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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.

Aufgrund von einer Grenzwertüberschreitung nach der Trinkwasserverordnung haben die Wasserwerke der Kreisstadt Limburg im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt des Landkreises vorsorglich eine Desinfektion des Trinkwassers vorgenommen. Betroffen davon sind die Verbraucherinnen und Verbraucher in der Kernstadt nördlich der Hubertusstraße, der oberen Seilerbahn in Richtung Dietkirchen sowie in den Stadtteilen Offheim, Ahlbach und Dietkirchen. Das teilt die Energieversorgung Limburg mit, die mit der Betriebsführung der Wasserwerke beauftragt ist.

Im Bezirk Montabaur sind 7.311 Menschen ohne Job – 3.189 Stellen wollen besetzt werden

Die regionale Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 4,0 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr gibt es eine Steigerung der Quote um 0,4 Prozentpunkte. Derzeit sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur 7.311 Menschen ohne Job gemeldet – das sind 35 Arbeitslose mehr als im Vormonat.

„Trotz der anhaltenden Konjunkturflaute bleibt die Arbeitslosigkeit in unserer Region auf vergleichsweise niedrigem Niveau“, sagt Elmar Wagner, Leiter der Agentur für Arbeit Montabaur. „Der leichte Anstieg lässt sich bei den unter 25-Jährigen festmachen. Für viele junge Menschen hat das Ende der Berufsausbildung oder des Studiums erstmal eine Übergangsphase der Arbeitslosigkeit zur Folge. Besonders die Arbeitslosigkeit jüngerer Menschen steigt deshalb in den Sommermonaten stärker an, nimmt dann aber mit deren Einmündung in Beschäftigung ab September auch wieder deutlich ab.“

Land: Neubau Müschenbach kommt, Versorgungssicherheit für Altenkirchen ist gegeben

Altenkirchen, 28. August 2024. Wenn es überhaupt so etwas wie eine gute Nachricht gibt, die die Teilnehmer aus dem AK-Land vom Runden Tisch im Mainzer Gesundheitsministerium zum Krankenhausstandort Altenkirchen mitgebracht haben, dann ist es Klarheit. Erstens: Gesundheitsminister Clemens Hoch hat deutlich erklärt, dass das Land die stationäre Versorgung für die Region Altenkirchen angesichts der vorhandenen Krankenhäuser in den Nachbarkreisen als gesichert ansieht. Zweitens: Das Westerwald-Klinikum, das man jetzt mit bis zu 400 Betten statt bislang rund 260 Betten plant, wird gemäß Land gebaut, die Finanzierung ist nach Aussage des Gesundheitsministeriums und der DRK-Trägergesellschaft Südwest gesichert. Darin werden letztlich die Krankenhausstandorte Altenkirchen, Hachenburg und Kirchen aufgehen. Beim Runden Tisch in Mainz sprach man von einem Zeitraum von mindestens sieben Jahren.

„Am Ende ist das alles natürlich ernüchternd. Die Alternativüberlegung, das Altenkirchener Krankenhaus zu erweitern und zum Standort eines künftigen Westerwaldklinikums zu machen, die ich ausdrücklich favorisiert habe, ist vom Tisch, weil das Land die Krankenhausplanung an dieser Stelle abgeschlossen hat und bereits Investitionen getätigt sind“, erklärt Landrat Dr. Peter Enders.

Altenkirchen (ots)

Durch Beamte der Polizeiinspektion Altenkirchen wurden am 27.08.2024 an den beiden Grundschulen in Altenkirchen Schulwegkontrollen durchgeführt. Schwerpunkt war hier die ordnungsgemäße Sicherung von Kindern im Fahrzeug. Insgesamt kann hier eine positive Bilanz gezogen werden, lediglich in zwei Fällen wurden die Kinder ohne ausreichende Sicherung mitgeführt, entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet. Auch das Fußgängerverhalten beim Überqueren der Fahrbahn durch die Eltern mit ihren Kindern kann als vorbildlich eingestuft werden, zuvor im Kindergarten beim Fußgängertraining erlerntes Verhalten wurde angewendet. (quelle Polizei Altenkirchen)

Ein 22-Jähriger ist am Dienstagabend (27.08.2024) bei einem Unfall auf der B 62 ums Leben gekommen.

Der junge Mann war gegen 18:50 Uhr mit seinem Krad bergab in Richtung Afholderbach unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen verlor er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Gefährt. In der anschließenden Rechtskurve überschlug er sich mehrfach und kollidierte mit dem entgegenkommenden PKW eines 69-Jährigen.

Die Ersthelfer vor Ort begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen. Diese verliefen jedoch erfolglos.

Das Krad wurde sichergestellt, der PKW des 69-Jährigen wurde abgeschleppt.

Zu den Ermittlungen vor Ort wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam eingesetzt. Die B 62 war für fast fünf Stunden voll gesperrt. (Quelle Polizei Siegen Wittgenstein)

Millionenmaßnahme der Autobahn GmbH soll Verkehrssicherheit erhöhen – Bund investiert rund 8,7 Euro für neues Anschlussohr – Baurecht liegt vor – Projekt kann 2025 starten

Ransbach-Baumbach/Westerwald. Ransbach-Baumbach erhält eine neue und vor allem verkehrssichere Autobahnabfahrt an der A3 von Frankfurt a.M. in Fahrtrichtung Köln. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes in Montabaur hat das rund 8,7 Millionen Euro teure Projekt, das der Bund finanziert, fertig geplant. Nachdem bereits die Rodungsarbeiten im Bereich der neuen Abfahrtsrampe, in der Fachsprache auch Anschlussohr genannt, abgeschlossen sind, soll es nach den Plänen der Autobahn-Projektingenieure voraussichtlich 2025 losgehen.

Mit dem Bau der neuen Ausfahrt wird der Streckenabschnitt für die 42.118 Verkehrsteilnehmenden, die den stark frequentierten Bereich der Anschlussstelle Ransbach-Baumbach in Fahrtrichtung Köln täglich passieren, darunter knapp 18 Prozent Schwerlastverkehr, sicherer. Denn mithilfe des neuen, nördlich der bestehenden Abfahrt gelegenen Anschlussohres sollen gefährliche Rückstaus auf die A3 im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr der Vergangenheit angehören.