Derzeit erhalten einige Betriebe eine Aufforderung, verschiedene Daten in ein sog. "zentrales Gewerbeverzeichnis" eintragen zu lassen. Diese Schreiben erreichen die Betriebe häufig als Fax mit der Aufforderung zur Rücksendung innerhalb eine bestimmten Frist. Wer sich das Schreiben nicht näher ansieht, sondern einfach ausfüllt und zurück sendet, muss unter Umständen hohe Summen für eine angebliche Eintragung zahlen, die tatsächlich nicht nötig ist. Die IHK Koblenz fordert alle Betriebe zur sorgfältigen Prüfung solcher Schreiben auf.
Sturmtief Burglind sorgte am Vormittag auch im nördlichen Westerwald für erhebliche Behinderungen. Zahlreiche Straße wie die B256 zwischen Eichelhardt und Bruchertseifen waren wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Auch der Bahnverkehr auf der Strecke Altenkirchen - Breitscheidt war aufgrund umgestürzter Bäume unterbrochen. Auf der Straße "Am Bayersberg" in Betzdorf fielen am Morgen zwei Eichen auf die Fahrbahn und streiften dabei zwei PKW. An den Fahrzeugen entstand mittlerer Sachschaden. Der Fahrer eines Fahrzeuges und seine Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen.
Am Mittwochmittag kam es auf der Abfahrt der A48 auf die B9 nach Koblenz zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Personen. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug zunächst von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb dann auf dem Dach liegen. Im Fahrzeug befanden sich ein Mann, eine Frau und ein 10 Monate altes Baby. Am Unfallort waren vier Ersthelfer, die sich um die Versorgung der Verunglückten kümmerten. Die Personen trugen offenbar keine größeren Verletzungen davon. Einer der Ersthelfer ärgerte sich im Internet später über das Unverständnis vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer, die Absperr- und Rettungsmaßnahmen mit Hupen quittierten. Vor dem Hintergrund der fortwährenden Diskussion um Gaffer an Unglücksstellen erneut ein großes Ärgernis, für Ersthelfer, Rettungskräfte und auch für Betroffene. Die Polizei sprach den Ersthelfern ein ganz dickes Lob aus, die sofort anhielten und sich in vorbildlicher Weise um die Fahrzeuginsassen kümmerten. (Foto: Marco Schüler)
Das Jahresende brachte erwartungsgemäß ein winterliches Tief welches jedoch nicht sehr ausgeprägt war. Ende Dezember waren im Agenturbezirk Montabaur rund 5.550 Menschen ohne Job gemeldet. Das sind etwa 160 mehr als im November, jedoch 409 weniger als im Dezember 2016. Die Arbeitslosenquote kletterte innerhalb eines Monats von 3,0 auf aktuell 3,1 Prozent. Im Westerwaldkreis wurden im Dezember 3460 Menschen ohne Job gezählt. Das sind 174 mehr als im November. Die Arbeitslosenquote steigt im Monatsverlauf um 0,2 auf jetzt 3,1 Prozent. Dass es zum Jahresausklang eine kleine Eintrübung gab, ist keine Überraschung, sondern vor allem dem Saisoneffekt geschuldet, so die Arbeitsagentur. Tätigkeiten im Außengewerbe ruhen jetzt – vor allem in der Baubranche und im Garten- und Landschaftsbau.
Heistenbach (ots)
Am Freitag, den 25. September, wurde eine 17-jährige Jugendliche gegen Mitternacht auf der Kirmes in Heistenbach nach dem Verlassen des Festgebäudes in der Unterdorfstraße durch einen bislang unbekannten Mann sexuell belästigt. Nach Angaben der Geschädigten soll der Mann sie gegen ihren Willen von hinten umarmt und hierbei über mehrere Minuten unsittlich berührt haben. Es gelang ihr nicht, sich selbständig aus der Situation zu befreien. Eine Gruppe von fünf bis sechs Männern zwischen 25 und 30 Jahren soll auf die Situation aufmerksam geworden sein und den unbekannten Täter von der jungen Frau gelöst haben, woraufhin dieser geflohen sei. Zu den Helfern liegen keinerlei Personendaten vor. Die Polizeiinspektion Diez bittet diese Personen oder Personen, die Angaben zur Identität der Zeugen machen können, dringend, sich telefonisch (Tel. 06432-6010)oder persönlich zu melden! Ebenso werden auch andere Zeugen, die Angaben zur Tat oder zur Identität des Täters machen können, gebeten, sich zu melden. Der unbekannte Täter soll etwa 35 Jahre alt, zwischen 180 und 185 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. (Polizei Diez)
Kommunikationswege wurden erprobt
Zum zweiten Mal wurde am vergangenen Samstag ein Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz durchgeführt. Dabei erfasste eine fiktive Kaltfront mit hoher Geschwindigkeit das ganze Bundesland. Die geplanten Folgen waren massiver Starkregen und heftige Sturmböen mit bis zu 120 km/h Windgeschwindigkeit in exponierten Lagen, begleitet von starken Gewittern mit erhöhtem Blitzaufkommen.
