Konzept der VG Wallmerod zur Freibadöffnung greift. Besucher nutzen Online-Buchung und halten die Regelungen ein. Badezeiten können unter www.wallmerod.de gebucht werden.
Trotz Corona-bedingter Auflagen war es ein guter Start in die Saison im Freibad Hundsangen, waren sich die Verantwortlichen der Verbandsgemeinde Wallmerod einig. Die Besucher haben ohne größere Probleme die Möglichkeiten zur Online-Buchung ihrer Badezeit genutzt und auch auf die Regelungen im Bad stellten sich die Gäste sehr schnell ein. Der anwesende Sicherheitsdienst konnte sich auf die Einlasskontrolle konzentrieren und musste darüber hinaus nicht eingreifen.
Bereits für den ersten Badetag hatten sich über 100 Badegäste online registriert und ihre Einlassbestätigung erhalten. Dies sei notwendig, um die Nachverfolgbarkeit sicher zu stellen, erläuterte der zuständige Abteilungsleiter Thomas Wolf. Außerdem soll damit verhindert werden, dass sich Warteschlangen vor dem Schwimmbadgebäude bilden. „Ohne Buchungsbestätigung ist der Einlass ins Freibad nicht möglich. Wer nicht gebucht hat, kann daher gleich zuhause bleiben“, so Wolf weiter.
Der Schutz der Artenvielfalt liegt der Stadt Limburg am Herzen und sie tut einiges auf diesem Gebiet. Die Stadtgärtner gestalten die Beete in der Stadt bienen- und insektenfreundlich und stellen Insektenhotels auf. Auch mit der Gestaltung der Regenrückhaltebecken wird die Artenvielfalt gefördert. Ein gutes Beispiel sind die Becken im Gewerbegebiet Nördlich der Kapellenstraße in Offheim, welche in Mittelhessen Pilotcharakter haben.
Um dort weiter die Artenvielfalt zu stärken hat die Stadtverwaltung nun ein spezielles Mähkonzept erarbeitet. Dies teilt die Grünflächen um die beiden Regenrückhaltebecken jeweils in drei Teile ein, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahr gemäht werden. Der erste Teil wird Ende Juni gemäht, der zweite Ende September oder Anfang Oktober. Im Jahr darauf wird gewechselt, der erste Teil wird im Herbst und der zweite Teil im Sommer gemäht. Die dritte Fläche ist am äußeren Rand der Becken und wird immer im Herbst gemäht. Foto: Für das Regenrückhaltebecken in Offheim wurde ein spezielles Mähkonzept entwickelt, um die Artenvielfalt zu fördern. Ende Juni wird der erste Teil gemäht.
Die dringende Behebung von Fahrbahnschäden im Bereich der Anschlussstelle (AS) Koblenz-Nord erfordern eine zeitlich begrenzte Sperrung des Beschleunigungsstreifens von Mülheim-Kärlich (B 9) kommend in Richtung Bendorf/Westerwald (A 48). Die notwendigen Sanierungsarbeiten werden planmäßig am Freitag, dem 19. Juni, ca. 20 Uhr, beginnen und am Samstag, dem 20. Juni 2020, gegen 5 Uhr morgens, abgeschlossen sein.
Neumarkt, Samstag, 13.06.2020, 02.00 Uhr
(si)In der Nacht zum Samstag haben Beamte der Limburger Polizei "Im Schlenkert" in Limburg nach einem vorangegangenen Streit eine Schreckschusswaffe sowie ein Elektroschockgerät bei einem 19 Jahre alten Mann sichergestellt. Zeugen hatten zuvor gegen 02.00 Uhr die Auseinandersetzung im Bereich des Neumarktes gemeldet. Im Laufe des Streites sollen auch Schüsse gefallen sein, woraufhin alle Beteiligten die Flucht ergriffen hätten. Anhand der Personenbeschreibung konnte der mutmaßliche Schütze bei einer sofort eingeleiteten Fahndung in der Straße "Im Schlenkert" angetroffen und festgenommen werden. Weitere an dem Streit beteiligte Personen sind der Polizei bisher nicht bekannt. Die Limburger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Tathergang aufgenommen und bittet mögliche Zeugen und Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer (06431) 91400 zu melden. (Quelle Polizei Limburg)
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.