Koblenz (ots)
Nach pandemiebedingter Pause kehrte 2022 die Techno-Veranstaltung "Nature One" - die 26. - zurück. Auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna bei Kastellaun im Hunsrück feierten wieder viele Fans das Comeback des zuletzt 2019 stattgefundenen Festivals.
Insgesamt zieht die einsatzführende Polizeidirektion Koblenz eine positive Bilanz zur diesjährigen Veranstaltung.
Wie üblich begann bereits vor offiziellem Start die Anreise am Donnerstag, 04.08.2022, zum "Camping-Village" und dem Opening auf dem Campingplatz. Ein abgestimmtes Verkehrskonzept sorgte für eine weitestgehend reibungslose An- und Abreise der Techno-Fans. Verzögerungen und lange Wartezeiten konnten durch dessen Umsetzung und eine entsprechende Verkehrslenkung vermieden und die Straßen rund um Kastellaun für den Regionalverkehr freigehalten werden.
(wie) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden auf einem Feld bei Waldernbach Heuballen angezündet, es kam zu einem großen Brand. Eine Urlauberin des Campingplatzes Seeweiher rief gegen 01:00 Uhr die Polizei, da sie Feuer auf einem Feld in der Nähe entdeckt hatte. Feuerwehr und Polizei eilten zum Seeweiher und entdeckten dort circa 50 brennende Heuballen. Diese waren offensichtlich bewusst in Brand gesteckt worden. Die Feuerwehr löschte die Ballen ab und wässerte die umliegenden Felder. Zudem wurde eine Nachtwache eingerichtet, damit schneller reagiert werden kann, falls ein Glutnest sich wieder entzünden sollte. Nach ersten Ermittlungen wird eine Selbstentzündung der Heuballen ausgeschlossen. Der Sachschaden wird auf 2.000 EUR geschätzt. (Quelle Polizei Limburg)
Hof (ots)
Am Donnerstag, dem 04.08.2022 wurde der Polizei Hachenburg mitgeteilt, dass in einem Waldstück zwischen Hof und Stein-Neukirch zwei gefüllte Müllsäcke mit der Aufschrift Asbest abgeladen worden seien. Vor Ort konnten von den Polizeibeamten zwei, extra für Giftabfall konzipierte Müllsäcke (sog. "Big Bags") vorgefunden werden, von denen einer komplett und der andere zu einem Viertel mit asbesthaltigem Schiefergestein gefüllt waren. Hierbei handelt es sich um eine Straftat gem. § 326 StGB. Die genaue Tatörtlichkeit befindet sich linksseitig der K34 von Hof in FR Stein-Neukirch, nach der zweiten Kurve am Ende des Feldweges, ca. 250 Meter von der Straße entfernt. Hinweise zum Abladevorgang oder wo die Säcke auf dem Bild benutzt wurden, bitte an die Polizei Hachenburg. (Quelle Polizei Hachenburg)
Koblenz (ots)
Am 3. August haben Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Koblenz Hotels, Pensionen und Gasthöfe mit Übernachtungsmöglichkeiten geprüft.
Kontrolliert wurde dabei insbesondere die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz, die Einhaltung von sozialversicherungsrechtlichen Pflichten, der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen, die Einhaltung der Mitführungs- und Vorlagepflichten von Ausweisdokumenten sowie den Aufenthaltsstatus bei der Beschäftigung von Ausländern. Die verdachtsunabhängigen Prüfungen erfolgen sowohl durch Personenbefragungen, als auch durch die Prüfung der Geschäftsunterlagen (Lohn- und Finanzbuchhaltung).
Geschwister-Scholl-Straße 11 lautet die neue Adresse des Montabaurer Stadtarchivs. Mitten im Quartier Süd hat die Einrichtung eine der alten Werkhallen und die dazugehörigen Büro- und Lagerräume bezogen. Nun befindet sich der gesamte Bestand an einem Ort. Außerdem sind die Lagermöglichkeiten für viele alte Dokumente und die Arbeitsbedingungen für Stadtarchivar Dennis Röhrig und sein Team in den ebenerdigen Räumen besser als am alten Standort im Rathaus unterm Dach. Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher besuchte das Archiv nach dem Umzug.
