Diez (ots)
Im Zeitraum vom 27.07.2022 bis 28.07.2022 wurden im Stadtbereich Diez zwei Motorroller gestohlen. Vermutlich in der Nachtzeit haben die unbekannte Täter in der Sudeten- und Adelheidstraße jeweils einen 50ccm Roller durch kurzschließen entwendet. Die Polizeiinspektion Diez bittet Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, diese unter Telefon 06432/6010 zu melden. (Quelle Polizei Diez)
Arbeitslosenquote steigt im Juli – Großer Aufruf für arbeitsmarktpolitische Projekte gestartet
Die Arbeitslosenquote in Rheinland-Pfalz ist im Juli gestiegen. Wie aus der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen hervorgeht, waren in diesem Monat in Rheinland-Pfalz insgesamt 106.231 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 5.861 mehr als im Juni, aber 4.875 weniger als im Juli des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote betrug im vergangenen Monat 4,7 Prozent und lag damit 0,2 Prozentpunkte höher als im Juni. Im Juli des vergangenen Jahres lag die Arbeitslosenquote bei 4,9 Prozent.
Im Agenturbezirk Montabaur sind 5.892 Menschen ohne Job gemeldet – Quote: 3,3 Prozent – Sommerspitze: Junge Leute orientieren sich nach beendeter Ausbildung
Die Arbeitslosigkeit in der Region hat erneut zugenommen. Ende Juli werden im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur (Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis) 5.892 Menschen ohne Job gezählt – das sind 726 Personen mehr als vor einem Monat und 236 Personen mehr als vor einem Jahr. Mit aktuell 3,3 Prozent liegt die Arbeitslosenquote 0,4 Prozentpunkte über dem Vormonats- und 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.
„Leicht steigende Zahlen im Sommer sind ein bekannter Effekt, der vor allem die junge Generation betrifft“, sagt Elmar Wagner, Chef der Arbeitsagentur Montabaur. „Jetzt melden sich viele nach einer Ausbildung oder einem (dualen) Studium arbeitslos und orientieren sich neu. Angesichts des immensen Fachkräftebedarfs haben diese frisch qualifizierten jungen Leute beste Chancen am Markt.“
Augst-Bambini-Feuerwehr ist bereits gegründet und nun auch offiziell bestätigt
Bereits seit Beginn des vergangenen Jahres haben die Augst-Gemeinden eine gemeinsame Bambini- und eine Jugendfeuerwehr. Aus Pandemiegründen musste das Gründungsfest allerdings immer wieder verschoben werden. Jetzt war es endlich soweit: Mit einem Fest rund um die Augst-Halle in Neuhäusel wurden die Neugründung der Bambini-Feuerwehr und die Fusion der Jugendfeuerwehren aus Neuhäusel, Simmern und Eitelborn ganz offiziell besiegelt.
Die Jugendfeuerwehren aus Neuhäusel-Simmern und Eitelborn bestehen schon länger. Schon in der Vergangenheit fanden immer wieder gemeinsame Übungen ab. Und weil die gemeinsame Sache viel mehr Spaß macht, je mehr Teilnehmer dabei sind, reifte irgendwann der Gedanke, die bestehenden Einheiten zu einem Team zusammenzuziehen. Weil gleichzeitig auch bei den unter Zehnjährigen ein erhebliches Interesse an der Feuerwehr bestand, fanden bereits 2019 die ersten Vorgespräche zur Gründung einer Bambini-Löschgruppe statt. Im vergangenen Jahr schließlich wurden die Pläne in die Tat umgesetzt: Seit dem 1. Januar 2021 gibt es eine Augst-Jugendfeuerwehr und die Lösch-Bambinis der Augst. In der Jugendfeuerwehr sind aktuell 15 Jugendliche aktiv, die Lösch-Bambinis bestehen aus zehn Mädchen und Jungen. „In beiden Jung-Wehren ist die Anzahl der Teilnehmer steigend“, berichtete der Wehrführer der Feuerwehr Neuhäusel, Jörg Albrecht.
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)