Nächster Workshop am 8. September 2022 in der Stadthalle Betzdorf
Dass mit Hochwasser nicht nur die Menschen zu kämpfen haben, die an großen Gewässern wie dem Rhein oder seinen Nebenflüssen leben, das mussten in den letzten Jahren auch vermehrt Bürgerinnen und Bürger in Gemeinden und Stadtteilen feststellen, die eigentlich fernab von Flüssen leben. Sogenannte Starkregenereignisse können zum Teil zu erheblichen Schäden durch Überflutungen, auch aus den Außenbereichsgebieten, führen. Typische Starkregen sind sommerliche Gewitter mit extrem großer Regenmenge in sehr kurzer Zeit. Das auftretende Oberflächenwasser scheint bei diesen Ereignissen von überall her zu kommen und kann nicht schnell genug abfließen. Die Modellberechnungen zeigen, dass in Zukunft Starkregenereignisse an Häufigkeit und Intensität zunehmen werden. Zuletzt ereilte die Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain ein solches Starkregenereignis an Fronleichnam 2018. Weite Teile waren am 31.05.2018 nach einem schweren Gewitter mit Starkregen und Hagel von Überflutungen betroffen.
Bildunterschrift: V.l.n.r.: Bürgermister Bernd Brato, André Krusche (Bauamt) und der Erste Beigeordnete Joachim Brenner sind sich einig: „Das Hochwasser- und Starkregenkonzept ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ (Quelle VG Betzdorf)
Wasserentnahme schadet Bächen
Ein Blick in die Westerwälder Gärten, Felder und Bäche genügt, um zu sehen, wie Natur und Landschaft unter der anhaltenden Trockenheit leiden. Wie einer Presseinfo der Kreisverwaltung zu entnehmen ist, stößt die zusätzliche Entnahme von Wasser aus Gewässern auf Unverständnis beim Kreisumweltamt. Denn laut Kreishaus verschärft die Entnahme die ohnehin brisante Situation.
Deshalb appelliert die Kreisverwaltung nun an die Westerwälderinnen und Westerwälder, die Entnahme aus Fließgewässern zu unterlassen. Das beinhaltet bereits den geringen Umfang, beispielsweise mit Gießkannen oder Eimern.
Montabaur (ots)
Am Donnerstag, 18.08.2022, gegen 22:35 Uhr, befuhr ein PKW-Fahrer die L 327 von Montabaur-Horressen aus kommend in Richtung Niederelbert. Unmittelbar vor dem Passieren des Fußweges, welcher rechtsseitig der Fahrbahn in Richtung B 49 führt, habe der Mann einen lauten Knall wahrgenommen und sodann feststellen müssen, dass seine Windschutzscheibe einen großen Riss aufwies. Anschießend sah er eine kleinere Person über den Fußweg in Richtung Bundesstraße weglaufen. Ein ca. 3 cm x 4 cm großer Stein konnte vor Ort aufgefunden werden. Dieser dürfte von der flüchtenden Person auf das vorbeifahrende Fahrzeug geworfen worden sein. Eine nähere Beschreibung des Täters liegt nicht vor, weshalb die Polizei Montabaur um Zeugenhinweise bittet. (Quelle Polizei Montabaur)
Vom 21. August bis 15. Oktober ist die L 307 zwischen Höhr-Grenzhausen und Bendorf im Bereich des Rastal-Centers gesperrt. Die Umleitungsstrecke U 12 ist über die L 308 in Richtung Vallendar und umgekehrt ausgeschildert.
Falk Copper Cookware ruft "Marmeladentopf Kupfer" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: Es wurde eine erhöhte Kupfermigration festgestellt. Im Zusammenhang mit sauren Lebensmitteln wurde das Produkt als nicht konform mit den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 bewertet. In Deutschland vertrieben wurde es von der Manufactum GmbH. Betroffen von diesem Rückruf ist der Kupfer-Marmeladentopf mit einem Durchmesser von 28 Zentimetern und mit der Artikelnummer 13362.
