MONTABAUR. Rund um das Thema Diabetes ging es bei einem Fortbildungsnachmittag, zu dem die CKD-Projektgruppe Besuchsdienste im Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn Ehrenamtliche aus den Besuchsdiensten der Kirchengemeinden und aus den Einrichtungen des Caritasverbandes ins katholische Pfarrzentrum Forum St. Peter nach Montabaur eingeladen hatte. Ziel der Veranstaltung war es, mit den vielen Gerüchten und Ammenmärchen aufzuräumen, die in Verbindung mit der Krankheit kursieren. Referent Dr. med. Wolfgang Renz, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologe aus Selters und Dernbach, informierte die zahlreichen Zuhörer ausführlich über die Erkrankung und den Umgang mit Diabetes im Alltag und in Notsituationen. Dank der Unterstützung der Mitarbeiterinnen der Caritas-Sozialstation Montabaur-Wallmerod hatten die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, sich vor Ort ihre Blutzuckerwerte ermitteln zu lassen. Foto: Elfriede Koob (Mitte) wurde nach rund 30 Jahren als Sprecherin der CKD-Projektgruppe „Besuchsdienste“ verabschiedet. Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement erhielt die 81-Jährige das Elisabethkreuz, die höchste Auszeichnung des CDK-Netzwerkes von Ehrenamtlichen in Caritas und Pfarreien. Die ersten Gratulanten waren (von links) Rainer Lehmler (Referent für Gemeindecaritas beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn), Schwester Angela Bianchet (CKD-Sprecherin für den Westerwald) sowie Diakon Michael Krämer und Manfred Hilger von der CKD-Projektgruppe „Besuchsdienste“.
Vor 20 Jahren - am 21. Januar 2000 - nahm die MBS-Anlage Westerwald GmbH & Co. KG in Rennerod ihren Betrieb mit der allerersten Abfallanlieferung auf.
Seither verarbeitete sie bis zum diesjährigen Firmenjubiläum insgesamt 1.808.752 Tonnen an Restabfällen, vorwiegend aus den kommunalen Haushaltssammlungen der Landkreise Limburg-Weilburg und Westerwald. Dementsprechend übernimmt die MBS-Anlage Westerwald nach wie vor die entscheidende Rolle zur Sicherstellung der regionalen Entsorgungssicherheit für diese beiden Landkreise, welche inzwischen die Eigentümer der MBS-Anlage geworden sind. Unter dieser kommunalen Gesellschaftsführung blickt die MBS-Anlage positiv in die Zukunft, gut gerüstet für die Herausforderungen in der Abfallwirtschaft. Foto Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB).
Montabaur (ots)
In den frühen Morgenstunden des heutigen Samstages befuhr ein 28-jähriger Mann aus dem Kreis Limburg mit seinem Pkw die Kreisstraße aus Heilberscheid kommend in Richtung Nentershausen. Vermutlich infolge unangepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn, kam der Pkw ausgangs einer Linkskurve von der Straße ab, überschlug sich im angrenzenden Feld und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der junge Mann wurde dabei verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. An dem Pkw entstand Totalschaden. Er musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. (Polizei Montabaur)
Der derzeit größte Windpark innerhalb des Westerwaldkreises, der Windpark Hartenfelser Kopf, kann um zwei weitere Windenergieanlagen erweitert werden. Damit kann der Anteil erneuerbarer Energien an der Energieerzeugung weiter erhöht werden. Die ersten 12 Windenergieanlagen wurden bereits im Jahr 2006 errichtet und in Betrieb genommen. Der damals aktuelle Anlagentyp Enercon E 70 E 4 hatte eine Gesamthöhe von 149 m und eine Nennleistung von 2 Megawatt. Im Laufe der Zeit kamen weitere Windenergieanlagen hinzu. So hat beispielsweise auch der Westerwälder Anlagenhersteller Schütz aus Selters bis dato dort insgesamt acht seiner Anlagen errichtet. Der Park besteht aktuell aus insgesamt 26 Windenergieanlagen. Jetzt sollen im Bereich der Gemarkung Herschbach zwei weitere moderne und entsprechend leistungsstarke Anlagen des Typs Enercon E 138 hinzukommen. Die Gesamthöhe liegt inzwischen bei rund 230 m und die Nennleistung bei 3,5 bzw. 4,2 Megawatt.
Noch bis 8. November für kostenfreie Schulung bewerben
Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und verändert den Alltag grundlegend. Ob Online-Banking, digitale Behördengänge oder der Videoanruf mit den Enkeln – digitale Kompetenzen sind heute der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Doch nicht jeder findet sich in dieser vernetzten Welt problemlos zurecht. Gerade ältere Menschen fühlen sich oft „abgehängt“. Hier helfen die Digital-Botschafterinnen und -Botschafter in Rheinland-Pfalz, zu denen seit 2018 bereits mehr als 700 Rheinland-Pfälzer ausgebildet worden sind. Sie bauen Berührungsängste ab und erleichtern den Einstieg in die digitale Welt.
