Die evm springt ein und übernimmt die Ersatzversorgung – Versorger bietet schnelle Unterstützung
WESTERWALDKREIS. Schlechte Nachrichten für Kunden der Gas.de Versorgungsgesellschaft mbH: Der Energiediscounter hat die Erdgaslieferung mit Ablauf des 2. Dezember eingestellt. Das gilt auch für Kunden der Zweitmarke „Grünwelt Energie“. Im Netzgebiet der evm-Gruppe sind hiervon rund 4.500 Kunden betroffen, zahlreiche davon aus dem Westerwaldkreis. „Die Betroffenen müssen sich keine Sorgen machen. Sie sitzen nicht im Kalten: Wir springen ein und versorgen sie zuverlässig mit Erdgas“, erklärt evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder. „Wir raten diesen neuen Kunden dringend, sich mit uns in Verbindung zu setzen, um die Zeit der Ersatzversorgung so kurz wie nötig zu halten. Wir bieten an, einen regulären Erdgasliefervertrag mit uns abzuschließen, der dann auch rückwirkend zum Start der Ersatzversorgung beginnen kann.“ (Symbolfoto) 
Oberlahr (ots)
Am Montagmorgen erhielt die Polizeiinspektion Straßenhaus um 10:46 Uhr von der Rettungsleitstelle Kenntnis von einer Explosion in einer Holzverarbeitungsfirma in der Südstraße in Oberlahr. Nach jetzigem Ermittlungsstand kam es hierbei zu keinem Personenschaden. Die Löscharbeiten dauern aktuell an. Im Bereich des Schadensortes kommt es aktuell zu einer größeren Rauchentwicklung.
Die Feuerwehr und die Polizei sind mit zahlreichen Kräften an der Einsatzstelle. Der Verkehr wird aufgrund der Qualmentwicklung weiträumig umgeleitet. Die Explosionsursache ist bisher unklar. (Quelle Polizei Straßenhaus)
Altenkirchen. Ob verirrte Wanderin oder verletzter Waldarbeiter – wer in rheinland-pfälzischen Wäldern Hilfe benötigt, soll diese schnell bekommen. Dafür sorgt ein ausgefeiltes Rettungspunktesystem. Obwohl diese Rettungspunkte auch in den Wäldern des Landkreises Altenkirchen weit verbreitet sind, kennen viele Menschen die entsprechenden Schilder nicht. Daher informieren Kreisverwaltung Altenkirchen und Forstamt Altenkirchen gemeinsam über das System:
Wer im Wald auf Hilfe angewiesen ist, findet in regelmäßigen Abständen grün-weiße Schilder mit Rettungspunkten. (Quelle / Foto: Kreisverwaltung) An gut erreichbaren und markanten Stellen im Wald hängen sie: Grün-weiße Schilder mit einem Kreuz, die als Anfahrpunkt für Rettungsfahrzeuge dienen.
Montabaur (ots)
Am 05.12.21, gegen 18:10 Uhr ereignete sich auf der L318, Gemarkung Großholbach ein schwerer Verkehrsunfall. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw wurden hierbei drei Personen verletzt, zwei davon schwer. Die Unfallbeteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Fahrbahn musste für die Zeit der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt werden. Vor Ort waren Rettungskräfte des DRK, die Feuerwehr der VG Montabaur und die Polizei Montabaur. (Quelle Polizei Montabaur)
Nur wenige hundert Meter südöstlich des heutigen Montabaurer Stadtteils Reckenthal befand sich noch im 19. Jahrhundert die Siedlung Sespenroth. Im Jahr 1853 verließen die Bewohner ihr Dorf. Wo heute nur noch Wiesen zu sehen sind, können Besucher nun mittels Augmented Reality (AR) das Dorf virtuell erleben.
„Obwohl Sespenroth von der Landkarte verschwunden ist, wird es durch diese wunderbare Rekonstruktion nicht aus unserer Erinnerung verschwinden“, sagt Ed Rosenthal, ein direkter Nachfahre der Sespenrother Familie Meuer. Mehr als 170 Jahre nach der Auswanderung der Dorfbewohner berührt ihn die Geschichte seiner Vorfahren noch immer.
