Sie prägen seit Jahrhunderten die Silhouette Limburgs: Der Dom mit dem Domberg, das Schloss und vor allem die Altstadt. Malerisch stehen sie da, die über 300 Fachwerkgebäude, darunter auch einige Steinhäuser, und bilden ein Ensemble, das jährlich hunderttausende von Besuchern anzieht. Doch das war nicht immer so. Abrisspläne, Vorschläge für eine zweispurige Zufahrstraße über Plötze und Fischmarkt oder die Idee eines großen Parkplatzes vor dem Dom standen im Raum. Dass alles anders gekommen ist, ist einer Person zu verdanken: Dem Architekten Dr. Ernst Schirmacher, der nach einer Geschlechtsumwandlung zur Frau seinen Namen in Hildegard Elisabeth Schirmacher änderte und 2015 im Alter von 90 Jahren gestorben ist.
Fünf Jahre nach Schirmachers Tod wurde am heutigen Samstag (7.3.2020) der Platz mit der Statue „Die Tanzenden“ zwischen Rütsche und Fahrgasse in Dr.-Schirmacher-Platz benannt. Der Ortsbeirat Innenstadt mit der Ortsvorsteherin Siggi Wolf veranstaltete die Enthüllung des (Straßen-) Namensschildes, der ein Gedenkgottesdienst im Limburger Dom vorausging. „Damit wollen wir die Verdienste von Schirmacher würdigen und auch daran erinnern, wie schön unsere Altstadt ist“, sagte Wolf. Beschlossen wurde die Benennung im August 2019 durch den Ortsbeirat.Der kleine Platz in der Limburger Altstadt mit der Statue „Die Tanzenden“ hat einen Namen: Er wurde nach dem Architekten Dr. Ernst Schirmacher, später Hildegard Elisabeth Schirmacher, benannt, der maßgeblich das Bild der Altstadt mitgeprägt hat. (Foto: Stadt Limburg)
„Marlies Krämer setzt sich seit Jahrzehnten mit unerschütterlicher Überzeugung und großer Ausdauer dafür ein, dass die selbstverständliche Gleichstellung von Mann und Frau auch im Alltag und in der Politik tatsächlich selbstverständlich wird. Sie ist uns allen, die wir manchmal den Mut verlieren und aufgeben wollen, ein leuchtendes Beispiel“, begründete Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verleihung des Frauenpreises an die Kommunalpolitikerin, Feministin und Autorin Marlies Krämer.
Altenkirchen/Kreisgebiet. Vor dem Hintergrund des sich bundesweit weiter ausbreitenden Corona-Virus hat das Gesundheitsamt des Kreises Altenkirchen eine Hotline geschaltet. Unter der Nummer 02681-813838 stehen die Experten des Gesundheitsamtes während der üblichen Dienstzeiten montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr für Fragen der Bevölkerung zur Verfügung. Zudem weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 rund um die Uhr zu erreichen ist. Mit Stand vom 6. März (10.30 Uhr) gab es laut Gesundheitsamt kreisweit noch keine nachgewiesene Corona-Infektion. (Quelle Kreisverwaltung Altenkirchen)
Die Verbandsgemeinde Montabaur wird zur ersten flächendeckenden Gigabitregion in Deutschland.
Die Glasfasererschließung der gesamten Verbandsgemeinde nimmt man gemeinsam mit den Partnern Meridiam und Vodafone Deutschland in die eigene Hand. Dazu im Radio Westerwald-Interview auch Ulrich Richter-Hopprich, der VG-Bürgermeister von Montabaur.
Interview Teil 01:
Interview Teil 02:
Interview Teil 03:
Vier Tage feiern. Drei Bühnen. 13 Bands. Unzählige Kirmesmomente.
Endlich ist wieder Kirmeszeit! Montabaur lädt zu vier Tagen voller Musik, Tradition und bester
Unterhaltung ein. Ob ausgelassene Stimmung vor den Bühnen, rasanter Fahrspaß auf der Eichwiese
oder gemütliches Beisammensein mit Familie und Freunden – bei der Open-Air-Kirmes ist für jeden
etwas dabei.
