Am frühen Sonntagmorgen sorgte ein 55- Jähriger Mann in Limburg mit mehreren Sachbeschädigungen für Aufsehen. Von 7:30 Uhr bis 8:05 Uhr soll er mit einer Eisenstange in der Hand quer durch die Limburger Altstadt geirrt sein. Er zerstörte mehrere Briefkästen und Klingelanlagen. Ebenfalls soll er ein Schaufenster und mehrere Blumenkübel zerschlagen, bzw. umgeworfen haben. Weiterhin warf er mehrere Mülltonnen um. Ein Augenzeuge wurde auf den 55 - Jährigen aufmerksam und meldete dies der Polizei. Da das aggressive Verhalten des Mannes sich augenscheinlich auch gegen imaginäre Personen richtete, wurde er von der Polizei festgenommen und zur Überprüfung seines gesundheitlichen Zustandes in eine Klinik gebracht. Den ersten Ermittlungen zufolge entstand ein Sachschaden von circa 3.000EUR. (Quelle Polizei Limburg)
Im neuen Jahr dürften sich auch in Neuwied wieder Kritiker der Corona-Maßnahmen zu so genannten „Spaziergängen“ treffen. Die jüngste unangemeldete Versammlung verlief weitgehend ohne Zwischenfälle. Polizei und Ordnungsamt werden das Geschehen auf jeden Fall im Auge behalten – und dabei besonders auf die Einhaltung der Corona-Regeln achten.
„Zwei Jahre Corona sind eine Herausforderung für alle, und da findet nicht jede Maßnahme und Verordnung nur Zustimmung“, erklärt Beigeordneter Ralf Seemann als Dezernent des Ordnungsamtes. Diese Kritik friedlich auf der Straße zu äußern, sei gutes Recht, fügt er hinzu und mahnt gleichzeitig: „Genauso ist aber auch die derzeit gültige Corona-Verordnung zu beachten.“ Das Ordnungsamt möchte also in Absprache mit der Polizei eine Eskalation vermeiden, lässt aber keinen Zweifel daran, Verstöße gegen Auflagen konsequent zu ahnden. (Quelle Stadt Neuwied)
Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises macht auf die vom Bundestag beschlossene Impfpflicht gegen SARS-CoV-2 für Gesundheits- und Pflegepersonal ab 15. März 2022 aufmerksam. Dies gilt nicht nur für Beschäftigte von Krankenhäusern und Seniorenheimen, sondern auch für Beschäftige und Selbstständige in weiteren Berufsgruppen.
Zu diesen Berufsgruppen zählen beispielsweise Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdienste, ambulante Pflegedienste, Unternehmen, welche Frühförderung anbieten sowie Beförderungsunternehmen, die Betreute solcher Einrichtungen befördern. Auch nicht-medizinische Mitarbeiter dieser Einrichtungen müssen einen entsprechenden Nachweis vorlegen.
Des Weiteren sind Inhaber und Mitarbeiter in Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe betroffen. Hierzu zählen Arzt/Ärztin, Zahnarzt/Zahnärztin, Apotheker/in, Psychotherapeut/in, Heilpraktiker/in, Diätassistent/in, Ergotherapeut/in, Logopäde/Logopädin, Masseur/in, medizinische/r Bademeister/in, Orthoptist/in, Physiotherapeut/in, Podologe/Podologin und Hebamme/Entbindungspfleger.
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Daher informieren Sie sich bitte rechtzeitig, ob Sie zu einer entsprechenden Berufsgruppe zählen.
Spätestens bis zum 15. März muss dem Arbeitgeber ein Nachweis über eine Impfung oder Genesung vorlegt werden. Der Impfschutz muss am Stichtag vollständig sein. Das bedeutet, dass mindestens 2 Wochen nach der 2. Impfung mit einem mRNA Impfstoff (BioNtech oder Moderna) vergangen sein müssen.
„Falls Sie noch nicht geimpft sind, nehmen Sie die Impftermine in der Impfstelle in Hachenburg (www.impftermin.rlp.de) oder in den Verbandsgemeinden (www.westerwaldkreis.de) wahr. Die Impfungen sind gut verträglich und schützen vor schweren Krankheitsverläufen und Tod“, ruft Sarah Omar, Leiterin des Gesundheitsamtes, zur Impfung auf. „Sie schützen nicht nur sich selbst, sondern auch die Menschen, die Ihnen ihre Gesundheit anvertrauen.“ (Quelle Westerwaldkreis)
Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte aus Kita und Tagespflege - auf gestiegene Anforderungen professionell reagieren
Altenkirchen. Die Kreisvolkshochschulen (KVHS) Altenkirchen, Neuwied und Montabaur haben ihr neues Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte in der Kinderbetreuung für das Jahr 2022 veröffentlicht. Die drei Westerwälder Volkshochschulen präsentieren in dem 84-seitigen Programmheft ein vielfältiges und wohnortnahes Weiterbildungsangebot. Im Jahr 2021 zählten die drei Kreisvolkshochschulen trotz schwieriger Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie fast 600 Teilnehmende bei ihren Fort- und Weiterbildungen für Erzieherinnen und Erzieher.