Weiterlesen ...Im Westerwaldkreis starten in den kommenden Wochen die Vorbereitungen für den geförderten Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im Rahmen des sogenannten Graue-Flecken-Förderprogramms von Bund und Land. Ziel ist es, die Breitbandversorgung in bislang unterversorgten Bereichen nachhaltig zu verbessern und den Ausbau einer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur voranzutreiben.
Seit Anfang März ist Matthias Preußner als Breitbandkoordinator des Westerwaldkreises im Referat „Wirtschaft und Kreisentwicklung“ angesiedelt und für die Verbands- und Ortsgemeinden sowie für Bürgerinnen und Bürger der zentrale Ansprechpartner. Von der Planung bis zur Fertigstellung begleitet er die Umsetzung des Förderprojektes im Bereich Glasfaserausbau.
Helferinnen und Helfer wurden zum Essen eingeladen
Wüscheid/Glockscheid/Waldbreitbach – „Ohne unsere Vereinsmitglieder, Helfer und Unterstützer hätten wir in diesem Jahr nicht wieder ein erfolgreiches Dorffest in Glockscheid auf die Beine stellen können – für euren Einsatz danken wir euch recht herzlich“, so hat sich der 1. Vorsitzende des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid, Pierre Fischer, im Rahmen des „Helfer-Essens“ in Waldbreitbach im Namen des gesamten Vorstands bedankt. „Ohne ehrenamtliches Engagement sähe das Dorfleben ganz anders aus“, pflichtete ihm auch Manuel Hardt als 2. Vorsitzender bei.
Weiterlesen ...Gemeinsam Kilometer sammeln:
Kreis Altenkirchen. Nach der Premiere im vergangenen Jahr beteiligt sich der Landkreis Altenkirchen auch 2026 wieder an der bundesweiten Klimaschutzkampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnisses. Vom 10. bis 30. August sind Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine, Organisationen und Unternehmen eingeladen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Ziel der Kampagne ist es, das Fahrrad als gesundes, umweltfreundliches und alltagstaugliches Verkehrsmittel stärker in den Fokus zu rücken und gleichzeitig möglichst viele Menschen für das Radfahren zu begeistern.
Gelbachtal. Eine passende Gelegenheit zum Austausch mit anderen Radsportlern und Radsportlerinnen bietet die jährliche Radsportfete am Samstag, 8.8.2026 ab 17.00 Uhr. Dazu lädt die „Equipe EuroDeK“ in der RSG Montabaur und dem RSV Oranien Nassau alle Freunde, Unterstützer, Sponsoren und an der Arbeit der Equipe Interessierten, die an diesem Tag auf dem Fahrrad unterwegs sind, zu einem Umtrunk mit einem kleinen Imbiss vom Grill in die Grillhütte in MT-Bladernheim ein.
Weiterlesen ...Das Veterinäramt des Westerwaldkreises informiert
Angesichts des diesjährigen historischen Hitzesommers mit neuen Temperaturrekorden appelliert die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises an Landwirte und private Tierhalter, ihre Tiere nicht ungeschützt der prallen Sonne auszusetzen oder gar im Auto zu lassen. Trotz wiederholter Hinweise in den vergangenen Jahren gibt es nach wie vor viele Sommerweiden, die weder über Bäume noch über mobile Sonnenschutzeinrichtungen verfügen.
Entgegen der landläufigen Meinung haben Nutztiere keine höhere Hitzetoleranz als Menschen. Bereits ab 25 Grad im Schatten sind bei Rindern und Schafen die ersten Symptome von Hitzestress zu erkennen. Stehen Schattenplätze unter Bäumen und Sonnensegel oder in einem Offenstall zur Verfügung, werden diese auch schon bei niedrigeren Temperaturen gerne aufgesucht. Ebenso wichtig wie der Schatten ist die ständige Versorgung mit frischem Wasser. Während ausgedehnter Hitzeperioden rechnet man bei Milchkühen mit einem Wasserbedarf von bis zu 120 Litern, bei Pferden von 60 Litern und bei Mutterschafen von 18 Litern pro Tier und Tag.