Am 17. Oktober 2017 machten sich 27 Schülerinnen und Schüler der Biologie-Leistungskurse der zwölften Jahrgangsstufe um 6.30 Uhr auf den Weg in das BayLab der Firma BAYER. Dieses BayLab ist ein speziell auf Schulgruppen ausgerichtetes Labor, in dem Schulklassen biologische bzw. chemische Fragestellungen unter sehr professionellen Bedingungen experimentell untersuchen können. Das Labor befindet sich auf dem Firmengelände der BAYER Crop Science in Monheim. Nach einem kurzen Informationsvortrag zur Pflanzenforschung von BAYER Crop Science und der Sicherheitseinweisung zur Arbeit in den Laboren wurden uns die Rapspflanzen und deren genetische Besonderheit näher vorgestellt. Die weitverbreitete Ackerpflanze war bis vor 60 Jahren noch ungenießbar und deren Verzehr schädlich. Erst in den 1960er Jahren entdeckte man jedoch, dass es auch Rapspflanzen gab, die durch eine Punktmutation in ihrer DNA statt der ungenießbaren Erucasäure die hochwertigen Fettsäuren Linolsäure und Linolensäure produzierten. Erst durch den gezielten Anbau dieser sogenannten Mutanten konnte Rapsöl zu einem der weltweit am meistgenutzten Speiseöle werden.
HUNDSANGEN. Zum mittlerweile elften Mal ruft Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zur Teilnahme an der Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“ auf. Auch der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn beteiligt sich wieder an der bundesweiten Aktion, bei der in möglichst vielen Städten und Gemeinden im ganzen Lande öffentliche Plätze zum Leuchten gebracht werden sollen. In Kooperation mit der katholischen Pfarrei St. Laurentius
Nentershausen – Ortsausschuss Hundsangen, dem katholischen Kindergarten St. Elisabeth Hundsangen sowie dem CAP-Lebensmittelmarkt Hundsangen, lädt der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn deshalb am Samstag, 2. Dezember, in und an die katholische Kirche St. Goar in Hundsangen ein.
Dort steht ab 18 Uhr zunächst ein Gottesdienst auf dem Programm. Dieser wird unter anderem mitgestaltet von den Vorschulkindern des Kindergartens St. Elisabeth und vom Kirchenchor Cäcilia Hundsangen. Im Anschluss an die Vorabendmesse findet dann am benachbarten Pfarrheim die Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“ statt. Die bundesweite Aktion steht unter dem Motto der diesjährigen Caritas-Kampagne „Zusammen sind wir Heimat“ und soll ein leuchtendes Zeichen für eine gerechtere Welt setzen.
Als Zeichen der Solidarität und der Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit, werden unzählige Kerzen angezündet, die den Platz vor dem Pfarrheim in einem hellen Lichterglanz erstrahlen lassen. Dabei werden auch ein kleiner Imbiss und warme Getränke für den guten Zweck angeboten. Schirmherr der Veranstaltung ist Pfarrer Marc Stenger.
„Auf diese Veranstaltung habe ich schon lange gewartet, das ist dringend notwendig“, freut sich eine Teilnehmende gleich zu Beginn der Schulung. Die Informationsveranstaltung zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs - ÖPNV - beim Verkehrsverbund Rhein-Mosel - VRM - ist in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland - VCD - in Koblenz entstanden. Sie vermittelt Neubürgern, Interessierten, Umsteigern und Senioren viel Wissenswertes zur Nutzung des ÖPNV.
Viele Fragen brennen den Teilnehmenden unter den Nägeln: „Welche Linie führt mich ans Ziel? Wann fährt der Bus von welcher Haltestelle ab? Was kostet das Ticket? Wo bekomme ich Informationen?“ und das größte Problem: „Wie bediene ich den Fahrkarten-Automaten?“
Mit 1.250 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) die Goethe-Schule in Höhr-Grenzhausen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die evm jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Den Spendenbetrag übergab, Norbert Rausch, Kommunalbetreuer bei der evm, am Montag, 16. Oktober, gemeinsam mit Verbandsgemeindebürgermeister Thilo Becker, an die Goethe-Schule. „Ich freue mich sehr, dass wir die Schülerinnen und Schüler mit der Spende der evm bei der Umsetzung ihres Näh-Projekts unterstützen konnten“, sagt Thilo Becker. „Es ist toll, dass die Handarbeitsfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert werden und ich bin jetzt schon auf die ersten Ergebnisse gespannt.“
Nentershausen. Ein bisschen durch die frische Luft Bummeln und dabei noch das ein oder andere Schnäppchen machen? Dazu besteht am Samstag, 13. Juni, von 11 bis 16 Uhr in Nentershausen die Gelegenheit. Erstmals findet in der Westerwaldgemeinde ein großer Hofflohmarkt unter dem Motto „Nentershausen trödelt“ statt. In über 100 Höfen suchen über den Ort verteilt alte Schätzchen eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer.
Weiterlesen ...Programm zieht bereits heute Investitionen von knapp einer Million Euro nach sich
Der Verbandsgemeinderat hat im Januar dieses Jahres den Startschuss für das „Förderprogramm zur Ortskernvitalisierung, Klimaanpassung und Nutzung erneuerbarer Energien 2026“ erteilt und Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 200.000 € bereitgestellt. Damit investiert die Verbandsgemeinde Bad Marienberg als freiwillige Leistung weit über das normale Maß hinaus in die Ortskerne der Dörfer und der Stadt.
