Kirchen (ots)
Ein 17-Jähriger Pkw-Fahrer lieferte sich am späten Mittwochabend eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Der 17-Jährige war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand unter Drogeneinfluss. Die 21-Jährige Fahrzeughalterin saß auf dem Beifahrersitz. Gegen 23:40 Uhr sollte ein Pkw in der Jungenthaler Straße zur Verkehrskontrolle angehalten werden. Der Fahrer des Pkw ignorierte die Anhaltezeichen des Streifenwagens. Es kam zu einer Verfolgungsfahrt durch Wehbach, Wingendorf und Wohngebiete von Kirchen. Auf einem Waldweg zwischen Wingendorf und Kirchen vollführten der Fahrer des Pkw und die Halterin einen Fahrerwechsel während der Fahrt. Anschließend wurde der Pkw in Kirchen angehalten. Der Fahrerwechsel war natürlich zwecklos. Bei dem 17-jährigen Fahrer wurden Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln festgestellt. Ein Drogenschnelltest verlief positiv auf Cannabis. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurde ein Tütchen mit Cannabis aufgefunden. Bei dem 17-Jährigen wurde ein Blutprobe entnommen. Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehrs wurde gegen den 17-Jährigen eingeleitet. Die Fahrzeughalterin muss sich wegen Dulden des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. (Quelle Polizei Betzdorf)
Koblenz (ots)
Eine 36 jährige Lkw-Fahrerin aus Nordrhein-Westfalen fuhr an der Anschlussstelle Montabaur mit ihrem Sattelzug ab, um auf dem dortigen Gelände der T&R Anlage Montabaur einen Parkplatz zu suchen, um dort ihre vorgeschriebene Pause zu machen. Hierfür benutzte sie den rechten der zwei Fahrstreifen der Parallelfahrbahn zur BAB 3. Im Verlaufe dieser Suche prallte eine 37 jährige Fahrzeugführerin aus dem Raum Limburg an der Lahn ungebremst mit ihrem Pkw in das Heck des Aufliegers. Durch den Aufprall wurde die Beifahrerseite bis zur B-Säule eingedrückt. Die Fahrerin musste durch Kräfte der FFW Montabaur aus dem Fahrzeug befreit werden und wurde anschließend schwerverletzt ins Krankenhaus verlegt. Die Zufahrt zum o.g Parkplatz ist derzeit noch gesperrt und wird in den nächsten 30 Minuten freigegeben. Die Sattelzugmaschine und der Pkw wurden sichergestellt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. (Quelle Polizei Montabaur)
Montabaur (ots)
Am 20.11.2019 um 18:24 Uhr kam es, wie bereits berichtet, zu einem schweren Verkehrsunfall in der Gemarkung Krümmel zwischen Sessenhausen und Marienrachdorf. Entgegen der ersten Meldung wurden zwar keine Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, jedoch mehrere Menschen zum Teil schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Unfallursächlich war eine grobe Vorfahrtsmissachtung im Kreuzungsbereich durch einen 20-jährigen PKW-Fahrer aus dem Raum Altenkirchen, der mit seinem PKW BMW mit hoher Geschwindigkeit die Kreuzung trotz STOP-Schild passieren wollte. Dabei kam es zur Kollision mit einem PKW Opel eines 37-jährigen aus der VG Selters. Die Bilanz des Unfalls bei allen Fahrzeuginsassen sind drei Schwerverletzte, ein Leichtverletzter und zwei Mal PKW-Totalschaden, sowie insgesamt 31000 Euro Sachschaden. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs mit dem Ziel der Entziehung der Fahrerlaubnis sichergestellt. Im Einsatz waren neben der Polizei auch zahlreiche Kräfte der Feuerwehr und des DRK. (Quelle Polizei Montabaur)
Vallendar (ots)
Am 20.11.2019 gegen kurz nach 16 Uhr kam es in der Ortslage Vallendar zu einem Verkehrsunfall, welcher den Berufsverkehr nicht unerheblich beeinträchtigte. Hierbei fuhr ein 44-jähriger aus Vallendar mit seinem PKW vom Parkplatz eines Supermarktes auf die B 42 in Fahrtrichtung Neuwied auf. Er stieß dabei gegen die rechte Fahrzeugseite eines LKW, welcher die rechte Fahrspur der Durchgangsfahrbahn befuhr. An dem LKW, der durch einen 68-jährigen aus Mülheim-Kärlich geführt wurde, entstand ein Sachschaden im Bereich des Tanks. Hierdurch gerieten ca. 200 Liter Diesel auf die Fahrbahn. Der beteiligte PKW wurde ebenfalls nicht unerheblich beschädigt. Verletzt wurde im Rahmen des Unfallgeschehens niemand. Während der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und der anschließenden Reinigung der Fahrbahn musste die rechte Fahrspur gesperrt werden. Zur Abwicklung der Maßnahmen vor Ort wurde der Einsatz durch die freiwillige Feuerwehr Vallendar unterstützt. Derzeit wird von einem Gesamtschaden von ca. 15.000 Euro ausgegangen. Die Ermittlungen bezüglich der Unfallursache dauern an. (Quelle Polizei Bendorf)
Obererbach.
