Im Westerwald finden regelmäßig Montagsspaziergänge statt. Damit bringen die Teilnehmer ihren Unmut über die aktuelle Corona-Politik der Regierung zum Ausdruck. Die erste Kreisbeigeordnete und Bürgermeisterin von Montabaur, Gabi Wieland, dazu am Radio Westerwald - Telefon.
Gabi Wieland zu den Montagsspaziergängen im Westerwald:
5.374 Menschen ohne Job im Agenturbezirk Montabaur – Deutliche Entspannung gegenüber Vorjahr
Zum Jahresauftakt 2022 hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur (Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis) deutlich erhöht und die 5.000er Marke überschritten: Ende Januar waren 5.374 Menschen ohne Job gemeldet; das sind 550 Personen mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote ist innerhalb des vergangenen Monats um 0,3 Prozentpunkte auf jetzt 3 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Januar 2021 gibt es allerdings einen deutlichen Rückgang um 1.459 Erwerbslose bzw. 0,8 Prozentpunkte in der Quote.
Limburg, Bahnhofsplatz, Samstag, 29.01.2022, 17:45 Uhr
(wie) In Limburg wurde am Bahnhof eine junge Frau von einem Mann belästigt und bedrängt. Eine 19-Jährige war auf dem Bahnhofsplatz unterwegs, als sie von einem 50-Jährigen angesprochen wurde. Der Mann berührte die 19-Jährige plötzlich im Gespräch an der Schulter und machte anzügliche Bemerkungen. Als die Frau sich der unangenehmen Situation entziehen wollte, folgte der 50-Jährige ihr weiter. Erst als die Polizei gerufen wurde, ließ der Mann von ihr ab. Die Polizeistreife konnte den Mann noch auf dem Bahnhofsplatz kontrollieren. Es wurde eine Strafanzeige wegen sexueller Belästigung aufgenommen und der 50-Jährige erhielt einen Platzverweis. Die 19-Jährige wurde von der Polizei sicher nach Hause gebracht. (Quelle Polizei Limburg)
Höhr-Grenzhausen hat sich um die Teilnahme an einem Förderprojekt des Bundes mit einem Fördervolumen von insgesamt 250 Millionen Euro beworben. Dabei fließen Gelder an Kommunen, bei denen die Haushaltslage keine eigenen umfangreichen Investitionen zulassen. Im Rahmen des Projektes sollen sich Firmen und Unternehmer aus Höhr-Grenzhausen in einem Pop-up-Store präsentieren. Die dort vorgestellten Unternehmen und Geschäfte sollen dann auch zur Belebung der Innenstadt beitragen. Bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten können gefördert werden, Den Rest muss die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen aus Eigenmitteln aufbringen. Nach Ablauf des Projektzeitraumes muss sich die Idee finanziell selber tragen. Bei der jüngsten Stadtratssitzung wurde das Thema diskutiert. Fürsprecher argumentierten, dass man Chancen nicht ungenutzt lassen sollte. Man könne nicht warten, bis "etwas vom Himmel falle", hieß es weiter. "Warum nicht einmal neue Wege bei der Innenstadtbelebung beschreiten". Aus der Projektidee könnten möglicherweise auch neue Einzelhandelsangebote für die Innenstadt hervorgehen, so die Hoffnung. Der Stadtrat hat einstimmig beschlossen an dem Förderprojekt teilzunehmen. Die aufzubringenden Finanzmittel sollen in den Haushaltsplan der Jahre 2022 - 2025 aufgenommen werden.
Der Stadtrat befasste sich auch mit einer Resolution zur Wiedereinrichtung einer 24/7 Polizeiinspektion in Höhr-Grenzhausen. Innerhalb von vier Jahren gab es am 05. Januar 2022 eine dritte Geldautomatensprengung. Danach hatten viele Bürger wie schon zuvor, mehr Sicherheit in der Kannenbäckerstadt gefordert. Auch wegen mehrfacher Ruhestörungen oder Auto-Posern, die ebenfalls in der Innenstadt zugenommen haben. Eine Online-Petition von Bürgern zu einer Umwandlung der Wache in eine Inspektion wurde bereits kurz nach der Automatensprengung gestartet. Die Stadt Höhr-Grenzhausen unterstützt das Vorhaben und hat sich bereits an das rheinland-pfälzische Innenministerium gewendet. Zuvor erfolgte Bemühungen zur Steigerung des Sicherheitsgefühls in der Stadt führten bislang noch zu keinem Erfolg. Man dürfe in dieser Richtung jedoch nichts unversucht lassen, daran etwas zu ändern, so auch Stadtbürgermeister Michael Thiesen. Die Resolution zur Rückumwandlung der Polizeiwache in eine 24/7 besetzte Polizeiinspektion wurde bei der Stadtratsversammlung einstimmig angenommen. Sollten die Bemühungen erneut scheitern, gibt es bislang noch keinen Plan B der Stadt, um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Verbandsgemeindebürgermeister Thilo Becker wies aber darauf hin, dass durch das Schreiben an das Innenministerium zumindest das Thema auf der Tagesordnung der Fachausschüsse wieder mehr an Bedeutung erlangen und die weiteren Entwicklungen positiv beeinflussen könnten. (Quelle RWW)
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Anbau der kath. Kita St. Martin fertiggestellt. 35 zusätzliche Plätze, moderne Räume und eine neue Küche schaffen beste Voraussetzungen für Kinder und pädagogisches Team. Zum Erfolg wurde das Projekt auch durch das große Engagement aller Beteiligten.
