Im bundesweiten Städteranking verzeichneten die Stationen in Koblenz und Wittlich nach Berlin die höchsten Einsatzzahlen.
Erst die Pandemie, dann die Flutkatastrophe – das Jahr 2021 war für die gemeinnützige ADAC Luftrettung ein außergewöhnliches Jahr. Im 51. Jahr ihres Bestehens mussten die fliegenden Gelben Engel bundesweit zu 52.234 Notfällen ausrücken. Das sind rund 500 Einsätze mehr im Vergleich zum Vorjahr (plus ein Prozent) und entspricht durchschnittlich 143 Alarmierungen pro Tag. Damit hat sich das Einsatzgeschehen trotz der anhaltenden Pandemie auf dem hohen Vor-Corona-Niveau eingependelt.
Hof (ots)
Am Morgen des 24.02.2022 befuhr ein 24jähriger PKW-Fahrer die Südstraße in Hof und bog auf die Bundesstraße 414 ein. Hierbei übersah er den herannahenden PKW eines 20jährigen Mannes. Dieser wich dem 24jährigen aus, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der 20jährige wurde zur Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Totalschaden an seinem PKW. (Quelle Polizei Hachenburg)
Ausbildungsjahr 2021 schließt mit 2.876 neuen Lehrverträgen / Imagekampagne setzt starken Akzent bei der Nachwuchsgewinnung
KOBLENZ. Zum Ende des jüngsten Ausbildungsjahres 2021 ist die Zahl neuer Lehrverhältnisse auf 2.876 leicht gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 0,3 Prozent. Mit Ausbruch der Corona-Krise 2019 musste die Wirtschaft aufgrund Kontaktbeschränkungen und abgesagter Berufsinformationsveranstaltungen einen starken Bewerberrückgang verkraften. „Diese Delle konnten wir bislang nicht korrigieren“, stellt die Spitze der Handwerkskammer (HwK) Koblenz klar. Erfreulich ist die Nachwuchs-Situation nach der Flutkatastrophe im Landkreis Ahrweiler. Mit 279 neuen Lehrverträgen konnte hier ein Zehnjahresrekord aufgestellt werden. „Nach der Flut hatten wir Sorge, betroffene Handwerksbetriebe würden Schwierigkeiten in der Durchführung ihrer Ausbildungsbemühungen sehen. Der nun erzielte Anstieg ist auch ein klares Aufbruchssignal. Die Betriebe blicken nach vorn und brauchen für den Wiederaufbauprozess Fachkräfte, die sie verstärkt selbst ausbilden“, so HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich. Er betont auch: die Fachkräftesicherung bleibt das bestimmende Thema im Handwerk. „Wirtschafts- und Auftragslage sind gut. Doch viele Betriebe könnten mehr leisten, wenn geeignete Fachkräfte da wären.“
Hof (ots)
Am Morgen des 24.02.2022 kam es in der Gemarkung Hof auf der Bundesstraße 414 im Kreuzungsbereich Südstraße zu einem Verkehrsunfall. Hierbei wurde nach ersten Erkenntnissen eine Person schwerverletzt.
Die B414 und die Südstraße sind befahrbar.
Die Verkehrsunfallaufnahme dauert an. (Quelle Polizei Hachenburg)
Obererbach.
In der Zeit von Sonntag, 14.06.2026, 22.30 Uhr, bis Montag, 15.06.2026, 07.00 Uhr, kam es in Obererbach (Westerwald), Bahnhofstraße, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter verschiedene Werkzeuge, u.a. auch elektrische Maschinen inkl. Akkus und Ladestationen, aus einer Garage. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Betzdorf.
Im Zeitraum zwischen Freitag, 12.06., und Dienstag, 16.06.2026, entwendete eine bislang unbekannte Täterschaft zwei Kompressoren und eine Tauchpumpe von einem Baustellengelände in der Ladestraße. Dem Geschädigten entstand hierdurch ein Schaden von rund 1000 Euro. (Polizei Betzdorf)
Die Polizeiinspektion Betzdorf nimmt Hinweise unter der Rufnummer 02741 926-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.
