Der Kinderzuschlag ist für Familien mit geringem Einkommen eine zusätzliche finanzielle Unterstützung. Er wird an Eltern für das in ihrem Haushalt lebende Kind gezahlt, wenn sie mit ihrem Einkommen zwar den eigenen Bedarf decken können, nicht aber den ihrer Kinder. Der Kinderzuschlag muss schriftlich bei der örtlich zuständigen Familienkasse beantragt werden. Derzeit beträgt er maximal 170 Euro im Monat je Kind. Zusätzlich erhalten Empfänger von Kinderzuschlag Leistungen zur Bildung und Teilhabe – zum Beispiel Zuschüsse zu Schul- und Kitaausflügen, Schulbedarf, Lernförderungen oder zur Teilnahme von Kindern am sozialen und kulturellen Leben.
Erneutes Meisterwerk der Verkehrsplanung in Höhr-Grenzhausen
Für mehrere Tausend Euro sind dort in der unteren Rheinstraße / Ecke Schützenstraße Ende des Jahres 2017 drei gelbe Fahrbahnschwellen zur Verkehrsberuhigung installiert worden. Seit der ersten Januarwoche gehören die Schwellen nun schon wieder der Vergangenheit an. Die Installation und die Deinstallation ließ im Internet die Diskussion um Sinn und Unsinn entsprechender Verkehrsmaßnahmen der Stadt Höhr-Grenzhausen erneut hochkochen und führte zu gemischten Reaktionen. Wie Verbandsgemeindebürgermeister Thilo Becker auf RadioWesterwald-Anfrage mitteilte, wurden die Schwellen aus rechtlichen Gründen wieder entfernt. Ausschlaggebend dafür waren mangelnde Geschwindigkeitsbegrenzungen, die neben dem Hinweis auf Bodenunebenheiten erforderlich gewesen wären. Becker räumt dabei einen Fehler der Stadt ein. Bislang liegen die Kosten bei fast 5000 Euro. (Foto: Uwe Bernardi)
Kaum hat die Schule nach den Weihnachtsferien wieder angefangen, verlagern 26 Schüler/innen der Stufe 12 ihren Unterricht ins Ahrntal/Südtirol, wo in kompakter Form der Sportunterricht in der Sportart Skifahren ansteht. Der Wechsel des Fahrttermins in den Januar ist eine Konsequenz aus der Umgestaltung des Fahrtenkonzepts für die G8GTS-Jahrgänge. Die Schüler/innen haben bereits vor den Weihnachtsferien ihre Halbjahreszeugnisse bekommen und starten nun in ihre letzten Monate in der Schule. Durch den frühen Termin wird die Vorbereitung auf das Abitur nicht beeinträchtigt.
Für den Skiunterricht sind in diesem Jahr Frau Fröhlich, Herr Zozmann und Herr Breitbach verantwortlich und bei den zur Zeit gegebenen hervorragenden Schneeverhältnissen hoffen sie auf gute Lernfortschritte, denn natürlich steht am Ende eine Leistungsüberprüfung an. Diese konnte in der Vergangenheit aber auch von Anfänger/innen souverän bewältigt werden. Bei all dem soll der Spaß an der Bewegung und die Freude an den Erfolgserlebnissen in der herrlichen Bergwelt aber nicht zu kurz kommen. Für die Fahrt wurde ein Blog unter der Adresse gikski2018.blogspot.de eingerichtet, über den man - sofern das Internet im Kreuzwirt mitspielt - täglich Eindrücke vom Ablauf der Fahrt bekommen kann.
MÄHREN. „Vor dem Krieg war es in Syrien egal, welche Religion man hat“, sagt Yahya Alrefaai. Seit Februar 2016 lebt er in Mähren. Erst war er allein. Die Familie, seine Frau Amina, seine Kinder Amur (12), Mlak (11) und Nouran waren in Damaskus zurückgeblieben. Für die Flucht des Vaters hatte die Familie fast ihr ganzes Hab und Gut verkauft: das Haus, das Auto, den Schmuck. Geblieben war nur das Allernötigste. Doch das kleine Dorf hat ihn herzlich aufgenommen. Sogar Geld wurde gesammelt, damit die Familie nachkommen konnte und zusammengeführt werden konnte. Über den Libanon sind sie dann nach einem halben Jahr mit dem Flugzeug nach Frankfurt gekommen. Kaum waren die Kinder drei Tage da, konnten sie auch schon in die Schule gehen: nach Herschbach in die Grundschule und nach Salz in die Realschule plus. Schnell haben sie Freunde gefunden. Die beiden Mädchen machen beim Jugendrotkreuz in Meudt mit. Schnell haben sie die deutsche Spache gelernt. Yahya hat den deutschen Führerschein gemacht und kann jetzt als Produktionshelfer bei der Firma Schütz in Selters arbeiten. In Syrien hat er mehrere Tätigkeiten gleichzeitig gemacht: zum Beispiel als Landwirtschaftshelfer, aber auch als Pizzabäcker.
