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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.

Wissen (ots)

Am Mittwoch, 04.03.2026 gegen 14:10 kam es im Bereich der Baustelle in Hövels OT Siegenthal zu einem Auffahrunfall. Drei Autofahrer warteten zunächst an der Baustellenampel auf Grün. Als es soweit war, fuhren alle drei nacheinander los. Plötzlich und unerwartet ohne erkennbaren Grund stoppte der Fahrer des vordersten Pkw, eines älteren schwarzen BMW, sein Fahrzeug im einspurigen Baustellenbereich bis zum Stillstand ab. Die 36-jährige Fahrerin des zweiten Pkw erkannte dies rechtzeitig und hielt ebenfalls an. Die 27-jährige Fahrerin des dritten Pkw hatte dies nicht früh genug erkannt und fuhr auf den zweiten Pkw auf. Hierbei entstand an diesen beiden Fahrzeugen Sachschaden (geschätzte Gesamtschadenshöhe: 5000 Euro). Der Fahrer des schwarzen BMW schien den Unfall bemerkt zu haben, denn er stieg aus und schaute nach, ob an seinem Fahrzeug ein Schaden entstanden war. Der dunkelhaarige Mann trug eine schwarze Jacke mit lila Emblem und weißer Schrift. Als er keine Beschädigung an seinem Pkw feststellte, stieg er wieder in sein Auto, fuhr weiter und entfernte sich so von der Unfallstelle. Die Polizei Wissen bittet mögliche Zeugen um Hinweise oder den Fahrer des schwarzen BMW, sich bei der Polizeidienststelle zu melden. (Polizei Wissen) 

Horhausen (Westerwald) (ots)

Am 04.03.2026 ereignete sich gegen 11:15 Uhr ein Zwischenfall in der Ortslage Horhausen (Westerwald). Hierbei fuhr ein Radfahrer unvermittelt vom Bürgersteig auf die Fahrbahn. Ein dort befindlicher PKW-Fahrer musste eine Gefahrenbremsung einleiten um einen Zusammenstoß zu verhindern. In der Folge kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung der Beteiligten. In dieser wurde der PKW-Fahrer von dem Radfahrer körperlich angegangen und bedroht. (Polizei Straßenhaus) 

Wahlrod (ots)

In der Nacht vom 01.03.2026 - 02.03.2026 wurde in ein derzeit unbewohntes Mehrfamilienhaus in der Straße "Ober dem Beilstein" in Wahlrod eingebrochen. Bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zum Haus und hebelten eine Tür auf. Der genaue Umfang des Diebesguts steht bislang noch nicht fest. (Polizei Montabaur) 

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Asbach: Prozess um versuchte gefährliche Körperverletzung
Westerwald: Klinikum startet unter neuem Namen in die Zukunft
Neuhäusel: Acht neue Helfer für Notfallseelsorge eingeführt

Vor dem Gericht in Koblenz wird einem 34 Jahre alten Mann eine Serie von Straftaten vorgeworfen. Dazu zählen Bedrohungen, Beleidigungen, Sachbeschädigungen sowie versuchte Körperverletzungen im Raum Asbach und an weiteren Orten im Westerwald. Die Staatsanwaltschaft geht von erheblich verminderter Schuldfähigkeit aus, da beim Angeklagten psychiatrische Erkrankungen vermutet werden. Die Kammer prüft deshalb auch eine mögliche Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung nach dem Strafgesetzbuch.

Die Krankenhausgesellschaft im Westerwald hat sich neu aufgestellt und firmiert künftig als Evangelisches Klinikum Westerwald. Der Verbund betreibt nun drei Standorte mit rund 1.000 Beschäftigten und etwa 370 Betten. Ziel ist eine langfristig gesicherte, wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Dierdorf, Selters und Hachenburg. Investitionen sollen die medizinische Infrastruktur modernisieren und Fachbereiche sowie ambulante Angebote weiter ausbauen.

Acht neue Einsatzkräfte sind in die Notfallseelsorge Rhein-Lahn und Westerwald eingeführt worden. Insgesamt unterstützen damit rund 60 Helfer Menschen in seelischen Krisensituationen nach belastenden Einsätzen im Westerwaldkreis. Ein ökumenischer Gottesdienst in Neuhäusel würdigte den Dienst der sogenannten Blaulichtfamilie. Für jede belastende Situation wurde symbolisch eine Kerze entzündet und als Zeichen der Hoffnung verstanden.

Gefahrstoffzug des Westerwaldkreises übte auf gesperrter A 48
Den Brückenabriss in Höhr-Grenzhausen und die damit verbundene Teilsperrung der A 48 nutzte der Gefahrstoffzug des Westerwaldkreises für eine großangelegte Übung unter realen Bedingungen auf der Autobahn. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit mehreren Transportfahrzeugen und unterschiedlichen Gefahrstoffen. Neben einem Stückguttransporter mit radioaktiven Materialien waren ein Sattelzug mit chemischen Flüssigkeiten in IBC-Behältern sowie ein Tanklastzug mit Dieselkraftstoff in das Szenario eingebunden. Mehrere verletzte Personen sowie auslaufende Flüssigkeiten stellten die rund 100 Einsatzkräfte vor komplexe Herausforderungen.

Die Untere Bauaufsicht des Kreises Altenkirchen informiert über eine mögliche Einsturzgefährdung von Gebäuden, die mit so genannten „Wolff“-Holzstegträgern errichtet wurden. Hintergrund dieser Sensibilisierung von Eigentümern und Verfügungsberechtigten ist ein Hinweis des rheinland-pfälzischen Finanzministeriums als Oberste Bauaufsichtsbehörde. 

Am 6. November 2023 war das Dach der Kirche St. Elisabeth in Kassel vollständig eingestürzt. Die Haupttragelemente der Dachkonstruktion der Kirche (Baujahr 1959/60) bildeten geklebte Holzstegträger, die als „Wolff“-Stegträger bezeichnet werden und als einteilige und einfeldrige Satteldachträger ausgeführt waren.