Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.de
Neuwied: Ehemann wegen Verdachts auf Tötungsdelikt in Untersuchungshaft
Westerwald: Wiesensee soll Anfang 2027 wieder Wasser bekommen
Westerwaldkreis: Sechs Kandidierende treten zur Landratswahl an
In Neuwied ist eine 75-jährige Frau in einem Seniorenheim tot aufgefunden worden. Nach bisherigen Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass ihr 80-jähriger Ehemann sie während eines Besuchs getötet hat. Eine Obduktion ergab Hinweise auf eine massive Strangulation. Der Mann sitzt wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft.
Am Wiesensee in Stahlhofen laufen die Vorbereitungen für die Sanierung. Nach ersten Mäharbeiten soll der mit Nährstoffen belastete Schlamm aus dem ehemaligen See entfernt werden. Dafür muss das Gelände zunächst trockengelegt werden. Wenn die Arbeiten planmäßig verlaufen, könnte der Wiesensee Anfang 2027 wieder angestaut werden.
Im Westerwaldkreis treten bei der Landratswahl im August sechs Kandidierende an. Bewerber kommen von AfD, CDU, Linken, FREIEN WÄHLERN, SPD und Volt. Erreicht niemand die absolute Mehrheit, findet Ende August eine Stichwahl statt. Der frühere Landrat Achim Schwickert ist als Innenminister nach Mainz gewechselt. Seine Amtsgeschäfte führt bis zur Neuwahl die bisherige erste Beigeordnete Gaby Wieland.
Wissen (ots)
Am Montagabend wurde der Integrierten Rettungsleitstelle in Montabaur starke Rauchentwicklung aus einem Wald bei Wissen OT Schönstein gemeldet. Diese Information wurde sofort an die Freiwilligen Feuerwehren Wissen und Schönstein sowie die Polizeiwache Wissen weitergeleitet. Wie sich herausstellte, war es auf einem schwer zugänglichen Gartengrundstück in Ortsrandlage zu einem Brand gekommen. Hierbei wurde ein Wohnwagen vollkommen durch das Feuer zerstört. Ebenso wurden Sträucher und Bäume auf einer Fläche von 30 bis 40 qm in Mitleidenschaft gezogen. Der Feuerwehr, die mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort war, gelang es, den Brand schnell zu löschen und die Fläche danach mit einem Schaumteppich abzudecken. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden. Die Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden und die Ermittlungen dauern an. (Polizei Wissen)
Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.dd
Steinebach/Sieg: Autofahrer verursacht mehrere Schäden und flüchtet
Rennerod: Unglücksort nach Explosion bleibt abgesperrt
Höhn: Gemeinde hofft auf mehr Entscheidungsspielraum
In Steinebach/Sieg hat ein Autofahrer mit einem grauen SUV mehrere Schäden verursacht und ist anschließend geflüchtet. Der Wagen kam mehrfach von der Fahrbahn ab, beschädigte eine Laterne, ein Blumenbeet und einen Zaun. Ein 33-jähriger Verdächtiger wurde später ermittelt. Wegen Alkoholverdachts wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.
In Rennerod bleibt der Bereich nach der Explosion in einem Wohnhaus weiter abgesperrt. Bei dem Unglück wurde ein 39-jähriger Bewohner schwer verletzt, Teile der Fassade wurden durch die Druckwelle zerstört. Während die Polizei weiter zur Ursache ermittelt, sorgen Schaulustige vor Ort für Unmut bei Anwohnern.
In Höhn blickt die Ortsgemeinde nach aktuellen Entwicklungen auf mehr Freiraum bei eigenen Entscheidungen. In der Vergangenheit wurden verschiedene Projekte durch Vorgaben und Einschränkungen erschwert. Nun hofft die Gemeinde, künftige Vorhaben schneller und eigenständiger umsetzen zu können.
Am 12.07.2026 wurde in einem Seniorenheim in Neuwied eine 75-jährige Frau, die nach einer Krankenhausbehandlung vorübergehend in dem Heim untergebracht war, auf der Toilette ihres Zimmers leblos aufgefunden. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen ist von einem Tötungsdelikt auszugehen.
Der Tat dringend verdächtig ist ihr 80-jähriger Ehemann, der sie am Tattag nachmittags besuchte und offenbar zunächst einen Spaziergang mit seiner im Rollstuhl sitzenden Ehefrau unternahm. Es besteht der dringende Verdacht, dass er im Anschluss daran die Frau auf der Toilette des Pflegezimmers erwürgte oder erdrosselte.
