Kirchen (ots)
Am 01.06.2022, gegen 15:50 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen Mann an der B 62 in Kirchen, der hochgradig aggressiv wirke und Steine auf die Straße werfe. Streifenwagenbesatzungen konnten den 31-jährigen Mann antreffen, fixieren und aus dem Gefahrenbereich entfernen. Dabei leistete er Widerstand indem er nach den Beamten trat und sie versuchte anzuspucken. Der alkoholisierte Aggressor konnte schließlich einem Krankenhaus zugeführt werden. Es wurde ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und dem Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet; die Einsatzkräfte blieben unverletzt. (Quelle Polizei Kirchen)
Auch in der Saison 22/23, gibt es Rheinlandligafussball auf dem Bühl!
Dank einer starken Serie in der Rückrunde, sicherte sich die Mannschaft den Klassenerhalt.
Grundlage des Erfolgs war ein grosser Zusammenhalt, enormer Trainingsfleiß und unermüdliche Arbeit des Trainerteams.
Während die Spieler nun bald in die verdiente Spielpause gehen, laufen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für die neue Saison.
Der jüngste Jahrgang bleibt, bis auf eine Ausnahme zusammen und es gibt auch schon einige externe Spieler, welche ihre Zusage gegeben haben.
Die Vorfreude auf eine weitere Saison in der Rheinlandliga ist schon jetzt groß! (Quelle SG 06 Betzdorf)
Im Bereich der Gemeinde Dreikirchen wurde in einem Steinbruch, dessen Einmündung an der K 158 in Richtung Hundsangen liegt, illegal Asbest entsorgt. Wie die untere Abfallbehörde der Kreisverwaltung mitteilt, wurden vier weiße Bausäcke mit dem umweltschädlichen und stark gesundheitsgefährdenden Material in der Natur abgelagert. Anhand der vorgefundenen Menge gehen die Ermittlungsorgane davon aus, dass es sich um die Dacheindeckung eines kleineren Einfamilienhauses oder eines Anbaus handelt. Die Ablagerungen wurden vermutlich mit einem kleineren kippbaren PKW-Anhänger am Wochenende um den 28. und 29. Mai vorgenommen. Deswegen ist davon auszugehen, dass die Verursacher mehrfach die Örtlichkeit angefahren haben.
Die Umweltsünder konnten bisher noch nicht ermittelt werden. Doch wie aus der Pressemeldung der Kreisverwaltung hervorgeht, wartet auf die Verantwortlichen neben den Entsorgungskosten ein erhebliches Strafgeld. Von asbesthaltigen Materialien geht eine erhebliche Gesundheitsgefahr für den Menschen aus. Beim Brechen der Materialen werden Fasern freigesetzt, die krebserregend sein können. Für einen entsprechenden Rückbau solcher Bauvorhaben sind fach- und sachkundige Firmen zu beauftragen, die mit entsprechender persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet sind und zudem neben einem Entsorgungskonzept auch eine Gesundheitsfürsorge für ihre Mitarbeiter vorzuhalten haben.
Die untere Abfallbehörde bittet um die Mithilfe aufmerksamer Westerwälder. Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, nehmen Herr Marco Metternich unter 02602 / 124-568 oder Herr Karsten Kaiser unter 02602 / 124-372 sowie die Polizeiinspektion in Montabaur unter 02602 / 9220 entgegen. (Quelle Polizei Montabaur)
Der Zugang zum regionalen Arbeitsmarkt, in die Schulen sowie in die Kindertagesstätten sind ein wichtiger Bestandteil, wenn es um die Integration geflüchteter Menschen geht. Doch laut einer Pressemeldung der Kreisverwaltung ist der Weg dorthin mit einigen Hürden und Herausforderungen verbunden. Eine dieser Herausforderungen ist laut dem Kreishaus die Versorgung der Menschen aus der Ukraine mit den entsprechenden Schutzimpfungen. Vor allem dann, wenn man an die Masern-Impfpflicht in den Schulen und den Kindertagesstätten denkt.
IStA ist ein Programm des Psychosozialen Zentrums
Westerwaldkreis. Ein neues Projekt der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn hat junge Geflüchtete und Menschen aus der Ukraine im Blick: IStA nennt es sich – eine Abkürzung, die für „Identifizierung und Stabilisierung traumatisierter Asylsuchender“ steht. Das aus dem europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds geförderte Programm läuft bis 2028 und richtet sich speziell an die unbegleiteten minderjährigen- und die ukrainischen Geflüchteten.
Die seit September 2025 laufenden Arbeiten zum Ersatzneubau der Dreisbachbrücke im Verlauf der K 142 in der Ortslage Hilgert werden voraussichtlich noch bis Ende Juni 2026 andauern.
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Am Montag, den 13. April, führten Beamte der Polizeiinspektion Diez zusammen mit Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Diez und des Jugendamts Bad Ems sogenannte "Testkäufe" bei insgesamt sechs Verkaufsstellen für Alkohol und Tabakwaren durch. Hierzu wurde eine minderjährige Testkäuferin mit der Vorgabe, hochprozentigen Alkohol oder Tabakwaren zu erwerben, in die Geschäfte geschickt. Bei drei Verkaufsstellen erhielt die Jugendliche, ohne einen Altersnachweis vorzeigen zu müssen, die von ihr gewünschten Waren. Mit den betroffenen Verkäuferinnen und Verkäufern wurde im Anschluss ein Gespräch geführt. Von einer gesetzlich möglichen Sanktionierung wurde abgesehen. Es blieb bei einer mündlichen Verwarnung, was im Wiederholungsfall jedoch nicht mehr der Fall sein wird. (Polizei Diez)
Hachenburg. Im Parkhotel Hachenburg hat der Verein „von Herzen e.V.” seine diesjährige
Jahreshauptversammlung abgehalten. Neben einem ausführlichen Rückblick auf das
vergangene Jahr standen die Weiterentwicklung des Vereins sowie die Neuwahlen des
Vorstands im Mittelpunkt des Tages.
Der TV „Frisch Auf“ 1912 Dresselndorf lädt am 1. Mai zur 10. ku(h)linarischen Wanderung in den Hickengrund ein. Die überregional bekannte Veranstaltung beginnt mit der Begrüßung ab 11:00 Uhr an der Hickengrundhalle in Niederdresselndorf. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach einer dreijährigen Pause findet die beliebte Wanderung endlich wieder statt – und knüpft damit an den großen Erfolg der letzten Ausgabe an, bei der über 3000 Gäste den Weg ins südliche Siegerland fanden.
Weiterlesen ...Mainz (ots)
Verkehrsunfälle mit schweren oder gar tödlichen Folgen haben häufig vermeidbare Ursachen. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz weist vor dem Hintergrund der aktuellen Verkehrsunfallbilanz 2025 erneut auf die vier zentralen Hauptunfallursachen hin: Ablenkung, Alkohol und Drogen, überhöhte Geschwindigkeit sowie unzureichender Sicherheitsabstand.
Nach der Verkehrsunfallbilanz der Polizei Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2025 insgesamt 139.065 Verkehrsunfälle registriert. Dies entspricht einem leichten Rückgang um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich ereigneten sich damit täglich rund 380 Verkehrsunfälle. Trotz dieser Entwicklung ist ein deutlicher Anstieg der Verkehrstoten zu verzeichnen: 158 Menschen verloren im Straßenverkehr ihr Leben (2024: 130; +21,5 Prozent).
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