Foto/Quelle Kreis Altenkirchen: Präsentieren das Fortbildungsprogramm 2022 der Kreisvolkshochschulen für pädagogische Fachkräfte: (von links) Bernd Kohnen (KVHS AItenkirchen), Simone Kirst (KVHS Neuwied), Alexandra Tschesche (KVHS Westerwaldkreis). (Foto: KVHS) Die Zeit der linearen Arbeitsbiografien in den meisten Arbeitsfeldern gehört der Vergangenheit an. Gerade im Berufsfeld der Kinderbetreuung, das durch gesellschaftliche Veränderungen in den vergangenen Jahren stark beeinflusst wurde und hierdurch einer ständigen berufsspezifischen Dynamik unterliegt, erwächst regelmäßiger Fort- und Weiterbildung ein hoher Stellenwert. „Die Nachfrage der Kindertagesstätten nach Qualifizierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist groß,“ unterstreicht Bernd Kohnen, Leiter der Altenkirchener Kreisvolkshochschule.
Kreis Altenkirchen. Da würde selbst Jules Vernes Beifall klatschen. Beim diesjährigen STADTRADELN im Kreis Altenkirchen ist binnen drei Wochen eine Strecke zusammengekommen, die einer dreimaligen Weltumrundung entspricht: sage und schreibe 125.745 Kilometer – ein Plus von 170 Prozent gegenüber der erstmaligen Teilnahme 2025. Und auch die Zahl der Aktiven ist deutlich gestiegen: von 230 auf über 500. Summa summarum wurden mehr als 7000 Fahrten registriert. Kein Wunder also, dass Kreis-Klimaschutzmanager Stefan Glässner als Organisator mehr als zufrieden ist: „Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Wir sind begeistert und bedanken uns bei allen Teilnehmenden für dieses großartige Ergebnis.“
Weiterlesen ...Bürgermeister übernimmt das Gebäude – Verwaltung zieht Mitte November ein
Das neue Verbandsgemeindehaus in Montabaur ist (fast) fertig: Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich nahm symbolisch den Schlüssel von Architekt Ole Flemming entgegen. Mitte November wird die Verwaltung in das Gebäude einziehen; der Betrieb im neuen Haus beginnt am 17. November 2026. Bis dahin müssen noch Restarbeiten erledigt, das gesamte IT-System installiert, die Schließanlage eingebaut und verschiedene Probetriebe durchgeführt werden. In einer Feierstunde mit dem Verbandsgemeinderat, der Auftraggeber und Bauherr für das neue Verwaltungsgebäude ist, ließen die Projektbeteiligten die lange Planungs- und Bauphase Revue passieren. Im Oktober haben die Bürger die Möglichkeit, das Gebäude zu besichtigen; dazu werden geführte Rundgänge angeboten.
Weiterlesen ...Jugendamt lädt zur Informationsveranstaltung nach Montabaur ein
Wenn Eltern die Fürsorge für ihr Kind rechtlich nicht mehr ausüben können, entscheidet das Familiengericht über eine Vormundschaft. Der ehrenamtliche Vormund übernimmt dabei weit mehr als die gesetzliche Vertretung. Er trifft unter anderem wichtige Entscheidungen in Bezug auf Schule, Ausbildung sowie Gesundheit und begleitet das Kind als verlässliche Bezugsperson im Alltag. Bei einer Veranstaltung am 30. September informiert das Jugendamt des Westerwaldkreises in Montabaur darüber, was die vertrauensvolle Aufgabe genau umfasst und wie Interessierte dabei unterstützt werden.
Regionale Vielfalt neu verpackt: „Wir Westerwälder“ präsentieren die Geschenkbox für den Westerwald
Die Region Westerwald kann sich sehen – und vor allem schmecken lassen. Seit inzwischen fünf Jahren bringt die Westerwald-Box regionale Produkte und die Menschen dahinter zusammen. Jetzt bekommt die beliebte Geschenkbox einen neuen Look. Präsentiert wurde sie nunmehr im „Müller´s Hofladen“ in Großmaischeid-Kausen.
Was für ein Einstand, was für ein Mannschaftssieg: Der TTC Zugbrücke Grenzau hat den TSV Bad Königshofen in einem hochspannenden Heimspiel mit 3:2 bezwungen. Im Mittelpunkt stand dabei Liam Pitchford, der bei seinem allerersten Einsatz für die Westerwälder gleich beide Einzel gewann. Den entscheidenden dritten Punkt holten schließlich ausgerechnet Martin Allegro und Maciej Kubik, die zuvor ihre Einzel jeweils mit 0:3 verloren hatten. Im Schlussdoppel wehrten sie sogar einen Matchball ab und machten im fünften Satz den viel umjubelten Heimsieg perfekt.
Weiterlesen ...Mit einem furiosen Schlussabschnitt erzwingt die EG Diez-Limburg nach einem 0:4-Rückstand gegen die Nijmegen Devils noch die Verlängerung, muss sich dort jedoch knapp mit 4:5 geschlagen geben.
Dabei spiegelte der deutliche Rückstand zur zweiten Pause das Geschehen auf dem Eis keineswegs wider. Denn obwohl das Team von Coach Nils Krämer erst seit einer Woche trainiert und der niederländische Meister kurz vor dem Saisonstart steht, verzeichneten die Rockets im ersten Drittel sogar leichte Feldvorteile. Doch während die EGDL ihre Chancen ungenutzt ließ, präsentierten sich die Gäste eiskalt und gingen durch Prestia in Führung (13.).