Eine Fahrzeugführerin aus der Verbandsgemeinde Montabaur missachtete im Kreuzungsbereich der L318/L314 nahe der Ortschaft Kleinholbach die Vorfahrt des von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Fahrzeugführers. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Die erst genannte Fahrzeugführerin wurde schwer verletzt. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt. Die L318 war für die Dauer von zwei Stunden teil-/voll gesperrt. (Polizei Montabaur)
Am 16.06.2026 kam es in Montabaur zu zwei Tageswohnungseinbrüchen. In der Zeit zwischen 06:00 Uhr und 17:00 Uhr wurde in ein Einfamilienhaus in der Ringstraße eingebrochen. Unbekannter Täter hebelte ein Fenster des Erdgeschosses auf und drang in das Wohnhaus ein. Sämtliche Räumlichkeiten wurden deliktstypisch durchwühlt. Zum Diebesgut können noch keine Angaben gemacht werden. Wenig später wurde der Polizei ein weiterer Wohnungseinbruch in der Fuldastraße mitgeteilt. Hier hebelten die unbekannten Täter zwischen 13:00 - 17:45 Uhr eine rückwärtig gelegene Terrassentür auf und durchsuchten das komplette Einfamilienhaus. Entwendet wurden Bargeld, Goldschmuck und wertvolle Uhren. Hinweise oder verdächtige Wahrnehmungen zu beiden Taten nimmt die Polizei in Montabaur unter 02602 - 92260 entgegen.
(Polizei Montabaur)
Herschbach Uww. Die Christdemokraten im Westerwald haben zu Wochenbeginn einen wichtigen Schritt in Richtung Landratswahl gemacht: Klaus Lütkefedder, seit 17 Jahren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod, erhielt bei einem mit 180 Teilnehmern sehr gut besuchten Kreisparteitag 98,2 % Zustimmung - ein großer Vertrauensbeweis - als Landratskandidat der CDU.
Die frisch ernannte Bildungsstaatssekretärin und CDU-Kreisvorsitzende Jenny Groß konnte in der voll besetzten Halle im „Haus Hergisbach“ bei guter Stimmung zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Mandatsträger begrüßen: Innenminister Achim Schwickert, MdB Harald Orthey, die MdLs Janick Pape und Roland Weimer, Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland und den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Stephan Krempel.
Ortsbürgermeister Axel Spiekermann wünschte dem Kreisparteitag einen guten Verlauf und betonte dabei die Gemeinsamkeit überzeugender politischer Entscheidungen. Die CDU als Westerwaldpartei mache ihre Verantwortung für die Region und ihren Gestaltungswillen immer wieder deutlich.
Der mit viel Applaus begrüßte bisherige Landrat und neue Innenminister Achim Schwickert fühlte sich in seiner Westerwälder Heimat sichtlich wohl. Er gab einen kurzen Einblick in die Mainzer Regierungsarbeit und die inhaltlichen Schwerpunkte in seinem Ministerium. Erklärtes Ziel der Koalition sei eine spürbare Aufstockung der kommunalen Finanzen, eine Stärkung des Personalstammes bei der Polizei sowie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Entscheidungen beim Thema Migration. Die Situation im Bereich ÖPNV müsse realistisch wahrgenommen und gestaltet werden.
Westerwaldkreis. Der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald ist offiziell eröffnet. Rund 50 Menschen haben die Einweihung mit einer Wanderung, einem Gottesdienst und schönen gemeinsamen Stunden bei Kaffee, Kuchen und Suppe in Willmenrod gefeiert. Ab sofort können sich PilgerInnen auf die rund 200 Kilometer lange Route rund ums Dekanat begeben. In insgesamt zwölf Etappen führt der Weg unter anderem über Westerburg, Wallmerod, Montabaur, Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach, Selters, Bad Marienberg und Rennerod.
