Altenkirchen/Kreisgebiet. Friedhöfe gibt es in nahezu jeder Ortsgemeinde unseres Kreises. Sie sind Orte der Ruhe und des Gedenkens an unsere Verstorbenen. Gleichzeitig können Sie aufgrund ihrer Struktur wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen sein und wichtige ökologische Funktionen erfüllen. Sie können dadurch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten – gerade in Zeiten des deutlichen Artenrückgangs.
In den letzten Jahren konnte eine merkliche Veränderung des Erscheinungsbildes unserer Friedhöfe beobachtet werden. Alternative Bestattungsformen wie z.B. Bestattung unter Bäumen oder Wiesengräber nehmen zu, so dass die Friedhöfe nicht mehr allein von klassisch eingefassten Einzel- und Doppelgräbern mit wechselnder Bepflanzung geprägt sind. Durch die geänderten Formen der Bestattung haben zum Teil Freiflächen auf den Friedhöfen zugenommen, welche häufig in Form von Vielschnittrasenflächen gepflegt werden.
Broschüre der „Veranstaltungshighlights 2020“ mit 122 Angeboten und erstmals auch den TOP-EVENTS von Wissen über Kirchen bis ins Siegerland ist ab sofort erhältlich
Kirchen. Bürgermeister Maik Köhler und Vereins- und Touristikmanager Sven Wolff sind beeindruckt vom besonderen, ehrenamtlichen Engagement der Vereine und den Gruppen in der Verbandsgemeinde Kirchen sowie der Vielfalt an Volksfesten, Events, Konzerten, Jubiläen und Sportveranstaltungen, die im laufenden Jahr in den fünf dazugehörigen Ortsgemeinden und der Stadt Kirchen im Sieg- und Asdorftal bis hinein ins Wildenburger Land organisiert werden. Stolze 122 Angebote mit überregionaler Bedeutung finden sich in der neuen Broschüre „Veranstaltungshighlights“ für das laufende Jahr wieder. Aus 215 Vereinen der Verbandsgemeinde Kirchen wurden die Höhepunkte zusammengetragen und gliedern sich chronologisch mit den zehn Rubriken Heimat/Kultur, Jubiläen, Karneval, Jugend/Kinder, Läufe/Wanderungen, Märkte, Musik/Gesang, Sport, Theater und Volksfeste.
Daaden (ots)
Einen größeren Einsatz der Feuerwehr und Polizei löste die Meldung über Gasgeruch am Kirchplatz in Daaden aus. Ein 65-Jähriger hatte den Geruch von Gas gemeldet. Die Ursache war zunächst unbekannt, da das Anwesen des 65-Jährigen nicht über einen Gasanschluss verfügte. Der Kirchplatz wurde abgesperrt und der Gefahrstoffzug der Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehr war letztendlich mit ca. 40 Kräften vor Ort. Beteiligt waren die Feuerwehren aus Daaden, Niederdreisbach, der Gefahrstoffzug und die Drehleiter aus Herdorf. Als Ursache für den Geruch konnte ein Kaminbrand im Anwesen des Anrufers ermittelt werden. Der Kamin hatte sich zugesetzt und durch aufkommende Winde war der faulig gasähnlicher Geruch in Bodennähe gedrückt worden. Ob an dem Gebäude Schaden entstanden ist, ist bislang unklar. Personen wurden nicht verletzt. (Quelle Polizei Betzdorf)
Luckenbach (ots)
Am heutigen Morgen, 14.01.2020, 05:20 Uhr, ereignete sich auf der L 288 ein Verkehrsunfall, bei dem der Unfallverursacher flüchtete. Der 52-jährige Fahrer eines Audi A6 befuhr die L 288 aus Richtung Rosenheim kommend in Richtung Hachenburg. Zu Beginn des dreispurigen Ausbaus setzte der 52-Jährige zum Überholen an, musste dann jedoch wegen eines vor ihm ebenfalls den Fahrstreifen wechselnden Fahrzeugs stark abbremsen. Hierbei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Der Unfallverursacher flüchtet von der Unfallstelle. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Hachenburg unter der Rufnummer 02662-9558-0. (Quelle Polizei Montabaur)
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.