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Hillscheid: Landgericht prüft Unterbringung nach Hammerangriff
Montabaur: Mehrere LKW-Fahrer mit Alkohol aus dem Verkehr gezogen
Krümmel-Sessenhausen: Feuerwehr blickt auf außergewöhnliches Einsatzjahr
Das Landgericht Koblenz befasst sich mit einem Sicherungsverfahren nach einem gewalttätigen Vorfall in Hillscheid. Ein 51-jähriger Beschuldigter soll zwei mit ihm zusammenlebende Personen mit einem Hammer bedroht und angegriffen haben. Eine Person erlitt dabei eine Verletzung am Unterarm. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft könnte der Mann schuldunfähig gewesen sein und an einer schweren psychiatrischen Erkrankung leiden. Nun wird geprüft, ob eine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus notwendig ist.
Bei präventiven Kontrollen der Polizeiautobahnstation Montabaur auf den Rastanlagen Montabaur und Heiligenroth standen LKW-Fahrer nach ihrer Wochenruhezeit im Fokus. Insgesamt wurden rund 20 Fahrer überprüft. Der Großteil war nüchtern und durfte weiterfahren. Bei mehreren Fahrern wurde jedoch Alkohol festgestellt, darunter drei mit deutlich über einem Promille. Der höchste Wert lag bei rund dreieinhalb Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt, bis die Fahrtüchtigkeit wiederhergestellt war. Die Polizei weist erneut auf die hohe Verantwortung im gewerblichen Güterverkehr hin.
Ein besonders ereignisreiches Jahr liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Krümmel-Sessenhausen. Bei der Jahreshauptversammlung in Krümmel wurde auf zahlreiche Einsätze, Übungen und Veranstaltungen zurückgeblickt. Ein Meilenstein war die Indienststellung eines neuen Löschfahrzeugs und eines Mannschaftstransportfahrzeugs, die die Einsatzfähigkeit deutlich stärken. Insgesamt wurden rund 120 Termine wahrgenommen, darunter etwa 20 Einsätze. Auch sportlich und in der Nachwuchsarbeit konnte die Wehr Erfolge verbuchen. Der Förderverein bleibt trotz hoher Investitionen auch weiterhin finanziell solide aufgestellt.
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Goddert: Schwerer Unfall auf der Landstraße 307 fordert Verletzte
Neuwied: Angeklagter wegen Gewalt und Waffendelikten vor Landgericht
Westerwald: Land bereitet rechtssicheres Wolfsmanagement vor
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der Landstraße 307 in Höhe Goddert. Ein PKW kam aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenbedingungen von der Fahrbahn ab, überschlug sich und landete auf dem Dach quer zur Straße. Beide Insassen wurden leicht verletzt und nach ambulanter Behandlung entlassen. Der Wagen wurde abgeschleppt, die Straßenmeisterei reinigte die Fahrbahn. Die Polizei appelliert an alle Fahrer, die Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen und umsichtig zu fahren.
Vor dem Landgericht Koblenz wird derzeit ein Verfahren gegen einen 35-jährigen Mann geführt, dem unter anderem Diebstähle, Hausfriedensbrüche und gewalttätige Übergriffe auf Polizeibeamte vorgeworfen werden. Bei einem Einsatz in der Region soll er einen Hund gegen die Polizei eingesetzt und versucht haben, auf das Pistolenholster eines Beamten zuzugreifen. Das Verfahren war zunächst am Amtsgericht angesetzt, wurde aber wegen eines möglichen versuchten Tötungsdelikts an das Schwurgericht verwiesen. Die Kammer prüft aktuell, die Anklage auf den Angriff auf das Holster zu beschränken.
Nach mehreren Wolfsangriffen auf Weidetiere im Westerwald hat Rheinland-Pfalz seine rechtlichen Möglichkeiten zur Regulierung des Wolfsbestandes geschaffen. Trotz bestehender Herdenschutzmaßnahmen kam es erneut zu Rissen, was viele Betriebe existenziell belastet. Landtagsabgeordnete betonen, dass der Bund nun zügig das Bundesjagdgesetz anpassen müsse, damit die Landesregelung wirksam angewendet werden kann. Schon jetzt erlaubt das Bundesnaturschutzgesetz die Entnahme problematischer Wölfe. Ein verlässliches und rechtssicheres Wolfsmanagement für die Region wird gefordert.
