Bendorf. Wo liegen die Potenziale für die künftige Entwicklung von Stromberg? Was kann verbessert werden? Was liegt im Argen? Diese und weitere Fragen werden unter Mitwirkung der Stromberger Bevölkerung angegangen – im Rahmen einer Dorfmoderation.
Der Bendorfer Stadtrat hat sich bereits im vergangenen Jahr für den Einstig in die Dorferneuerung Stromberg ausgesprochen und die Verwaltung beauftragt, einen Förderantrag beim Land zu stellen. Im September 2019 wurde schließlich das Planungsbüro Stadt-Land-plus aus Boppard ausgewählt, um die Steuerung des Prozesses zu übernehmen.
Am 23. Oktober fand in der Dieter-Trennheuser-Halle ein erstes Gespräch mit verschiedenen Akteuren statt, bei dem über die Inhalte und Rahmenparameter der Dorferneuerung beraten wurde.
LAHNSTEIN. Zum mittlerweile 13. Mal ruft Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, zur Teilnahme an der Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“ auf. Auch der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn beteiligt sich wieder an der bundesweiten Aktion, bei der in möglichst vielen Städten und Gemeinden im ganzen Lande öffentliche Plätze zum Leuchten gebracht werden sollen. In Kooperation mit der Pfarrei Sankt Martin Lahnstein und der Stadt Lahnstein lädt der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn deshalb am Freitag, 15. November, in und an die Pfarrkirche Sankt Martin in Lahnstein ein.
Dort steht ab 17.30 Uhr zunächst ein Wortgottesdienst mit Pfarrer Armin Sturm, dem Vocalensemble Septime und Peter Auras (Gitarre) auf dem Programm. Im Anschluss daran findet dann auf dem benachbarten Salhofplatz die Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“ statt. Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn, die Pfarrei Sankt Martin und die Stadt Lahnstein haben die Veranstaltung unter das Motto „Gib Herzen ein Zuhause“ gestellt und wollen damit ein leuchtendes Zeichen für eine gerechtere Welt setzen. Als Zeichen der Solidarität und der Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit, werden unzählige Kerzen angezündet, die den Salhofplatz in einem hellen Lichterglanz erstrahlen lassen. Schirmherr der Veranstaltung ist Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte.
Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Ein ICE kommt bei der Fahrt von Frankfurt nach Köln im Tunnel Rottbitze zum Stehen. In der Leitstelle gehen die ersten Notrufe ein. Der Zug würde brennen, im Tunnel sei überall Rauch und außerdem gebe es Verletzte, melden die Anruferinnen und Anrufer. Das war das Szenario für die ICE-Übung am vergangenen Wochenende. Rund 180 Einsatzkräfte probten unter dem Kommando von Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg den Ernstfall.
Unter schwerem Atemschutz kämpften sich die Einheiten durch den knapp einen Kilometer langen Tunnel, um die Verletzten – in der Übung fünf lebensgroße Puppen – zu retten und den entstehenden Brand am Zug zu löschen, der bei Bahnkilometer 45,2 liegen geblieben war. Das machten sie fachmännisch und routiniert, wie Übungsleiter Dirk Engstenberg bestätigte: „Unsere ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen sind hoch professionell und motiviert. Sie garantieren schnelle und optimale Hilfe im Ernstfall.“
Dem 47-jährigen Angeklagten wird von der Staatsanwaltschaft ein versuchter Mord zur Verdeckung einer Straftat zur Last gelegt. Der Angeklagte soll am 11.01.2019 die K 81 von Weitersburg in Richtung Höhr-Grenzhausen befahren haben, ohne dass er im Besitz einer Fahrerlaubnis gewesen sein soll und ohne dass der für das Fahrzeug erforderliche Versicherungsschutz bestanden haben soll. In einer Kurve soll der Angeklagte den mit seinem Fahrrad entgegenkommenden Geschädigten übersehen und mit diesem kollidiert sein. Der Geschädigte erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.
Kreis Altenkirchen. Der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Altenkirchen ist jetzt um eine wichtige personelle Säule ergänzt worden. Matthias Theis, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wurde von Landrat Dr. Peter Enders als stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur und somit Ehrenbeamter des Kreises verpflichtet. Zuvor hatte es bereits ein einstimmiges Votum für ihn in der Runde der Wehrleiter gegeben. Der 48-Jährige folgt auf Florian Jendrock, der sein Amt vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Theis ist auf Kreisebene ein hoch anerkannter Fachmann. Schon einmal (bis 2019) hatte er die Funktion des stellv. BKI inne. „Ich freue mich persönlich sehr. Nicht nur, weil wir mit Matthias Theis eine extrem hohe fachliche Kompetenz gewinnen, sondern weil auch das Zwischenmenschliche hervorragend passt, schließlich kennen wir uns seit vielen Jahren“, so der hauptamtliche BKI Björn Jestrimsky. Auch Landrat Enders zeigte sich zufrieden mit der Neubesetzung: „Im Brand- und Katastrophenschutz ist Teamarbeit ein entscheidender Faktor, daher blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft.“ Glückwünsche an Theis kamen auch vom zuständigen Abteilungsleiter „Ordnung und Verkehr“, Peter Deipenbrock.
Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Reihen der Feuerwehren wird momentan eine weitere Persönlichkeit für einen zweiten Stellvertreter des BKI gesucht. (Thorsten Stahl)
Nentershausen. Ein bisschen durch die frische Luft Bummeln und dabei noch das ein oder andere Schnäppchen machen? Dazu besteht am Samstag, 13. Juni, von 11 bis 16 Uhr in Nentershausen die Gelegenheit. Erstmals findet in der Westerwaldgemeinde ein großer Hofflohmarkt unter dem Motto „Nentershausen trödelt“ statt. In über 100 Höfen suchen über den Ort verteilt alte Schätzchen eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer.
