Neustadt/Wied - BAB3 (ots)
Am 07.04.2026 geriet gegen 15:30 Uhr ein Sattelauflieger auf der BAB 3 bei km 54 Richtungsfahrbahn FfM in Brand. Zunächst geriet die rumänische Zugmaschine in Brand und im weiteren Verlauf griff das Feuer auf den Sattelauflieger über. Die Zugmaschine und der mit Stückgut beladene belgische Auflieger brannten in der Folge komplett aus. Die Richtungsfahrbahn Frankfurt musste für die Dauer der Löscharbeiten und der Bergung bis 01:30 Uhr komplett gesperrt werden. Es entstand ein Rückstau von bis zu zwölf Kilometern Länge. Der Verkehr wurde ab der Anschlussstelle Fernthal und im weiteren Verlauf zusätzlich an der Anschlussstelle Bad Honnef/Linz abgeleitet. An der Brandstelle kann der Verkehr aktuell auf dem linken Fahrstreifen vorbeilaufen. Die abschließenden Bergungsarbeiten mussten aufgrund des beschädigten Gas-Kraftstofftanks unterbrochen werden und werden im Laufe des Tages fortgesetzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 500.000 Euro. Zu Personenschaden kam es nicht. Bis zur vollständigen Bergung ist mit weiteren Verkehrseinschränkungen auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt am Main zu rechnen. Die Freiwillige Feuerwehr Neustadt/Wied, die Autobahn GmbH des Bundes und die Polizei waren mit starken Kräften im Einsatz. (Polizei Neuwied)
Nentershausen/Görgeshausen (ots)
Am Dienstag, 07.04.2026, wurde entlang der L 318 zwischen Nentershausen und Görgeshausen eine stationäre Kontrollstelle eingerichtet. In der Zeit von 15:00 Uhr und 22:30 Uhr wurden bei hohem Verkehrsaufkommen Fahrzeug- und Personenkontrollen mit dem Schwerpunkt der Verkehrstüchtigkeit der Fahrzeugführenden und dem ordnungsgemäßen Zustand der Fahrzeuge durchgeführt. Insgesamt wurden 115 Fahrzeuge und deren Insassen kontrolliert. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Insgesamt standen vier Kraftfahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmittel, weshalb ihnen zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen und entsprechende Verfahren eingeleitet wurden. Neben ihnen wurde auch einem Fahrer, welcher ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs war, die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeitenverfahren unter anderem wegen Verstoß gegen die Gurtpflicht, die Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt und Ladungssicherung festgestellt und geahndet. Mehrere Fahrzeuge blieben, wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis, vor Ort stehen. (Polizei Montabaur)
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Hilchenbach-Dahlbruch: Polizei sucht flüchtigen Unfallfahrer nach tödlichem Zusammenstoß
Montabaur: Verbandsgemeinderat plant Millioneninvestitionen für Feuerwehren
Westerwaldkreis: Umfrage zur Katastrophenvorsorge soll Krisenbewusstsein messen
Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B 508 bei Hilchenbach sucht die Polizei einen flüchtigen Unfallfahrer. Ein 29-jähriger Mann war am Ostermontagabend von einem Fahrzeug erfasst worden und später an seinen Verletzungen gestorben. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Mann zuvor alkoholisiert auf der Fahrbahn gelegen. Ein Zeuge konnte eine Kollision mit dem Liegenden noch knapp verhindern und warnte weitere Fahrzeuge mit Lichthupe. Ein Wagen soll jedoch nicht reagiert haben und anschließend weitergefahren sein. Laut Zeugenaussagen handelt es sich möglicherweise um einen silberfarbenen Opel Astra.
Der Verbandsgemeinderat Montabaur hat über umfangreiche Investitionen in die Feuerwehrinfrastruktur beraten. Aus einem Bundes-Sondervermögen sollen in den kommenden Jahren rund 22 Millionen Euro in die Verbandsgemeinde fließen. Geplant sind unter anderem neue Gerätehäuser, Sanierungen und mehrere Fahrzeugbeschaffungen. Die Maßnahmen sollen den Feuerwehrbedarfsplan umsetzen und bestehende Investitionsrückstände abbauen.
Eine Online-Umfrage beschäftigt sich aktuell mit der Katastrophenvorsorge in deutschen Haushalten. Dabei sind auch Stimmen aus unserer Region gefragt. Ziel ist es, den Stand der individuellen Vorbereitung auf Krisen wie Stromausfälle oder Extremwetter systematisch zu erfassen. Besonders im Fokus steht, ob Menschen in früher von der Flutkatastrophe 2021 betroffenen Regionen heute besser vorbereitet sind. Die Teilnahme ist noch bis Ende April möglich und soll Erkenntnisse für den Bevölkerungsschutz liefern.
