WESTERBURG. „Suche den Frieden und jage ihm nach!“ Unter diesem Motto pilgerten auch insgesamt 23 Messdienerinnen und Messdiener und ihre erwachsenen Betreuer bei der Messdienerwallfahrt des Bistums nach Rom. „In den Predigten ging es um den inneren Frieden“, erinnert sich Jakob Heisters. Wer Frieden in sich selbst finde, könne diesen dann auch nach außen tragen. „Wenn man mit sich Frieden gefunden hat, dann kann man auch mit anderen den Frieden teilen“, betont er immer wieder.
Lang geplant
Lars Gläßer, und Tobias Gläßer hatten schon seit vor vier Jahren frühere Teilnehmer von der Romwallfahrt schwärmen gehört. Für sie war schon damals klar: da fahren wir auch mal hin! Theresa Baldus und Johanna Fröhlich erinnern sich besonders an den Beginn der Reise zurück. Die Busfahrt sei alles andere als langweilig gewesen. „Wir haben gesungen, viel gelacht, gespielt, zum Beispiel Bischofs-Quartett“, grinsen die beiden über das ganze Gesicht. Das sei ein spezielles Quartett-Spiel mit Porträts und Namen von Bischöfen, das in Messdienerkreisen großen Anklang findet.
Bereits zum zweiten Mal kamen auf Einladung der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises rund 40 bürgerschaftlich Engagierte und Verantwortliche aus Orts- und Verbandsgemeinden zusammen. Es standen die Themen Mobilität, Alltagshilfen und Digitale Teilhabe auf der Tagesordnung.
Landrat Schwickert begrüßte die Gäste und machte deutlich, dass eine gute dörfliche Gemeinschaft nur mit bürgerschaftlichem Engagement funktionieren kann. Er bedankte sich für das wertvolle Engagement und Interesse bei allen Teilnehmern. „Wir wollten eine Plattform schaffen, bei der man sich informieren und austauschen kann und das ist uns gelungen“, erklärt die Organisatorin Monika Meinhardt von der Seniorenleitstelle des Westerwaldkreises.
An der Außenfassade der Sparkasse Westerwald-Sieg in Bad Marienberg wurde für dessen Umgebung ein Outdoor-Hotspot montiert - das freie WLAN ist nun für alle verfügbar, teilt die Stadtverwaltung mit. In Zusammenarbeit mit der Energieversorgung Mittelrhein und der Sparkasse hat die Stadt einen Hotspot angebracht, der einen großen Teil der Bismarckstraße mit öffentlichem Internet versorgt. Alle Bürger und Besucher von Bad Marienberg können das kostenfreie WLAN ab sofort über die evm-App nutzen.
Annette Messerschmidt ist eine Autorin aus dem Westerwald, die in der Vergangenheit bereits mehrere Veröffentlichungen herausgegeben hat. Ihr aktuelles Werk ist die Vertonung ihres Gedichtes zu einem Lied von Frank Breburda auf Mini-CD. Es ist ein Gedicht über ein Westerwälder Gericht, den Eierkäs. Im Radio Westerwald-Interview hat Annette Messerschmidt ausführlich über den Eierkäs für die Ohren berichtet. Das wirklich leckere Gespräch dazu auf Radio Westerwald. Einschalten: http://live.radiowesterwald.de
Die Interviews vom 23.08.2018
Eierkäs Teil 1:
Eierkäs Teil 2:
Eierkäs Teil 3:
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.