Wandel in Gesellschaft und Familien belastet die Schulen und macht Sozialarbeit „unverzichtbar“ – Gespräche mit Lehrern
HÖHR-GRENZHAUSEN. Seit 25 Jahren gibt es im Westerwald die „Mobilen Sorgenbüros“ des Kinderschutzbundes. Nie waren sie wichtiger als heute, sagen Schulträger, Lehrer, Eltern und Partner. Mehr denn je brauchen Kinder auch in Grundschulen besonders qualifizierte, vertraute Menschen, die Zeit für sie und ihre Probleme haben, die helfen und im Bedarfsfall mit Lehrern, Eltern oder dem Jugendamt sprechen. Allein in den vergangenen zehn Jahren haben fast 6000 Kinder die „Mobilen Sorgenbüros“ besucht. Wir sprachen mit Schulleitern über ihre Erfahrung.
Feste Öffnungszeiten mindestens einmal pro Woche, sozialpädagogische Fachkräfte, die in ein Team eingebunden sind, und ein gutes Miteinander mit Lehrerinnen und Lehrern – das ist die Grundlage des erfolgreichen Arbeitens. Die kommunalen Schulträger stehen zu den „Mobilen Sorgenbüros“ und haben das Angebot fast überall aufgestockt und damit dem wachsenden Bedarf angepasst. Foto:
Vertrauen ist die Basis für alle Gespräche in einem der „Mobilen Sorgenbüros“ – wie hier mit Eva Merz-Seibert. Die Kinder können entscheiden, wer über den Inhalt der Treffen informiert wird. Manchmal sind mehrere Termine nötig, bis die Mädchen und Jungen ihre Sorgen offenbaren.
Höhn (ots)
Unbekannte Täter hebelten in der Zeit von Donnerstag, den 28.02.20, 22:00 Uhr bis Freitag, den 28.02.2020, 05:20 Uhr die Eingangstür eines Firmengebäudes in der Bahnhofstraße 39, in 56462 in Höhn auf. Von dort gelangten sie in einen Vorraum, alle weiteren Türen zum Gebäudeinneren waren verschlossen. Vermutlich wurden die Täter gestört, sodass zum aktuellen Ermittlungsstand nichts entwendet wurde. Es entstand Sachschaden an der Eingangstür in Höhe von ca. 300 Euro.
Zeugen die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Westerburg (Tel.: 02663-98050) in Verbindung zu setzen. (Quelle Polizei Koblenz)
Aufgrund einer technischen Störung kam es am Donnerstagabend gegen 22:40 Uhr zu einem großflächigen Stromausfall im Westerwaldkreis. Aktuell hat sich die Lage entspannt.
Betroffen waren Verbandsgemeinden im oberen Kreisteil: Bad Marienberg, Hachenburg, Rennerod, Westerburg sowie Teile der Verbandsgemeinden Selters und Wallmerod mit insgesamt ca. 110.000 Einwohnern.
Alle betroffenen Bereiche sind seit 04:00 Uhr wieder stabil versorgt. Der Energieversorger hat festgestellt, dass es wetterbedingt zu einer Störung an einer relevanten Versorgungsleitung kam.
Über das Warnsystem KATWARN wurde eine entsprechende Warnmeldung veröffentlicht. Die Technische Einsatzleitung des Westerwaldkreises wurde im Feuerwehrgerätehaus in Selters eingerichtet.