Hilchenbach-Dahlbruch (ots)
Am gestrigen Ostermontagabend (06. April) ist es auf der Bundesstraße B 508 in Hilchenbach-Dahlbruch zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 29-jähriger Mann im weiteren Verlaufe infolge seiner Unfallverletzungen verstarb. Derzeit sucht die Polizei nach einem flüchtigen Unfallfahrer.
Gegen 22:42 Uhr erhielt die Leitstelle der Kreispolizeibehörde Kenntnis über den schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person durch einen Pkw angefahren worden sein soll. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 29-Jähriger lebensgefährlich verletzt auf der Fahrbahn lag. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann zuvor zu Fuß alkoholisiert unterwegs. Er soll sich dann auf die Fahrbahn der B 508 gelegt haben. Ein Zeuge, der selber noch eine Kollision mit dem Liegenden verhindern konnte, versuchte mittels Lichthupe Fahrzeuge, die aus Richtung Hilchenbach in Richtung Kreuztal fuhren, zu warnen. Das erste Fahrzeug, welches er so warnte, habe jedoch nicht reagiert und kurz darauf habe er nur noch einen Knall gehört. Der Wagen, laut Aussagen des Zeugen möglicherweise ein silberfarbener Opel Astra, sei jedoch anschließend weitergefahren. Weitere Zeugen bestätigen diesen Zusammenstoß sowie die Weiterfahrt des Unfallfahrzeuges.
Sie ist rund 700 Jahre alt und strahlt jetzt wieder jugendlichen Glanz aus: Die Alte Kellerei in Montabaur wurde in liebevoller Kleinarbeit von Grund auf saniert: Vier Wohnungen und ein großer Büroraum im Erdgeschoss werden neues Leben in das alte Gemäuer bringen. Stolz führte der Hausherr Jörg Orthey die Mitglieder des Stadtrates durch das 3-stöckige Haus an der Judengasse, das den Charme von Jahrhunderte altem Fachwerk mit modernem Wohnkomfort verbindet. 2017 hatte die Stadt das historische Gebäude erworben und unter dem Motto „Retter gesucht – Alte Kellerei in liebevolle Hände abzugeben“ einen neuen Besitzer gesucht, der den denkmalgeschützten „Klapperkasten“ saniert und einer neuen Nutzung zuführt. Nur so konnte die Alte Kellerei vor dem weiteren Verfall bewahrt werden. Mit viel Geduld, Geld und großer fachlicher Expertise hat Orthey sein Projekt jetzt zum Erfolg geführt. Das geschah in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und der Stadt, die die Maßnahme im Rahmen der Stadtsanierung gefördert hat. Die Wohnungen und das Büro stehen ab Juli zum Verkauf.
Weiterlesen ...Ein Tag zum Durchatmen, Mitmachen und Vernetzen
Die Initiative für Alleinerziehende im Westerwald lädt alle Ein-Eltern-Familien herzlich zum Sommerfest am Sonntag, 5. Juli, ins Familienferiendorf Hübingen ein. Ab 10 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit kreativen Workshops, einer spannenden Rallye für Groß und Klein sowie zahlreichen Möglichkeiten zum Kennenlernen und Austauschen.
Jugendabteilung „Junge Helden“ gehört zu den bundesweit ausgezeichneten Demokratieprojekten
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Die Jugendabteilung „Junge Helden“ wurde im Rahmen des renommierten Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ als eines von bundesweit 50 herausragenden Projekten ausgezeichnet. Aus mehr als 450 eingereichten Projekten mit über 18.000 beteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen schaffte es das Westerwälder Projekt in die Gruppe der Preisträger und durfte die Auszeichnung in Berlin entgegennehmen.
Vertreten wurde Wäller Helfen bei der Preisverleihung durch Hannah Flick, Laura Windt und Björn Flick, die die Ehrung im Rahmen des Junify Demokratie-Festivals in der Bundeshauptstadt entgegennahmen.
Der Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für demokratisches Engagement junger Menschen in Deutschland. Seit 1990 werden Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ein demokratisches Miteinander, gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung einsetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen zu ermutigen, Demokratie aktiv zu gestalten, Projekte sichtbar zu machen, zu vernetzen und neue Impulse für gesellschaftliches Engagement zu setzen.