Goddert (ots)
Auf der Landstraße 307 in Höhe der Ortschaft Goddert kam es am Samstag, 10.01.2025 gegen 22.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem allein beteiligten PKW. Der PKW befuhr die L 307 aus Fahrtrichtung Selters und kam aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei den vorherrschenden Witterungsverhältnissen von der Fahrbahn ab. Dabei überschlug sich der PKW und kam auf dem Dach quer zur Fahrbahn zu liegen. Beide Insassen wurden dabei leicht verletzt, konnten aber nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Am PKW selbst entstand Totalschaden, so dass dieser abgeschleppt werden musste. Zur anschließenden Reinigung der Fahrbahn wurde die Straßenmeisterei hinzugezogen. In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei an alle Fahrer, bei winterlichen Straßenverhältnissen vorausschauend zu fahren, die Geschwindigkeit immer den jeweiligen Witterungsverhältnissen anzupassen und umsichtig zu fahren. (Polizei Montabaur)
Koblenz (ots)
Am 09.01.2026 kam es gegen 16:48 Uhr im Bereich der B49 in Fahrtrichtung Montabaur zwischen den Anschlussstellen Koblenz Horchheimer-Höhe und Denzerheide zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines PKW und eines LKW-Anhänger-Gespanns.
Nach bisherigen Ermittlungen fuhr der 35-Jährige Fahrzeugführer des PKW aus dem Westerwaldkreis aus bislang unbekannter Ursache auf das Heck des vorausfahrenden Gespanns auf, was zum Kontrollverlust beider Fahrzeuge führte.
Der Fahrer des PKW erlitt dadurch leichte Verletzungen, welche weitere Abklärungen in einem umliegenden Krankenhaus bedurften. Der PKW war weiterhin nicht fahrbereit.
Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr abgebunden. Bis zur abschließenden Bergung des PKW wurde die Richtungsfahrbahn Montabaur für ca. 1h vollgesperrt, was einen teils erheblichen Rückstau zur Folge hatte. Eine entsprechende Umleitung über die Horchheimer-Höhe wurde auswiesen. (Polizei Lahnstein)
A3: Baugrunduntersuchungen zwischen dem AD Dernbach und der AS Montabaur führen zu zeitweisen Verkehrseinschränkungen (Update)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie bekannt, bis voraussichtlich 30. April 2026 im Zuge der A3 zwischen dem Autobahndreieck (AD) Dernbach und der Anschlussstelle (AS) Montabaur in Fahrtrichtung Frankfurt abschnittsweise notwendige Baugrunduntersuchungen durchführen.
Das deutsche Nationalteam sichert sich bei der Weltmeisterschaft im Schneepflugfahren im französischen Chambéry den 6. Platz.
Chambéry. Bei der Weltmeisterschaft im Schneepflugfahren belegt das Deutsche Nationalteam den 6. Platz. Michael Wilhelmi und Lukas Kiesner von der Straßenmeisterei Oberweyer traten gegen Fahrer-Teams aus zwölf Nationen an fuhren für das deutsche Nationalteam bis in die Finalrunde. Wir gratulieren den Kollegen von Hessen Mobil herzlich zu dieser hervorragenden Leistung.
Engagement junger Menschen für gelebte Demokratie im Westerwald
Das Jugendprojekt „Junge Helden“ von Wäller Helfen e. V. ist vom Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ als herausragendes Demokratieprojekt ausgezeichnet worden. Der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte und von der Kultusministerkonferenz empfohlene Bundeswettbewerb zeichnet seit über 35 Jahren Projekte junger Menschen aus ganz Deutschland aus, die sich aktiv für demokratisches Miteinander, gesellschaftliche Verantwortung und Zusammenhalt einsetzen.
Weiterlesen ...Kostenfreie Hilfe aus der Schuldenfalle
Arbeitslosigkeit, eine gescheiterte Selbstständigkeit oder die Trennung vom Partner – es gibt viele Gründe dafür, dass Menschen finanziell ins Minus rutschen und ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Spätestens, wenn ihnen die Schulden über den Kopf wachsen und sie nicht mehr wissen, wie sie Lebensmittel, Strom und Miete zahlen, sollten sie eine Schuldnerberatung aufsuchen. Diese hilfreichen Anlaufstellen bieten in der Region der Caritasverband Westerwald und die Regionale Diakonie Westerwald an. Die wichtige Arbeit der beiden Schuldnerberatungen förderte der Westerwaldkreis im Jahr 2025 mit insgesamt rund 141.000 Euro. „Diese Förderung sorgt dafür, dass überschuldete Menschen in finanziellen Notlagen kostenfrei Unterstützung finden können“, betont die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland.
Windparks in Höhn und Waigandshain liefern fast 57 Millionen kWh
WESTERWALD. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) kann für das Jahr 2025 eine starke Ökostrombilanz vorlegen. Mit insgesamt rund 72 Millionen Kilowattstunden aus eigenen regenerativen Anlagen leistet die evm weiterhin einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur klimaneutralen Energieversorgung. Die höchsten Erträge haben Anlagen im Westerwald geliefert.
Die Marmara Import Export GmbH ruft den Ziegenkäse “Marmara Keci Peyniri” in der 400-Gramm-Packung aus dem Handel zurück, weil das Produkt vorzeitig verderben kann. Betroffen ist Käse mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17.03.2026. Vom Verzehr wird abgeraten.
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