Westerwaldkreis. Tausende Gläubige haben in den evangelischen Kirchen des Westerwalds den Reformationstag gefeiert. In diesem Jahr veranstalteten viele benachbarte Kirchengemeinden ihre Gottesdienste gemeinsam – etwa in Dreifelden, in Willmenrod oder auch in Montabaur: In der Kreisstadt luden die Kirchengemeinden Montabaur, Höhr-Grenzhausen, Wirges, Ransbach-Baumbach-Hilgert und Neuhäusel in die Lutherkirche ein und gestalteten einen abwechslungsreichen Gottesdienst, der sich der Reformation damals und heute widmete: Martin Luthers Erkenntnis, dass sich der Mensch für Gottes Liebe nicht anstrengen muss traf in der Predigt auf die „Reformatoren“ unserer Zeit: die vielen jungen Menschen, die Woche für Woche für den Erhalt der Schöpfung auf die Straße gehen. „Erneuerung gehört zum Wesen unserer Kirche und hält uns am Leben“, fasst Pfarrer Wolfgang Weik zusammen. „Nicht Diskriminierung, Mauerbau und Ausrottung verändern die Welt. Sondern Anteilnahme und Mitgefühl.“
Leuchtende Kinderaugen, ein Meer von Lichtern, liebevoll gestaltete Laternen und festliche Musik lassen das Andenken an Sankt Martin am Montag, den 11. November, in Hachenburg erneut lebendig werden.
Ab 17 Uhr reflektiert eine ökumenische Andacht in der katholischen Kirche Maria Himmelfahrt die Bedeutung des heiligen Martins. Um 17.30 Uhr begrüßt Stadtbürgermeister Stefan Leukel die großen und kleinen Teilnehmer auf dem Alten Markt. Unterstützt von den Altstädter Dorfmusikanten wird schließlich gemeinsam das Lied vom Sankt Martin gesungen.
Danach startet der Laternenumzug durch die Hachenburger Gassen zum Burggarten. Dort warten ein großes Martinsfeuer, Kinderpunsch, Glühwein und Brezeln. Veranstalter ist die Hachenburger Kulturzeit in Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Grundschulen der Löwenstadt.
Beginn: 17.30 Uhr (ökumenische Andacht: 17 Uhr)
Treffpunkt: Alter Markt Hachenburg; Feuer im Burggarten
Eintritt frei
(Quelle: Pressemitteilung, Hachenburger Kulturzeit/Foto: Matthias Ketz)
Montabaur und die Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Montabaur sind als Wohnorte und Lebensmittelpunkt so attraktiv wie nie – gerade für junge Familien. Das liegt nicht zuletzt am guten Angebot für Kinder, die der Kita entwachsen sind und außerhalb der Unterrichtszeiten versorgt werden müssen. Die Verbandsgemeinde investiert jedes Jahr erhebliche Summen für betreuende Grundschule, Ferienbetreuung und Ganztagsschule. Viele Leistungen sind freiwillig.
Das Geld ist bestens angelegt, findet Andree Stein, der Erste Beigeordnete und Schuldezernent der Verbandsgemeinde Montabaur: „Kinder sind unsere wertvollste Ressource. Wenn wir ihnen ein Umfeld bieten, in dem sie lernen können, soziales Verhalten entwickeln und einfach gut aufgehoben sind, sparen wir letztendlich Kosten.“ Neun Grundschulen hat die Verbandsgemeinde in ihrer Trägerschaft; hinzu kommen die Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur und die Freiherr-vom-Stein-Realschule plus in Nentershausen. Am Standort Montabaur gibt es weitere öffentliche Schulen wie die Anne-Frank-Realschule plus, das Mons-Tabor-Gymnasium, das Landesmusikgymnasium sowie die die Berufsbildenden Schulen, die in der Trägerschaft von Kreis oder Land stehen.
Limburg. Die Kunstsammlungen der Stadt Limburg im Historischen Rathaus Limburg (Fischmarkt 21) haben geänderte Öffnungszeiten: Dienstag: 8.30 bis 12 Uhr, Mittwoch: 8.30 bis 14 Uhr, Donnerstag: 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Freitag/Samstag/Sonntag/Feiertage: 11 bis 17 Uhr. Montags sind die Kunstsammlungen geschlossen.