Für die Delegation aus dem Westerwald war die Preisverleihung jedoch weit mehr als die Übergabe einer Urkunde. Drei intensive Tage standen ganz im Zeichen von Demokratie, gesellschaftlichem Engagement und Zukunftsgestaltung. Zahlreiche Workshops, Fachvorträge und Diskussionsrunden boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und neue Ideen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Besonders wertvoll war dabei der Austausch mit jungen Menschen, Vereinen, Initiativen und Organisationen aus ganz Deutschland. In zahlreichen Gesprächen entstanden neue Kontakte und Netzwerke, die weit über die Veranstaltung hinaus wirken werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erleben, wie vielfältig demokratisches Handeln in Deutschland gelebt wird und wie engagiert junge Menschen Verantwortung für ihre Gesellschaft übernehmen.
„Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für die Arbeit unserer Jugendabteilung und aller jungen Menschen, die sich bei den Jungen Helden engagieren“, betont Björn Flick, Geschäftsführer und Vereinsvorsitzender von Wäller Helfen e. V. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Genau dafür stehen unsere Jungen Helden.“
Die Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum nicht nur regional wirkt, sondern auch bundesweit Beachtung findet. Die Jugendabteilung von Wäller Helfen setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig an gesellschaftliches Engagement heranzuführen. Projekte für ältere Menschen, Umweltaktionen, soziale Initiativen und Begegnungsangebote gehören ebenso zum Portfolio wie die aktive Förderung von Gemeinschaft, Respekt und demokratischen Werten.
Mit der Auszeichnung in Berlin erhält die Arbeit der Jungen Helden nun auch auf Bundesebene besondere Anerkennung. Für Wäller Helfen ist dies gleichzeitig Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und jungen Menschen auch künftig Möglichkeiten zu bieten, ihre Region aktiv mitzugestalten.
Die Tage in Berlin haben deutlich gemacht: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, zuhören, miteinander diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Jungen Helden von Wäller Helfen haben bewiesen, dass auch aus dem Westerwald starke Impulse für ein lebendiges demokratisches Miteinander ausgehen können.
Gemeinsam statt einsam – gemeinsam demokratisch. (Wäller helfen)
Ab Montag, 15. Juni, führt die Energienetze Mittelrhein notwendige Kontrollflüge über ihrem Mittelspannungsfreileitungsnetz durch. Ausgenommen ist der Bereich Mayen. Ziel der Maßnahme ist es, die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung in der Region weiterhin auf hohem Niveau sicherzustellen.
Die Befliegung startet im Netzgebiet der sogenannten „Rheinschiene“ im Raum Koblenz. Der Helikopter hebt zunächst in Höhe Mendig ab, fliegt anschließend in Richtung Koblenz und setzt die Inspektion im Anschluss im Westerwald fort. Die Überflüge finden werktags über einen Zeitraum von etwa drei Wochen statt und sind abhängig von den Wetterbedingungen.
Der türkische Hersteller www.goldq7bitkisel.com muss "Gold Q7 Chocolate for Women" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurückrufen. Grund: Das Produkt enthält das nicht deklarierte Arzneimittel Sildenafil, das zur Behandlung von Erektionsstörungen verschrieben und unter ärztlicher Aufsicht genutzt wird. Für die Herstellung von Lebensmitteln ist Sildenafil nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf ist die 25-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01/02/2030 und mit der Kennzeichnung EAN: 8692621810018.
Weiterlesen ...Die Stadt Neuwied lehnt die geplante Erweiterung des Factory Outlet Centers (FOC) in Montabaur weiterhin entschieden ab. Dennoch empfiehlt die Verwaltung dem Stadtrat nun, keine weitere Normenkontrollklage einzureichen. Grund dafür ist, dass die Rechtsabteilung die Erfolgsaussichten nach umfassender Prüfung als sehr gering einschätzt.
Die Erweiterung des Outlet-Centers wird in Neuwied seit Jahren kritisch gesehen. Großflächige Einzelhandelsansiedlungen auf der grünen Wiese stehen in Konkurrenz zu gewachsenen Innenstädten, ziehen Kaufkraft ab und beeinträchtigen folglich deren Entwicklung merklich. Entsprechend hat sich die Stadt sowohl im Raumordnungs- als auch im Bebauungsplanverfahren mehrfach gegen die Planungen ausgesprochen und ihre Bedenken deutlich vorgetragen.