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Westerburg: Polizei sucht unbekannten Zeugen nach tödlichem Unfall auf L 288
Mainz: Landräte protestieren mit Fahrradaktion gegen finanzielle Überlastung der Kommunen
Höhr-Grenzhausen: „WW-Seniorentalk“ diskutiert Ausbau der Gemeindeschwester plus
Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der L 288 Ende März bittet die Polizei nun gezielt um Hinweise eines bislang unbekannten Zeugen. Dieser soll sich zum Zeitpunkt des Geschehens in Fahrtrichtung Langendernbach mit einem Pkw in der Nähe befunden haben, der möglicherweise entscheidende Beobachtungen gemacht hat. Zwei Fahrzeugführer waren bei dem Unfall tödlich verletzt worden, eine Beifahrerin wurde schwer verletzt. Nach aktuellem Stand gibt es keine Hinweise auf ein Fehlverhalten des gesuchten Zeugen, die Ermittlungen zur Unfallursache laufen weiter.
Mit einer symbolischen Fahrradaktion haben alle Landrätinnen und Landräte in Rheinland-Pfalz auf die aus ihrer Sicht angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam gemacht. Unter dem Motto „Wir Landkreise strampeln uns ab“ fuhren sie durch die Landeshauptstadt Mainz bis ins Regierungsviertel. Die Kommunalvertreter fordern mehr finanzielle Spielräume, weniger Pflichtaufgaben und eine verlässlichere Ausstattung, um zentrale Leistungen wie Bildung, Gesundheit und Infrastruktur dauerhaft sichern zu können.
Im Westerwaldkreis wird der Ausbau der Gemeindeschwester plus erneut Thema eines Seniorentalks. Das Modellprojekt unterstützt ältere Menschen frühzeitig, um Pflegebedürftigkeit und Isolation vorzubeugen. Aktuell beteiligen sich vier Verbandsgemeinden im Kreis. Bei der Veranstaltung sollen Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt und die Frage diskutiert werden, ob das Angebot künftig flächendeckend im gesamten Kreis eingeführt werden kann.
Nentershausen (ots)
Heute Morgen kam es gegen 10:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten LKW auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt, kurz vor der Anschlussstelle Diez.
Der Fahrer des LKW kam nach rechts von der Fahrbahn ab, und wurde von der Schutzplanke in die Luft kataputliert. Das Fahrzeug stieß mehrfach mit der Schutzplanke sowie der Böschung zusammen und kam schließlich auf der Schutzplanke zum Stillstand. Der komplette Aufbau des Fahrzeuges riss durch den Unfall ab. Die Ladung verteilte sich in der Böschung und auf der Fahrbahn.
Der Fahrzeugführer wurde durch den Rettungsdienst vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Das Fahrzeug wurde durch die Freiwillige Feuerwehr abgesichert. Auslaufende Betriebsstoffe wurde aufgefangen.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten mussten zwei der drei Fahrstreifen gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Hierbei konnten mehrere Fahrzeugführer dabei beobachtet werden, wie sie die Unfallstelle abfilmten. Entsprechende Ordnugnswidrigkeitenanzeigen werden durch die Polizeiautobahnstation Montabaur vorgelegt.
Der Verkehr staute sich bis hinter die Anschlussstelle Montabaur zurück. (Polizei Montabaur)
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Nomborn: Großeinsatz nach Betrugsflucht – Suchaktion im Wald endet ohne Gefahr
Rhein-Wied-Westerwald: Arbeitsmarkt zeigt leichte Frühjahrsbelebung
Westerwaldkreis: Feuerwehr wird künftig digital alarmiert – Sirenen nur noch für Warnung
Nach einem Betrugsdelikt in einem Hotel in Koblenz ist es im Bereich Nomborn zu einer groß angelegten Polizeisuche gekommen. Zwei männliche Tatverdächtige waren zuvor mit einem Taxi in Richtung Nomborn geflüchtet und anschließend zu Fuß in ein Waldgebiet weitergelaufen. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Zwischenzeitlich kursierten in sozialen Netzwerken falsche Meldungen über bewaffnete Täter, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch nicht. Die Fahndungsmaßnahmen führten zum Aufgriff der Personen, die Ermittlungen laufen weiter.
Der regionale Arbeitsmarkt zeigt im März eine leichte Entspannung. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Vormonat auf rund 17.900 Menschen, die Quote liegt bei etwa 5 Prozent. Besonders im Bereich der Arbeitslosenversicherung gab es Rückgänge, während die Zahl gemeldeter Ausbildungsplätze deutlich unter dem Vorjahr liegt. Gleichzeitig steigt das Interesse junger Menschen an Ausbildungsstellen spürbar, sodass rechnerisch nahezu ein Gleichstand zwischen Bewerbern und offenen Stellen besteht.
