Seit einigen Wochen schon ist die Stadthalle Haus Mons Tabor in Montabaur eingerüstet. Der Grund: Die Fassade wird erneuert; das Haus erhält ein neues wärmendes Kleid. Der Betrieb von Restaurant und Veranstaltungen geht uneingeschränkt weiter. Die Bauarbeiten ruhen allerdings jedes Mal, wenn in der Halle tagsüber Gäste sind.
Seit 2004 lässt die Stadt Montabaur die Stadthalle von Grund auf sanieren. Nun läuft der mittlerweile sechste und letzte Bauabschnitt, dann ist das Haus Mons Tabor runderneuert. Bei der laufenden Fassadensanierung wurden Stück für Stück die alten Natursteinplatten abgehängt, um das Gebäude erst einmal freizulegen. Im nächsten Schritt wird eine Wärmedämmung aus Mineralwolle aufgebracht. Schließlich wird das gesamte Gebäude mit grauen Platten aus Faserzement verkleidet. 1.200 Quadratmeter Fassadenfläche müssen so bearbeitet werden. Neue Fenster, Sonnenschutz und Außenbeleuchtung runden das neue „Outfit“ am Ende ab. Die Maßnahme hat ein Kostenvolumen von 1,4 Mio. Euro; die Stadt Montabaur erhält allerdings Zuschüsse in Höhe von rund 185.000 Euro von Bund und Land. Nach derzeitigem Stand sollen die Arbeiten bis Ostern 2020 abgeschlossen sein. Planung und Entwurf stammen vom Architekturbüro Hartenstein aus Daubach, das auch die Bauleitung übernommen hat. Bild: Zug um Zug wird die Fassade der Stadthalle in Montabaur saniert. Am Projekt arbeiten mit (v.l.) City-Manager Josef Schüller, Sascha Schmidt von der Verbandsgemeinde Montabaur und Architekt Konstantin Hartenstein.
57537 Wissen, L 278, Hof Hufe (ots)
Am Di., 26.11.2019, gegen 06:55 Uhr, befuhr ein 19-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw Seat Leon die regennasse L 278 aus Richtung Wissen kommend in Richtung Morsbach. Nach dem Durchfahren einer gezogenen Doppelkurve ( Rechts-Links-Kombination) kam der Pkw in der Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Alleebaum. Der 19-Jährige erlitt infolge des Aufpralls schwere Verletzungen und wurde per RTW ins Krankenhaus eingeliefert. Am Pkw entstand Totalschaden. Die dortigen Schutzplanken und der Baum wurden ebenfalls beschädigt. (Polizei Wissen)
Wie in den vergangenen Jahren beteiligte sich die Astrid Lindgren Schule in Herschbach OWW auch dieses Mal wieder an dem bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen. Die Schülerinnen und Schüler konnten im Vorfeld aus einer Liste unterschiedlicher Bücher aus der Schülerbücherei diejenigen wählen, welche sie am meisten interessierten. Die Auswahl reichte von „Stockmann“, „Bilderbuchbrunnen“, „Erdmännchen Gustav“ und dem „Fuchs, der ein Reh sein wollte“ für die Jüngeren über Bücher von Cornelia Funke wie „Emma und der blaue Dschinn“, „Der Mondscheindrache“ und „Herr der Diebe“ bis hin zu Klassikern wie den „Herdmanns“ oder „Ronja Räubertochter“. Jede Gruppe machte es sich mit einer „Vorleserin“ in einem Raum gemütlich und tauchte in die Welten der verschiedenen Geschichten ein.
Nach der Vorlesestunde konnten sich die Schülerinnen und Schüler gegen eine Spende am reichhaltigen Kuchenbuffet stärken, welches die Lehrerinnen bereitgestellt hatten. Mit den Einnahmen dieser Aktion in Höhe von 285€ möchten wir einer Familie in der Region eine kleine Freude bereiten, die es im letzten Jahr nicht einfach hatte. Auf diese Weise konnten die Kinder erfahren, dass es beim Martinsfest ums Teilen und Helfen geht- nicht (nur) um Brezeln und Laternen! (Quelle VG Wallmerod)
SPD-Ortsverein feierte sein Jubiläum im Kulturhaus mit zwei Ministern
Hamm. Die aktuellen Umfragewerte sind nicht berauschend, die Geschichte umso mehr, und auch der Blick in die Zukunft fiel nicht allzu düster aus. Mit Stolz hat der SPD-Ortsverein Hamm auf 100 Jahre seines Bestehens zurückgeblickt. Und die Redner machten Mut für die Zukunft: Die Zeiten voller Zuspruch werden wiederkommen, denn die Sozialdemokratie wird gebraucht – heute vielleicht dringender denn je.
Das Kulturhaus Hamm war prächtig in Rot dekoriert und die Ehrengäste hochrangig, als Vorsitzender Wolfgang Fricke die Jubiläumsfeier eröffnete. Dass es an Nachwuchs nicht mangelt in der SPD Hamm, zeigte sich am Moderator des Abends, denn der 21-jährige Philip Schimkat, Juso-Kreisvorsitzender und Hammer Ratsmitglied, führte durch den Abend. Als ersten Redner kündigte er Roger Lewentz an, den SPD-Landesvorsitzenden und Innenminister.
