Drei Tage lang stand der große Ausstellungstruck des internationalen katholischen Hilfswerk Missio auf dem Schulhof des Gymnasiums im Kannenbäckerland. In 90-minütigen Workshops wurden die Schüler/innen der S tufen 8-11 mit dem Thema Flucht, Fluchtursachen und dem Vertiefungsthema „Ressourcenkonflikte als Fluchtursache: Mein Handy und der Kongo“ konfrontiert. Die interaktive Führung verdeutlichte sehr eindringlich am Beispiel vom Bürgerkriegsflüchtlingen im Osten der Demokratischen Republik Kongo die Ängste und Hoffnungen von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Die Schüler/innen schlüpften dabei in die Rolle eines Betroffenen und wurden mit Filmsequenzen, Hörtexten und Informationstafeln durch insgesamt sieben mit viel Liebe zum Detail gestaltete Räume geleitet, mussten dabei Entscheidungen treffen und erfuhren vieles über die Lebenssituation von Menschen in Zentralafrika.
Während eines Gewitters stürzte ein Baum auf das Dach eines Wohn- und Geschäftshauses in Höhr-Grenzhausen und hat dabei die darauf befindliche Stromleitung und die Dacheindeckung beschädigt. Die Feuerwehr Höhr-Grenzhausen und Mitarbeiter des Energieversorges waren vor Ort. Meldungen über einen Stromausfall sind nicht bekannt. Personen wurden nicht verletzt. (Symbolbild)
Verletzte und hoher Sachschaden sind die Bilanz von mehreren Verkehrsunfällen am Wochenende hier bei uns im Westerwald. So übersah ein 75-jähriger Radfahrer in Kirchen beim überqueren einer Straße einen PKW. Der Radfahrer stürzte und zog sich eine Platzwunde sowie eine schwere Gehirnerschütterung zu. In Limburg missachtete ein Autofahrer die Vorfahrt eines weiteren PKW-Fahrers. Hierbei wurden drei Insassen leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 16.000 Euro. Bei Betzdorf wurden am Wochenende ein 47-jähriger Motorradfahrer und sein 14-jähriger Sozius leicht verletzt. Er hatte einen Motorradfahrer beim einfädeln übersehen. Es entstand ein Sachschaden von 3000 Euro. Außerdem kam ein Quad-Fahrer bei Berzhahn auf einem Waldweg von der Fahrbahn ab und stürzte eine Böschung hinab. Dabei wurde er von seinem Quad überrollt. Er wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Aktuell warnt der Deutsche Wetterdienst vor schweren Gewitter im südlichen Westerwald. Dabei kann es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 und 40 Liter pro qm² in einer Stunde geben. Auch Sturmböen bis 80 km/h sind möglich. Es können kan auch Hagel mit Korngrößen um 2 cm runter kommen. Die Warnung gilt bis 20:30 Uhr.
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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