Aktuell sind dort die Ausstellungen „Malerei 4.0“ und „Im Gegenlicht - Ein Schattenbild“ mit Arbeiten von Charlie Stein aus Berlin und dem Silhouetten-Schneider Ernst Moritz Engert zu sehen.
Charlie Stein studierte freie Malerei und Grafik an der Kunstakademie in München und an der Stuttgarter Kunstakademie. Im September wurde sie mit dem Limburger Kunstpreis ausgezeichnet. In ihren Werken zum Thema „Malerei 4.0“ setzt sie sich mit dem medialen Phänomen der Selfie-Kultur auseinander und der damit verbundenen Frage nach der eigenen Identität.
Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn informiert über aktuellen Vorfall in Ransbach-Baumbach
WESTERWALD/RHEIN-LAHN. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn warnt erneut vor Betrügerinnen und Betrügern, die sich als Mitarbeitende der Caritas ausgeben. Hintergrund ist ein aktueller Vorfall in der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach, bei dem sich fremde Personen unter falschem Vorwand Zugang zur Wohnung einer Patientin verschafft haben.
Mit dem 1. Mai startet seit vielen Jahren im Limburger Parkbad die Freibadsaison. In diesem Jahr wird sich die Eröffnung auf Mitte Mai verschieben. Im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten für die Saison sind Schäden an der Beckenfolie aufgetreten, deren Beseitigung deutlich mehr Zeit und Aufwand erfordern, als dies vorherzusehen war. Mit der neuen Saison wird es im Parkbad zum ersten Mal auch einen privaten Betreiber geben.
Weiterlesen ...Daaden (ots)
Am Mittwoch, 22.04.2026, kam es gegen kurz vor 16 Uhr vor einem Fahrradgeschäft in der Betzdorfer Straße aus bislang unbekannter Ursache zu einem Brand dort abgestellter, leerer Fahrradkartons. Aufgrund des schnellen Einschreitens der Freiwilligen Feuerwehr, konnte ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden. Für die Dauer des Einsatz kam es zu Beeinträchtigung des Straßenverkehrs auf der Betzdorfer Straße / L 280. (Polizei Betzdorf)
Kreis Altenkirchen. Für die Kreisjugendfeuerwehr Altenkirchen war es sowohl personell als auch materiell ein höchst erfreulicher Tag: Zum einen wurden mit Paul Michel Jung (Harbach) und Steffen Heinke (Steinebach) zwei neue stellv. Kreisjugendfeuerwehrwarte offiziell von Landrat Dr. Peter Enders ernannt, zum anderen gab es von der Stiftung der früheren Kreissparkasse Altenkirchen zwei große Zelte, die für diverse Veranstaltungen der Nachwuchskräfte eingesetzt werden können. Enders begrüßte zu diesen Anlässen neben dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Björn Jestrimsky auch Kreisjugendfeuerwehrwart Gerrit Lindlein und den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Westerwald-Sieg, Dr. Andreas Reingen.
Weiterlesen ...Die Ortsgemeinde Hof erhält 487.709,43 Euro aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten". Die Bewilligung erfolgte am heutigen Tag durch Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages." Diese gute Nachricht kann die Bundestagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet heute aus Berlin in ihre Westerwälder Heimat senden.
"Die Unterstützung des Bundes ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur im ländlichen Raum. Die Sportanlage in Hof erfüllt eine zentrale Funktion für Vereine, Schulen und die Dorfgemeinschaft insgesamt."
Weiterlesen ...Der Bund unterstützt die Sanierung und den Neubau von Sportstätten
Berlin - Mit insgesamt knapp 17.412.523,75 Euro fördert der Bund die Sanierung und den Neubau von Sportstätten in Rheinland-Pfalz. Das hat der Haushaltsausschuss heute entschieden, wie der Sprecher der rheinland-pfälzischen Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion, Matthies Mieves, sowie Dr. Thorsten Rudolph, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, mitteilen. Insgesamt werden vierzehn Projekte aus Rheinland-Pfalz finanziell unterstützt. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten".
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