der Sachschäden kann noch keine Aussage getroffen werden. Die Polizei konnte den Randalierer nicht mehr feststellen und bittet nun um weitere Hinweise und Informierung der Polizeiwache in Wissen unter 02742 9350. (Quelle Polizei Wissen)
Westerburg (ots)
Westerburg. Am Donnerstag, dem 23.12.2021, im Zeitraum von 13:40 bis 14:20 Uhr, wurde auf dem Kaufland-Parkplatz in Westerburg das hintere Kennzeichen von einem geparkten schwarzen VW Tiguan entwendet. Zeugen, welche die Tat beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Westerburg (02663 98050) zu melden. (Quelle Polizei Montabaur)
Stadtrat und Verbandsgemeinderat haben Bauleitverfahren eingeleitet
Deutlich größer und vielfältiger soll das Factory Outlet Centers (FOC) in Montabaur werden. Nach den Plänen des Investors soll die Verkaufsfläche mehr als verdoppelt und neue Anbieter hereingeholt werden. Bereits 2019 hatten der Stadtrat und der Verbandsgemeinderat von Montabaur dem Vorhaben grundsätzlich zugestimmt, verbunden mit der Zusage, Baurecht schaffen zu wollen. Dazu muss die Stadt einen Bebauungsplan aufstellen und die Verbandsgemeinde (VG) ihren Flächennutzungsplan entsprechend anpassen. Beide Verfahren wurden vor Weihnachten von den Gremien förmlich eingeleitet. Viele offene Fragen werden in den Verfahren gutachterlich untersucht und Punkt für Punkt in den Räten entschieden. Parallel dazu wurde auf Landesebene ein entsprechendes Raumordnungsverfahren angestoßen, in dem auch die Auswirkungen auf die Kommunen in der Region untersucht werden.
Bild
Die Grafik zeigt aus der Vogelperspektive, wie das erweiterte FOC und das neue Parkhaus aussehen könnten. (Bild: Architekten Graf+ Graf)
Das Bauvorhaben
Das FOC wurde 2015 im ICE-Park Montabaur eröffnet. Einige Nachbarkommunen hatten im Vorfeld gegen das Bauvorhaben geklagt, weil sie die Konkurrenz für den Einzelhandel in ihren Innenstädten befürchteten. Im Rahmen der Gerichtsverfahren wurden so genannten Verträglichkeitsstudien erstellt. Im Ergebnis wurde die Verkaufsfläche auf 10.000 Quadratmeter begrenzt, die Sortimentsliste auf FOC-typische Waren beschränkt Mögliche Erweiterungen in der Zukunft wurden jedoch nicht ausgeschlossen. Zunächst hat diese Flächenbegrenzung jedoch dazu geführt, dass das Fabrikverkaufszentrum im nationalen und europäischen Vergleich sehr klein und - nach Auffassung des Investors - auf Dauer nicht konkurrenzfähig ist. Deshalb will der Investor, die Fashion Outlet Grundbesitz GmbH, die Verkaufsfläche nun auf 21.800 Quadratmeter erweitern. Dazu sollen beiderseits der Straße Allmannshausen (K82) neue Gebäude entstehen, ein Teil des heutigen Parkplatzes würde überbaut und ein zusätzliches Parkhaus errichtet. Insgesamt wird das FOC-Areal aber nur etwa 10% größer sein als bisher. Im Zuge der Erweiterung möchte das FOC-Management auch eine interne Umstrukturierung vornehmen und die Sortimente umverteilen. Diese Entwicklung wollen Stadt und Verbandsgemeinde grundsätzlich unterstützen.
Altenkirchen. Die Kreisverwaltung Altenkirchen hat mit Datum vom 23. Dezember eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Durchführung von und Teilnahme an für den 27. Dezember im Kreisgebiet öffentlich angekündigten, aber unangemeldeten so genannten „Montagspaziergängen“ untersagt. Auch „jede weitere thematisch vergleichbare, nicht ordnungsgemäß angemeldete und behördlich bestätigte Ersatzversammlung im Landkreis Altenkirchen wird am vorbezeichneten Tag ebenfalls ganztägig verboten“, heißt es wörtlich in der Allgemeinverfügung. „Nach den Erfahrungen von Polizei und Ordnungsbehörden nicht nur im Kreis Altenkirchen bei den bisherigen Veranstaltungen dieser Art stehen diese nicht im Einklang mit dem Versammlungsgesetz und den Corona-Bekämpfungsverordnungen, da die Abstandsregeln und Maskenpflicht nicht eingehalten werden.
Nentershausen. Ein bisschen durch die frische Luft Bummeln und dabei noch das ein oder andere Schnäppchen machen? Dazu besteht am Samstag, 13. Juni, von 11 bis 16 Uhr in Nentershausen die Gelegenheit. Erstmals findet in der Westerwaldgemeinde ein großer Hofflohmarkt unter dem Motto „Nentershausen trödelt“ statt. In über 100 Höfen suchen über den Ort verteilt alte Schätzchen eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer.
Weiterlesen ...Programm zieht bereits heute Investitionen von knapp einer Million Euro nach sich
Der Verbandsgemeinderat hat im Januar dieses Jahres den Startschuss für das „Förderprogramm zur Ortskernvitalisierung, Klimaanpassung und Nutzung erneuerbarer Energien 2026“ erteilt und Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 200.000 € bereitgestellt. Damit investiert die Verbandsgemeinde Bad Marienberg als freiwillige Leistung weit über das normale Maß hinaus in die Ortskerne der Dörfer und der Stadt.
