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Koblenz: Polizei legt Ablauf der Fahndung nach Weitefeld-Tatverdächtigem offen
Kurtscheid: Dachstuhlbrand in Zweifamilienhaus – hoher Sachschaden
Rennerod: Drei Verletzte bei Frontalcrash auf B255
Die Polizei hat Details zur Fahndung nach dem mittlerweile tot aufgefundenen Tatverdächtigen des Tötungsdelikts von Weitefeld veröffentlicht. Die Ermittler suchten seit April in mehreren Phasen nach dem bewaffneten Mann. Bis zur Ausstrahlung bei „Aktenzeichen XY“ Mitte April gingen fast 1.000 Hinweise ein, später fast 2.000. Trotz großangelegter Suchaktionen mit bis zu 1.000 Einsatzkräften, Hunden, Hubschraubern und sogar Unterstützung durch Wissenschaftseinrichtungen blieb der Mann unauffindbar. Erst jetzt wurde klar: Er hatte sich vermutlich in einem Betonrohr im Elbbach versteckt und war dort gestorben. Vermutlich spülte ein Starkregen die Leiche später an den Fundort.
In der Waldstraße in Kurtscheid ist ein Zweifamilienhaus in Brand geraten. Die Anwohner meldeten starke Rauchentwicklung im Dachgeschoss. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Trotz des Einsatzes mehrerer Feuerwehren griff das Feuer auf den Dachstuhl über. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt. Zur Brandursache hat die Polizei noch keine Erkenntnisse. Die Ermittlungen dauern an.
Auf der B255 hatte sich ein schwerer Unfall ereignet. Zwischen Hellenhahn-Schellenberg und Rennerod stießen zwei Autos frontal zusammen, nachdem eine Fahrerin beim Überholen den Gegenverkehr übersehen hatte. Eines der Fahrzeuge überschlug sich. Drei Menschen wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Die Bundesstraße musste mehrere Stunden voll gesperrt werden.
Kurtscheid (ots)
Am 24.08.2025 um 11:46 Uhr wurde der Polizeiinspektion Straßenhaus eine starke Rauchentwicklung ausgehend vom Dachgeschoss eines Zweifamilienhauses in der Waldstraße in Kurtscheid gemeldet. Bei Eintreffen der Polizei und Feuerwehr hatten die Bewohner das Objekt bereits selbständig verlassen können. Trotz des umfangreichen Einsatzes mehrerer Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Rengsdorf weitete sich die Rauchentwicklung zu einem Dachstuhlbrand aus. Die Löscharbeiten sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden dürfte im mittleren sechsstelligen Bereich liegen. Zur Ursache der Brandentwicklung können derzeit keine Aussagen getroffen werden. Die hierzu erforderlichen Ermittlungen dauern an. (Polizei Straßenhaus)
Koblenz (ots)
Im Zusammenhang mit der Fahndung nach dem mittlerweile tot aufgefundenen Tatverdächtigen des Tötungsdeliktes in Weitefeld sind mehrere Anfragen zum Ablauf der Fahndungsmaßnahmen beim Polizeipräsidium Koblenz eingegangen. Hierzu können wir folgendes mitteilen:
Die Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Tatverdächtigen erfolgten in mehreren Phasen.
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Montabaur: Sattelzug mit gestohlener Baumaschine gestoppt
Hübingen: Stiftung sichert Zukunft des Familienferiendorfs
Elgendorf: Neuer Pumptrack für Jugendliche eröffnet
Auf der A 3 am Elzer Berg wurde ein Sattelzug gestoppt, der eine kürzlich in Frankreich gestohlene Baumaschine geladen hatte. Die Autobahnpolizei Montabaur verfolgte das Gespann gemeinsam mit Kollegen aus Hessen und nahm den Fahrer fest. Für die Kontrolle musste die Autobahn kurzzeitig in Richtung Frankfurt gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Die Limburger Kriminalpolizei und das Gemeinsame Zentrum der deutsch-französischen Polizeizusammenarbeit übernehmen die weiteren Ermittlungen. Der Sattelschlepper wurde mitsamt dem Diebesgut abgeschleppt.
Das Familienferiendorf Hübingen erhält durch die Gründung einer Stiftung eine langfristige finanzielle Absicherung. Seit seiner Gründung vor fast 60 Jahren bietet das FFD Familien Erholung und pädagogische Betreuung. Die Stiftung soll Investitionen in die 40 Ferienhäuser und zentralen Anlagen ermöglichen, darunter Renovierungen und energetische Maßnahmen. Bei der feierlichen Gründung unterstützten zahlreiche Unternehmer aus der Region die Initiative mit Spenden. Ziel ist es, die Einrichtung dauerhaft attraktiv zu halten und soziale Angebote für Familien zu sichern.
Der neue Pumptrack am Sportplatz zwischen Elgendorf und Horressen ist offiziell eröffnet. Auf der 124 Meter langen Asphaltstrecke können Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Fahrrädern, Scootern oder Skateboards fahren. Die Idee stammt von Jugendlichen, die das Projekt über vier Jahre begleitet und die Umsetzung maßgeblich unterstützt haben. Bürgermeister und Beigeordnete gaben die Anlage jetzt ssymbolisch frei. Die Eröffnung wurde mit einem bunten Familienprogramm gefeiert, inklusive Workshops, Wettbewerben und einem „Show Off“-Contest.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.