Limburg. Eine Million funkelnde Sterne, mehrere tausend LEDs, Lichtervorhänge und hunderte Laternen. Das wartet auf die Besucherinnen und Besucher des Limburger Lichtfestivals „Limburg (er)leuchtet“ am Freitag, 29. November, und am Samstag, 30. November, jeweils von 17 bis 22 Uhr. Zum dritten Mal stimmt das Amt für Stadtmarketing und Touristik damit auf die Weihnachtszeit ein und bringt Licht und Wärme in die Domstadt.
Sehen, Hören, Fühlen und Erleben heißt es mit den Lichtdarstellungen von Thomas Traber und seinem Team von Great Event. Mit seinem Konzept knüpft Traber an die vorhergehenden Lichtfestivals an, bleibt dem Thema Licht treu, aber inszeniert es auf eine andere Art. Mit seiner historischen Altstadt eignet Limburg sich perfekt für solche Installationen. „Die Illuminationen rücken Limburg buchstäblich in ein anderes Licht. Entdecken Sie ganz neue Seiten der Stadt“, sagt Bürgermeister Dr. Marius Hahn.
Limburg-Weilburg. Eine Ausstellung der besonderen Art hat Landrat Michael Köberle im Rahmen der beliebten Reihe „Kunst im Kreishaus“ eröffnet. Barbara Schmidt und Thomas Grimberg präsentieren ebenso aussagekräftige wie großartige Fotografien, die ab sofort in Limburg bestaunt werden dürfen.
„Bereits 2008, während ihres Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf, begann Barbara Schmidt ihre Serie von surreal anmutenden Stillleben, komponiert aus kuriosen Fundstücken aus der Natur sowie ihren unbetitelten verträumten quadratischen Fotografien von Bäumen, Sträuchern und Wiesen“, erzählte Landrat Köberle über die Künstlerin. Barbara Schmidts fotografische Inszenierungen verführen als frappierend plausibel daherkommende Bildszenarien, die imaginäre Landschaften entwerfen und damit in eine fantastische Welt exotischer Elemente und verschobener Dimensionen entführen. „Barbara Schmidt genügen wenige Zutaten, beispielsweise etwas Sand und Wasser sowie Pflanzen- und Insektenteile, um derart märchenhafte Schauplätze wie diejenigen ihrer ‚Ripa-Serie’ zu entwerfen“, so Hans-Jürgen Hafner, Leiter des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen aus Düsseldorf.
KOBLENZ. Können Montabaur, Koblenz oder Sinzig Smart Citys werden, oder ist das nur etwas für Millionenstädte wie Köln oder Berlin? Beim Zukunftsforum der Energieversorgung Mittelrhein (evm) gab es auf diese Frage eine klare Antwort: Smart City ist keine Frage der Größe, sondern der Einstellung. Mehr als 600 kommunale Vertreter aus dem evm-Versorgungsgebiet zwischen Westerwald und Eifel verfolgten mit großem Interesse zunächst einen Impulsvortrag der Gründerin des Smart-City-Instituts, Prof. Dr. Chirine Etezadzadeh, sowie die anschließende Podiumsdiskussion. Das war Rekord: Noch nie gab es ein größeres Interesse am evm-Zukunftsforum.
Bendorf. Wo liegen die Potenziale für die künftige Entwicklung von Stromberg? Was kann verbessert werden? Was liegt im Argen? Diese und weitere Fragen werden unter Mitwirkung der Stromberger Bevölkerung angegangen – im Rahmen einer Dorfmoderation.
Der Bendorfer Stadtrat hat sich bereits im vergangenen Jahr für den Einstig in die Dorferneuerung Stromberg ausgesprochen und die Verwaltung beauftragt, einen Förderantrag beim Land zu stellen. Im September 2019 wurde schließlich das Planungsbüro Stadt-Land-plus aus Boppard ausgewählt, um die Steuerung des Prozesses zu übernehmen.
Am 23. Oktober fand in der Dieter-Trennheuser-Halle ein erstes Gespräch mit verschiedenen Akteuren statt, bei dem über die Inhalte und Rahmenparameter der Dorferneuerung beraten wurde.
