Mainz (ots)
Nach monatelangen intensiven Ermittlungen ist es der Landeszentralstelle Cybercrime (LZC) der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz gemeinsam mit den niederländischen Strafverfolgungsbehörden und dem Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz gelungen, die Daten des von Kriminellen genutzten Kryptokommunikationsdienstes "Exclu" zu entschlüsseln, die Kommunikation zu überwachen und den Dienst letztlich abzuschalten. Bei einem gemeinsamen Aktionstag der deutschen, niederländischen, belgischen und polnischen Behörden wurden vergangenen Freitag in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Polen über 70 Objekte durchsucht und 48 Personen festgenommen. Bei den verhafteten Personen handelt es sich um Nutzer, aber auch Betreiber und Administratoren des Dienstes.
Montabaur (ots)
Die Polizei Montabaur führt nicht nur zum Schulbeginn und nach den Ferien Schulwegkontrollen mit dem Hintergrund "Sicherung von Kindern" durch, sondern je nach Einsatzaufkommen fast täglich. Im Jahr 2022 wurden fast 100 Schulwegkontrollen im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Montabaur durchgeführt und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt. Allein in dieser Woche wurden 5 Kontrollen durchgeführt und dabei 11 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Mehrzahl wegen mangelhaft gesicherter Kinder im PKW. Bei einem 22jährigen PKW-Fahrer wurde der Konsum von Betäubungsmitteln festgestellt und entsprechend eine Blutprobe angeordnet. Die Maßnahmen der Polizei erhalten bei dem wichtigen Thema "Kindersicherheit" positive Rückmeldungen vom Lehrpersonal und den Erziehungsberechtigten und werden auch konsequent weitergeführt. Neben Sanktionen geht es der Polizei aber immer auch um die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer unter Verweis auf die erheblichen Unfallgefahren bei unterlassener oder mangelhafter Kindersicherung. Daher erhält die Verkehrsprävention eine immer größere Bedeutung bei der Polizei. Wir meinen die Sicherung von Kindern und die Sicherheit von anderen schutzbedürftigen Personen sollte uns allen am Herzen liegen. (Quelle Polizei Montabaur)
Montabaur (ots)
Die Polizei Montabaur führt nicht nur zum Schulbeginn und nach den Ferien Schulwegkontrollen mit dem Hintergrund "Sicherung von Kindern" durch, sondern je nach Einsatzaufkommen fast täglich. Im Jahr 2022 wurden fast 100 Schulwegkontrollen im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Montabaur durchgeführt und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt. Allein in dieser Woche wurden 5 Kontrollen durchgeführt und dabei 11 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Mehrzahl wegen mangelhaft gesicherter Kinder im PKW. Bei einem 22jährigen PKW-Fahrer wurde der Konsum von Betäubungsmitteln festgestellt und entsprechend eine Blutprobe angeordnet. Die Maßnahmen der Polizei erhalten bei dem wichtigen Thema "Kindersicherheit" positive Rückmeldungen vom Lehrpersonal und den Erziehungsberechtigten und werden auch konsequent weitergeführt. Neben Sanktionen geht es der Polizei aber immer auch um die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer unter Verweis auf die erheblichen Unfallgefahren bei unterlassener oder mangelhafter Kindersicherung. Daher erhält die Verkehrsprävention eine immer größere Bedeutung bei der Polizei. Wir meinen die Sicherung von Kindern und die Sicherheit von anderen schutzbedürftigen Personen sollte uns allen am Herzen liegen. (Quelle Polizei Montabaur)
Veterinäramt geht von Animal Hoarding aus Altenkirchen/Wissen. Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Altenkirchen hat am Dienstag dieser Woche damit begonnen, eine private Rattenhaltung in einem Einfamilienhaus in Wissen aufzulösen. Dabei wurden rund 400 Tiere gezählt, die mit Hilfe der Initiative „Notfallratten Rhein-Ruhr“ und mit Unterstützung des Deutschen Tierschutzbundes überregional an Rattenhalter und Pflegestellen vermittelt, teilweise zuvor auch aufgepäppelt werden. Allerdings wird es angesichts der verbliebenen Zahl von Ratten – man geht noch von einer mittleren dreistelligen Zahl aus – zu einem weiteren Einsatz kommen müssen. Das Veterinäramt war in den letzten Monaten durch Hinweise aus der Bevölkerung auf die große Haltung aufmerksam geworden, die Halterin war allerdings bei ersten Kontakten nicht einsichtig und nicht in der Lage, sich selber um eine notwendige erhebliche Reduzierung des Bestandes zu kümmern. Die Kreis-Veterinäre sprechen in diesem Zusammenhang vom so genannten Animal Hoarding. Laut Tierschutzbund lässt sich der Begriff mit „Tiersammel-Sucht“ oder „Tierhorten“ übersetzen. Es beschreibt demnach ein Phänomen, bei dem Menschen Tiere in einer großen Anzahl halten, aber nicht erkennen, dass es den Tieren in ihrer Obhut schlecht geht. Oft fehlt es angesichts der großen Anzahl an Tieren an Hygiene und tierärztlicher Versorgung. Das sei, so das Veterinäramt, auch in Wissen erkennbar der Fall, wobei die Tiere in der Masse nicht als unterernährt bezeichnet werden. Die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wird geprüft. (Quelle Kreis Altenkirchen)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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