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20201130 HammSiegMit „Klappstuhltheater“ sollte Aufführungs-Tradition fortgesetzt werden, aber auch das ist derzeit nicht möglich

Hamm. Mit einer tollen Idee fürs Theaterspiel in Coronazeiten wollte „Lampenfieber“ in diesen Tagen an die Öffentlichkeit treten. Doch die neuesten Richtlinien haben auch das unmöglich gemacht. Das heimische Amateurtheater versichert aber: „Wir denken an euch, und wir werden sobald wie möglich wieder für euch da sein!“

Wovon die Rede ist: Der November ist schon seit Jahr und Tag „Lampenfieber-Zeit“. Im Advent haben die Theaterspieler – früher in Breitscheidt, jetzt in Etzbach – mit Schwänken und Komödien ihre zahlreichen Fans stets bestens unterhalten. Dass Corona eine Aufführung mit mehreren Hundert Leuten im Saal und Schauspielern ohne Abstand auf der Bühne für 2020 unmöglich macht, war trotzdem klar.

Aber für die besagten mehreren Hundert Leute war der Besuch einer Lampenfieber-Aufführung einfach Bestandteil der Vorweihnachtszeit, weshalb die Theaterleute sich etwas hatten einfallen lassen: ein „Klappstuhl-Theater“. Vor dem Kulturhaus sollten die Zuschauer Szenen erleben, die von den Fenstern aus dargebracht werden. Stühle – also vermutlich eher Klappstühle als Fernsehsessel – hätten die Besucher von zu Hause mitgebracht und auf markierten Punkten im Freien aufgestellt.

Steinebach. Am Freitag, 4. Dezember, wird in Steinebach das Patronatsfest zu Ehren von Sankt Barbara gefeiert - allerdings bloß in kleinem Rahmen. Der festliche Gottesdienst um 18 Uhr in der Barbarakirche findet gleichzeitig als Rorate-Messe im Hinblick auf die christliche Erwartung im Advent statt. Wegen der Corona-Pandemie bleibt ist die Gestaltung des Barbaratags in abgespeckter Form. Darauf verständigten sich der Förderverein vom Besucherbergwerk Grube Bindweide sowie der Steinebacher Kirchbauverein Sankt Barbara. „Wir alle müssen uns mit den aktuellen Bedingungen in punkto Gesundheitsschutz abfinden“, lautet die klare Devise für Pfarrer Rudolf Reuschenbach. Demnach muss selbst im alten Bergmannsort Steinebach auf einen Großteil des traditionellen Tuns verzichtet werden. Jedenfalls wird beim Gottesdienst die historische Knappenfahne im Gedenken an Sankt Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute, zu sehen sein.

Montabaur/WW. Wenn Kultur nicht stattfindet, stirbt sie! Diesen derzeit auch im Westerwald spürbaren schleichenden Prozess will die Kleinkunstbühne Mons Tabor aufhalten und hatte deshalb in Kooperation mit der Stadt Montabaur im Dezember in die Stadthalle der Kreisstadt zu einer Corona-Reihe „Folk & Fools - Spezial“ eingeladen. Nach dem erneuten Kultur-Lockdown bis 20.12. muss nun alles wieder abgesagt werden. Damit endet das Jahr zwischen Hoffnung und Enttäuschung für die Kulturschaffenden mit viel Frust! „Wir bedauern den weiteren Stillstand sehr, tragen die Einschränkungen aber weiter mit, sie sind leider notwendig“, stellen die Aktiven der kreisweit tätigen Bühne einvernehmlich fest. Dies verbunden mit der Hoffnung auf Sponsorengelder und öffentliche Mittel, wenn es wieder losgehen kann.