Der Beschuldigte wurde noch am Tattag an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen und am 13.07.2026 der Haftrichterin des Amtsgerichts Koblenz vorgeführt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags (§ 212 Abs. 1 StGB) erließ. Seitdem befindet sich der Beschuldigte in Untersuchungshaft.
Die Obduktion des Leichnams des Opfers wurde angeordnet. Nach dem vorläufigen Ergebnis der durch das Institut für Rechtsmedizin der Universität in Mainz durchgeführten Obduktion dürfte der Tod infolge einer massiven Strangulation eingetreten sein.
Der dringende Tatverdacht gegen den Beschuldigten ergibt sich unter anderem daraus, dass er in einem Telefonat mit einer Ärztin die Tat zugegeben hat. Gegenüber den Strafverfolgungsbehörden hat der Beschuldigte sich bislang nicht eingelassen und von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Zu weiteren Einzelheiten des Ermittlungsstandes können derzeit mit Blick auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben gemacht werden. (Staatsanwaltschaft Koblenz)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt am Dienstag, 29. September 2026, in der Zeit zwischen circa 7.00 Uhr und circa 15.00 Uhr im Zuge der A3 in Fahrtrichtung Köln im Bereich der Anschlussstelle (AS) Dierdorf die Abfahrt von der A3 temporär sperren.
Weiterlesen ...Werner Noll ist neuer Ortsbürgermeister in Hübingen. Der Ortsgemeinderat hat ihn einstimmig ins das Amt gewählt. Er gehört dem Rat seit 2019 an und ist seither auch Beigeordneter der Ortsgemeinde. Zuvor war er schon einmal von 1994 bis 2009 Mitglied im Ortsgemeinderat und in hat in verschiedenen Ausschüssen mitgearbeitet.
Weiterlesen ...Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt ab Mittwoch, 30. September 2026, Instandsetzungsarbeiten am A3-Unterführungsbauwerk im Bereich des Wirtschaftsweges zwischen Girod und Großholbach ausführen. Zur Durchführung der notwendigen Arbeiten wird der Wirtschaftsweg zwischen den beiden Ortsgemeinden für die Dauer der Maßnahme komplett gesperrt.
Weiterlesen ...Ransbach-Baumbach (ots)
Am späten Abend des 23.09.2026 kam es im Zeitraum von 22:15 - 22:30 Uhr zu einem Einbruch in eine Tierarztpraxis in der Rheinstraße in Ransbach-Baumbach.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschaffen sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten der Praxis. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten und flüchteten in unbekannte Richtung. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Rheinstraße wahrgenommen haben oder sonstige sachdienliche Angaben zum Tatgeschehen machen können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Montabaur in Verbindung zu setzen. (Po.izei Montabaur)
Langenbach bei Kirburg (ots)
Am 23.09.2026 ereignete sich gegen 15:40 Uhr auf der Hochstraße in Langenbach bei Kirburg ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Schulbus. Hierbei befuhr eine Pkw-Fahrerin die Betzdorfer Straße aus Weitefeld kommend. Der mit Schulkindern besetzte Schulbus befuhr die Hochstraße aus Neunkhausen kommend. Im Einmündungsbereich der Betzdorfer Straße und der Hochstraße übersieht die Pkw-Fahrerin den vorfahrtsberechtigten Schulbus und fährt an. Dabei kommt es zur Kollision beider Fahrzeuge. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Alle Kinder im Bus blieben glücklicherweise unverletzt und wurden von den Eltern an der Unfallstelle abgeholt. (Polizei Hachenburg)
Unterzeichungsfrist endet am 29. September
Nentershausen. Die Ortsumgehung von Nentershausen ist ein Thema, dass die stark vom Verkehr belastete Ortsgemeinde im Westerwaldkreis bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Eine Petition, die noch bis einschließlich 29. September läuft, fordert nun, verbindliche Entscheidungen von der Landespolitik und dass der Ort an der Autobahn 3 endlich entlastet wird. Bereits mehrere Tausende Unterzeichner sehen die Notwendigkeit.
Kommt es auf der A3 zu Unfällen, Baustellen oder Staus, dann macht sich das in Nentershausen prompt bemerkbar und eine Blechlawine schlängelt sich über die Landesstraße 318 durch den Ort. Schließlich ist die L 318, die in Nentershausen als Koblenzer Straße firmiert, die offizielle Umleitungsstrecke für die vielbefahrene Autobahn. „Unsere Geduld ist am Ende. Wir werden seit Jahrzehnten immer wieder vertröstet, dass es bald so weit ist mit der Ortsumgehung. Es muss nun endlich etwas passieren“, macht Ortsbürgermeister Tobias Reusch deutlich.
Weiterlesen ...