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Hartenfels: 1 Toter und mehrere Schwerverletzte bei Unfall
Ransbach-Baumbach: Autofahrer unter Drogeneinfluss verursacht Unfall
Bad Marienberg: Neues Heizhaus versorgt Schulzentrum mit Wärme
Bei einem Verkehrsunfall auf der K 138 nahe Hartenfels ist ein Mensch tödlich verletzt worden. In dem allein beteiligten Auto saßen insgesamt 4 Personen. Die weiteren Insassen erlitten teilweise schwere Verletzungen und kamen in Krankenhäuser. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Feuerwehr, Rettungsdienst, mehrere Notärzte und Notfallseelsorger waren ebenfalls im Einsatz. Die K 138 blieb während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt.
In der Rheinstraße in Ransbach-Baumbach hat ein Autofahrer in einem Kreisverkehr die Vorfahrt missachtet. Dabei kollidierte sein Wagen mit dem Auto eines 68-Jährigen, der leicht verletzt wurde. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei den Einfluss von Drogen beim Unfallverursacher fest. Ein Test reagierte positiv auf Amphetamin. Dem 29-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Der Sachschaden liegt bei rund 10.000 Euro.
Das Schulzentrum Bad Marienberg ist um ein neues Heizhaus für die Marie-Curie-Realschule plus erweitert worden. Die Anlage arbeitet mit Holzpellets aus der Region und soll den CO2-Ausstoß deutlich senken. Das Heizhaus besteht aus 2 Containern mit Pelletlager und Heizkessel. Über eine Nahwärmeleitung gelangt die Wärme in die Schule und versorgt auch die Pufferspeicher. Nach Angaben der Verbandsgemeinde liegen die Kosten für die Wärme 10 bis 20 Prozent unter Öl- und Gaspreisen. Bei den Preisen von 2025 hätte die Schule dadurch rund 10.000 bis 15.000 Euro sparen können.
Ransbach-Baumbach (ots)
Am 21.08.2026 um 22:40 Uhr wurde die Polizei über einen Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person in der Rheinstraße von Ransbach-Baumbach informiert. Dort hatte ein 29-jähriger PKW-Fahrer im Kreisverkehr die Vorfahrt missachtet und kollidierte mit dem PKW des anderen Unfallbeteiligten. Durch die Kollision verletzte sich der 68-jährige Vorfahrtsberechtigte leicht. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Verursacher unter Drogeneinfluss stand. Ein Test reagierte positiv auf chemische Drogen in Form von Amphetamin. Dem Beschuldigten aus der VG Wirges wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein präventiv sichergestellt. Es entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von 10.000 Euro und der PKW des Beschuldigten war nicht mehr fahrbereit. (Polizei Montabaur)
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Westerwaldkreis: Waldbrandzug unterstützt Feuerwehren bei zwei Bränden
Westerwaldkreis: Nach Unwetter sind 90 Prozent wieder mit Strom versorgt
Görgeshausen: Bürger zeichnen 406.000 Euro für Solarpark
Der Waldbrandzug des Westerwaldkreises hat bei 2 Brandeinsätzen außerhalb des eigenen Landkreises die örtlichen Feuerwehren unterstützt. In der Vordereifel im Landkreis Mayen-Koblenz und in Gebhardshain im Landkreis Altenkirchen waren insgesamt 112 Einsatzkräfte beteiligt. Die speziell ausgerüstete Einheit verfügt über geschultes Personal, besondere Einsatzmittel und geländefähige Tanklöschfahrzeuge. Damit können die Feuerwehren vor allem bei großen Waldflächen, schwieriger Wasserversorgung und unwegsamem Gelände unterstützt werden.
Nach den schweren Unwettern in Rheinland-Pfalz hat sich Ministerpräsident Schnieder in den besonders betroffenen Gemeinden im Westerwald ein Bild von der Lage vor Ort gemacht. Auch der frühere Landrat und jetzige rheinland-pfälzische Innenminister Schwickert, war vor Ort in Selters. Das schwere Unwetter hatte unter anderem auch erhebliche Schäden an der Strominfrastruktur verursacht. Nach Angaben der Energienetze Mittelrhein waren zeitweise rund 25.000 Wohneinheiten ohne Strom. Umgestürzte Bäume und Äste beschädigten Freileitungen. Die Reparaturarbeiten laufen weiter, eine vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung für alle Betroffenen kann derzeit noch nicht garantiert werden.
Die Bürgerbeteiligung am dritten Bauabschnitt des Solarparks Görgeshausen ist erfolgreich abgeschlossen worden. Für das Energiewende-Projekt wurden rund 406.000 Euro über ein Nachrangdarlehen eingeworben und damit das Finanzierungsziel vollständig erreicht. Zunächst konnten sich Einwohner aus Görgeshausen beteiligen, anschließend wurde das Angebot für Kunden und Mitarbeiter des Energieversorgers geöffnet.
Höhr-Grenzhausen (ots)
Heute Morgen geriet gegen 08:41 Uhr eine Sattelzugmaschine auf dem Rastplatz Mühlholz auf der BAB 48 in Fahrtrichtung Trier in Brand. Sowohl der Rastplatz als auch die Richtungsfahrbahn Trier mussten für die Dauer der Löschmaßnahmen gesperrt werden. Momentan dauern die Lösch- und Bergungsarbeiten noch an. Der Verkehr wird einspurig an der Örtlichkeit vorbeigeführt.
Im Einsatz sind neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Ransbach-Baumbach und Mogendorf auch die Autobahnmeisterei sowie die Polizeiautobahnstation Montabaur. (Polizei Montabaur)
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.