Der Westerwaldkreis stellt sein Alarmierungs- und Warnsystem für Einsatzkräfte vollständig auf digital um. Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz werden künftig über ein landesweit einheitliches Netz mit rund 700 Standorten alarmiert. Sirenen dienen künftig ausschließlich der Bevölkerungswarnung und nicht mehr der Feuerwehralarmierung. Die Umstellung soll die Reaktionszeiten verkürzen und die Gefahrenabwehr im Kreis weiter stärken.
Koblenz (ots)
Zeugenaufruf zu Verkehrsunfall vom 27.03.2026, 20:28 Uhr, auf der L288 bei Westerburg mit zwei tödlich und einer schwer verletzten Person:
Am Freitagabend, dem 27.03.2026, gegen 20.28 Uhr kam es auf der Umgehungsstraße von Westerburg (L288) zwischen den beiden Abfahrten Guckheim und Westerburg-Wörth zu einem schweren Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Die beiden Fahrzeugführer der beteiligten PKW wurden hierbei tödlich verletzt, eine Beifahrerin wurde schwerstverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei Westerburg bittet nun um weitere Zeugenhinweise zum Unfallgeschehen, insbesondere soll die Unfallverursacherin versucht haben, einen Pkw zu überholen, woraufhin es zu dem folgenschweren Unfall gekommen war. Dieser Pkw ist bisher nicht bekannt, die Fahrzeugführerin bzw. der Fahrzeugführer wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Es liegen keine Hinweise darauf vor, dass dieser Person ein Fehlverhalten vorzuwerfen ist. Da die Fahrtrichtung Langendernbach war ist es möglich, dass die Person oder weitere Zeugen in Hessen wohnhaft sind. (Polizei Westerburg)
Sie ist rund 700 Jahre alt und strahlt jetzt wieder jugendlichen Glanz aus: Die Alte Kellerei in Montabaur wurde in liebevoller Kleinarbeit von Grund auf saniert: Vier Wohnungen und ein großer Büroraum im Erdgeschoss werden neues Leben in das alte Gemäuer bringen. Stolz führte der Hausherr Jörg Orthey die Mitglieder des Stadtrates durch das 3-stöckige Haus an der Judengasse, das den Charme von Jahrhunderte altem Fachwerk mit modernem Wohnkomfort verbindet. 2017 hatte die Stadt das historische Gebäude erworben und unter dem Motto „Retter gesucht – Alte Kellerei in liebevolle Hände abzugeben“ einen neuen Besitzer gesucht, der den denkmalgeschützten „Klapperkasten“ saniert und einer neuen Nutzung zuführt. Nur so konnte die Alte Kellerei vor dem weiteren Verfall bewahrt werden. Mit viel Geduld, Geld und großer fachlicher Expertise hat Orthey sein Projekt jetzt zum Erfolg geführt. Das geschah in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und der Stadt, die die Maßnahme im Rahmen der Stadtsanierung gefördert hat. Die Wohnungen und das Büro stehen ab Juli zum Verkauf.
Weiterlesen ...Ein Tag zum Durchatmen, Mitmachen und Vernetzen
Die Initiative für Alleinerziehende im Westerwald lädt alle Ein-Eltern-Familien herzlich zum Sommerfest am Sonntag, 5. Juli, ins Familienferiendorf Hübingen ein. Ab 10 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit kreativen Workshops, einer spannenden Rallye für Groß und Klein sowie zahlreichen Möglichkeiten zum Kennenlernen und Austauschen.
Jugendabteilung „Junge Helden“ gehört zu den bundesweit ausgezeichneten Demokratieprojekten
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Die Jugendabteilung „Junge Helden“ wurde im Rahmen des renommierten Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ als eines von bundesweit 50 herausragenden Projekten ausgezeichnet. Aus mehr als 450 eingereichten Projekten mit über 18.000 beteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen schaffte es das Westerwälder Projekt in die Gruppe der Preisträger und durfte die Auszeichnung in Berlin entgegennehmen.
Vertreten wurde Wäller Helfen bei der Preisverleihung durch Hannah Flick, Laura Windt und Björn Flick, die die Ehrung im Rahmen des Junify Demokratie-Festivals in der Bundeshauptstadt entgegennahmen.