Gremium nimmt ab sofort die Arbeit auf
Westerburg (shg) I Das Evangelische Dekanat Westerwald hat eine neue Mitarbeitervertretung. Am Mittwoch (26. Februar) wurde am Vormittag bis 11:30 Uhr ein Wahllokal im Karl-Herbert-Haus in Westerburg vorgehalten. Die weitaus meisten Stimmen gingen jedoch per Briefwahl ein. Von den 415 wahlberechtigten MitarbeiterInnen wählten 155 Personen. 18 Stimmen waren ungültig. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 37 %. Zwölf Personen hatten kandidiert, neun Sitze waren zu vergeben. Gewählt wurden: Rebekka Betz, Erzieherin in der Kita Rehe; Elke Gerlitzki, Heilpädagogin in der Kita Hachenburg; Christin Hahnenstein, Dekanatssekretärin; Sabine Hammann-Gonschorek, Öffentlichkeitsreferentin des Dekanats; Sabine Herold, Gemeindesekretärin in den Kirchengemeinden Maxsain und Wölferlingen; Carsten Itzeck, Hausmeister und Küster in der Evangelischen Kirchengemeinde Ransbach-Baumbach-Hilgert; Claudia Karg, Erzieherin in der Evangelischen Kita in Höhr-Grenzhausen; Heike Schmidt, Reinigungskraft in der Kita Hilgert und Iris Schürg, Dekanatssekretärin und Gemeindesekretärin in der Ev. Kirchengemeinde Dreifelden-Steinen.
Sie ist rund 700 Jahre alt und strahlt jetzt wieder jugendlichen Glanz aus: Die Alte Kellerei in Montabaur wurde in liebevoller Kleinarbeit von Grund auf saniert: Vier Wohnungen und ein großer Büroraum im Erdgeschoss werden neues Leben in das alte Gemäuer bringen. Stolz führte der Hausherr Jörg Orthey die Mitglieder des Stadtrates durch das 3-stöckige Haus an der Judengasse, das den Charme von Jahrhunderte altem Fachwerk mit modernem Wohnkomfort verbindet. 2017 hatte die Stadt das historische Gebäude erworben und unter dem Motto „Retter gesucht – Alte Kellerei in liebevolle Hände abzugeben“ einen neuen Besitzer gesucht, der den denkmalgeschützten „Klapperkasten“ saniert und einer neuen Nutzung zuführt. Nur so konnte die Alte Kellerei vor dem weiteren Verfall bewahrt werden. Mit viel Geduld, Geld und großer fachlicher Expertise hat Orthey sein Projekt jetzt zum Erfolg geführt. Das geschah in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und der Stadt, die die Maßnahme im Rahmen der Stadtsanierung gefördert hat. Die Wohnungen und das Büro stehen ab Juli zum Verkauf.
Weiterlesen ...Ein Tag zum Durchatmen, Mitmachen und Vernetzen
Die Initiative für Alleinerziehende im Westerwald lädt alle Ein-Eltern-Familien herzlich zum Sommerfest am Sonntag, 5. Juli, ins Familienferiendorf Hübingen ein. Ab 10 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit kreativen Workshops, einer spannenden Rallye für Groß und Klein sowie zahlreichen Möglichkeiten zum Kennenlernen und Austauschen.
Jugendabteilung „Junge Helden“ gehört zu den bundesweit ausgezeichneten Demokratieprojekten
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Die Jugendabteilung „Junge Helden“ wurde im Rahmen des renommierten Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ als eines von bundesweit 50 herausragenden Projekten ausgezeichnet. Aus mehr als 450 eingereichten Projekten mit über 18.000 beteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen schaffte es das Westerwälder Projekt in die Gruppe der Preisträger und durfte die Auszeichnung in Berlin entgegennehmen.
Vertreten wurde Wäller Helfen bei der Preisverleihung durch Hannah Flick, Laura Windt und Björn Flick, die die Ehrung im Rahmen des Junify Demokratie-Festivals in der Bundeshauptstadt entgegennahmen.
Der Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für demokratisches Engagement junger Menschen in Deutschland. Seit 1990 werden Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ein demokratisches Miteinander, gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung einsetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen zu ermutigen, Demokratie aktiv zu gestalten, Projekte sichtbar zu machen, zu vernetzen und neue Impulse für gesellschaftliches Engagement zu setzen.