Der neu gewählte Kreisvorstand der CDU Westerwald hat im Rahmen einer Videokonferenz seine Arbeit aufgenommen und sich offiziell konstituiert. Damit wurde nach dem jüngsten Kreisparteitag der organisatorische Grundstein für die politische Arbeit der kommenden Jahre gelegt.
An der Spitze des Gremiums steht weiterhin die CDU-Kreisvorsitzende Jenny Groß aus Steinefrenz. Unterstützt wird sie von den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Susanne Görg (Montabaur), Dr. Stephan Krempel (Westerburg), Alexandra Marzi (Helferskirchen) und Gerrit Müller (Rennerod). Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Marvin Kraus aus Nistertal.
Für besondere Aufgabenbereiche wurden zudem Roland Weimer MdL (Wallmerod) als Mitgliederbeauftragter, Daniel Best (Eitelborn) als Schriftführer sowie Paul Hannus (Höhr-Grenzhausen) als Digitalisierungsbeauftragter gewählt.
Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer hat dem Mengerskirchener Bürgermeister Daniel Melchert einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 157.877 Euro im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms zur Neugestaltung des Spielplatzes Kirchstraße und des Kirchenvorplatzes in Waldernbach überreicht.
„Mit dem Projekt Erneuerung Kirchenvorplatz und Spielplatz Kirchstraße haben wir uns in enger Abstimmung mit dem Ortsbeirat Waldernbach und der Steuerungsgruppe der Dorfentwicklung ganz bewusst dazu entschieden, den Ortskern Waldernbachs insgesamt aufzuwerten. Dabei geht es um ein ansprechendes Gesamtbild, um Barrierefreiheit und ganz besonders um die Neugestaltung des Spielplatzes. Dazu wurden im Vorfeld Kinder befragt und deren Ideen sind in die Neugestaltung des Spielplatzes mit einbezogen worden. Hervorzuheben ist außerdem die relativ hohe Förderquote von 85 Prozent der Bruttokosten, denn dies hilft uns, solche Projekte in der aktuellen Zeit überhaupt zu realisieren“, erläuterte Bürgermeister Melchert während der Übergabe.
Erfahrener Pflegemanager aus der Region soll die Weiterentwicklung des Standorts mitgestalten.
Seit dem 01. Oktober übernimmt Pierre Epe die Pflegedirektion und verantwortet als Chief Operating Officer (COO) zugleich den operativen Ablauf innerhalb der Klinik. Mit ihm gewinnt die Fachklinik eine Führungskraft, die das Krankenhaus aus nahezu jeder Perspektive kennt: vom Bett auf der Intensivstation bis zur Betriebsleitung.
Epe arbeitet seit drei Jahrzehnten in der Pflege. Nach mehr als zehn Jahren am Universitätsklinikum Aachen leitete er am Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim die Intensivstation, die Zentrale Notaufnahme und das innerklinische Notfallmanagement. 2022 wechselte er als stellvertretender Pflegedirektor zu den GFO Kliniken Bonn. Zuletzt war er Pflegedirektor des Cellitinnen-Krankenhauses St. Franziskus in Köln-Ehrenfeld. Berufsbegleitend hat er ein Studium im Pflegemanagement mit dem Bachelor of Science abgeschlossen.
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Am Abend des 22.10.2026 führten Beamte der Polizeiinspektion Montabaur intensive Verkehrskontrollen im gesamten Dienstgebiet durch. Dadurch konnten drei verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt und geahndet werden.
Gegen 18:30 Uhr wurde in Welschneudorf ein 27-jähriger Fahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Bad Ems / Nassau kontrolliert, der sein Fahrzeug unter Drogeneinfluss führte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen 23:10 Uhr wurde in Mogendorf ein 43-jähriger E-Scooter Fahrer aus der Verbandsgemeinde Wirges einer Verkehrskontrolle unterzogen, der unter Alkoholeinwirkung stand. Mit ihm wurde ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen 23:55 Uhr wurde in Höhr-Grenzhausen ein 39-jähriger Fahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen kontrolliert, der seinen Pkw unter Drogeneinfluss führte. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Allen drei Verkehrsteilnehmern erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit empfindlichen Bußgeldern. (Polizei Montabaur)
Der Verein erweitert sein Angebot im Kreis Altenkirchen
Seit mehr als 30 Jahren setzt sich der Verein neue arbeit e. V. im Kreis Altenkirchen für Integration und Chancengleichheit ein. Auch in diesem Jahr unterstützt die Westerwald Bank die Arbeit des Vereins mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro. Bei der Scheckübergabe sprachen Yvonne Jostes, Vorständin der Westerwald Bank, und Daniel Becker, Filialleiter in Altenkirchen, mit Geschäftsführerin Stefanie Schneider über die aktuellen Entwicklungen im Verein.
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