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 30.03.2026, gegen 14.45 Uhr, ereignete sich auf der Landesstraße (L) 267 im Bereich Altenkirchen ein Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 66-jährige Fahrerin eines Pkw Kia die L 267, aus Richtung Kettenhausen kommend, in Fahrtrichtung Altenkirchen. An der Einmündung L 267 / Kreisstraße (K) 40 musste sie ihr Fahrzeug verkehrsbedingt anhalten. Ein dahinter befindlicher 18-jähriger Lenker eines Pkw Skoda fuhr daraufhin auf das stehende Fahrzeug der 66-Jährigen auf. Bei dem Verkehrsunfall erlitten die Fahrerin des Pkw Kia sowie deren 87-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen. Sie wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Zudem entstand an beiden Fahrzeuges Sachschaden. (Polizei Altenkirchen)
HACHENBURG. Am Sonntag, 19. April, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in der Hachenburger Altstadt. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.30 Uhr bis etwa 9.30 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. (evm)
„WW-SENIORENTALK“ ZUM LEUCHTTURMPROJEKT IM WESTERWALDKREIS
WW / Höhr-Grenzhausen. Mit dem Modellprojekt der Gemeindeschwester plus begann vor 11 Jahren in Rheinland-Pfalz eine Erfolgsgeschichte, die allerdings noch nicht überall im Westerwaldkreis angekommen ist: nur 4 Verbandsgemeinden beteiligen sich aktuell und beschäftigen eine solche Fachkraft. Damit werden ältere Menschen erreicht, bevor sie pflegebedürftig werden oder zu vereinsamen drohen. Im 4. „WW-Seniorentalk“ soll jetzt beleuchtet werden, wie das Programm im Westerwaldkreis wirkt und wie das Angebot flächendeckend ausgeweitet werden kann.
Weiterlesen ...Arbeitslosenquote sinkt auf 5 Prozent, Ausbildungsinteresse deutlich gestiegen
Der März erfreute nicht nur meteorologisch mit warmen Tagen zum Frühlingsanfang, er sorgte auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt für eine anhaltende Belebung. Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, waren im März 17.876 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 385 weniger als im Februar, jedoch 240 mehr als im Vorjahr. Die Quote sinkt um 0,1 Prozentpunkte auf nunmehr glatte 5 Prozent.
Vom Chef der größten Verbandsgemeinde im Landkreis Neuwied zum Präsidenten des größten Amateurmusikverbands im Land: Hans-Werner Breithausen, Verbandsbürgermeister a.D., wurde auf dem jüngsten Verbandstag mit 95 Prozent der Stimmen gewählt und folgt auf Karl Wolff, der das Amt nun in guten Händen weiß. Der Chorverband Rheinland-Pfalz vertritt annähernd 26.000 aktiv singende Chormitglieder in über 1.000 Chören und gehört zu den fünf größten Landes-Chormusikverbänden in Deutschland. Einer der Aktiven ist Hans-Werner Breithausen. Seit 1976 ist er aktiver Sänger im Männerchor seines Heimatortes Oberhonnefeld und wurde kürzlich dort für 50 Jahre Chorsingen mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Dem neuen Präsidenten ist die Chorszene in Rheinland-Pfalz also bestens bekannt.
Weiterlesen ...Der TTC Zugbrücke Grenzau setzt weiter auf Kontinuität und hat den Vertrag mit Martin Allegro verlängert. Der Belgier war erst im vergangenen Sommer vom Ligakonkurrenten TSV Bad Königshofen in den Westerwald gewechselt und bleibt nun auch über die aktuelle Spielzeit hinaus ein wichtiger Bestandteil der Grenzauer Mannschaft.
Nach einer herausfordernden Saison, in der der TTC bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen musste, setzt der Verein bewusst auf Stabilität – und auf einen Spieler, der sich sportlich wie menschlich schnell integriert hat. „Martin hat sich in seiner ersten Saison hervorragend in unsere Mannschaft eingefügt – sowohl sportlich als auch menschlich. Gerade in schwierigen Phasen hat er wichtige Impulse gesetzt“, betont der TTC-Vorsitzende Olaf Gstettner. „Wir sind überzeugt, dass er sein Potenzial in der kommenden Saison noch stärker ausschöpfen wird.“
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