In der Zeit von Sonntag, 14.06.2026, 22.30 Uhr, bis Montag, 15.06.2026, 07.00 Uhr, kam es in Obererbach (Westerwald), Bahnhofstraße, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter verschiedene Werkzeuge, u.a. auch elektrische Maschinen inkl. Akkus und Ladestationen, aus einer Garage. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Betzdorf.
Im Zeitraum zwischen Freitag, 12.06., und Dienstag, 16.06.2026, entwendete eine bislang unbekannte Täterschaft zwei Kompressoren und eine Tauchpumpe von einem Baustellengelände in der Ladestraße. Dem Geschädigten entstand hierdurch ein Schaden von rund 1000 Euro. (Polizei Betzdorf)
Die Polizeiinspektion Betzdorf nimmt Hinweise unter der Rufnummer 02741 926-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.
Eine Fahrzeugführerin aus der Verbandsgemeinde Montabaur missachtete im Kreuzungsbereich der L318/L314 nahe der Ortschaft Kleinholbach die Vorfahrt des von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Fahrzeugführers. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Die erst genannte Fahrzeugführerin wurde schwer verletzt. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt. Die L318 war für die Dauer von zwei Stunden teil-/voll gesperrt. (Polizei Montabaur)
Am 16.06.2026 kam es in Montabaur zu zwei Tageswohnungseinbrüchen. In der Zeit zwischen 06:00 Uhr und 17:00 Uhr wurde in ein Einfamilienhaus in der Ringstraße eingebrochen. Unbekannter Täter hebelte ein Fenster des Erdgeschosses auf und drang in das Wohnhaus ein. Sämtliche Räumlichkeiten wurden deliktstypisch durchwühlt. Zum Diebesgut können noch keine Angaben gemacht werden. Wenig später wurde der Polizei ein weiterer Wohnungseinbruch in der Fuldastraße mitgeteilt. Hier hebelten die unbekannten Täter zwischen 13:00 - 17:45 Uhr eine rückwärtig gelegene Terrassentür auf und durchsuchten das komplette Einfamilienhaus. Entwendet wurden Bargeld, Goldschmuck und wertvolle Uhren. Hinweise oder verdächtige Wahrnehmungen zu beiden Taten nimmt die Polizei in Montabaur unter 02602 - 92260 entgegen.
(Polizei Montabaur)
Herschbach Uww. Die Christdemokraten im Westerwald haben zu Wochenbeginn einen wichtigen Schritt in Richtung Landratswahl gemacht: Klaus Lütkefedder, seit 17 Jahren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod, erhielt bei einem mit 180 Teilnehmern sehr gut besuchten Kreisparteitag 98,2 % Zustimmung - ein großer Vertrauensbeweis - als Landratskandidat der CDU.
Die frisch ernannte Bildungsstaatssekretärin und CDU-Kreisvorsitzende Jenny Groß konnte in der voll besetzten Halle im „Haus Hergisbach“ bei guter Stimmung zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Mandatsträger begrüßen: Innenminister Achim Schwickert, MdB Harald Orthey, die MdLs Janick Pape und Roland Weimer, Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland und den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Stephan Krempel.
Ortsbürgermeister Axel Spiekermann wünschte dem Kreisparteitag einen guten Verlauf und betonte dabei die Gemeinsamkeit überzeugender politischer Entscheidungen. Die CDU als Westerwaldpartei mache ihre Verantwortung für die Region und ihren Gestaltungswillen immer wieder deutlich.