„Die Mühen haben sich gelohnt“, befindet Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Kita St. Martin. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat sie die neuen Räume zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich feierlich eingeweiht. Auf den neuen 730 qm auf zwei Geschossen haben ab sofort 35 Kinder mehr Platz zum Spielen, Lernen, Lachen und gemeinsam Großwerden. Insgesamt kann die Kita nun 160 Kinder aufnehmen. Zehn davon sind Krippenplätze für Kinder unter zwei Jahren. Das gesamte Gebäude verfügt nun über eine 40-kW-Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und eine Belüftungsanlage, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Auch neue Parkflächen sind entstanden. Stadt Montabaur ist Eigentümerin des Gebäudes, Trägerin der Einrichtung ist die Pfarrei St. Peter in Montabaur.
Weiterlesen ...WETZLAR | Wetzlar ist ein besonderer Ort gelebter Ökumene. Am Freitag, 30. Oktober 2026, lädt das Projekt „Ökumene der Gaben“ von 10:00 bis 17:00 Uhr zu einem Begegnungstag ein, der Einblicke in unterschiedliche christliche Traditionen eröffnet und Menschen verschiedener Konfessionen miteinander ins Gespräch bringt.
Im Mittelpunkt steht zunächst der Wetzlarer Dom, der seit Jahrhunderten von evangelischer und katholischer Gemeinde gemeinsam genutzt wird. Bei einer Führung durch die alte Simultankirche und im Gespräch mit Pfarrer Björn Heymer und Pfarrer Peter Hofacker erfahren die Teilnehmenden, wie das ökumenische Miteinander vor Ort gelebt wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führt der Weg zum Evangeliums-Rundfunk (ERF). Susanne Thyroff, Leiterin des ERF, gewährt einen Blick hinter die Kulissen christlicher Medienarbeit. Der Besuch eröffnet zugleich einen Zugang zu freikirchlichen Perspektiven und zeigt, wie christliche Botschaften heute über unterschiedliche Medien Menschen erreichen.
Private Sammlung von Monika und Bernhard Winter ist durch die Fensterscheiben des Restaurantbereichs der Stadthalle zu sehen.
Auch wenn die Stadthalle Haus Mons Tabor derzeit noch nicht wieder für Veranstaltungen geöffnet ist, gibt es bereits etwas zu entdecken: Im Restaurantbereich haben Monika und Bernhard Winter Teile ihrer privaten Playmobilsammlung aufgebaut. Die liebevoll gestalteten Szenen können von außen durch die Fensterscheiben betrachtet werden und laden Passanten dazu ein, einen Blick auf die detailreiche Welt der kleinen Figuren zu werfen.
Weiterlesen ...Hasselbach (ots)
In der Zeit von Freitag, 25.09.2026, 12.00 Uhr, bis Montag, 28.09.2026, 07.00 Uhr, kam es in Hasselbach, Mehrbachtalstraße, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus einem Bagger. Dieser war auf einer Baustelle abgestellt. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Deutschland hat die Wahl: Wer erhält den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises? Zur Abstimmung stehen knapp 500 Projekte und Personen, die an anderer Stelle schon überzeugt haben – alle haben bereits einen Preis für ihr Engagement erhalten. Das Publikumsvoting läuft ab Donnerstag, den 1. Oktober, 10:00 Uhr, bis zum 29. Oktober, 17:59 Uhr, unter deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis. Im vergangenen Jahr gaben fast 100.000 Menschen ihre Stimme ab.
Aus Rheinland-Pfalz stehen 42 Nominierte zur Abstimmung, aus Großstädten ebenso wie aus Dörfern. Sie sind unter anderem im Tierschutz, in der politischen Beteiligung junger Menschen und in der Theaterarbeit aktiv.
Weiterlesen ...Das Demokratie-Fest rund um das Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung hat Zeichen gesetzt für Vielfalt, Toleranz, Respekt und Menschlichkeit und damit für unsere Demokratie.
Foto: Röder-Moldenhauer
Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeister Marvin Kraus und der Beigeordneten Eva Ehrlich-Lingens für das Team des Projektes „Demokratiesommer“ startete das Fest mit einem besinnlichen Teil, den der Chor „ChoRespondenz“ unter anderem mit dem Titel „Wir sind laut“ eröffnete. Es folgten Ansprachen von Pfarrer Rüdiger Stein für die Evangelische Kirche, Pfarrer Benedikt Wach für die Katholische Kirche und Imam Daniyal Ahmed Tamur von der Ahmadiyya- Muslim-Gemeinde.