Die Landesregierung wird die Beschlüsse der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs und –chefinnen der Länder heute in einer Verordnung umsetzen. Sie gelten dann ab Montag, den 20. April. „Wir haben die Infektionsgeschwindigkeit durch die Beschränkungen der vergangenen Wochen reduziert. Deshalb sind im Land nun wieder schrittweise mehr Freiheiten möglich“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Mainz. Im Mittelpunkt stünde aber weiter der Schutz der Bevölkerung vor neuen Infektionen. „Das Virus ist tückisch. Es dauert 14 Tage bis wir sehen können, welcher Effekt durch die Lockerungen eintritt. Deshalb halten Sie bitte weiterhin Abstand und bleiben Sie möglichst zu Hause. Tragen Sie wann immer möglich, vor allem aber beim Einkaufen und bei der Nutzung des ÖPNV eine sogenannte nicht-medizinische Alltagsmaske“, appellierte die Ministerpräsidentin.
RANSBACH-BAUMBACH. Viele Menschen sieht man nicht in diesen Tagen. Sie sind alle zu Hause. Auch die Straßen sind meist leer. Obwohl – nicht ganz! Die kleinen weißen Autos mit dem roten Caritas-Kreuz sind trotz Corona-Krise täglich im Einsatz. Die Mitarbeiter der Caritas-Sozialstationen arbeiten gerade jetzt noch mehr im Dienste anderer. Dazu gehören auch Monika Piras und ihr Team. Piras leitet seit nunmehr 15 Jahren die Caritas-Sozialstation Wirges-Selters-Kannenbäckerland, die ihren Sitz in Ransbach-Baumbach hat. Die Pflege von kranken und hilfsbedürftigen Menschen stellt sie und ihr Team gerade jetzt vor eine besondere Herausforderung. Foto (2020-04 Monika Piras):
Monika Piras, Leiterin der Caritas-Sozialstation Wirges-Selters-Kannenbäckerland in Ransbach-Baumbach, sorgt mit ihrem Team dafür, dass die Versorgung der Klienten auch während der Corona-Krise wie gewohnt weitergeht. Die gelernte Krankenschwester ist seit 1989 beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn tätig und leitet seit nunmehr 15 Jahren die Sozialstation in der Töpferstadt.
Koblenz (ots)
Seit dem 01.04.2020 ist Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Bruno Meder neuer Leiter der Polizeiinspektion Hachenburg. Er trat damit die Nachfolge von EPHK Achim Grahn an, der mit Ablauf März 2020 in seinen wohlverdienten Ruhestand ging.
Achim Grahn wurde 1977 bei der Polizei in Hessen eingestellt und wechselte im Jahr 1982 nach Rheinland-Pfalz zum Polizeipräsidium Koblenz. Nach der Ausbildung zum gehobenen Polizeidienst erfolgte 1989 die Ernennung zum Polizeikommissar. Von 1993 bis 1994 arbeitete er in einer Arbeitsgruppe der Kriminaldirektion Koblenz zur Bekämpfung der fremdenfeindlichen und der rechtsextremistisch motivierten Kriminalität mit. In den folgenden Jahren verrichtete er seinen Dienst in Montabaur, bevor er 2004 bis zu seiner jetzigen Pensionierung die Leitung der Polizei in Hachenburg übernahm. Polizeipräsident Maron dankte Herrn Grahn für seine geleistete Arbeit in und um die Polizei Hachenburg und wünschte ihm viel Glück, Erfolg und Gesundheit für den nun anstehenden neuen Lebensabschnitt.
Landrat Dr. Peter Enders und Bürgermeister Maik Köhler informierten sich
Mudersbach-Birken. Seit vorletzter Woche ist die kreisweit erste so genannte Corona-Ambulanz in Betrieb: Im Bürgerhaus von Mudersbach-Birken (Alte Schulstraße 5) hat die Praxisgemeinschaft Poststraße 7 eine regelmäßige Infektsprechstunde eingerichtet.
Alexander Herweg und Dr. Bastian Braun von der Praxisgemeinschaft informierten Landrat Dr. Peter Enders und Bürgermeister Maik Köhler vor Ort über das Konzept der Einrichtung: Die Idee der Corona-Ambulanz, wie sie die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz vorschlägt, ist es, dass mit dem neuartigen Corona-Virus infizierte Personen, die keine stationäre Behandlung benötigen, abseits der eigentlichen Praxis behandelt werden können, damit sie nicht mit anderen Patienten in Kontakt kommen. Bildzeile:
Im Bürgerhaus Mudersbach-Birken gibt es eine regelmäßige Infektsprechstunde. Arzthelferin Sandra Klippstein und Alexander Herweg (von rechts) von der Praxisgemeinschaft Poststraße 7 informierten Dr. Volker Thielmann von der Kirchener Gemeinschaftspraxis, Landrat Dr. Peter Enders und Bürgermeister Maik Köhler. (Foto: Kreisverwaltung Altenkirchen).
