Erst-, Zweit- und Booster-Impfung ab zwölf Jahren möglich – Anmeldung erforderlich
Altenkirchen/Hachenburg. Die kommunale Impfstelle Westerwald-Sieg in Hachenburg bietet weiterhin Corona-Schutzimpfungen für Erwachsene und Jugendliche ab dem Alter von zwölf Jahren an. Es finden Erst- und Zweitimpfungen sowie Auffrischungsimpfungen („Booster“) statt. Geimpft wird seit Mitte Dezember 2021 täglich in der Zeit von 9 bis 17 Uhr, wobei derzeit bis zu 512 Impftermine pro Tag vergeben werden. Von diesen werden im Durchschnitt 430 wahrgenommen.
Die Landkreise Altenkirchen und Neuwied sowie der Westerwaldkreis als Betreiber der Impfstelle haben sich darauf eingestellt, kurzfristig organisatorisch und personell auf die Anmeldezahlen zu reagieren. Es wird derzeit beobachtet, wie sich die Verkürzung der Frist bis zur Booster-Impfung auf drei Monate und die neuerdings mögliche Boosterung für Jugendliche ab zwölf Jahren auf die Anmeldezahlen auswirken. Bedarfsabhängig kann man flexibel agieren und sowohl mehr als auch weniger Impfungen einplanen. 
An den bisherigen 17 Impftagen wurden 7.306 Impfungen durchgeführt (Stand: 5. Januar).
Wichtig: Eine Anmeldung über das Impfportal des Landes ist erforderlich (https://impftermin.rlp.de). Eine Terminvergabe erfolgt im Regelfall sehr kurzfristig. Wer sich impfen lässt, bringt zum Termin einen Personalausweis sowie bei der Booster-Impfung die Impfnachweise der Erst- und Zweitimpfung mit. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren und unnötige Wartezeiten zu vermeiden, sollten die impfwilligen Personen maximal 15 Minuten vor dem Termin die Impfstelle aufsuchen.
Die Impfstelle Westerwald-Sieg befindet sich in der früheren Graf-Heinrich-Realschule in Hachenburg (Am Schwimmbad 2), sie ist barrierefrei erreichbar. In unmittelbarer Nähe gibt es ausreichend Parkplätze. Vom Parkplatz aus sind es etwa 200 Meter Fußweg bis zum Eingang.
Bildzeile:
Die kommunale Impfstelle Westerwald-Sieg in Hachenburg bietet weiterhin Corona-Schutzimpfungen für Erwachsene und Jugendliche ab dem Alter von zwölf Jahren an. (Quelle / Foto: Kreis Altenkirchen / pixabay)
Dekanat lässt sich zertifizieren und strebt nach Nachhaltigkeit – „Kirche hat Vorbildfunktion“
Westerwaldkreis. Das Evangelische Dekanat Westerwald macht einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: Der Wäller Kirchenkreis lässt sich derzeit mit dem „Grünen Hahn“ zertifizieren, dem Siegel des kirchlichen Umweltmanagements. Der Grüne Hahn hilft Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen, ihre Verantwortung für die Schöpfung systematisch umzusetzen – ein aufwändiges, aber wichtiges Projekt, findet die Dekanatsspitze.
Nadine Bongard, Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung, hat den Prozess gemeinsam mit dem Umweltbeauftragten des Dekanats, Hartmut Baden, vor rund anderthalb Jahren angestoßen. „Der Grüne Hahn durchleuchtet alle Bereiche des kirchlichen Lebens“, erklärt sie. „Am Anfang stand eine umfangreiche Bestandsaufnahme. Wir haben Zahlen und Daten zum Ist-Zustands unseres Dienstsitzes in Westerburg zusammengetragen – zum Beispiel zur Wärmedämmung, Gebäudetechnik oder zur Dichtigkeit.“ 
Stadtbachsanierung in Montabaur Obere Bahnhofstraße ab 10. Januar gesperrt
Am Montag, dem 10. Januar 2022, wird die obere Bahnhofstraße in Montabaur für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Kreisel Eschelbacher Straße / Alleestraße und der Hohen Straße. Der Grund sind Sanierungsarbeiten am Stadtbach, der hier quer unter der Straße verläuft. Die Maßnahme wird etwa vier Wochen dauern.
