Ehrenamtliche Feuerwehrtätigkeit steht im Mittelpunkt
Die Ehrenveranstaltung der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur zählt für die Freiwilligen Feuerwehren zu den Höhepunkten des Jahres: Dort wird den Frauen und Männern die Würdigung und Anerkennung zuteil, die sie sich in vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements verdient haben. Leider konnte die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie in den letzten zwei Jahren nicht stattfinden. Doch jetzt war es endlich soweit: Über 100 Ehrungen wurden, verteilt auf zwei Abende, ausgesprochen, für 15, 25, 35 Jahre und gar 45 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich und die Beigeordnete des Westerwaldkreises, Gabi Wieland, hatten alle Hände voll zu tun, um die Urkunden zu verleihen und die bronzenen, silbernen und goldenen Nadeln anzustecken.
Wissen (ots)
Seit etwa Februar 2022 kam es im Stadtgebiet Wissen, überwiegend in den Abend- und Nachtstunden, zu Knallgeräuschen, die in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden und neben Meldungen an die Polizei und das Ordnungsamt auch zu Diskussionen in den sozialen Netzwerken führten. Nach entsprechenden Hinweisen und der Erstellung eines Lagebildes nahm die Polizeiwache Wissen in enger Abstimmung mit den kommunalen Behörden die Ermittlungen auf. Hier erwies sich die bestehende Sicherheitspartnerschaft zwischen den beteiligten Dienststellen als wertvolles Mittel, denn die Lärmbelästigungen fielen zunächst in die Zuständigkeit des Ordnungsamtes Wissen. Auch Bürgermeister Neuhoff und der Leiter der PI Betzdorf, EPHK Marcus Franke, stimmten sich zum Vorgehen und den aktuellen Sachständen regelmäßig ab. Nach entsprechenden Aufrufen in den regionalen Medien wandten sich in der Folge auch Bürger*Innen mit entsprechenden Hinweisen an die zuständigen Stellen. Verschiedene Ansätze wurden zu Beginn der Ermittlungen verfolgt. So gab es Hinweise auf das geräuschintensive Trennen von Oberleitungen der Bahn im Bereich des Bahnhofes und die Knallgeräusche beim Verladen von Holzstämmen in Überseecontainer in den angrenzenden Wäldern. Neben diesen Hinweisen aus der Bevölkerung wurden jedoch auch intensive polizeiliche Ermittlungen zu den Knallgeräuschen durchgeführt. Hier ergaben sich auch Hinweise zu unerlaubten Würfen von Böllern, die zunächst jedoch nicht verfahrenssicher verifiziert werden konnten. Am Nachmittag des 04.05.2022 erlangte dann die Polizei Kenntnis von zwei Böllerwürfen im Außenbereich einer Wissener Gaststätte. Hierbei wurden auch Personen verletzt, so dass die Polizei ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz bzw. dem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion einleitete. Die Ermittlungen richten sich aktuell gegen drei Tatverdächtige und sind noch nicht abgeschlossen. Alle Vorgänge im Ermittlungskomplex werden nach Abschluss an die zuständige Staatsanwaltschaft in Koblenz abgegeben. Letztlich kann davon ausgegangen werden, dass verschiedene Phänomene als Knallgeräusche in Wissen wahrgenommen wurden. Aufgrund der geführten Ermittlungen ist aber anzunehmen, dass auch zuvor Böller im Stadtgebiet gezündet wurden und so für eine Verunsicherung der Bürger*Innen gesorgt haben. Nach der polizeilich aufgenommenen Tat am 04.05.2022 ist es aber wieder "ruhig" geworden, denn es wurden keine weiteren Knallgeräusche mehr gemeldet. Die Polizei und das Ordnungsamt bitten weiterhin darum, entsprechende konkrete Beobachtungen oder Hinweise an die zuständige Polizeiwache Wissen oder das Ordnungsamt zu melden. (Quelle Polizei Wissen)
(wie) Am Dienstagnachmittag wurde ein Mann in Limburg von drei Jugendlichen verprügelt. Ein Zeuge informierte gegen 14:00 Uhr die Polizei, dass er aus seinem Fenster beobachten konnte wie in einem Hinterhof in der Diezer Straße ein Mann zusammengeschlagen worden sei. Offenbar hatten drei Jugendliche einen 44-Jährigen nach einer Auseinandersetzung abgepasst und dann in dem Hinterhof gegen Kopf und Oberkörper geschlagen und getreten. Anschließend flüchteten die Täter zu Fuß. Der 44-Jährige wurde bei der Attacke verletzt und wurde zunächst zur Polizeidienststelle und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei fahndete nach den Tätern, konnte diese aber nicht mehr antreffen. Sie wurden als circa 16 Jahre alt, 170 bis 182 cm groß und von "arabischem Aussehen" beschrieben. Der größte Täter soll lockige Haare mit rasierten Seiten und ein helles Oberteil getragen haben. Die Polizei nimmt Hinweise unter der Rufnummer 06431/9140-0 entgegen. (Quelle Polizei Limburg)
Dernbach (ots)
Am Dienstagabend, gegen 19:50 Uhr, soll es in der Regionalbahn 61530 zwischen Montabaur und Dernbach zu einer verbalen Beleidigung mit Körperverletzung gekommen sein.