Kirchen (Sieg) (ots)
Am Samstag, 03.10.2026, befuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Kraftrad der Marke Honda die K 101 aus Richtung Herdorf kommend in Fahrtrichtung Kirchen.
Im Verlauf einer Rechtskurve kam der 20-Jährige mit seinem Kraftrad von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Schutzplanke. Hierbei zog er sich unter anderem eine Beinfraktur zu und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der 20-Jährige nicht im Besitz der für das Kraftrad erforderlichen Fahrerlaubnis war.
Gegen den 20-Jährigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. (Polizei Betzdorf)
Herdorf (ots)
Am Freitag, 02.10.2026 befuhr eine 64-jährige Fahrerin eines VW gegen 10:15 Uhr die Hauptstraße in Fahrtrichtung Sassenroth. Während der Fahrt erlitt die Fahrzeugführerin nach bisherigen Erkenntnissen einen medizinischen Notfall und kam infolgedessen nach links von der Fahrbahn ab.
Hierbei kollidierte der VW mit einem ordnungsgemäß am linken Fahrbahnrand abgestellten Pkw. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde dieser auf einen dahinter abgestellten Pkw geschoben. Dieser wiederum wurde auf ein weiteres, dahinter abgestelltes Fahrzeug geschoben.
An allen vier beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die 64-jährige Fahrzeugführerin wurde aufgrund des medizinischen Notfalls ärztlich versorgt.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Polizei Betzdorf)
Im Einsatz für intakte Ökosysteme, Wasserrückhalt und Artenvielfalt
Biotoppflege, Jungwaldpflege, Waldrandgestaltung und Pflanzung: Diese Arbeiten haben die fast 20 Bergwaldprojekt-Freiwilligen aus ganz Deutschland vom 27. September bis 3. Oktober 2026 in Hachenburg u. a. durchgeführt. Ziele des Einsatzes waren, die ökologische Situation am Projektstandort konkret zu verbessern und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für die akuten Bedrohungen der natürlichen Lebensgrundlagen und einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen zu sensibilisieren. Die Projektwoche wurde von der Westerwald Bank eG mit 13.500 Euro gefördert.
Die niederländische Firma Herman Kuijper BV ruft die “Cokoc Fruchtgummis Spiegeleier” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24.10.2027 aus dem Handel zurück. Bei dem Produkt kann sich schon vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums Schimmel bilden, es ist daher nicht für den Verzehr geeignet. Vertrieben wurden die Fruchtgummis über Filialen des Discounters “Action”.
Die Firma “Tema Fine Foods” ruft die Sesampaste (Tahina) der Marke “Chtoura Garden” aus dem Handel zurück, weil sie Salmonellen enthalten kann. Vom Verzehr wird abgeraten. Betroffen ist Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10-2027. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. (LUA)
Steinebach (ots)
Am Samstagabend, 03.10.2026, kam es gegen 19:36 Uhr auf der K 122 zwischen Malberg und Steinebach zu einem schweren Verkehrsunfall unter zwei Pedelec-Fahrern, bei dem eine Person lebensgefährlich verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 50-jähriger Mann gemeinsam mit seiner 49-jährigen Ehefrau die K 122 aus Richtung Malberg kommend in Fahrtrichtung Steinebach. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die Frau zu Sturz. Die 49-Jährige erlitt durch den Sturz schwere Kopfverletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Spurensicherung wurde die K 122 bis ca. 22:30 Uhr voll gesperrt. (Polizei Betzdorf)
36. KLEINKUNSTFESTIVAL „FOLK & FOOLS“
Großes Finale am 14.11.2026 in Montabaur
Montabaur / WW. Mit dem 36. Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ verabschiedet sich die Kleinkunstbühne Mons Tabor nach fast 40 Jahren endgültig von der Wäller Kulturbühne – für immer! Es war leider kein Nachwuchs zu finden, der die 5 in der Region bekannten Formate wie „Musik in alten Dorfkirchen“ oder die “Westerwälder Kabarettnacht“ auf dem bekannt hohen Niveau weiterführen wollte oder konnte. Doch am Samstag, 14.11.2026 lassen es die ehrenamtlichen Kulturschaffenden der Bühne nochmal richtig krachen: mit der letzten Ausgabe des wohl traditionsreichsten Kleinkunstfestivals in Rheinland-Pfalz. Die Gastgeber hoffen beim FINALE ab 19.00 Uhr auf eine bis auf den letzten Platz gefüllte Stadthalle in Montabaur. Einlass ist ab 18.30 Uhr.