Am Dienstagnachmittag ist in der Nähe von Weitefeld im Westerwald eine Leiche gefunden worden. Inzwischen steht fest, dass es sich um den wegen dreifachen Mordes gesuchten Tatverdächtigen handelt, der im dringenden Verdacht steht, am 06.04.2025 in Weitefeld drei Menschen brutal getötet zu haben.
Die Leiche war nach ihrer Bergung bereits am Dienstagabend in das Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik in Mainz gebracht worden. Dort wurde die Leiche durch Fachleute obduziert. Außerdem ist ein Abgleich des Zahnstatus der Leiche mit dem den Ermittlungsbehörden bekannten Zahnstatus des Tatverdächtigen vorgenommen und eine DNA-Vergleichsanalyse in Auftrag gegeben worden.
Nach dem Ergebnis der Untersuchungen handelt es sich bei dem Toten um den mit internationalem Haftbefehl gesuchten Tatverdächtigen.
Aufgrund des fortgeschrittenen Verwesungszustandes der Leiche lassen sich die Todesursache und der genaue Todeszeitpunkt nicht mehr klären. Ob der mutmaßliche Täter Selbstmord begangen hat oder an den Verletzungen verstorben ist, die er sich bei Begehung der Tat zugezogen hat, oder eine sonstige Todesursache vorliegt, lässt sich dementsprechend nicht mehr sicher feststellen. Knöcherne Defekte lassen sich jedenfalls nach dem vorläufigen Kurzprotokoll der Obduktion nicht feststellen.
Die Leiche wurde von einem Bürger entdeckt. Der Fundort liegt in der unmittelbaren Nähe eines Baches in einem Bereich, der zum Zeitpunkt der polizeilichen Absuche des Geländes versumpft war und zum Teil unter Wasser stand. Nicht weit von der Leiche konnte im Bachlauf auch eine Schusswaffe gefunden werden, bei der es sich um die Tatwaffe handeln könnte. Die waffentechnische Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen.
Da die erdrückende Beweislage eindeutig auf den seit Monaten Gesuchten als Täter schließen lässt, und es keinerlei Hinweise auf weitere Tatbeteiligte gibt, findet damit das Ermittlungsverfahren durch den Tod des einzig möglichen Beschuldigten strafprozessual sein Ende.
Staatsanwaltschaft und Polizei sind in hohem Maße erleichtert, dass nunmehr Gewissheit besteht und die Menschen in Weitefeld und Umgebung allmählich wieder zur Normalität zurückkehren können. Leitender Oberstaatsanwalt Mannweiler: „Die Tatsache, dass der Verbleib des mutmaßlichen Täters über Monate ungeklärt war, hat uns keine Ruhe gelassen. Dass der Tatverdächtige nicht mehr lebt, war aus vielen Gründen eine naheliegende Option, aber ohne Leiche mussten auch andere Optionen weiterverfolgt werden. Mir fällt jedenfalls ein Stein vom Herzen, dass das nunmehr ein Ende gefunden hat.“
Polizeipräsident Süs äußert: „Auch ich bin sehr erleichtert, dass dieser zweifellos herausragende Fall seinen Abschluss findet und die Menschen in der Region zu ihrer Normalität zurückkehren können.“ (Staatsanwaltschaft Koblenz)
Vorsorge und frühzeitige Behandlung sind wichtig
2025 sind im Westerwaldkreis in der ersten Jahreshälfte bereits 49 Borrelioseerkrankungen gemeldet worden. Im gleichen Zeitraum waren es 2024 lediglich neun Fälle. Dieser Anstieg ist nicht nur auf den Westerwaldkreis beschränkt, sondern Rheinland-Pfalz weit zu beobachten: so sind die Zahlen von 253 (2024) auf 594 in der ersten Jahreshälfte gestiegen.
Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung, die durch Zeckenstiche übertragen wird. Aufgrund des mildes Winters entwickelt sich 2025 zu einem ausgeprägten Zeckenjahr mit einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Zecken. Die Borreliose ist auch bekannt als Lyme-Borreliose. Sie betrifft die Haut, kann aber auch die Gelenke, das Nervensystem und das Herz schädigen. Meistens treten die Fälle im Sommer auf, wenn Menschen sich vermehrt draußen aufhalten.
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Weitefeld: Unbekannte Leiche gefunden – Polizei prüft Zusammenhang mit Tötungsdelikt
Arnshöfen: Westerwaldkreis zahlt erste Fördermittel für Radweg-Projekt aus
Hachenburg: Angeklagter soll Wildschäden erfunden und Versicherungen betrogen haben
Außerhalb von Weitefeld ist am Dienstagnachmittag eine unbekannte Leiche entdeckt worden. Die Polizei Betzdorf wurde gegen 16.30 Uhr über den Fund informiert. Zur Identität der Person gibt es bislang keine Angaben. Auch zu Fundort, Geschlecht oder den genauen Umständen machen Staatsanwaltschaft und Polizei derzeit keine weiteren Angaben. Hintergrund ist, dass ein möglicher Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom 6. April in Weitefeld geprüft wird. Die Ermittler arbeiten mit Hochdruck daran, die Identität der Leiche schnellstmöglich festzustellen. Sobald es neue Erkenntnisse gibt, soll die Öffentlichkeit informiert werden.