Die Umleitung ab dem Kreisel erfolgt über die Eschelbacher Straße und die Werkstraße zur Hohen Straße – und umgekehrt. Fußgänger können den Bereich jederzeit passieren. Die Zufahrt zum Parkplatz für den Lebensmitteldiscounter, Drogeriemarkt und das Sonnenstudio ist von Seiten der Alleestraße jederzeit möglich.
Der Stadtbach in Montabaur fließt in einem 1.600 Meter langen Rohrsystem unter der Innenstadt entlang. Diese Verrohrung ist inzwischen rund 80 Jahre alt und wird seit 2019 abschnittsweise erneuert. Im Bereich der Bahnhofstraße wird nun ein unterirdisches Anschlussbauwerk eingesetzt, das zwei Rohrabschnitte miteinander verbindet und als Einstiegstelle dient, wenn später Reinigungs- oder Reparaturarbeiten anstehen. Das Bauwerk ist gut fünf Meter lang und drei Meter breit. Es muss etwa drei Meter tief in die Erde eingebracht werden, weshalb die Bauarbeiten recht aufwändig sind. Zusätzlich müssen rechts und links die Anschlussstücke der Rohre erneuert werden.
Im Anschluss an diese Maßnahme beginnen die Bauarbeiten zur Neugestaltung der Bahnhofstraße, voraussichtlich am 7. Februar. Der erste Bauabschnitt umfasst den mittleren Teil der Bahnhofstraße zwischen dem Kreisel Eschelbacher Straße / Alleestraße und der Wallstraße.
Foto / Quelle Stadt Montabaur
In der oberen Bahnhofstraße verläuft der Stadtbach quer unter der Straße. Die Verrohrung muss erneuert werden. Die Straße wird deshalb ab 10. Januar 2022 oberhalb des Kreisels für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
In Höhr-Grenzhausen haben am Mittwochmorgen gegen halb drei erneut Geldautomaten-Sprenger zugeschlagen. Die Tat wurde beobachtet und gefilmt. Drei Detonationen richteten erhebliche Zerstörungen in der Filiale an. Die Täter konnten unerkannt flüchten. Dazu nutzten sie wahrscheinlich einen silbernen BMW. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Über die Höhe der möglichen Beute machte die Polizei bislang noch keine Angaben. Obwohl sich die Bankfiliale unmittelbar neben mehreren Wohnhäusern befindet, wurden keine Personen verletzt. Die Ermittlungen dauern an.
Gespräch mit Augenzeuge Nino P. aus Höhr-Grenzhausen:

evm-Gruppe arbeitet mit allen verfügbaren Kräften an der Wiederherstellung der Versorgung
KOBLENZ/WESTERWALDKREIS. Das schwere Unwetter in der Nacht zum Donnerstag,20. August, hat im Westerwald zu erheblichen Schäden an der Strominfrastruktur der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein, geführt. Rund 25.000 Wohneinheiten waren zeitweise von Stromausfällen betroffen. Dank des schnellen Einsatzes zahlreicher Mitarbeitender konnte die Versorgung bereits in der Nacht und den frühen Morgenstunden für einen Großteil der Betroffenen wiederhergestellt werden. Aktuell sind rund 90 Prozent der betroffenen Kundinnen und Kunden wieder mit Strom versorgt.
„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit den ersten Meldungen zu Stromstörungen am gestrigen Abend im Einsatz und arbeiten mit Hochdruck an der Störungsbehebung. Die Schäden sind außergewöhnlich umfangreich und verteilen sich über ein großes Gebiet. Dennoch setzen wir alles daran, die betroffenen Menschen so schnell wie möglich wieder mit Strom zu versorgen“, erklärt enm-Geschäftsführer Hendrik Majewski.