Der mit viel Applaus begrüßte bisherige Landrat und neue Innenminister Achim Schwickert fühlte sich in seiner Westerwälder Heimat sichtlich wohl. Er gab einen kurzen Einblick in die Mainzer Regierungsarbeit und die inhaltlichen Schwerpunkte in seinem Ministerium. Erklärtes Ziel der Koalition sei eine spürbare Aufstockung der kommunalen Finanzen, eine Stärkung des Personalstammes bei der Polizei sowie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Entscheidungen beim Thema Migration. Die Situation im Bereich ÖPNV müsse realistisch wahrgenommen und gestaltet werden.
Westerwaldkreis. Der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald ist offiziell eröffnet. Rund 50 Menschen haben die Einweihung mit einer Wanderung, einem Gottesdienst und schönen gemeinsamen Stunden bei Kaffee, Kuchen und Suppe in Willmenrod gefeiert. Ab sofort können sich PilgerInnen auf die rund 200 Kilometer lange Route rund ums Dekanat begeben. In insgesamt zwölf Etappen führt der Weg unter anderem über Westerburg, Wallmerod, Montabaur, Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach, Selters, Bad Marienberg und Rennerod.
Am Tag der Eröffnungsfeier pilgerten die Gäste zunächst ab Wallmerod, Westerburg und Gemünden bis nach Willmenrod. Bettina Dreiseitel führte die Gruppe, die von Gemünden aus gestartet ist. Dreiseitel ist Teil des Dekanats-Pilgerteams und hat den Weg gemeinsam mit Ricarda Schneider, Regina Kehr und Bettina Kaiser geplant: „Wir haben die Route mehrfach überprüft, korrigiert und in der Wander-App Komoot eingetragen. Jetzt ist die Strecke traumhaft schön“, schwärmt sie. „Die Route führt an Feldern vorbei; wenn man sich Schatten wünscht, kommt ein kühler Wald, es gibt viele Bänke und alle Wege sind gut bewältigbar.“ Mitpilgerin Sylvia stimmt ihr zu: „Die Leute wissen gar nicht, welche wundervollen Orte es hier gibt.“ Und Besucherin Christina ist vom Pilgerweg rund um den Westerwald ebenfalls begeistert: „Das ist eine schöne Idee! Heute ist’s zwar nur ein Tagesausflug, aber ich überlege, den Weg mal komplett zu gehen.“
Für den Eröffnungstag reicht freilich ein Teilstück: Die Teilnehmenden passieren malerisch gelegene Weiher, an denen sie für einen Impuls innehalten, nehmen sich ein Stück des Weges Zeit zum Schweigen und werden dabei von einer neugierigen Kuhherde und schmunzelnden Waldarbeitern beobachtet. Sie überqueren Bachläufe und pusten am Ende kleine Federn in den Wäller Wind – als Symbol für den Ballast des Alltags, der während des Pilgerns tatsächlich leicht werden kann.
Pilgern ist eben mehr als das bloße Wandern. „Es ist ein Unterwegssein mit sich selbst und mit Gott“, glaubt Pfarrerin Sabine Jungbluth, die neben dem Wäller Pilgerteam und Dekan Axel Wengenroth durch den anschließenden Eröffnungsgottesdienst in Willmenrod führt. Für Regina Kehr ist der Weg ebenfalls mehr als eine Route: Er ist ein Geschenk – trotz einiger Unwägbarkeiten während der Planung. Denn das Projekt wurde im Laufe der Jahre im wahrsten Wortsinn groß. „Uns wurde währenddessen noch einmal bewusst, wie riesig unser Dekanat ist“, sagt sie mit Blick auf die rund 200 Kilometer lange Strecke. „Schilder oder Wegweiser haben wir zwar nicht. Aber der Dekanatspilgerweg steht ab sofort digital auf Komoot zur Verfügung. Außerdem gibt es eine schön gestaltete Übersichtskarte mit kurzen Beschreibungen und QR-Codes – ebenso wie einen Pilgerausweis, der mit Stickern gefüllt werden kann“, sagt Regina Kehr. „All das wäre nicht ohne die Unterstützung von ,Spielräume‘ möglich gewesen, dem Innovationsfonds der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.“ Und schon gar nicht ohne ein gutes Team, freut sich Regina Kehr und dankt ihren Mitstreiterinnen für „ganz viel Herzblut“.