Die Dirk Rossmann GmbH ruft "Genuss Plus Kids Fruchtchips Apfel" auch aus den rheinland-pfälzischen Rossmann-Filialen zurück. Grund: Es wurden Salmonellen nachgewiesen. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach der Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich auch mit Erbrechen und leichtem Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Betroffen sind die 35-Gramm Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24.02.2027, mit der Chargennummer C110862 MA und mit der weiteren Kennzeichnung EAN: 4068134196903.(LUA)
Investition in Brandschutz, Digitalisierung und moderne Lernräume
Der Westerwaldkreis nutzt auch in diesem Jahr wieder die Sommerferien, um zahlreiche Baumaßnahmen an seinen Schulen umzusetzen. Während der unterrichtsfreien Zeit können umfangreiche Arbeiten durchgeführt werden, ohne den Schulbetrieb zu beeinträchtigen. In diesem Jahr stehen vor allem Investitionen in den Brandschutz, energetische Sanierungen und die Modernisierung der technischen Ausstattung im Mittelpunkt. Damit schafft der Westerwaldkreis die Voraussetzungen für zeitgemäße und zukunftsfähige Schulstandorte und verbessert nachhaltig die Lern- und Arbeitsbedingungen von Schülern und Lehrkräften.
„Der barmherzige Samariter“ reitet am Wochenende durch Selters
Westerwaldkreis. Eine zeitlose Geschichte, gekleidet in ein zeitgemäßes Musical: Die Evangelische Christusgemeinde Sayn-Wied Westerwald führt in Kooperation mit der Katholischen Pfarrei Sankt Anna den „Barmherzigen Samariter“ auf. Am kommenden Samstag, 1. August, und am darauffolgenden Sonntag präsentieren Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren die biblische Geschichte in Selters: am Samstag um 14 Uhr im Katholischen Pfarrsaal und am Sonntag um 10 Uhr in der Evangelischen Kirche.
Der Besuch der CDU-Kreistagsfraktion im Familienferiendorf Hübingen stand ganz im Zeichen des Blicks nach vorne. Nach der nun greifbar nahen, überstandenen Insolvenz informierten sich die Mitglieder der Fraktion über Perspektiven, Herausforderungen und Chancen des traditionsreichen Hauses am Buchenberg.
Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel begrüßte eine Reihe politischer Vertreter, darunter den Bundestagsabgeordneten Harald Orthey, die Landtagsabgeordneten Janick Pape und Roland Weimer, die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland sowie den CDU-Landratskandidaten Klaus Lütkefedder. Gemeinsam wollten sie sich ein Bild davon machen, wie das Familienferiendorf künftig gestärkt und weiterentwickelt werden kann.
Winkelbach (ots)
Am Mittwoch, den 29.07.2026 kam es gegen 21:45 Uhr auf der B 8 zwischen den Ortschaften Winkelbach und Höchstenbach zu einem schweren Verkehrsunfall. Hierbei befuhren ein Traktor, hinter diesem noch zwei weitere PKW sowie als letztes ein Motorradfahrer die Straße von Wahlrod in Fahrtrichtung Winkelbach. Beim Abbiegevorgang des Traktors nach links in Richtung Winkelbach geriet der Motorradfahrer, welcher sich zu diesem Zeitpunkt in einem Überholvorgang der gesamten Fahrzeugschlange mit sehr hoher Geschwindigkeit befand, an den linken Vorderreifen das Landwirtschaftlichen Gefährts. Der Motorradfahrer wurde hierbei mehrere Meter durch die Luft und dann auf die Fahrbahn geschleudert, schwer verletzt und im Weiteren mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Der Traktorfahrer erlitt einen Schock.
Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeug erheblich beschädigt.
Die Fahrbahn war für die Dauer von ca. zwei Stunden für die Verkehrsunfallaufnahme gesperrt, entsprechende Umleitungsinformationen wurden gesteuert. Vor Ort waren Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, Polizei und Straßenmeisterei im Einsatz. (Polizei Hachenburg)
Steinefrenz (ots)
Am Mittwoch, 29.07.2026 gegen 13:35 Uhr kam es an der Kreisstraße 158, kurz vor der Einmündung zur Landesstraße 317 in der Gemarkung Steinefrenz zu einem kleineren Hang- und Flächenbrand.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Feuer vermutlich durch einen brennenden oder noch glimmenden Gegenstand ausgelöst, der aus einem fahrenden Fahrzeug geworfen wurde. Infolge dessen geriet zunächst der Böschungsbereich sowie anschließend ein Teil eines bereits abgeernteten Feldes in Brand.
Durch das schnelle Eingreifen der alarmierten Feuerwehr sowie die Unterstützung eines vor Ort befindlichen Landwirts konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert und der Brand zügig gelöscht werden. Dadurch konnte auch ein Übergreifen auf weitere landwirtschaftliche Flächen verhindert werden.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, insbesondere bei der derzeitigen trockenen Witterung keine brennenden oder glimmenden Gegenstände, wie beispielsweise Zigarettenkippen, aus Fahrzeugen zu werfen. Bereits kleinste Zündquellen können ausreichen, um Vegetationsbrände mit erheblichem Schaden auszulösen. (Polizei Montabaur)