Am Tag der Eröffnungsfeier pilgerten die Gäste zunächst ab Wallmerod, Westerburg und Gemünden bis nach Willmenrod. Bettina Dreiseitel führte die Gruppe, die von Gemünden aus gestartet ist. Dreiseitel ist Teil des Dekanats-Pilgerteams und hat den Weg gemeinsam mit Ricarda Schneider, Regina Kehr und Bettina Kaiser geplant: „Wir haben die Route mehrfach überprüft, korrigiert und in der Wander-App Komoot eingetragen. Jetzt ist die Strecke traumhaft schön“, schwärmt sie. „Die Route führt an Feldern vorbei; wenn man sich Schatten wünscht, kommt ein kühler Wald, es gibt viele Bänke und alle Wege sind gut bewältigbar.“ Mitpilgerin Sylvia stimmt ihr zu: „Die Leute wissen gar nicht, welche wundervollen Orte es hier gibt.“ Und Besucherin Christina ist vom Pilgerweg rund um den Westerwald ebenfalls begeistert: „Das ist eine schöne Idee! Heute ist’s zwar nur ein Tagesausflug, aber ich überlege, den Weg mal komplett zu gehen.“
Für den Eröffnungstag reicht freilich ein Teilstück: Die Teilnehmenden passieren malerisch gelegene Weiher, an denen sie für einen Impuls innehalten, nehmen sich ein Stück des Weges Zeit zum Schweigen und werden dabei von einer neugierigen Kuhherde und schmunzelnden Waldarbeitern beobachtet. Sie überqueren Bachläufe und pusten am Ende kleine Federn in den Wäller Wind – als Symbol für den Ballast des Alltags, der während des Pilgerns tatsächlich leicht werden kann.
Pilgern ist eben mehr als das bloße Wandern. „Es ist ein Unterwegssein mit sich selbst und mit Gott“, glaubt Pfarrerin Sabine Jungbluth, die neben dem Wäller Pilgerteam und Dekan Axel Wengenroth durch den anschließenden Eröffnungsgottesdienst in Willmenrod führt. Für Regina Kehr ist der Weg ebenfalls mehr als eine Route: Er ist ein Geschenk – trotz einiger Unwägbarkeiten während der Planung. Denn das Projekt wurde im Laufe der Jahre im wahrsten Wortsinn groß. „Uns wurde währenddessen noch einmal bewusst, wie riesig unser Dekanat ist“, sagt sie mit Blick auf die rund 200 Kilometer lange Strecke. „Schilder oder Wegweiser haben wir zwar nicht. Aber der Dekanatspilgerweg steht ab sofort digital auf Komoot zur Verfügung. Außerdem gibt es eine schön gestaltete Übersichtskarte mit kurzen Beschreibungen und QR-Codes – ebenso wie einen Pilgerausweis, der mit Stickern gefüllt werden kann“, sagt Regina Kehr. „All das wäre nicht ohne die Unterstützung von ,Spielräume‘ möglich gewesen, dem Innovationsfonds der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.“ Und schon gar nicht ohne ein gutes Team, freut sich Regina Kehr und dankt ihren Mitstreiterinnen für „ganz viel Herzblut“.
Dann eröffnet Dekan Axel Wengenroth den Dekanatspilgerweg offiziell und gibt dem Projekt Gottes Segen mit auf den Weg: „Pilgern ist eine wundervolle Möglichkeit, Gott zu begegnen – wann und wo Er will.“ (Peter Bongard)
Projekt startet zum World-Refill-Day am 16. Juni auch in der VG Montabaur –
10 Refill-Stationen sind dabei – Projekt dient auch der Hitzevorsorge
„Bitte einmal auffüllen!“ Wer mit einer mitgebrachten Trinkflasche in eine Refill-Station kommt, kann sie dort kostenlos mit frischem Leitungswasser auffüllen lassen. Das System ist so einfach wie nachhaltig: Es spart den Plastikmüll von Einwegflaschen, CO2-Emissionen, die bei deren Transport entstehen, und sorgt für eine einfache Trinkwasserversorgung unterwegs. Das ist gerade bei großer Hitze besonders wichtig. Auf die Initiative der VG Montabaur haben sich auf Anhieb 10 Betriebe zu Refill-Stationen erklärt, weitere sind herzlich willkommen. Ein Refill-Aufkleber an der Tür weist die Stationen aus.