Koblenz (ots)
Am Dienstagnachmittag wurde die Polizei Betzdorf gegen 16.30 Uhr über den Fund einer unbekannten Leiche außerhalb der Ortslage Weitefeld informiert. Die Identität der Person steht noch nicht fest.
Insbesondere angesichts möglicher Zusammenhänge mit dem Tötungsdelikt am 06. April 2025 in Weitefeld arbeitet die Polizei mit Hochdruck an der zeitnahen Identifizierung der Person.
Staatsanwaltschaft und Polizei werden die Öffentlichkeit bei einer neuen Erkenntnislage umgehend informieren. (Polizei Koblenz)
Wissen (ots)
Am Dienstag, den 13.10.2026, wandte sich ein Bürger aus Wissen gegen kurz vor 23 Uhr hilfesuchend an die Polizei. Der Grund: In seinem Schlafzimmer befinde sich eine riesige Schlange!
Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Betzdorf machte sich daraufhin auf den Weg zur Wohnanschrift des Mitteilers, um der vermeintlichen Gefahr auf den Grund zu gehen.
Vor Ort konnte tatsächlich ein tierischer Eindringling festgestellt werden. Bei genauerer Betrachtung handelte es sich jedoch nicht um eine gefährliche Riesenschlange, sondern um eine weit verbreitete Blindschleiche. Die Beamten nahmen sich des kleinen Reptils an und verbrachten es wohlbehalten ins Freie.
Die vermeintliche Gefahr war damit gebannt. Dem erholsamen Schlaf des Wisseners dürfte somit nichts mehr im Wege gestanden haben - hoffentlich ohne weitere tierische Überraschungen in der Nacht. (Polizei Betzdorf)
„Mittendrin im Leben“ live mit Erol, Dave und Francis
Charme trifft auf Swing & Schlager mit den Stars
Am 23.10.2026 gastiert Gentlemen Forever in der Stadthalle in Ransbach-Baumbach.
Beginn ist um 20:00 Uhr.
Hamburg. Drei Männer, ein Versprechen: Stil, Stimme und Sympathie. Mit Gentlemen Forever
betreten die drei bekannten Gesichter Erol Sander, Dave Kaufmann und Francis Fulton-Smith die
Bühne des Schlagers und Swings – und bringen eine längst vermisste Eleganz zurück ins
Rampenlicht. Das Trio präsentiert erstmals sein Bühnenprogramm „Mittendrin im Leben“. Der
Vorverkauf startet am 28. November 2025.
Das neue Verbandsgemeindehaus in Montabaur ist so gut wie fertig; die Verwaltung nimmt ihren Betrieb am 17. November 2026 dort auf. Der Verbandsgemeinderat (VGR) zog in seiner letzten Sitzung im bisherigen Rathaus vorläufig Bilanz über das Projekt. Allerdings stehen noch Restarbeiten sowie der Umzug aus und die juristische Nachbereitung beginnt gerade erst. Die Gesamtkosten werden voraussichtlich bei 45 Mio. Euro liegen und damit 20% über dem 2018 veranschlagten Budget. Jedoch sind im gleichen Zeitraum die allgemeinen Baukosten in Deutschland um mehr als 60% gestiegen. Die Bauzeit betrug sechs Jahre, geplant waren ursprünglich drei. Das Ergebnis, also das fertige Gebäude, bezeichnete Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich als Punktladung: „Es ist genau das, was wir brauchen.“
Weiterlesen ...WANDERWEINPROBE AN DER COTE D´AZUR DES WESTERWALDES
Buchfinkenland / Weinähr-Obernhof. Wandern in der Natur verbindet – und das noch mehr, wenn es mit heimischem Wein zu tun hat! Dies die Erkenntnis des Westerwald-Vereins Buchfinkenland nach der sehr gelungenen Premiere einer „Wanderweinprobe“ in Kooperation mit dem Verein „Geweinschaft e.V.“, an den südlichen Hängen des Westerwaldes in Weinähr und Obernhof. Viele Wander- und Weinfreunde waren rund um die Mündung des Gelbachs in die Lahn dabei und durften zusammen mit fast 30 Gleichgesinnten einen wunderbaren Tag zusammen verbringen!
Weiterlesen ...Hassrede, Desinformation und Propaganda im Netz – was können Sie tun?
Hassrede, Desinformation und gezielte Propaganda begegnen uns im Internet und insbesondere in sozialen Medien. Beleidigungen, Bedrohungen und diskriminierende Äußerungen können Diskussionen im Netz bestimmen und dazu führen, dass Menschen sich zurückziehen oder ihre Meinung nicht mehr äußern.
Doch wie können Sie damit umgehen? Und was können Sie selbst tun, wenn Ihnen Desinformation im Netz begegnet?
In Workshop „Digitale Zivilcourage: Argumentations- und Handlungsmöglichkeiten im Internet“ erfahren Sie, wie Sie sich sicher, selbstbestimmt und couragiert im digitalen Raum bewegen und aktiv mit problematischen Inhalten umgehen können.
Geplant war vom 19. bis 30. Oktober eine zweite Vollsperrung der K 10 in der Ortsdurchfahrt Hattert. Diese wird nicht mehr benötigt und findet dementsprechend nicht statt.