Mündersbach (ots)
Am 19.08.2026 ereignete sich gegen 17:30 Uhr in der Ortslage Mündersbach ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Kind. Hierbei befuhr der 33-jährige Fahrer eines PKW die Forststraße. Zur gleichen Zeit spielte das Kind im Hof eines dortigen an die Fahrbahn angrenzenden Grundstücks. Das Kind verließ das Grundstück über ein offenstehendes Tor und lief hinter einem am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeug auf die Fahrbahn. Der gleichzeitig herannahende PKW-Fahrer nahm das Kind aufgrund des sichtbehindernden Fahrzeugs zu spät wahr, sodass es zur Kollision kam. Dieses erlitt durch den Zusammenstoß schwere aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurde einem Krankenhaus zugeführt. Neben der Polizei Hachenburg war ebenso der Rettungsdienst und eine Notärztin im Einsatz. (Polizei Hachenburg)
Schulträger Verbandsgemeinde beheizt die Marie-Curie-Realschule plus künftig umweltfreundlich und kostengünstig
Während der Sommerferien wurde das Schulzentrum Bad Marienberg um ein neues Heizhaus für die Marie-Curie-Realschule plus erweitert. Dadurch wird der CO2-Ausstoß im kommenden Winter erheblich gesenkt und die regionale Wertschöpfung nachhaltig gestärkt.
„Dieses Projekt hat in Zeiten des Klimawandels einen absoluten Vorzeigecharakter!“, sagt Bürgermeister Marvin Kraus. Das Heizhaus besteht aus zwei Containern: Darin befindet sich neben dem Lager für die Holzpellets sowie ein Pelletheizkessel. Das darin erwärmte Wasser fließt in einer Nahwärmeleitung unterirdisch in den Keller der Realschule und füllt dort zwei je 2.000 Liter fassende Pufferspeicher. So ist für die Heizkörper in der Schule sowie Brauchwasser stets genügend warmes Wasser vorhanden. Die verfeuerten Holzpellets, die vor Ort in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg hergestellt werden, sparen dabei CO2-Ausstoß der zuvor im Keller der Schule betriebenen Gas- und Ölheizung ein.
Weiterlesen ...406.000 Euro für Energiewende-Projekt vor Ort eingeworben
KOBLENZ/GÖRGESHAUSEN. Die Zeichnungsphase der Bürgerbeteiligung für den dritten Bauabschnitt des Solarparks Görgeshausen ist erfolgreich abgeschlossen: Die angestrebte Summe von rund 406.000 Euro wurde vollständig gezeichnet. Damit haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, evm-Kundinnen und -Kunden sowie Mitarbeitende der evm-Gruppe die Chance genutzt, sich direkt an einem regionalen Projekt der Energiewende zu beteiligen.
Buchholz (ots)
Am 17.08.2026 wurde im Zeitraum von 07:30 Uhr bis 13:15 Uhr anlässlich der Verkehrssicherheitsaktion "Sicher zur Schule - Dank- bzw. Denkzettel" im Bereich der Grundschule in Buchholz eine Verkehrskontrolle durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Asbach wurde der Verkehr auf der Gemeindestraße "Auf dem Ortenbruch" während der Hol- und Bringzeiten kontrolliert. Im Fokus standen insbesondere die Sicherung der mitgeführten Kinder, die Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln sowie die Verkehrssituation im unmittelbaren Schulumfeld zu den Hol- und Bringzeiten. (Polizei Straßenhaus)
VG Wirges bekennt Farbe – orangene Bank als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Im Rahmen des kreisweiten Gemeinschaftsprojekts „Orangene Bänke im Westerwaldkreis“ wurde am Haupteingang des Rathauses in Wirges eine orangefarbene Bank aufgestellt. Damit setzt die Verbandsgemeinde Wirges ein starkes Zeichen gegen Gewalt und für Prävention, Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung. Die Bank soll zum Hinschauen, zum Gespräch und zur Unterstützung Betroffener einladen. Eine Plakette weist auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ mit bundesweiten Beratungsangeboten unter der Nummer 116 016 hin.
Weiterlesen ...