Kreis Altenkirchen. Ein selbstverständliches „Günaydin“ oder „Ma’a salama“, oder auch ein fröhliches „Hola“ oder „Arrividerci“: Kurze Begrüßungs- oder Abschiedsworte aus anderen Ländern, doch längst auch im deutschen Alltag angekommen. Da stellt der Kreis Altenkirchen keine Ausnahme dar. Und zu diesem Alltag gehören auch und gerade die Kindertagesstätten. Vorbei die Zeiten, als Kinder ausschließlich die deutsche Sprache und maximal noch das Platt ihres Heimatdorfes beherrschten. Immer mehr Kinder wachsen mehrsprachig auf, was auf der einen Seite enorme Chancen bietet, auf der anderen Seite aber auch die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas vor neue Herausforderungen stellt.
Weiterlesen ...Müschenbach. Zerstörte Scheiben, beschädigtes Wetterschutzhäuschen und seit Monaten keine sichtbare Verbesserung: Der Zustand des Haltepunkts Hattert in Müschenbach sorgt seit Längerem für Unmut. Nach Beschwerden aus der Bürgerschaft und Hinweisen der Kommune schaltete sich der heimische Bundestagsabgeordnete Harald Orthey ein. Nun hat die Deutsche Bahn reagiert und eine Instandsetzung angekündigt.
Orthey hatte sich bereits im Sommer an die Deutschen Bahn gewandt. Zuvor hatte sich der Abgeordnete selbst vor Ort ein Bild gemacht und die Schäden fotografisch dokumentiert. Insbesondere die zerstörten Glasscheiben des Wartebereichs seien aus seiner Sicht mit einem attraktiven und verlässlichen öffentlichen Nahverkehr nicht vereinbar.
Die Gemeinde Müschenbach mit Ortsbürgermeisterin Birgitta Käckermann konnte nach Angaben Ortheys bereits eine Verbesserung der Beleuchtung im Umfeld des Haltepunkts erreichen. Bei den beschädigten Anlagen selbst sind die Möglichkeiten der Kommune jedoch begrenzt.
„friday on my mind“ – Livemusik, die ankommt!
Was im Mai 2024 begann, hat sich längst zu einer festen Größe in Höhr-Grenzhausen entwickelt: „friday on my mind“ bringt regelmäßig außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker ins Musikcasino – hautnah am Publikum, bei freiem Eintritt und in entspannter Kneipenatmosphäre.
Am Freitag, 9. Oktober, steht der nächste musikalische Leckerbissen auf dem Programm: Mit Red Apple kommt ein Akustik-Duo aus dem Rhein-Nahe-Gebiet ins Casino.
Red Apple
Sascha Frank an Gesang und Rhythmusgitarre und Jakob Huf an Gitarre und Mandoline servieren eine mitreißende Mischung aus Roots, Americana, Blues und Folk.
Weiterlesen ...Buchfinkenland/Lahn. Der Westerwald-Verein Buchfinkenland bietet etwas ganz Neues für alle Interessierten – also auch Nichtmitglieder – an: eine Wanderweinprobe am Sonntag, 11.10.2026 ab 11.00 Uhr. Ein sicher einzigartiges Erlebnis: wandernd die reizvolle Natur rund um die traditionsreichen Weinorte Obernhof und Weinähr zwischen Gelbach und Lahn erleben und dabei die dort angebauten Weine probieren. Und dazu in Kooperation mit dem örtlichen Verein „geweinschaft e.V.“ vieles rund um den lokalen Weinanbau erfahren - der regional sogar noch zum Westerwald gehört.
Weiterlesen ...