Weiterlesen ...Programm zieht bereits heute Investitionen von knapp einer Million Euro nach sich
Der Verbandsgemeinderat hat im Januar dieses Jahres den Startschuss für das „Förderprogramm zur Ortskernvitalisierung, Klimaanpassung und Nutzung erneuerbarer Energien 2026“ erteilt und Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 200.000 € bereitgestellt. Damit investiert die Verbandsgemeinde Bad Marienberg als freiwillige Leistung weit über das normale Maß hinaus in die Ortskerne der Dörfer und der Stadt.
Weiterlesen ...Im Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Norken gab es einen personellen Wechsel: Für den auf eigenen Wunsch aus der Wehrführung ausscheidenden bisherigen Stellvertretenden Wehrführer Maximilian Giehl wurden Philipp Schäfer und Janik Schütz jeweils kommissarisch zu Stellvertretenden Wehrführern ernannt.
Bürgermeister Marvin Kraus überreichte die entsprechenden Urkunden und dankte Maximilian Giehl, der der Nörker Wehr als Aktiver erhalten bleibt, für die geleisteten Dienste. Dessen Nachfolgern wünschte er für ihre neuen Ämter alles Gute und viel Erfolg. Den Glückwünschen schlossen sich Wehrleiter Frank Schiffmann und Wehrführer Tobias Schüler, der gleichzeitig als Stellvertretender Wehrleiter fungiert, an. (VG Bad Marienberg)
„Der große Kampf der Steine“
Pia Schuster gewinnt Schreibwettbewerb des Kreis-Bergbaumuseums
Kreis Altenkirchen/Sassenroth. Da wächst offenkundig in Hamm (Sieg) eine sehr talentierte junge Schriftstellerin heran: Pia Schuster von der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Grundschule hat jedenfalls auf beeindruckende Weise den diesjährigen Schreibwettbewerb „Meine schönste Steingeschichte“ des Kreis-Bergbaumuseums in Herdorf-Sassenroth gewonnen. „Wir mussten in der Jury überhaupt nicht diskutieren und waren uns sofort einig“, berichtete Museumsleiter Achim Heinz bei der Siegerehrung. Zusammen mit Linde Brühl (ehemalige Lehrerin) und Christine Lück von der VHS Herdorf hatte er wieder rund 100 Geschichten ausgewertet, die Viertklässler aus dem gesamten Kreis Altenkirchen eingereicht hatten.
„Der große Kampf der Steine“ – unter diesem Titel erzählt Pia eine wunderbare, vor allem aber auch tiefgründige und facettenreiche Story, die klassische Märchen- und Fantasy-Elemente mit einer Prise „Romeo und Julia“ verbindet. Es geht um einen 1000 Jahre alten Konflikt zwischen Wasser- und Feuersteinen und einen dunklen Drachenlord sowie eine verbotene Beziehung zwischen den Steinen „Aqua“ und „Fire“. Der Fluch endet erst dann, als sich Wasser- und Feuerstein küssen und so wieder Frieden einkehrt. Und da Pia nicht nur super schreiben kann, trug sie als Gewinnerin eines Lesewettbewerbs den „Kampf der Steine“ auch direkt selbst vor.
Der Schreibwettbewerb zeigt seit nunmehr 13 Jahren, wie kreativ und phantasievoll Grundschülerinnen und Grundschüler sein können. Als Belohnung erhielt die Nachwuchs-Autorin aus Hamm (Sieg) nicht nur eine Urkunde, sondern auch eine schöne Mineralienstufe. Ihre Geschichte wird nun ein Jahr lang im Bergbaumuseum präsentiert, genau wie die von zwei weiteren Viertklässlerinnen. Denn auch die Geschichten von Helmi Ottweiler (Erich-Kästner-Grundschule Altenkirchen, „Der Lebensstein“) und Klara Werder (Maria-Homscheid-Grundschule Herdorf, „Ein Leben als Stein“) überzeugten die Jury und wurden mit einer Urkunde belohnt.
Zur Siegerehrung war die gesamte Klasse 4b mit Klassenlehrerin Halina Pogoda nach Sassenroth gekommen. Und natürlich durfte dabei ein Besuch im Schaubergwerk nicht fehlen. So erfuhren die Kinder auf anschauliche Weise, warum Steine einst nicht nur in Geschichten, sondern auch im „echten“ Leben eine große Rolle gespielt haben. ( Thorsten Stahl )
Heiligenroth, Holler und Wirzenborgn am 28. Juni zeitweise ohne elektrische Energie
HAHN AM SEE. Am Sonntag, 28. Juni, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in Heiligenroth (ohne das Industriegebiet), Holler und Wirzenborn. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.00 Uhr bis etwa 9.00 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. „Dafür bitten wir um Verständnis“, so Christian Kurz, Leiter Netzservice bei der enm. „Wir arbeiten so zügig wie möglich, um die stromlose Zeit möglichst kurz zu halten.“ Durch die regelmäßige Wartung des 7.000 Kilometer langen Freileitungs- und Kabelverteilnetzes gewährleistet die enm langfristig die gewohnt hohe Versorgungsqualität von über 99,9 Prozent. Die Versorgungsqualität der enm liegt in allen Sparten deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dazu investiert die evm-Gruppe kontinuierlich in Wartung, Modernisierung und Ausbau ihrer Strom- und Erdgasnetze. Für eine dauerhaft sichere Versorgung mit Wärme und Energie. (evm)