Die Bambinifeuerwehr Nomborn feierte dieser Tage ihr 15-jähriges Bestehen. Und es waren die Kinder selbst, die dem Geburtstag eine besondere Ehre erwiesen: Ela Noll, Finn Ludwig und Finn Luca Louz bestanden die Bambiniflamme der Stufe 1, ihre erste Prüfung im Feuerwehrdienst.
Die neu geschaffene Auszeichnung gibt es erst seit kurzer Zeit, sie wurde eigens für die Bambinis, also die Kinder zwischen sechs und neun Jahren geschaffen. Sie ist nach den Richtlinien des Landesfeuerwehrverbandes altersgemäß in zwei Stufen unterteilt. Zur Stufe 1 gehört ein praktischer Teil, wo es beispielweise darum geht ein Streichholz richtig anzuzünden und zu löschen, einen D-Schlauch auszurollen oder wasserführende Armaturen zu erkennen. Im theoretischen Teil werden dann unter anderem die Notrufnummer, die eigene Adresse und die 5Ws (Wo, Was, Wer, Wie viele, Welche) zum Absetzen eines Notrufes abgefragt. Uwe Schulze, Bambiniwart der bei der Freiwilligen Feuerwehr Nomborn, nahm seinen Schützlingen die Prüfung ab.
Die Feuerwehren aus Nomborn, Nentershausen und Heilberscheid haben ihrem jüngstem Nachwuchs zum Bambini-Tag eine besondere Freude gemacht: Sie organisierten einen Ausflug zur Sternwarte nach Sessenbach, wo der Astronom Klaus Völkel mit Teleskopen und dem Besuch des Planetariums den 20 Kindern und neun Betreuern das Himmelssystem anschaulich näherbrachte. Da gerieten nicht nur die Kinder ins Staunen, weil die ansonsten eher abstrakten Sternenbilder durch Völkels Erklärungen anhand von mythologischen Figuren und Himmelsmechanik plötzlich anschaulich wurden. Die Milchstraße, die Galaxien und Planeten – das Himmelssystem bietet ungezählte Elemente, die fesseln und begeistern. Da ging es den Bambinis nicht anders als den vielen anderen Besuchern des Planetariums. „Einige von den Kindern war so begeistert“, freut sich Uwe Rörig, Jugendfeuerwehrwart von Nomborn, „sie wollen auf ihrem persönlichen Weihnachtswunschzettel einen weiteren Besuch vermerken.“
Limburg. Fast geräuschlos fährt Feuerwehr-Gerätewart Armin Kramkowski vom Parkplatz hinter dem Limburger Rathaus. Gerade hat er sein künftiges Dienstfahrzeug, ein Elektroauto, abgeholt. „Es ist toll, dass ich nun dienstliche Fahrten ganz ohne CO2-Ausstoß erledigen kann“, sagt Kramkowski. Diese führen ihn in die Kernstadt und die Stadteile, wo er die Maschinen und Geräte der Freiwilligen Feuerwehren wartet.
Die Stadt Limburg hat über ein Förderprogramm des Projektträgers Jülich (Projektträger für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) zwei Elektrofahrzeuge angeschafft. Sie werden künftig von den Feuerwehr-Gerätewarten und den Mitarbeitern der Brandschutzdienststelle genutzt.
„Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für eine bessere Luft in Limburg. Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran und setzt – dort wo es möglich ist – auf E-Mobilität“, sagte der 1. Stadtrat Michael Stanke.
In diese Spielsaison haben sich die Oasianer das Stück „Gaslicht“ von Patrik Hamilton auf den Spielplan genommen. Jungdarsteller und alte Hasen bringen dieses Kriminalstück auf die Bretter des Traditionshauses am Alten Galgen. Zum Inhalt: Warum flackert das Gaslicht zu später Stunde? Warum verschwinden Gegenstände und warum tauchen sie plötzlich wieder auf? Bella Manningham könnte wahnsinnig werden und fürchtet sich auch davor, denn schon ihre Mutter litt an einer Nervenkrankheit und musste in die Anstalt. Trifft sie dasselbe Schicksal? Da steht plötzlich ein Mann in ihrer Wohnung, der behauptet, sie vor ihrem Ehemann schützen zu wollen. Er sei ein pensionierter Scotland Yard-Inspektor namens Rough und noch immer auf der Suche nach einem flüchtigen Mörder. Hier, an dieser Stelle in ihrem Zimmer, in diesem Sessel sei vor vielen Jahren eine alte Frau ermordet worden, aber der Mörder habe damals nicht gefunden, was er suchte, daher kehre er an den Ort des Schreckens zurück. Wer ist dieser Mann? Wer ist der Mörder? Wem darf sie trauen?