Kreis Altenkirchen. Da würde selbst Jules Vernes Beifall klatschen. Beim diesjährigen STADTRADELN im Kreis Altenkirchen ist binnen drei Wochen eine Strecke zusammengekommen, die einer dreimaligen Weltumrundung entspricht: sage und schreibe 125.745 Kilometer – ein Plus von 170 Prozent gegenüber der erstmaligen Teilnahme 2025. Und auch die Zahl der Aktiven ist deutlich gestiegen: von 230 auf über 500. Summa summarum wurden mehr als 7000 Fahrten registriert. Kein Wunder also, dass Kreis-Klimaschutzmanager Stefan Glässner als Organisator mehr als zufrieden ist: „Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Wir sind begeistert und bedanken uns bei allen Teilnehmenden für dieses großartige Ergebnis.“
Weiterlesen ...Bürgermeister übernimmt das Gebäude – Verwaltung zieht Mitte November ein
Das neue Verbandsgemeindehaus in Montabaur ist (fast) fertig: Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich nahm symbolisch den Schlüssel von Architekt Ole Flemming entgegen. Mitte November wird die Verwaltung in das Gebäude einziehen; der Betrieb im neuen Haus beginnt am 17. November 2026. Bis dahin müssen noch Restarbeiten erledigt, das gesamte IT-System installiert, die Schließanlage eingebaut und verschiedene Probetriebe durchgeführt werden. In einer Feierstunde mit dem Verbandsgemeinderat, der Auftraggeber und Bauherr für das neue Verwaltungsgebäude ist, ließen die Projektbeteiligten die lange Planungs- und Bauphase Revue passieren. Im Oktober haben die Bürger die Möglichkeit, das Gebäude zu besichtigen; dazu werden geführte Rundgänge angeboten.
Weiterlesen ...Jugendamt lädt zur Informationsveranstaltung nach Montabaur ein
Wenn Eltern die Fürsorge für ihr Kind rechtlich nicht mehr ausüben können, entscheidet das Familiengericht über eine Vormundschaft. Der ehrenamtliche Vormund übernimmt dabei weit mehr als die gesetzliche Vertretung. Er trifft unter anderem wichtige Entscheidungen in Bezug auf Schule, Ausbildung sowie Gesundheit und begleitet das Kind als verlässliche Bezugsperson im Alltag. Bei einer Veranstaltung am 30. September informiert das Jugendamt des Westerwaldkreises in Montabaur darüber, was die vertrauensvolle Aufgabe genau umfasst und wie Interessierte dabei unterstützt werden.
Regionale Vielfalt neu verpackt: „Wir Westerwälder“ präsentieren die Geschenkbox für den Westerwald
Die Region Westerwald kann sich sehen – und vor allem schmecken lassen. Seit inzwischen fünf Jahren bringt die Westerwald-Box regionale Produkte und die Menschen dahinter zusammen. Jetzt bekommt die beliebte Geschenkbox einen neuen Look. Präsentiert wurde sie nunmehr im „Müller´s Hofladen“ in Großmaischeid-Kausen.
Was für ein Einstand, was für ein Mannschaftssieg: Der TTC Zugbrücke Grenzau hat den TSV Bad Königshofen in einem hochspannenden Heimspiel mit 3:2 bezwungen. Im Mittelpunkt stand dabei Liam Pitchford, der bei seinem allerersten Einsatz für die Westerwälder gleich beide Einzel gewann. Den entscheidenden dritten Punkt holten schließlich ausgerechnet Martin Allegro und Maciej Kubik, die zuvor ihre Einzel jeweils mit 0:3 verloren hatten. Im Schlussdoppel wehrten sie sogar einen Matchball ab und machten im fünften Satz den viel umjubelten Heimsieg perfekt.
Weiterlesen ...Mit einem furiosen Schlussabschnitt erzwingt die EG Diez-Limburg nach einem 0:4-Rückstand gegen die Nijmegen Devils noch die Verlängerung, muss sich dort jedoch knapp mit 4:5 geschlagen geben.
Dabei spiegelte der deutliche Rückstand zur zweiten Pause das Geschehen auf dem Eis keineswegs wider. Denn obwohl das Team von Coach Nils Krämer erst seit einer Woche trainiert und der niederländische Meister kurz vor dem Saisonstart steht, verzeichneten die Rockets im ersten Drittel sogar leichte Feldvorteile. Doch während die EGDL ihre Chancen ungenutzt ließ, präsentierten sich die Gäste eiskalt und gingen durch Prestia in Führung (13.).