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Asbach: Prozess um versuchte gefährliche Körperverletzung
Westerwald: Klinikum startet unter neuem Namen in die Zukunft
Neuhäusel: Acht neue Helfer für Notfallseelsorge eingeführt
Vor dem Gericht in Koblenz wird einem 34 Jahre alten Mann eine Serie von Straftaten vorgeworfen. Dazu zählen Bedrohungen, Beleidigungen, Sachbeschädigungen sowie versuchte Körperverletzungen im Raum Asbach und an weiteren Orten im Westerwald. Die Staatsanwaltschaft geht von erheblich verminderter Schuldfähigkeit aus, da beim Angeklagten psychiatrische Erkrankungen vermutet werden. Die Kammer prüft deshalb auch eine mögliche Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung nach dem Strafgesetzbuch.
Die Krankenhausgesellschaft im Westerwald hat sich neu aufgestellt und firmiert künftig als Evangelisches Klinikum Westerwald. Der Verbund betreibt nun drei Standorte mit rund 1.000 Beschäftigten und etwa 370 Betten. Ziel ist eine langfristig gesicherte, wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Dierdorf, Selters und Hachenburg. Investitionen sollen die medizinische Infrastruktur modernisieren und Fachbereiche sowie ambulante Angebote weiter ausbauen.
Acht neue Einsatzkräfte sind in die Notfallseelsorge Rhein-Lahn und Westerwald eingeführt worden. Insgesamt unterstützen damit rund 60 Helfer Menschen in seelischen Krisensituationen nach belastenden Einsätzen im Westerwaldkreis. Ein ökumenischer Gottesdienst in Neuhäusel würdigte den Dienst der sogenannten Blaulichtfamilie. Für jede belastende Situation wurde symbolisch eine Kerze entzündet und als Zeichen der Hoffnung verstanden.
Gefahrstoffzug des Westerwaldkreises übte auf gesperrter A 48
Den Brückenabriss in Höhr-Grenzhausen und die damit verbundene Teilsperrung der A 48 nutzte der Gefahrstoffzug des Westerwaldkreises für eine großangelegte Übung unter realen Bedingungen auf der Autobahn. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit mehreren Transportfahrzeugen und unterschiedlichen Gefahrstoffen. Neben einem Stückguttransporter mit radioaktiven Materialien waren ein Sattelzug mit chemischen Flüssigkeiten in IBC-Behältern sowie ein Tanklastzug mit Dieselkraftstoff in das Szenario eingebunden. Mehrere verletzte Personen sowie auslaufende Flüssigkeiten stellten die rund 100 Einsatzkräfte vor komplexe Herausforderungen.
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Betzdorf: Tatverdächtiger nach schwerer Gewaltattacke in Haft
Koblenz: Prozess um versuchten Mord an Ehefrau startet
Westerwald: Druidensteig kämpft um Titel „Deutschlands schönster Wanderweg“
Nach einer schweren Auseinandersetzung in der Betzdorfer Innenstadt im Januar wurde jetzt ein 19-jähriger Verdächtiger festgenommen. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Ein 32-jähriger wurde bei der Tat schwer verletzt und musste notoperiert werden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz stuft die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein. Die Ermittler suchen weiterhin Zeugen sowie Hinweise zu schwarzen Wollhandschuhen mit gelben Noppen, die am Tatort in Betzdorf gesehen worden sein sollen. Hinweise nimmt die Polizei in Betzdorf entgegen.
Vor dem Landgericht wird einem 52-jährigen versuchter Mord vorgeworfen. Er soll im September seine getrennt lebende Ehefrau in Koblenz aufgesucht, sie gewürgt und zweimal mit einem Messer mit rund 13 Zentimetern Klingenlänge verletzt haben. Zeugen sollen durch die Schreie aufmerksam geworden sein und die Frau zur Flucht verholfen haben. Eine Notoperation konnte das Leben der Frau retten. Dem Angeklagten wird heimtückisches Handeln aus niedrigen Beweggründen zur Last gelegt.
Der Druidensteig im Westerwald ist für den Wettbewerb um den Titel „Deutschlands schönster Wanderweg“ nominiert worden. Der Fernwanderweg ist rund 90 Kilometer lang und führt unter anderem von Freusburg bis nach Hachenburg. Wanderer erleben dabei Burgen, Geotope und Aussichtspunkte wie den Druidenstein bei Kirchen-Herkersdorf. Das Wandermagazin startet die Abstimmung Anfang März online. Zehntausende Wanderfreunde in Deutschland entscheiden dann über den Siegerweg. Preise im Gesamtwert von rund 25.000 Euro werden unter den Teilnehmern verlost.