Auch in diesem Jahr nahmen Lauftreffler des VfL Waldbreitbach am Neuwieder Deichlauf teil. Mit bereits 19 Ausgaben gilt dieser Wettkampf inzwischen als Traditionsveranstaltung.
Schon im Vorfeld hatten die Waldbreitbacher die gastgebende Leichtathletikgemeinschaft Rhein-Wied bei der Vorbereitung der Startunterlagen sowie den umfangreichen Aufbauarbeiten tatkräftig unterstützt. Dies fand am Lauftag seine Fortsetzung im Wettkampfbüro und bei der Strecken- und Zielverpflegung. Doch auch die sportlichen Leistungen im und außerhalb des Rhein-Wied-Stadions konnten sich sehen lassen.
Zunächst nahmen einige VfL-Kinder erfolgreich bei den sehr gut besuchten Schülerläufen teil. Hier galt es, das Stadionrund von 400 m zweieinhalbmal zu bewältigen. Anschließend fand der teilnehmerstarke 5 km-Lauf statt. Dieser führte aus dem Stadion heraus zum Schlosspark, von dem aus nach einer großen Runde zum Zieleinlauf ins Stadion zurückgekehrt wurde. Peter Hertle (22:04 min), Cilli Engels (25:19 min), Anke Lay (25:31min) und Michael Herbst (33:09 min) vertraten hier die VfL-Farben.
Weiterlesen ...Mit über 30 Personen traf sich mehr als die Hälfte des Abi-Jahrgangs 2006 zum 20-jährigen Jubiläum am Gymnasium im Kannenbäckerland. Der Empfang durch Schulleiter Nino Breitbach war sehr herzlich und nach einem ersten großen Hallo und einer Runde Kaltgetränke begaben wir uns gemeinsam auf einen Rundgang durch die Schule, die sich an manchen Stellen sehr, an anderen aber gar nicht so sehr verändert hat. Es kamen in jedem Fall viele Erinnerungen auf und es wurden einige Anekdoten aus der Schulzeit zum Besten gegeben.
Im Anschluss an das Treffen und das obligatorische Gruppenbild in der ehemaligen Raucherecke wurde der Abend noch bei einem gemeinsamen Abendessen und dem ein oder anderen Getränk im Flürchen abgeschlossen. Der Lärmpegel war ununterbrochen hpch, es gab eine Menge zu erzählen und alle waren sich einig, dass die für das Jubiläum gegründete WhatsApp Gruppe nun dauerhaft bestehen bleibt, um zukünftige Treffen zu organisieren - dass wir uns wiedersehen wollen steht nach dem Tag außer Frage. Denn "die Haare sind zwar grauer geworden, aber sonst haben wir uns eigentlich gar nicht so sehr verändert", wie einstimmig befunden wurde.
Aus Anlass des Jubiläums hat der Jahrgang eine Spende in Höhe von 340 EUR für den Förderverein der Schule gesammelt und kommentierte: „Wir hoffen damit einen kleinen Beitrag zu leisten, so dass auch die aktuellen Jahrgänge sich an "unserer" Schule so wohl fühlen, wie auch wir es taten.“(Gymnasium Höhr-Grenzhausen)
Am Sonntag, 21. Juni 2026, richten die Westerwälder Eisenbahnfreunde in Westerburg weder ihr traditionelles Familienfest aus. An diesem Tag öffnen sich von 10:00 – 17.00 Uhr die Tore des Erlebnisbahnhofs Westerwald für alle, die ein Stück Eisenbahnromantik erleben und ein paar abwechslungsreiche Stunden verbringen wollen.