Der Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für demokratisches Engagement junger Menschen in Deutschland. Seit 1990 werden Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ein demokratisches Miteinander, gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung einsetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen zu ermutigen, Demokratie aktiv zu gestalten, Projekte sichtbar zu machen, zu vernetzen und neue Impulse für gesellschaftliches Engagement zu setzen.
Für die Delegation aus dem Westerwald war die Preisverleihung jedoch weit mehr als die Übergabe einer Urkunde. Drei intensive Tage standen ganz im Zeichen von Demokratie, gesellschaftlichem Engagement und Zukunftsgestaltung. Zahlreiche Workshops, Fachvorträge und Diskussionsrunden boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und neue Ideen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Besonders wertvoll war dabei der Austausch mit jungen Menschen, Vereinen, Initiativen und Organisationen aus ganz Deutschland. In zahlreichen Gesprächen entstanden neue Kontakte und Netzwerke, die weit über die Veranstaltung hinaus wirken werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erleben, wie vielfältig demokratisches Handeln in Deutschland gelebt wird und wie engagiert junge Menschen Verantwortung für ihre Gesellschaft übernehmen.
„Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für die Arbeit unserer Jugendabteilung und aller jungen Menschen, die sich bei den Jungen Helden engagieren“, betont Björn Flick, Geschäftsführer und Vereinsvorsitzender von Wäller Helfen e. V. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Genau dafür stehen unsere Jungen Helden.“
Die Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum nicht nur regional wirkt, sondern auch bundesweit Beachtung findet. Die Jugendabteilung von Wäller Helfen setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig an gesellschaftliches Engagement heranzuführen. Projekte für ältere Menschen, Umweltaktionen, soziale Initiativen und Begegnungsangebote gehören ebenso zum Portfolio wie die aktive Förderung von Gemeinschaft, Respekt und demokratischen Werten.
Mit der Auszeichnung in Berlin erhält die Arbeit der Jungen Helden nun auch auf Bundesebene besondere Anerkennung. Für Wäller Helfen ist dies gleichzeitig Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und jungen Menschen auch künftig Möglichkeiten zu bieten, ihre Region aktiv mitzugestalten.
Die Tage in Berlin haben deutlich gemacht: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, zuhören, miteinander diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Jungen Helden von Wäller Helfen haben bewiesen, dass auch aus dem Westerwald starke Impulse für ein lebendiges demokratisches Miteinander ausgehen können.
Gemeinsam statt einsam – gemeinsam demokratisch. (Wäller helfen)
Ab Montag, 15. Juni, führt die Energienetze Mittelrhein notwendige Kontrollflüge über ihrem Mittelspannungsfreileitungsnetz durch. Ausgenommen ist der Bereich Mayen. Ziel der Maßnahme ist es, die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung in der Region weiterhin auf hohem Niveau sicherzustellen.
Die Befliegung startet im Netzgebiet der sogenannten „Rheinschiene“ im Raum Koblenz. Der Helikopter hebt zunächst in Höhe Mendig ab, fliegt anschließend in Richtung Koblenz und setzt die Inspektion im Anschluss im Westerwald fort. Die Überflüge finden werktags über einen Zeitraum von etwa drei Wochen statt und sind abhängig von den Wetterbedingungen.
Der türkische Hersteller www.goldq7bitkisel.com muss "Gold Q7 Chocolate for Women" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurückrufen. Grund: Das Produkt enthält das nicht deklarierte Arzneimittel Sildenafil, das zur Behandlung von Erektionsstörungen verschrieben und unter ärztlicher Aufsicht genutzt wird. Für die Herstellung von Lebensmitteln ist Sildenafil nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf ist die 25-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01/02/2030 und mit der Kennzeichnung EAN: 8692621810018.
Weiterlesen ...Die Stadt Neuwied lehnt die geplante Erweiterung des Factory Outlet Centers (FOC) in Montabaur weiterhin entschieden ab. Dennoch empfiehlt die Verwaltung dem Stadtrat nun, keine weitere Normenkontrollklage einzureichen. Grund dafür ist, dass die Rechtsabteilung die Erfolgsaussichten nach umfassender Prüfung als sehr gering einschätzt.
Die Erweiterung des Outlet-Centers wird in Neuwied seit Jahren kritisch gesehen. Großflächige Einzelhandelsansiedlungen auf der grünen Wiese stehen in Konkurrenz zu gewachsenen Innenstädten, ziehen Kaufkraft ab und beeinträchtigen folglich deren Entwicklung merklich. Entsprechend hat sich die Stadt sowohl im Raumordnungs- als auch im Bebauungsplanverfahren mehrfach gegen die Planungen ausgesprochen und ihre Bedenken deutlich vorgetragen.