Weiterlesen ...Im Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Norken gab es einen personellen Wechsel: Für den auf eigenen Wunsch aus der Wehrführung ausscheidenden bisherigen Stellvertretenden Wehrführer Maximilian Giehl wurden Philipp Schäfer und Janik Schütz jeweils kommissarisch zu Stellvertretenden Wehrführern ernannt.
Bürgermeister Marvin Kraus überreichte die entsprechenden Urkunden und dankte Maximilian Giehl, der der Nörker Wehr als Aktiver erhalten bleibt, für die geleisteten Dienste. Dessen Nachfolgern wünschte er für ihre neuen Ämter alles Gute und viel Erfolg. Den Glückwünschen schlossen sich Wehrleiter Frank Schiffmann und Wehrführer Tobias Schüler, der gleichzeitig als Stellvertretender Wehrleiter fungiert, an. (VG Bad Marienberg)
„Der große Kampf der Steine“
Pia Schuster gewinnt Schreibwettbewerb des Kreis-Bergbaumuseums
Kreis Altenkirchen/Sassenroth. Da wächst offenkundig in Hamm (Sieg) eine sehr talentierte junge Schriftstellerin heran: Pia Schuster von der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Grundschule hat jedenfalls auf beeindruckende Weise den diesjährigen Schreibwettbewerb „Meine schönste Steingeschichte“ des Kreis-Bergbaumuseums in Herdorf-Sassenroth gewonnen. „Wir mussten in der Jury überhaupt nicht diskutieren und waren uns sofort einig“, berichtete Museumsleiter Achim Heinz bei der Siegerehrung. Zusammen mit Linde Brühl (ehemalige Lehrerin) und Christine Lück von der VHS Herdorf hatte er wieder rund 100 Geschichten ausgewertet, die Viertklässler aus dem gesamten Kreis Altenkirchen eingereicht hatten.
„Der große Kampf der Steine“ – unter diesem Titel erzählt Pia eine wunderbare, vor allem aber auch tiefgründige und facettenreiche Story, die klassische Märchen- und Fantasy-Elemente mit einer Prise „Romeo und Julia“ verbindet. Es geht um einen 1000 Jahre alten Konflikt zwischen Wasser- und Feuersteinen und einen dunklen Drachenlord sowie eine verbotene Beziehung zwischen den Steinen „Aqua“ und „Fire“. Der Fluch endet erst dann, als sich Wasser- und Feuerstein küssen und so wieder Frieden einkehrt. Und da Pia nicht nur super schreiben kann, trug sie als Gewinnerin eines Lesewettbewerbs den „Kampf der Steine“ auch direkt selbst vor.
Der Schreibwettbewerb zeigt seit nunmehr 13 Jahren, wie kreativ und phantasievoll Grundschülerinnen und Grundschüler sein können. Als Belohnung erhielt die Nachwuchs-Autorin aus Hamm (Sieg) nicht nur eine Urkunde, sondern auch eine schöne Mineralienstufe. Ihre Geschichte wird nun ein Jahr lang im Bergbaumuseum präsentiert, genau wie die von zwei weiteren Viertklässlerinnen. Denn auch die Geschichten von Helmi Ottweiler (Erich-Kästner-Grundschule Altenkirchen, „Der Lebensstein“) und Klara Werder (Maria-Homscheid-Grundschule Herdorf, „Ein Leben als Stein“) überzeugten die Jury und wurden mit einer Urkunde belohnt.
Zur Siegerehrung war die gesamte Klasse 4b mit Klassenlehrerin Halina Pogoda nach Sassenroth gekommen. Und natürlich durfte dabei ein Besuch im Schaubergwerk nicht fehlen. So erfuhren die Kinder auf anschauliche Weise, warum Steine einst nicht nur in Geschichten, sondern auch im „echten“ Leben eine große Rolle gespielt haben. ( Thorsten Stahl )
Heiligenroth, Holler und Wirzenborgn am 28. Juni zeitweise ohne elektrische Energie
HAHN AM SEE. Am Sonntag, 28. Juni, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in Heiligenroth (ohne das Industriegebiet), Holler und Wirzenborn. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.00 Uhr bis etwa 9.00 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. „Dafür bitten wir um Verständnis“, so Christian Kurz, Leiter Netzservice bei der enm. „Wir arbeiten so zügig wie möglich, um die stromlose Zeit möglichst kurz zu halten.“ Durch die regelmäßige Wartung des 7.000 Kilometer langen Freileitungs- und Kabelverteilnetzes gewährleistet die enm langfristig die gewohnt hohe Versorgungsqualität von über 99,9 Prozent. Die Versorgungsqualität der enm liegt in allen Sparten deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dazu investiert die evm-Gruppe kontinuierlich in Wartung, Modernisierung und Ausbau ihrer Strom- und Erdgasnetze. Für eine dauerhaft sichere Versorgung mit Wärme und Energie. (evm)
Das erste eigene Smartphone gehört für viele Kinder spätestens mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule dazu. Es eröffnet neue Möglichkeiten zur Kommunikation, Information und Unterhaltung - ist heute aber zugleich der Zugang zu sozialen Netzwerken, Künstlicher Intelligenz (KI) und algorithmisch gesteuerten Inhalten. Damit steigen auch die Anforderungen an einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang.
Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz empfehlen Eltern, den Einstieg ihres Kindes in die mobile Welt aktiv zu begleiten. Ob ein Kind bereit für ein eigenes Smartphone ist, hängt dabei weniger vom Alter als vom individuellen Reifegrad ab.
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