Bad Marienberg (ots)
Am 03.03.2025 ereignete sich gegen 13 Uhr auf der Jahnstraße in Bad Marienberg ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Hierbei befuhr ein 49-jähriger Radfahrer die Jahnstraße. Ein dahinter befindlicher 19-jähriger Fahrer eines PKW nahm den Radfahrer zu spät wahr und fuhr diesem trotz eingeleiteter Vollbremsung auf. Der Radfahrer kam folglich zu Sturz und zog sich dabei schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde mittels Rettungshubschraubers in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Während dem Start des Hubschraubers kann durch die Polizei eine erhebliche Rauchentwicklung aus einem gegenüberliegenden Schnellrestaurant festgestellt werden. Die darin befindlichen Personen können glücklicherweise durch die Polizei zügig evakuiert werden. Der Koch des Restaurants wird durch die Rettungssanitäter des vorangegangenen Unfallgeschehens aufgrund des Verdachts einer Rauchgasintoxikation medizinisch versorgt. Brandursächlich dürfte demnach angebranntes Essen auf dem Herd gewesen sein. Es befanden sich mehrere Rettungsfahrzeuge, die Freiwillige Feuerwehr Bad Marienberg sowie die Polizei Hachenburg im Einsatz. (Polizei Hachenburg)
Mitglieder wählen neuen Vorstand
Am 17.04.26 hatte der DRK Ortsverein Kannenbäckerland e.V. zur diesjährigen
Mitgliederversammlung eingeladen.
Der stellvertretende Vorsitzende Torsten Michalsky begrüßte die Anwesenden im
voll besetzten Vereinsheim. Nach dem Totengedenken eröffnete er die
Versammlung mit dem Tätigkeitsbericht des Vorstands. Neben dem Aufbau der
First Responder Gruppe in Kooperation mit der Verbandsgemeinde stand zuletzt
die Anschaffung und Finanzierung eines neuen Mehrzweckfahrzeugs für den
Katastrophenschutz im Fokus der Vorstandsarbeit.
Simmern/WW (ots)
Am 26.04.2026 um 11:25 Uhr kam es in der Hauptstraße von Simmern/WW zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 72-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Der unfallverursachende PKW-Fahrer wollte rückwärts aus einer Hofeinfahrt auf die Hauptstraße einfahren. Dabei übersah der 71-jährige PKW-Fahrer den Pedelec-Fahrer, der daraufhin mit dem Heck des Kraftwagens kollidierte und auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Dabei zog sich der 72-jährige Radfahrer trotz Helm schwere Kopfverletzungen zu und wurde vom sofort alarmierten DRK in ein Krankenhaus gebracht. An dem Pedelec und dem PKW entstanden Schäden von insgesamt ca. 10.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Versorgung des Verletzten wurde die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt. (Polizei Montabaur)
Straßenhaus (ots)
Dernbach - In der Nacht von Freitag, 24.04.2026, auf Samstag, 25.04.2026, ereignete sich gegen 02:40 Uhr in der Hauptstraße ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Pkw, der die Hauptstraße aus Richtung Gartenstraße in Fahrtrichtung Mittelstraße befuhr, kam aus bislang ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine dort befindliche Mauer. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Unmittelbar neben dem Pkw wurde eine schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzte männliche Person aufgefunden. Der Mann wies eine deutliche Alkoholisierung auf. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Eine Blutprobe wurde entnommen. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (Polizei Straßenhaus)
Unter dem Eindruck des Landtagswahlergebnisses hat der FDP-Kreisverband Westerwald auf seinem ordentlichen Kreisparteitag in Westerburg eine schonungslose Bestandsaufnahme vorgenommen und daraus Konsequenzen gezogen. Im Mittelpunkt stand die Frage, warum es der Partei nicht gelungen war, den Wählerinnen und Wählern die eigenen Erfolge in Regierungsverantwortung sichtbar zu machen. In Bereichen wie Justiz, Agrarpolitik oder Digitalisierung habe die FDP in Rheinland-Pfalz einen wichtigen Beitrag geleistet, doch diese Leistung sei beim Wähler nicht angekommen. Das Bild sei durch die Entwicklungen auf Bundesebene und notwendige Personalveränderungen auf Landesebene überlagert worden. Zur Wahrheit gehöre aber auch, so der Tenor auf dem Parteitag, dass die FDP die entscheidenden Themen nicht klar genug kommuniziert habe. Diesen Fehler wolle man künftig mit Expertise, Erfahrung und einer deutlich besseren Ansprache korrigieren.
Weiterlesen ...Selbst 40 Jahre nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl sind die Folgen hierzulande noch messbar: Das Fleisch von Wildschweinen und Pilze aus dem Wald können in Rheinland-Pfalz weiterhin radioaktiv belastet sein. Allerdings nimmt die Belastung langsam ab. Das zeigen Auswertungen des Landesuntersuchungsamtes (LUA).
Weiterlesen ...Nassau (ots)
Am heutigen Morgen erreichte die Polizei Bad Ems mehrere Meldungen über eine sich in hilfloser Lage befindliche junge Wildsau an der Grundschule in Nassau. Diese hatte sich mit ihrem Kopf in einem Stabmattenzaun derart verfangen, dass sie sich ohne weitere Hilfe nicht befreien konnte. Die Polizeibeamten konnten in Zusammenarbeit mit einem anwesenden Jäger durch Einsatz einer sogenannten "Hundeschlinge" die Sau befreien und anschließend wohlbehütet im Wald wieder aussetzen. (Polizei Bad Ems)