Freuen Sie sich auf 13 Live-Bands auf drei Bühnen am Großen Markt, Konrad-Adenauer-Platz und in
der Kirchstraße. Von Cover über Soul und Rock bis hin zu Schlager erwartet die Besucherinnen und
Besucher ein abwechslungsreiches Musikprogramm – und das bei freiem Eintritt.
Frühzeitig um Fördergeld bemühen lohnt sich
Mit bis zu 30 Prozent können umfassende private Modernisierungen an Gebäuden im Selterser Stadtkern gefördert werden. Das Anwesen muss dazu innerhalb des festgelegten Fördergebietes liegen, und die geplante Maßnahme muss den Zielen der Stadtsanierung entsprechen.
Stadtbürgermeister Rolf Jung appelliert an die Hausbesitzer: „Lassen Sie sich diese Förderung nicht entgehen und lassen Sie sich kostenlos beraten! Der Fördertopf ist noch nicht ausgeschöpft“.
Fachbach (ots)
Am 15.07.2026, gegen 02:30 Uhr wurde in der Straße "Im Fachbachtal" in der Ortslage Fachbach durch unbekannte Täter ein Zigarettenautomat gesprengt und Ware entwendet. Durch einen lauten Knall wurden Anwohner hierauf aufmerksam und verständigten die Polizei. Laut Zeugen seien vom Tatort zwei bis drei Personen zu Fuß in Richtung Gartenweg / Ortsmitte geflüchtet. Eine unmittelbar durchgeführte Fahndung verlief negativ, die Ermittlungen dauern an. Hinweise werden an die Polizeiinspektion Bad Ems erbeten. (Polizei Montabaur)
Neitersen (ots)
Am 14.07.2026 gegen 14:09 Uhr wurde der Polizeiinspektion Altenkirchen ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 256 in der Ortslage Obernau gemeldet. Ein alleinbeteiligter 68-jähriger Fahrzeugführer hatte eine Verkehrsinsel überfahren. Nach Angaben von Zeugen setzte der Unfallverursacher seine Fahrt zunächst fort und bog mit seinem Fahrzeug in eine Nebenstraße ab. Dort konnte er von den eingesetzten Polizeibeamten angetroffen werden. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Beamten bei dem 68-jährigen Fahrer eine deutliche Alkoholisierung fest. Daraufhin wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. (Polizei Altenkirchen)
Am 14. Juli 2026 jährt sich die verheerende Flutkatastrophe, die weite Teile des Ahrtals zerstört hat, zum fünften Mal. Die Flut im Juli 2021 war die schwerste Naturkatastrophe in der Geschichte von Rheinland-Pfalz. Innerhalb weniger Stunden verloren 136 Menschen im Ahrtal und der Region Trier ihr Leben, Tausende wurden verletzt, verloren ihr Zuhause, ganze Orte und wichtige Infrastrukturen wurden zerstört. Auch fünf Jahre später prägen die Erinnerungen an die Katastrophe das Land. Der Wiederaufbau zeugt zugleich von dem außergewöhnlichen Zusammenhalt und Engagement der Menschen vor Ort. Ihnen gilt tiefer Dank.
Weiterlesen ...Premiere am 26. August in Siershahn
ERSTE „WÄLLER SENIORENKONFERENZ“ NIMMT KOMMUNALE SENIORENPOLITIK IN DEN BLICK
WW / Siershahn. Steigende Lebenserwartung bei niedrigen Geburtenzahlen, unsere Gesellschaft wird älter: Der demografische Wandel verändert unsere Bevölkerungsstruktur auch im Westerwald grundlegend. Immer mehr wird der Übergang der Babyboomer in den Ruhestand in vielen Lebensbereichen spürbar – vom Arbeitsmarkt bis zu den sozialen Sicherungssystemen und unseren Kommunen. Um sich darauf einzustellen, hat der Kreistag des Westerwaldkreises bereits 2022 einstimmig eine Seniorenpolitische Konzeption (SPK) mit 12 Handlungsfeldern verabschiedet. Nun gilt es im immer spürbarer werdenden Demografischen Wandel die vielen sinnvollen Anregungen zur Bewältigung mit einer fortschrittlichen Kommunalen Seniorenpolitik umzusetzen. Mit der 1. Wäller Seniorenkonferenz (WSK) am Mittwoch, 26.8.2026 in Siershahn schaffen die Veranstalter nun ein Format, das den notwendigen Prozess begleiten soll.
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