20201125 KnusperpfadEr erlebt seine Premiere: Der Knusperpfad ersetzt in Coronazeiten den beliebten Knuspermarkt in der Neuwieder Innenstadt. Ihn säumen die bekannten, nach Themen gegliederten Heinzelmann-Installationen aus dem früheren Kinder-Weihnachtsdorf und zahlreiche liebevoll dekorierte Kinderhütten. Insgesamt 30 City-Einzelhändler haben die vom Amt für Stadtmarketing in Kooperation mit den Deichstadtfreunden angelieferten Dekorationsartikel mehr als ansprechend in ihren Schaufenstern platziert und geben dem Knusperpfad noch eine besondere Note. Den Weg des Knusperpfades markieren Straßenaufkleber in Form von Lebkuchenmännern und -frauen. Vielleicht ist der Knusperpfad eine Idee für die Zukunft, geschöpft aus den schwierigen Corona-Zeiten. Auf „Glühwein to go“ haben die Verantwortlichen bewusst verzichtet, dafür offeriert die Tourist-Information auf dem Luisenplatz in Flaschen abgefüllten, regional erzeugten Glühwein, der sich prima daheim aufsetzen lässt. „Wir hoffen, dass der Knusperpfad mit seinem adventlichen Ambiente von der Bevölkerung gut angenommen wird. Er soll mehr als nur ein Ersatz für den Knuspermarkt sein“, unterstreicht Amtsleiterin Petra Neuendorf.

Fotos: Die Kinderhütten haben Mitarbeiterinnen des Amts für Stadtmarketing liebevoll mit den unterschiedlichsten Motiven dekoriert. (Quelle Stadt Neuwied)

20201112 WanderbuhneKULTUR IM WESTERWALD SOLL NACH CORNA TECHNISCH NOCH BESSER WERDEN

WW. Nach der Pandemie will die Kleinkunstbühne Mons Tabor weiterhin kreisweit hochwertige kulturelle Veranstaltungen von Montabaur über Selters und Westerburg bis nach Kirburg organisieren. Beispielsweise in der Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“. Damit das möglich wird, hat die ehrenamtlich betriebene „Wanderbühne“ jetzt die größte Investition ihrer fast 35-järhigen Vereinsgeschichte getätigt: eine hochwertige neue Ton- und Lichttechnik konnte angeschafft werden!

Dies bedeutet für die Aktiven der Bühne viel zusätzliche Motivation, um die derzeitige Krise bald überwinden zu können. Dafür hatten die Verantwortlichen fast 10 Jahre gespart und dabei einen Satz von Eduard Mörike beherzigt: „Es ist gescheit, sich einen Wunsch vorzunehmen, auf dessen Erfüllung man spart“. Der Wunsch konnte jetzt in Form einer hochwertigen Licht und Tonanlage erfüllt und bei einem Konzert der Gruppe „Cara“ im Rahmen der Corona-Reihe „Folk & Fools Spezial“ in der Stadthalle Montabaur getestet werden. Diesen Praxistest hat die Anlage super bestanden: viele Gäste lobten den guten Sound und die ansprechende Bühnenbeleuchtung. Die Investition wurde ermöglicht durch spürbare Unterstützung von Bund und Land sowie der NASPA und vielen Wäller Kulturfans. Auch bekannte Formate wie die „Westerwälder Kabarettnacht“ oder das Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ sollen dadurch noch attraktiver werden. Der Dank der Kleinkunstbühne gilt allen, die das mit ermöglicht haben! Weitere Infos zum in 2021 geplanten Programm gerne per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Anlage Foto:
Die Verantwortlichen und Techniker der Kleinkunstbühne Mons Tabor sind stolz auf die neue Bühnentechnik – hier bei der Übergabe in den Räumen des Musikhauses Sandner in Limburg. (Quelle Kleinkunstbühne Montabaur)

20201111 StMartinCaanIn Coronazeiten ist alles anders. Der traditionelle Umzug zu Sankt Martin musste ja leider ausfallen und so ging am 10.November dann der Sankt Martin durch Caan und überbrachte auf seinem Pferd jedem Kind an der Haushtür seine "Martins-Brezel".
Herzlichen Dank an Frau Sonja Perck von der katholischen Kirche, die den Kindern einen Sankt Martinsspruch überbrachte. Ich bedanke mich auch bei unserem Sankt Martin, Nadine Wagner, und bei meiner Frau rechtherzlich.
Allen Beteiligten hat diese außergewöhnliche Maßnahme zum  Sankt Martin riesigen Spaß gemacht. (Quelle Ortsgemeinde Caan)