Limburg (ots)
Bundesautobahn 3, Anschlussstelle Elz, Fahrtrichtung Frankfurt, Montag, 08.06.2026, 09:14 Uhr
(Re)Am Montagmorgen um 09:14 Uhr ereignete sich auf der A3 bei Limburg, Gemarkung Elz, ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Transporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Ein Beteiligter verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter eines 23-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf einen vor ihm verkehrsbedingt abbremsenden LKW auf, als er in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. Der 23-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlag aber noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 45-jährige Fahrer des LKW wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert. An dem Transporter und dem Sattelzug entstand hoher Sachschaden. Zusätzlich zu Einsatzkräften der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr waren ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen sowie ein Gutachter vor Ort. Die A3 war ab der Anschlussstelle Diez in Richtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten voll gesperrt. (Polizei Westhessen)
Ein Weltrekord, 14 nationale Rekorde und fünf persönliche Bestleistungen: Die Athletinnen der ersten Women’s World Championship zeigten eindrucksvoll, dass die Zeit für eine eigenständige Meisterschaft in dieser Größenordnung gekommen war. Für Alrun Uebing (Moschheim/Rheinland-Pfalz) begann der Tag jedoch mit einer Schrecksekunde an der Stock Saw. Der Videobeweis ergab jedoch, dass kein Frühstart vorgelegen hatte. Die Disqualifikation ereilte die 53-Jährige schließlich an der Single Buck. Dieses Mal war der vorzeitige Beginn zu offensichtlich. Den versöhnlichen Schlusspunkt ihres wechselhaften Auftritts setzte Uebing in einer Zeit von 29.72 Sek. mit einem neuen deutschen Rekord im Underhand Chop. „Schade, dass mir die Punkte an der Single Buck fehlen. Das wäre ein richtig guter Schnitt gewesen“, ärgerte sich die Westerwälderin. Als älteste Starterin des Feldes belegte sie am Ende Rang sieben.
Der nächste Wettkampf steht für Alrun Uebing am 27. Juni in Tschechien an, wo sie in Frenštát pod Radhoštěm an den Start geht. Von dort es geht es für Uebing weiter nach Frankreich und schließlich nach Österreich. In Schladming findet das DACH Women's Final 2026 statt. Gegen die Konkurrentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es im Spätsommer um die nationalen Meistertitel und den der DACH-Meisterin. (TAS Marketing)
Ortsgemeinde und ABID Firmengruppe aus Limburg stellen Pläne für das
2500 Quadratmeter großes Areal in der Westerwaldgemeinde vor
Nentershausen. Seit 2018 ist die Ortsgemeinde Nentershausen Eigentümerin eines rund 2500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Heilberscheider Straße in der Westerwaldgemeinde. Ziel ist es seitdem, altersgerechte Wohnmöglichkeiten für Senioren zu schaffen. Nun geht das Projekt nach verschiedenen Rückschlägen in den zurückliegenden Jahren mit einem neuen Investor auf die Zielgerade.
In einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Nentershausen, an der 70 Interessierte im komplett gefüllten kleinen Saal teilnahmen, stellten Nentershausens Ortsbürgermeister Tobias Reusch sowie Marcel Kremer und Stephan Hötterges von der ABID Firmengruppe aus Limburg an der Lahn den aktuellen Stand der Planungen für das Grundstück in der Westerwaldgemeinde vor. Entstehen soll ein Gebäude aus drei Vollgeschossen nach heutigen Energiestandards, das nach derzeitigen Planungen 19 Wohnungen samt Balkonen bzw. Terrassen beinhaltet.
Weiterlesen ...EINLADUNG ZUR INFOVERANSTALTUNG AM 29.6. IN HÜBINGEN
Hübingen/WW. Es gab schon schlechtere Ideen: vor über 60 Jahren hatten sich der damalige Landrat des Westerwaldkreises und der Limburger Bischof zu einem Spaziergang im Buchfinkenland verabredet. Oberhalb von Hübingen am Buchenberg fassten Sie den Plan: hier in dieser reizvollen Landschaft mit Panoramablick ist genau der richtige Platz für eine größere Einrichtung. Daraus entstand dann das Familienferiendorf (FFD). Viele Familien aus ganz Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus sowie andere Gruppen und Vereine fanden dort über Jahrzehnte Erholung. Jetzt droht der traditionsreichen Freizeit- und Bildungseinrichtung im Grünen mit 40 Häusern und 234 Betten das Ende! Doch damit sind viele Verantwortliche vor Ort und die Bevölkerung nicht einverstanden, sie wollen das FFD erfolgreich aus dem Insolvenzverfahren und in eine sichere Zukunft führen.
Weiterlesen ...Dr. Hans Gehle: „Wir fordern Strukturreform statt drastischer Spargesetze.“
Köln, den 8. Juni 2026. „Aktuell verzeichnen bereits drei von vier Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hohe Defizite, einem Drittel droht derzeit sogar die Insolvenz“, warnt Dr. med. Hans-Albert Gehle, Vorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund NRW/RLP.
Trotz steigender Personal- und Sachkosten hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) in dieser Situation ein milliardenschweres Sparpaket zur Stabilisierung der GKV-Beiträge vorgelegt, dessen gravierende Folgen am Ende vor allem die Patienten hart treffen wird, da nur am Personal und somit an der Qualität der Versorgung gespart werden kann.
Weiterlesen ...Frau aus Boden wird durch ärztlichen Fehler bei Bandscheiben-OP querschnittsgelähmt: Sohn und Ehemann starten Spendenaufruf für barrierefreien Hausumbau
„Wir sind Julian und Jörg – Siggis Sohn und ihr Ehemann. Vor wenigen Monaten hat sich Siggis Leben von einem Tag auf den anderen dramatisch verändert. Was zunächst als „gewöhnlicher“ Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde, stellte sich leider als folgenschwerer medizinischer Fehler heraus. Durch die verspätete bzw. falsche Behandlung ist Siggi heute querschnittsgelähmt.
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