Die Fahrscheinkontrolle eines Reisenden wurde von einem bisher unbekannten Dritten wiederholt durch rassistische und beleidigende Äußerungen gestört. Anschließend spuckte er beim Ausstieg im Bahnhof Dernbach dem Zugbegleiter ins Gesicht und entfernte sich in unbekannte Richtung.
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten sich bei der Bundespolizei Trier unter 0651 - 43678-0 zu melden. (Quelle Polizei Montabaur)
Anlage produziert Strom für rund 3900 Menschen – Bürger können sich aktiv beteiligen
KOBLENZ/GÖRGESHAUSEN. Der Solarpark Görgeshausen ist erneut gewachsen: Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) und die Ortsgemeinde als Gesellschafter der Energiegesellschaft Görgeshausen (EGG), haben den dritten Bauabschnitt der Anlage offiziell in Betrieb genommen.
Pilgern bis an die Grenzen
Dekanatspilgerweg wird am 13. Juni mit einer Etappenwanderung eröffnet – Route führt rund ums Evangelische Dekanat
Westerwaldkreis. Der Dekanatspilgerweg wird eröffnet: Das Pilgerteam des Evangelischen Dekanats Westerwald lädt alle Interessierten ein, am Samstag, 13. Juni, dabei zu sein und eine Etappe mitzugehen. Der Start ist entweder ab 9 Uhr an der Schlosskirche Westerburg oder wahlweise an der Evangelischen Kirche Wallmerod.
Kirchen/Hachenburg. „Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist und wie viel wir schon erreicht haben.“ Nach einem Jahr Hebammenzentrale Westerwald mit den beiden Ambulanzen in Kirchen und Hachenburg gehen bei den drei Koordinatorinnen Katharina Bonn, Sarah Fereg und Steffi Rex alle Daumen hoch. Auch vom Land Rheinland-Pfalz, das zusammen mit dem Landkreis Altenkirchen und dem Westerwaldkreis sowie den Verbandsgemeinden Hachenburg und Kirchen die Finanzierung des gemeinsamen Projektes trägt, kommt eine positive Rückmeldung.
Weiterlesen ...Ein unvergessliches Wochenende voller Gastfreundschaft und Programmhighlights
Betzdorf/Decize – Im Rahmen der lebendigen Städtepartnerschaft zwischen Betzdorf und Decize reiste eine 56-köpfige Delegation aus Betzdorf vom 14. – 17. Mai 2026 in die französische Partnerstadt Decize. Die Gäste aus Deutschland erlebten ein rundum gelungenes Wochenende, geprägt von herzlicher Gastfreundschaft, vielfältigen Programmpunkten und zahlreichen Gelegenheiten zum Austausch.
Nach der Ankunft wurden die Betzdorfer Besucherinnen und Besucher von ihren Gastgebern herzlich willkommen geheißen. Bei einem gemeinsamen Empfang standen Begrüßungsreden, persönliche Gespräche und erste Einblicke in das kulturelle Leben von Decize auf dem Programm. Ebenfalls wurden gegenseitig Gastgeschenke ausgetauscht, welches in diesem Jahr durch die Firma SvW aus Betzdorf aufwendig hergestellt wurde.
Hachenburg, 28. Mai 2026 (primo PR): Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, kaum eine Wolke: Das Wetter hätte nicht besser sein können. Auf dem Außengelände der Rundsporthalle in Hachenburg veranstaltete der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Westerwald Anfang Mai seinen ersten Blaulicht-Tag. Ein 60-Tonnen-Kran, Diensthunde der Polizei Koblenz, echte Einsatzfahrzeuge zum Anfassen – und dabei gelang etwas Seltenes: ernste Themen mit echtem Kinderlachen zu verbinden. Für viele Familien war dieser Tag zugleich ein erster Kontakt mit dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Westerwald. Der Dienst mit Sitz in Hachenburg arbeitet unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste. Er begleitet Familien mit lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankten Kindern. Alleine im Westerwald leben mehr als 240 schwerstkranke Kinder und Jugendliche. Weitere Infos unter Telefon 02662/9494590 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, https://ambulanter-kinderhospizdienst-westerwald.de/.
Weiterlesen ...Die beliebte Konzertreihe „Treffpunkt Kannofen“ findet auch im Sommer 2026 am
neuen Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum “Zweite Heimat” mitten in der Innenstadt
von Höhr-Grenzhausen statt. Mit einer einzigartigen Mischung aus regionalen Bands,
guter Musik und geselligem Beisammensein – bei kostenfreiem Eintritt und inmitten
einer besonderen Atmosphäre im großen Amphitheater – dürfen sich alle Besucher
auf einen musikalischen Sommer 2026 freuen.