Dann eröffnet Dekan Axel Wengenroth den Dekanatspilgerweg offiziell und gibt dem Projekt Gottes Segen mit auf den Weg: „Pilgern ist eine wundervolle Möglichkeit, Gott zu begegnen – wann und wo Er will.“ (Peter Bongard)
Projekt startet zum World-Refill-Day am 16. Juni auch in der VG Montabaur –
10 Refill-Stationen sind dabei – Projekt dient auch der Hitzevorsorge
„Bitte einmal auffüllen!“ Wer mit einer mitgebrachten Trinkflasche in eine Refill-Station kommt, kann sie dort kostenlos mit frischem Leitungswasser auffüllen lassen. Das System ist so einfach wie nachhaltig: Es spart den Plastikmüll von Einwegflaschen, CO2-Emissionen, die bei deren Transport entstehen, und sorgt für eine einfache Trinkwasserversorgung unterwegs. Das ist gerade bei großer Hitze besonders wichtig. Auf die Initiative der VG Montabaur haben sich auf Anhieb 10 Betriebe zu Refill-Stationen erklärt, weitere sind herzlich willkommen. Ein Refill-Aufkleber an der Tür weist die Stationen aus.
Die Refill-Stationen in der VG Montabaur
Ninks Backstube ist gleich mit vier Refill-Stationen in der VG Montabaur am Start: Neben den Filialen am Konrad-Adenauer-Platz und in der Bahnhofstraße in Montabaur nehmen auch die Cafés in Welschneudorf und beim Gartenfachmarkt in Heiligenroth teil. Wanderer und Radler werden in den Restaurants Wirzenborner Liss im Gelbachtal und an der Studentenmühle im Eisbachtal mit frischem Trinkwasser versorgt sowie im Wildpark Westerwald in Gackenbach und im Familienferiendorf in Hübingen. In Montabaur sind außerdem die Tourist-Info am Großen Markt und die Stadtbibliothek in der Sauertalstraße als Refill-Stationen ausgewiesen. Ein hellblauer Aufkleber mit einem Tropfen darauf zeigt durstigen Besuchern an: Hier kann ich meine Flasche auffüllen lassen.
Von der Idee zum Projekt
Den Anstoß für das Refill-Projekt gaben Karin Maas als Leiterin der Tourist-Info und Julian Herbst, der Klimaanpassungsmanager der VG Montabaur. „In der Tourist-Info werden wir im Sommer täglich gefragt, wo man Wasserflaschen auffüllen kann. Gerade für Wanderer und Radler ist es wichtig, unterwegs etwas zu trinken dabei zu haben. Ich hoffe, dass noch viele touristische Anbieter bei Refill mitmachen“, beschreibt Karin Maas ihre Erfahrungen. „Hitzevorsorge wird auch im ländlichen Raum immer wichtiger. Denn wir wissen, dass durch den Klimawandel die Hitzeperioden künftig noch heißer werden und länger andauern – auch im Westerwald. Da ist Refill ein einfaches und niederschwelliges Angebot, die Menschen unterwegs mit kühlem Trinkwasser zu versorgen“, so der Klimaanpassungsmanager Julian Herbst. „Für mich hat das etwas mit Gastfreundlichkeit zu tun. Wir freuen uns über jeden Besucher, der in unseren Laden kommt. Vielleicht kauft der eine oder die andere auch frische Backwaren oder trinkt einen Kaffee während wir die Trinkflasche auffüllen“, sagt Annika Nink-Fasel, Geschäftsführerin Ninks Backstube KG. Voraussetzung sei das allerdings nicht, betont sie.
Weltweiter Refill-Day am 16. Juni
Das Refill-Konzept wurde 2015 in England „erfunden“ und verbreitet sich schnell in Europa und der Welt. Der World Refill Day (Welttag des Wiederauffüllens) wurde von der britischen Umweltorganisation City to Sea ins Leben gerufen. Die Organisation startete die Bewegung, um das Bewusstsein für die weltweite Plastikverschmutzung zu schärfen und Menschen zu ermutigen, Einwegplastik durch das einfache Wiederauffüllen von Trinkflaschen zu vermeiden. In Deutschland wird die Kampagne maßgeblich durch den gemeinnützigen Verein a tip: tap e.V. und durch die Initiative Refill Deutschland koordiniert. Bundesweit gibt es tausende Refill-Stationen. Unter www.refill-deutschland.de findet sich die interaktive „Karte von morgen“, auf der alle Refill-Stationen deutschlandweit verzeichnet sind.