Region Westerwald. Die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und der Westerwaldkreis haben sich dazu entschlossen, eine gemeinsame Impfstelle zu errichten. Die „Impfstelle Westerwald Sieg“ entsteht derzeit in den Räumen des früheren Landes-Impfzentrums in der ehemaligen Graf-Heinrich-Realschule in Hachenburg. Zu diesem Schritt haben sich die drei Landkreises auf Grund des hohen Bedarfs an Impfungen in der Region sowie dem von Bund und Ländern ausgegebenem Ziel, ausgehend von Mitte November bis Jahresende 30 Millionen Impfungen durchzuführen, entschlossen.
Die Landräte Achim Hallerbach (Neuwied(von rechts) und Dr. Peter Enders (Altenkirchen) sowie die hauptamtliche Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland (Westerwaldkreis) freuen sich gemeinsam mit den Impfkoordinatoren Peter Deipenbrock und Burkhard Haubrich über das zusätzliche Impfangebot der drei Landkreise.
Bild / Quelle: Pressestelle Westerwaldkreis
„Nachdem das Land Rheinland-Pfalz die Impfzentren im Herbst geschlossen hat, übernehmen wir Verantwortung und öffnen ab 15. Dezember die kommunale Impfstelle Westerwald-Sieg“, erläutern die drei Westerwälder Landräte Achim Schwickert, Dr. Peter Enders und Achim Hallerbach. Das sei laut den Landkreisen auch eine Reaktion auf die Tatsache, dass die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte die erforderliche Menge an Impfungen aktuell nicht bewältigen können, obwohl hier viele Akteure sehr engagiert arbeiten. „Als die Bitte der Ministerpräsidentin über den Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Dr. Peter Heinz, kam, hier als Kreise aktiv zu werden, haben wir nicht lange gezögert und eine gemeinsame Lösung gefunden“, berichten die drei Landräte.
Bis zu 20.000 Termine bei Familienimpftagen zusätzlich
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte in der vergangenen Woche empfohlen, den Impfstoff des Mainzer Unternehmens BioNTech für Impfungen von Kindern im Alter von fünf bis einschließlich elf Jahren zuzulassen. Mit einer Entscheidung der EU-Kommission wird in den kommenden Tagen gerechnet, so dass ab Mitte nächster Woche der Impfstoff im Land verfügbar sein soll. „Wir wollen direkt ab dem 16. Dezember die Kinderimpfungen in den Impfzentren des Landes starten. Das ist ein weiterer Mosaikstein in der Impfkampagne des Landes und eine Möglichkeit für Eltern, ihre Kinder effektiv vor Corona zu schützen“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch. Terminregistrierungen über das Impfportal des Landes seien seit dem 1. Dezember möglich. Seitdem wurden rund 20.000 Kinder registriert. Diese werden alle dieses Jahr noch einen Termin für einen besonderen Familienimpftag bekommen. Eltern, die mit ihren Kindern zu einem solchen Familienimpftag kommen, werden dort zusätzlich für sich eine Auffrischungsimpfung angeboten bekommen, sofern die zweite Impfung mehr als fünf Monate zurückliegt. Eine zusätzliche Anmeldung dazu ist nicht notwendig.
Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt gegen drei männliche und eine weibliche deutsche Beschuldigte im Alter von 21 bis 33 Jahren ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der bandenmäßigen gewerbsmäßigen Urkundenfälschung.
Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, sich zu einer Bande zusammengeschlossen zu haben, deren Zweck die Herstellung von und der Handel mit gefälschten Impfpässen war. Die Beschuldigten sind verdächtig, seit Sommer dieses Jahres gefälschte Impfpässe hergestellt und gegen Entgelt an Abnehmer verkauft zu haben. Dadurch sollen sie sich eine Einnahmequelle von einigem Umfang und einiger Dauer verschafft haben.
Am frühen Morgen des 07.12.2021 wurden unter Federführung der Kriminalinspektion Neuwied an mehreren Orten im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Koblenz sowie in Norddeutschland insgesamt sieben Objekte durchsucht. Dabei wurden umfangreiches Beweismaterial - u.a. Stempel, Setzkästen, Blanko- und beschriebene Impfpässe - und Bargeld sichergestellt. Die Beweismittel bedürfen der Auswertung. Die Ermittlungen dauern daher an. (Quelle Staatsanwaltschaft Koblenz)
Mainz (ots)
Alle Jahre wieder rufen in den Wochen vor Weihnachten Organisationen per Post, in der Fußgängerzone oder auf Social-Media-Kanälen zu Spenden auf. Mit emotionalen Bildern und mitleidserregenden Geschichten appellieren sie an das Mitgefühl und die Solidarität der Menschen. Doch nicht alle, die sich als wohltätige Spendensammler ausgeben, tun dies für eine seriöse Sache. Kriminelle täuschen falsche Tatsachen vor, um die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung auszunutzen und Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz geben Tipps, wie man wahre Wohltäter von dubiosen Sammlern unterscheiden kann.
