Gegen die Langeweile in den Ferien bietet die Verbandsgemeinde Montabaur schon seit vielen Jahren eine Ferienbetreuung in den Sommer- und Herbstferien an. Dieses Angebot wird so gut angenommen, dass jedes Mal bereits nach wenigen Tagen alle Plätze ausgebucht sind und sogar Wartelisten geführt werden. Die Ferienbetreuung findet in den kompletten Sommerferien zentral an der Joseph-Kehrein-Schule Montabaur statt, wo die Kinder ganztags betreut werden. Während zwei Wochen der Sommerferien werden auch die Kinder in den Grundschulen in Nentershausen und Neuhäusel betreut. In diesem Jahr nehmen insgesamt 188 Kinder an der Ferienbetreuung teil, davon 113 Kids in Montabaur, 39 in Neuhäusel und 36 in Nentershausen. Das Mittagsessen wird in Montabaur und Nentershausen von der Firma Sander Catering und in Neuhäusel von der Stiftung Diakoniewerk Friedenswarte aus Bad Ems geliefert und wird in der Mensa der jeweiligen Schule eingenommen. An allen drei Standorten werden kleine Snacks, Nachtische, Waffeln oder Popcorn selbst für den Nachmittag zubereitet. Foto Kreisverwaltung: Bei strahlendem Sonnenschein besuchte der Erste Beigeordnete Andree Stein die Ferienkinder und ihre Betreuer/innen in der Joseph-Kehrein-Schule.
Montabaur (ots) - Ein Security-Mitarbeiter wollte am frühen Sonntagmorgen gegen 03.00 Uhr einer Gruppe junger Männer helfen, die am Busbahnhof in der Bahnallee eine Reifenpanne an ihrem PKW hatten. Dabei wurde er von diesen Männern angegriffen, geschlagen und getreten. Aufgrund der erlittenen Verletzungen wurde er zur Untersuchung ins Krankenhaus verbracht. Die jungen Männer konnten sich, trotz des beschädigten Reifens, mit dem PKW entfernen. Dabei soll es sich um einen dunkelblauen Opel, Corsa oder Adam, gehandelt haben.
Koblenz (ots) - Derzeit fahndet die Polizei Koblenz mit Hochdruck nach zwei männlichen Personen, die am heutigen Montag, 02.07.2018 gegen 08.35 Uhr den Fahrer eines Paketdienstes unter Drohung mit einem Messer zur Herausgabe seiner Geldbörse und zwei Pakten aufforderten. Der Tatort befindet sich im Bereich der Steinstraße / Scharnhorststraße im Koblenzer Stadtteil Rauental. Nach der Tat flüchteten die Täter von der Steinstraße in Richtung Schlachthofstraße / Mosel. Die beiden dunkelhäutigen Männer waren etwa 25 Jahre alt, beide glatt rasiert, kurze Haare. Ein Täter war etwa 175 cm groß, trug Blue-Jeans, schwarze Turnschuhe, weißes T-Shirt mit Aufdruck. Der Zweite ist etwa 180 cm groß, trug Blue-Jeans, ein mittelblaues T-Shirt sowie Air-Max Turnschuhe der Marke Nike. Hinweise nimmt die Kripo Koblenz entgegen.
Neustadt/Wied, A3 (ots) - Am Sonntagmorgen, gegen 04:55 Uhr, wurde hiesiger Dienststelle durch Verkehrsteilnehmer mitgeteilt, dass an der Anschlussstelle Neustadt/Wied, BAB 3, Fahrtrichtung Köln, ein Pkw verunfallt auf dem Dach liegen würde. Personen seien keine mehr vor Ort. Durch die eingesetzten Beamten wurde zunächst die Unfallstelle gesichert und im Anschluss nach dem verantwortlichen Fahrzeugführer gefahndet. Durch Zeugenhinweise konnte kurz darauf ein junger Mann im Nahbereich festgestellt werden. Diesem konnte der Pkw auch zugeordnet werden, die Fahrereigenschaft wurde dennoch bestritten. Der Mann stand unter Alkoholeinwirkung, ein Test ergab einen Wert von 1,08 Promille. Ihm wurde in der Folge eine Blutprobe entnommen, seine Fahrerlaubnis wurde eingezogen. Es wird darum gebeten, dass sich Zeugen melden, welche den Unfallhergang beobachtet haben und weitere sachdienliche Hinweise geben können. Hinweise bitte an die Polizeiautobahnstation Montabaur.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.