Weiterlesen ...Altenkirchen. Seit einigen Tagen ist der Bürokratiemelder der Kreisverwaltung Altenkirchen online. Was verbirgt sich dahinter? Im März hatte der Kreistag die Prüfung einer zentralen Meldestelle für Bürokratieabbau beschlossen. Mittlerweile ist ein übersichtliches Online-Portal erstellt worden, über das Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Vorschläge zum Abbau von überbordender Bürokratie zu machen – schnell, einfach und digital. „Zentrale Meldestelle klingt ja zunächst einmal nach Aufbau von Bürokratie und weniger nach Abbau.
Weiterlesen ...Statement ADAC z:
Das Ende des Tankrabatts darf nicht bedeuten, dass Überlegungen für die Entlastung der Menschen eingestellt werden. Der Krieg im Nahen Osten wird vor allem die Energiepreise weiter treiben und an den Tankstellen werden Autofahrer absehbar wieder Preise über 2 Euro sehen. Die Koalition muss kurzfristig Maßnahmen abstimmen, die zielgerichtet besonders Betroffene entlastet.
Für den ADAC ist eine Senkung der Stromsteuer, die alle Privathaushalte entlastet, ein mögliches Instrument. Eine Zusage, die Stromsteuer nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Haushalte zu senken, ist im Koalitionsvertrag verankert. Ebenso bleibt die Anhebung der Entfernungspauschale eine Option, die sich hinsichtlich Zeit und Entfernung ausgestalten lässt, und besonders Betroffene erreicht. Ein Auslaufen des Tankrabatts ohne baldige Anschlussmaßnahmen ist vor dem Hintergrund der andauernden Herausforderung nicht vermittelbar. (ADAC)
Hahnstätten. In der Nacht auf Mittwoch, den 10. Juni, wurde durch Unbekannte zwischen 22:00 Uhr und 07:30 Uhr in der Straße "Auf der Dahl" ein in einer Grundstückseinfahrt geparkter schwarzer BMW 550d XDrive entwendet. Zeugen, die im Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, in Verbindung zu setzen. (Polizei Diez)
In der Zeit von Dienstag, 09.06.2026, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 10.06.2026, 06.30 Uhr, kam es in Eichelhardt zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses eine Rüttelplatte. Weiterhin wurden mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus vor Ort abgestellten Baufahrzeugen abgezapft. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei ALtenkirchen)
Kreis Altenkirchen. Der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Altenkirchen ist jetzt um eine wichtige personelle Säule ergänzt worden. Matthias Theis, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wurde von Landrat Dr. Peter Enders als stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur und somit Ehrenbeamter des Kreises verpflichtet. Zuvor hatte es bereits ein einstimmiges Votum für ihn in der Runde der Wehrleiter gegeben. Der 48-Jährige folgt auf Florian Jendrock, der sein Amt vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Theis ist auf Kreisebene ein hoch anerkannter Fachmann. Schon einmal (bis 2019) hatte er die Funktion des stellv. BKI inne. „Ich freue mich persönlich sehr. Nicht nur, weil wir mit Matthias Theis eine extrem hohe fachliche Kompetenz gewinnen, sondern weil auch das Zwischenmenschliche hervorragend passt, schließlich kennen wir uns seit vielen Jahren“, so der hauptamtliche BKI Björn Jestrimsky. Auch Landrat Enders zeigte sich zufrieden mit der Neubesetzung: „Im Brand- und Katastrophenschutz ist Teamarbeit ein entscheidender Faktor, daher blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft.“ Glückwünsche an Theis kamen auch vom zuständigen Abteilungsleiter „Ordnung und Verkehr“, Peter Deipenbrock.
Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Reihen der Feuerwehren wird momentan eine weitere Persönlichkeit für einen zweiten Stellvertreter des BKI gesucht. (Thorsten Stahl)