Für die Delegation aus dem Westerwald war die Preisverleihung jedoch weit mehr als die Übergabe einer Urkunde. Drei intensive Tage standen ganz im Zeichen von Demokratie, gesellschaftlichem Engagement und Zukunftsgestaltung. Zahlreiche Workshops, Fachvorträge und Diskussionsrunden boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und neue Ideen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Besonders wertvoll war dabei der Austausch mit jungen Menschen, Vereinen, Initiativen und Organisationen aus ganz Deutschland. In zahlreichen Gesprächen entstanden neue Kontakte und Netzwerke, die weit über die Veranstaltung hinaus wirken werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erleben, wie vielfältig demokratisches Handeln in Deutschland gelebt wird und wie engagiert junge Menschen Verantwortung für ihre Gesellschaft übernehmen.
„Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für die Arbeit unserer Jugendabteilung und aller jungen Menschen, die sich bei den Jungen Helden engagieren“, betont Björn Flick, Geschäftsführer und Vereinsvorsitzender von Wäller Helfen e. V. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Genau dafür stehen unsere Jungen Helden.“
Die Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum nicht nur regional wirkt, sondern auch bundesweit Beachtung findet. Die Jugendabteilung von Wäller Helfen setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig an gesellschaftliches Engagement heranzuführen. Projekte für ältere Menschen, Umweltaktionen, soziale Initiativen und Begegnungsangebote gehören ebenso zum Portfolio wie die aktive Förderung von Gemeinschaft, Respekt und demokratischen Werten.
Mit der Auszeichnung in Berlin erhält die Arbeit der Jungen Helden nun auch auf Bundesebene besondere Anerkennung. Für Wäller Helfen ist dies gleichzeitig Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und jungen Menschen auch künftig Möglichkeiten zu bieten, ihre Region aktiv mitzugestalten.
Die Tage in Berlin haben deutlich gemacht: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, zuhören, miteinander diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Jungen Helden von Wäller Helfen haben bewiesen, dass auch aus dem Westerwald starke Impulse für ein lebendiges demokratisches Miteinander ausgehen können.
Gemeinsam statt einsam – gemeinsam demokratisch. (Wäller helfen)
Ab Montag, 15. Juni, führt die Energienetze Mittelrhein notwendige Kontrollflüge über ihrem Mittelspannungsfreileitungsnetz durch. Ausgenommen ist der Bereich Mayen. Ziel der Maßnahme ist es, die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung in der Region weiterhin auf hohem Niveau sicherzustellen.
Die Befliegung startet im Netzgebiet der sogenannten „Rheinschiene“ im Raum Koblenz. Der Helikopter hebt zunächst in Höhe Mendig ab, fliegt anschließend in Richtung Koblenz und setzt die Inspektion im Anschluss im Westerwald fort. Die Überflüge finden werktags über einen Zeitraum von etwa drei Wochen statt und sind abhängig von den Wetterbedingungen.
Der türkische Hersteller www.goldq7bitkisel.com muss "Gold Q7 Chocolate for Women" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurückrufen. Grund: Das Produkt enthält das nicht deklarierte Arzneimittel Sildenafil, das zur Behandlung von Erektionsstörungen verschrieben und unter ärztlicher Aufsicht genutzt wird. Für die Herstellung von Lebensmitteln ist Sildenafil nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf ist die 25-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01/02/2030 und mit der Kennzeichnung EAN: 8692621810018.
Weiterlesen ...Die Stadt Neuwied lehnt die geplante Erweiterung des Factory Outlet Centers (FOC) in Montabaur weiterhin entschieden ab. Dennoch empfiehlt die Verwaltung dem Stadtrat nun, keine weitere Normenkontrollklage einzureichen. Grund dafür ist, dass die Rechtsabteilung die Erfolgsaussichten nach umfassender Prüfung als sehr gering einschätzt.
Die Erweiterung des Outlet-Centers wird in Neuwied seit Jahren kritisch gesehen. Großflächige Einzelhandelsansiedlungen auf der grünen Wiese stehen in Konkurrenz zu gewachsenen Innenstädten, ziehen Kaufkraft ab und beeinträchtigen folglich deren Entwicklung merklich. Entsprechend hat sich die Stadt sowohl im Raumordnungs- als auch im Bebauungsplanverfahren mehrfach gegen die Planungen ausgesprochen und ihre Bedenken deutlich vorgetragen.