Die Refill-Stationen in der VG Montabaur
Ninks Backstube ist gleich mit vier Refill-Stationen in der VG Montabaur am Start: Neben den Filialen am Konrad-Adenauer-Platz und in der Bahnhofstraße in Montabaur nehmen auch die Cafés in Welschneudorf und beim Gartenfachmarkt in Heiligenroth teil. Wanderer und Radler werden in den Restaurants Wirzenborner Liss im Gelbachtal und an der Studentenmühle im Eisbachtal mit frischem Trinkwasser versorgt sowie im Wildpark Westerwald in Gackenbach und im Familienferiendorf in Hübingen. In Montabaur sind außerdem die Tourist-Info am Großen Markt und die Stadtbibliothek in der Sauertalstraße als Refill-Stationen ausgewiesen. Ein hellblauer Aufkleber mit einem Tropfen darauf zeigt durstigen Besuchern an: Hier kann ich meine Flasche auffüllen lassen.
Von der Idee zum Projekt
Den Anstoß für das Refill-Projekt gaben Karin Maas als Leiterin der Tourist-Info und Julian Herbst, der Klimaanpassungsmanager der VG Montabaur. „In der Tourist-Info werden wir im Sommer täglich gefragt, wo man Wasserflaschen auffüllen kann. Gerade für Wanderer und Radler ist es wichtig, unterwegs etwas zu trinken dabei zu haben. Ich hoffe, dass noch viele touristische Anbieter bei Refill mitmachen“, beschreibt Karin Maas ihre Erfahrungen. „Hitzevorsorge wird auch im ländlichen Raum immer wichtiger. Denn wir wissen, dass durch den Klimawandel die Hitzeperioden künftig noch heißer werden und länger andauern – auch im Westerwald. Da ist Refill ein einfaches und niederschwelliges Angebot, die Menschen unterwegs mit kühlem Trinkwasser zu versorgen“, so der Klimaanpassungsmanager Julian Herbst. „Für mich hat das etwas mit Gastfreundlichkeit zu tun. Wir freuen uns über jeden Besucher, der in unseren Laden kommt. Vielleicht kauft der eine oder die andere auch frische Backwaren oder trinkt einen Kaffee während wir die Trinkflasche auffüllen“, sagt Annika Nink-Fasel, Geschäftsführerin Ninks Backstube KG. Voraussetzung sei das allerdings nicht, betont sie.
Weltweiter Refill-Day am 16. Juni
Das Refill-Konzept wurde 2015 in England „erfunden“ und verbreitet sich schnell in Europa und der Welt. Der World Refill Day (Welttag des Wiederauffüllens) wurde von der britischen Umweltorganisation City to Sea ins Leben gerufen. Die Organisation startete die Bewegung, um das Bewusstsein für die weltweite Plastikverschmutzung zu schärfen und Menschen zu ermutigen, Einwegplastik durch das einfache Wiederauffüllen von Trinkflaschen zu vermeiden. In Deutschland wird die Kampagne maßgeblich durch den gemeinnützigen Verein a tip: tap e.V. und durch die Initiative Refill Deutschland koordiniert. Bundesweit gibt es tausende Refill-Stationen. Unter www.refill-deutschland.de findet sich die interaktive „Karte von morgen“, auf der alle Refill-Stationen deutschlandweit verzeichnet sind.