- Informationen über die Organisation einholen:
Es ist immer ratsam, sich vor einer Spende über die jeweilige Organisation eingehend zu informieren. Seriöse Organisationen veröffentlichen jährlich einen Geschäftsbericht. Darin wird erläutert, wofür das gespendete Geld oder die Mitgliedsbeiträge tatsächlich ausgegeben werden. Dort sollte klar angegeben sein, wie viel Geld in die Verwaltung und in die Werbung fließt und wie viel tatsächlich dem guten Zweck zukommt.
Waldbreitbach – Unter dem Motto „Wir sind Rengsdorf-Waldbreitbach“ präsentierten sich am
Wochenende zahlreiche Aussteller aus der Wirtschaft, Vereinen, Verwaltung und Ortsgemeinden der
Öffentlichkeit. Auch einige Sportvereine nutzten die Gelegenheit zur Demonstration ihres Angebots.
Den Heimvorteil nutzend informierte vor allem der VfL Waldbreitbach über sein vielfältiges Portfolio
in zahlreichen Mitmachaktionen.
Die Lidl Stiftung & Co. KG ruft "Cien Shampoo Feuchtigkeit" auch aus den rheinland-pfälzischen Lidl-Filialen zurück. Grund: Es wurde der Keim Pluralibacter gergoviae nachgewiesen. Der Krankheitserreger kann insbesondere bei Immungeschwächten und anderen empfindlichen Personengruppen (Kinder, Ältere, Schwangere) entzündliche Reaktionen der Atemwege, der Haut oder der Augen sowie Harnwegsinfektionen hervorrufen. Betroffen ist der 400-Milliliter-Spender mit der Chargennummer 5231552.
Intersnack Deutschland SE ruft Chio „Dip! Hot Cheese“ auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde irrtümlicherweise das Etikett von "Dip! Hot Salsa“ angebracht. Auf diesem Etikett fehlt der Hinweis auf das Allergen Milch bzw. Milchbestandteile. Betroffen sind die Gläser mit der Loskennzeichnungen L: 06.12.2026 - von Uhrzeit 07:15 bis Uhrzeit 10:27. Die Loskennzeichnung befindet sich Rand des Deckels in weißer Schrift. Zwischen dem Mindesthaltbarkeitsdatum und der Uhrzeit befindet sich ein interner Code, der aber in diesem Fall nicht relevant ist. Entscheidend sind Datum und Uhrzeit. (LUA)
Römisches Leben am Limes erkunden
Wissbegierige, die heute am Limes unterwegs sind, begegnen nicht mehr nur Infotafeln. Vier neue lebensgroße Scherenschnittfiguren machen ab sofort sichtbar, wie Menschen vor rund 2000 Jahren an der Grenze des Römischen Reiches lebten und arbeiteten. Sie ergänzen bestehende Informationspunkte und machen das Leben am Limes für große und kleine Geschichtsinteressierte anschaulich.
Weiterlesen ...Eichelhardt (ots)
Bereits in der Zeit von Dienstag, 16.06.2026, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 17.06.2026, 06.40 Uhr, kam es in Eichelhardt erneut zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses eine Rüttelplatte des Herstellers Wacker Neuson. Weiterhin wurde Kraftstoff aus einem Baufahrzeug abgezapft. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Betzdorf)
Engagement im Umweltsektor
Auch im nächsten Jahr möchte die Verbandsgemeinde Wallmerod das Engagement der
Bürger*innen im Bezug auf unsere Natur und Umwelt honorieren. Dafür wird der
Biodiversitätspreis zum zweiten Mal vergeben. Der freundschaftliche Wettbewerb soll die
Menschen in Ihrem Engagement bestärken und aufzeigen, dass Klima und Umweltschutz
Themen sind, bei denen jeder einen Beitrag leisten kann, denn jedes noch so vermeintlich
kleine Projekt zählt.
Herzlichen Glückwunsch: 17 Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur haben erfolgreich ihre Grundausbildung abgeschlossen und wurden zu Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern ernannt. Sie treten jetzt in den aktiven Dienst in einer der 18 Freiwilligen Feuerwehr ein; zwei Feuerwehrleute gehören künftig der Werksfeuerwehr bei Klöckner Pentaplast in Heiligenroth an. Der abschließende Lehrgang beendet die zweijährige Ausbildungszeit mit insgesamt fünf Wochenend-Seminaren zu verschiedenen Aspekten der Feuerwehrarbeit. Stets werden Theorie und praktische Übungen miteinander kombiniert.
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