Sessenhausen (ots)
Bereits am Mittwoch, 20.10.2021 zog die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz gegen 12:00 Uhr auf der BAB 3, Rastplatz Landsberg an der Warthe einen mit leeren Verpackungsboxen beladenen Sattelzug eines deutschen Unternehmens aus dem Verkehr, da dieser erhebliche unfallbedingte Schäden aufwies.
Wie Ermittlungen ergaben, hatte der Fahrer des Sattelzuges am Tag vor der Kontrolle im Raum Wiesbaden einen Unfall. Insbesondere die Sattelzugmaschine wurde hierbei rechtsseitig, mit Hauptanstoß an der vorderen rechten Fahrzeugkante, erheblich beschädigt. An dem äußeren Rad an der Hinterachse wurde die Felge stark deformiert und der Reifen aufgeschnitten, so dass dieser drucklos war. Sowohl scharfkantige und lose Fahrzeugteile, fehlende Beleuchtung, als auch eine abgebrochene Spurstange führten in der Gesamtheit dazu, dass der Zug nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit war.
Doch anstatt den Sattelzug nach erfolgter polizeilicher Unfallaufnahme abschleppen zu lassen, wurde an der Zugmaschine lediglich die gebrochene Spurstange ausgetauscht, um diese wieder lenkfähig zu machen. Danach wurde die Fahrt trotz der bestehenden erheblichen Schäden wieder angetreten, um den im Kölner Raum gelegenen Firmensitz zu erreichen.
Nach über dreijähriger Verzögerung geht der Bau des Rastal-Centers in Höhr-Grenzhausen in die nächste Etappe. Am 2. November findet nun die Grundsteinlegung für das Einkaufsareal statt. Unter anderem sind der Geschäftsführer der Immobilienfirma aus Frankfurt, der Architekt Markus Rathke sowie Verbandsgemeindebürgermeister Becker und weitere Gäste vor Ort. Der Baubeginn hatte sich unter anderem wegen verschiedener Probleme immer wieder verschoben. Die Fertigstellung war ursprünglich bereits für 2018 geplant. (Quelle RWW / Schoofs Immobilien)
Jubiläumsjahr startet mit außergewöhnlicher Ständchen-Aktion
Altenkirchen/Kreisgebiet. Fotoshooting auf der Eingangstreppe: Während die Schülerinnen und Schüler ihre Instrumente ins rechte Licht rücken und ein bisschen aufgeregt hin und her rutschen, statten sich Verwaltungsleitung und Lehrkräfte gegenseitig mit den druckfrischen Geburtstags-Plakaten aus. Noch ein paar knallbunte Luftballons für Schulleiter Dimitri Melnik, dann ist das Motiv perfekt und die Kamera hält die fröhliche Stimmung fest.
Foto/Quelle Kreis Altenkirchen:
„Happy Birthday, liebe Kreismusikschule!“ Beim Fotoshooting zum Start des Jubiläumsjahres versammelten sich einige Schüler und Lehrer, Schulleiter Dimitri Melnik (in der Mitte, mit Luftballons), dessen Stellvertreter Klaus Schumacher (dritter von links) und Verwaltungsleiterin Stefanie Neuhoff (links) gut gelaunt vor dem Hauptgebäude in der Altenkirchener Hochstraße. (Foto: Kreismusikschule)
Dank des Engagements im Bereich des Fairen Handels in Limburg, darf die Stadt weiterhin den Titel „Fairtrade-Stadt“ führen.
Die Stadt Limburg hat es nun schriftlich: „Durch ihr Engagement für den Fairen Handel vor Ort nimmt die Stadt Limburg eine Vorreiterrolle ein. Dies setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, indem Limburg dazu beiträgt, dass durch faire Handelsbeziehungen den benachteiligten Produzentengruppen im Süden zu einem verbesserten Einkommen verholfen wird“, heißt es in der entsprechenden Urkunde von TransFair zur Verlängerung der Auszeichnung. TransFair ist der Verein zur Förderung des Fairen Handels und die nationale Fairtrade-Organisation.
Bürgermeister Marius Hahn freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die erneute Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Limburg. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Limburg dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“
IStA ist ein Programm des Psychosozialen Zentrums
Westerwaldkreis. Ein neues Projekt der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn hat junge Geflüchtete und Menschen aus der Ukraine im Blick: IStA nennt es sich – eine Abkürzung, die für „Identifizierung und Stabilisierung traumatisierter Asylsuchender“ steht. Das aus dem europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds geförderte Programm läuft bis 2028 und richtet sich speziell an die unbegleiteten minderjährigen- und die ukrainischen Geflüchteten.
Die seit September 2025 laufenden Arbeiten zum Ersatzneubau der Dreisbachbrücke im Verlauf der K 142 in der Ortslage Hilgert werden voraussichtlich noch bis Ende Juni 2026 andauern.
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Am Montag, den 13. April, führten Beamte der Polizeiinspektion Diez zusammen mit Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Diez und des Jugendamts Bad Ems sogenannte "Testkäufe" bei insgesamt sechs Verkaufsstellen für Alkohol und Tabakwaren durch. Hierzu wurde eine minderjährige Testkäuferin mit der Vorgabe, hochprozentigen Alkohol oder Tabakwaren zu erwerben, in die Geschäfte geschickt. Bei drei Verkaufsstellen erhielt die Jugendliche, ohne einen Altersnachweis vorzeigen zu müssen, die von ihr gewünschten Waren. Mit den betroffenen Verkäuferinnen und Verkäufern wurde im Anschluss ein Gespräch geführt. Von einer gesetzlich möglichen Sanktionierung wurde abgesehen. Es blieb bei einer mündlichen Verwarnung, was im Wiederholungsfall jedoch nicht mehr der Fall sein wird. (Polizei Diez)
Hachenburg. Im Parkhotel Hachenburg hat der Verein „von Herzen e.V.” seine diesjährige
Jahreshauptversammlung abgehalten. Neben einem ausführlichen Rückblick auf das
vergangene Jahr standen die Weiterentwicklung des Vereins sowie die Neuwahlen des
Vorstands im Mittelpunkt des Tages.
Der TV „Frisch Auf“ 1912 Dresselndorf lädt am 1. Mai zur 10. ku(h)linarischen Wanderung in den Hickengrund ein. Die überregional bekannte Veranstaltung beginnt mit der Begrüßung ab 11:00 Uhr an der Hickengrundhalle in Niederdresselndorf. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach einer dreijährigen Pause findet die beliebte Wanderung endlich wieder statt – und knüpft damit an den großen Erfolg der letzten Ausgabe an, bei der über 3000 Gäste den Weg ins südliche Siegerland fanden.
Weiterlesen ...Mainz (ots)
Verkehrsunfälle mit schweren oder gar tödlichen Folgen haben häufig vermeidbare Ursachen. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz weist vor dem Hintergrund der aktuellen Verkehrsunfallbilanz 2025 erneut auf die vier zentralen Hauptunfallursachen hin: Ablenkung, Alkohol und Drogen, überhöhte Geschwindigkeit sowie unzureichender Sicherheitsabstand.
Nach der Verkehrsunfallbilanz der Polizei Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2025 insgesamt 139.065 Verkehrsunfälle registriert. Dies entspricht einem leichten Rückgang um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durchschnittlich ereigneten sich damit täglich rund 380 Verkehrsunfälle. Trotz dieser Entwicklung ist ein deutlicher Anstieg der Verkehrstoten zu verzeichnen: 158 Menschen verloren im Straßenverkehr ihr Leben (2024: 130; +21,5 Prozent).
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