Weiterlesen ...Im Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Norken gab es einen personellen Wechsel: Für den auf eigenen Wunsch aus der Wehrführung ausscheidenden bisherigen Stellvertretenden Wehrführer Maximilian Giehl wurden Philipp Schäfer und Janik Schütz jeweils kommissarisch zu Stellvertretenden Wehrführern ernannt.
Bürgermeister Marvin Kraus überreichte die entsprechenden Urkunden und dankte Maximilian Giehl, der der Nörker Wehr als Aktiver erhalten bleibt, für die geleisteten Dienste. Dessen Nachfolgern wünschte er für ihre neuen Ämter alles Gute und viel Erfolg. Den Glückwünschen schlossen sich Wehrleiter Frank Schiffmann und Wehrführer Tobias Schüler, der gleichzeitig als Stellvertretender Wehrleiter fungiert, an. (VG Bad Marienberg)
„Der große Kampf der Steine“
Pia Schuster gewinnt Schreibwettbewerb des Kreis-Bergbaumuseums
Kreis Altenkirchen/Sassenroth. Da wächst offenkundig in Hamm (Sieg) eine sehr talentierte junge Schriftstellerin heran: Pia Schuster von der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Grundschule hat jedenfalls auf beeindruckende Weise den diesjährigen Schreibwettbewerb „Meine schönste Steingeschichte“ des Kreis-Bergbaumuseums in Herdorf-Sassenroth gewonnen. „Wir mussten in der Jury überhaupt nicht diskutieren und waren uns sofort einig“, berichtete Museumsleiter Achim Heinz bei der Siegerehrung. Zusammen mit Linde Brühl (ehemalige Lehrerin) und Christine Lück von der VHS Herdorf hatte er wieder rund 100 Geschichten ausgewertet, die Viertklässler aus dem gesamten Kreis Altenkirchen eingereicht hatten.
„Der große Kampf der Steine“ – unter diesem Titel erzählt Pia eine wunderbare, vor allem aber auch tiefgründige und facettenreiche Story, die klassische Märchen- und Fantasy-Elemente mit einer Prise „Romeo und Julia“ verbindet. Es geht um einen 1000 Jahre alten Konflikt zwischen Wasser- und Feuersteinen und einen dunklen Drachenlord sowie eine verbotene Beziehung zwischen den Steinen „Aqua“ und „Fire“. Der Fluch endet erst dann, als sich Wasser- und Feuerstein küssen und so wieder Frieden einkehrt. Und da Pia nicht nur super schreiben kann, trug sie als Gewinnerin eines Lesewettbewerbs den „Kampf der Steine“ auch direkt selbst vor.
Der Schreibwettbewerb zeigt seit nunmehr 13 Jahren, wie kreativ und phantasievoll Grundschülerinnen und Grundschüler sein können. Als Belohnung erhielt die Nachwuchs-Autorin aus Hamm (Sieg) nicht nur eine Urkunde, sondern auch eine schöne Mineralienstufe. Ihre Geschichte wird nun ein Jahr lang im Bergbaumuseum präsentiert, genau wie die von zwei weiteren Viertklässlerinnen. Denn auch die Geschichten von Helmi Ottweiler (Erich-Kästner-Grundschule Altenkirchen, „Der Lebensstein“) und Klara Werder (Maria-Homscheid-Grundschule Herdorf, „Ein Leben als Stein“) überzeugten die Jury und wurden mit einer Urkunde belohnt.
Zur Siegerehrung war die gesamte Klasse 4b mit Klassenlehrerin Halina Pogoda nach Sassenroth gekommen. Und natürlich durfte dabei ein Besuch im Schaubergwerk nicht fehlen. So erfuhren die Kinder auf anschauliche Weise, warum Steine einst nicht nur in Geschichten, sondern auch im „echten“ Leben eine große Rolle gespielt haben. ( Thorsten Stahl )
Heiligenroth, Holler und Wirzenborgn am 28. Juni zeitweise ohne elektrische Energie
HAHN AM SEE. Am Sonntag, 28. Juni, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in Heiligenroth (ohne das Industriegebiet), Holler und Wirzenborn. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.00 Uhr bis etwa 9.00 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. „Dafür bitten wir um Verständnis“, so Christian Kurz, Leiter Netzservice bei der enm. „Wir arbeiten so zügig wie möglich, um die stromlose Zeit möglichst kurz zu halten.“ Durch die regelmäßige Wartung des 7.000 Kilometer langen Freileitungs- und Kabelverteilnetzes gewährleistet die enm langfristig die gewohnt hohe Versorgungsqualität von über 99,9 Prozent. Die Versorgungsqualität der enm liegt in allen Sparten deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dazu investiert die evm-Gruppe kontinuierlich in Wartung, Modernisierung und Ausbau ihrer Strom- und Erdgasnetze. Für eine dauerhaft sichere Versorgung mit Wärme und Energie. (evm)
Das erste eigene Smartphone gehört für viele Kinder spätestens mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule dazu. Es eröffnet neue Möglichkeiten zur Kommunikation, Information und Unterhaltung - ist heute aber zugleich der Zugang zu sozialen Netzwerken, Künstlicher Intelligenz (KI) und algorithmisch gesteuerten Inhalten. Damit steigen auch die Anforderungen an einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang.
Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz empfehlen Eltern, den Einstieg ihres Kindes in die mobile Welt aktiv zu begleiten. Ob ein Kind bereit für ein eigenes Smartphone ist, hängt dabei weniger vom Alter als vom individuellen Reifegrad ab.
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