Für die Modellbahnfreunde gibt es neben der Spur-0 Anlage in der ehemaligen Güterabfertigung im Bahnhofsgebäude eine große Spur-1 Modulanlage sowie mehrere LGB-Anlagen, die fast den gesamte Lokschuppen ausfüllen, zu bestaunen. Daher werden die Bundeswehrlokomotiven des Militärhistorischen Museums Dresden sowie die schwere Güterzugdampflokomotive 44 508 Ihre angestammten Plätze verlassen und auf dem Außengelände präsentiert. Dort wird erstmals in Westerburg auch die Elektrolokomotive E10 1239 zu sehen sein, die bereits 1962 den berühmten Rheingold-Express gezogen hat und auch heute wieder vor dem Rheingold-Museumszug eingesetzt wird.
Die insbesondere bei den kleineren Besuchern sehr beliebte 7 1/4 -Zoll Lokomotive „Rumpelchen“ lädt wieder zum Mitfahren ein. Die Möglichkeit zu Führerstandsmitfahrten besteht mit der vereinseigenen Kleinlokomotive vom Typ Köf II.
Wer es sportlicher mag, kann bei einer Fahrt mit der Handhebel-Draisine der Interessengemeinschaft Westerwald Querbahn (IWQ) seine Kräfte ausprobieren.
Im Eisenbahn-Plakatmuseum ist neben der Dauerausstellung von über 250 Plakaten eine Sonderausstellung mit Plakaten aus Frankreich zu sehen, unter anderem Plakate, die Salvador Dali für die französische Staatsbahn SNCF entworfen und Plakate, mit denen die SNCF in Deutschland geworben hat.
Für das leibliche Wohl der Besucher wird ebenfalls in bewährter Wiese gesorgt sein
Der Eintritt für Erwachsene beträgt 4,-- Euro pro Person, Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt.
(WW Eisenbahnfreunde)
Der FDP-Kreisverband Westerwald begrüßt den Beschluss der Freien Demokraten zur Abschaffung der Erbschaftsteuer. Aus Sicht der Liberalen ist die Besteuerung von Erbschaften weder gerecht noch wirtschaftlich sinnvoll. Sie setzt falsche Signale für Eigentum, Leistung, private Vorsorge und unternehmerische Verantwortung.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Patrick Häbel erklärt:
„Respekt vor Leistung und Eigentum muss wieder stärker zum Leitprinzip unseres Landes werden. Wer ein Leben lang arbeitet, spart, investiert und Verantwortung übernimmt, muss darauf vertrauen können, dass sein Vermögen nicht beim Übergang auf die nächste Generation erneut vom Staat belastet wird. Erbschaftsteuer entzieht Familien, Betrieben und der Wirtschaft Kapital, das für Investitionen, Innovationen und Zukunftssicherung dringend gebraucht wird.“
Kreisjugendpflegen laden zu aufregendem Abenteuer ein
Ein abwechslungsreicher Tag mit Action und Unterhaltung erwartet Jugendliche ab zwölf Jahren am 29. Juni im Europa-Park in Rust. Die Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises bietet in Kooperation mit der Kreisjugendpflege Altenkirchen noch wenige freie Plätze, um in die Welt voll Spannung und Spaß einzutauchen. Der Erlebnispark ist in 21 einzigartige Themenbereiche eingeteilt und bietet über hundert Attraktionen. Zudem gilt es, 14 Achterbahnen sowie viele atemberaubende Stunt- und Musik-Shows zu entdecken.
Los geht es um 6 Uhr morgens mit dem Bus, der Zustieg ist in Montabaur oder Altenkirchen möglich (bitte bei Anmeldung angeben). Gegen 23.30 Uhr ist die Rückankunft geplant. Die Kosten betragen 70 Euro.
Interessierte können sich bei Tamara Bürck anmelden – telefonisch unter 02602 124-317 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
(Kreisverwaltung Montabaur)
Am Donnerstag, dem 30. April 2026, bewiesen die Besatzungsmitglieder der MS Asbach, Lukasz Kuziminski und Felix Düster, außergewöhnlichen Einsatz und Zivilcourage. Während sie sich an Bord der MS Asbach befanden, entdeckten sie eine im Wasser treibende Person, die sich in akuter Lebensgefahr befand. Ohne zu zögern leiteten die beiden Ersthelfer Rettungsmaßnahmen ein. Sie ließen ein Beiboot zu Wasser, sicherten die Person zunächst mit einem Rettungsring und brachten sie anschließend sicher an Bord. Von dort konnte die gerettete Person an den Rettungsdienst übergeben und medizinisch erstversorgt werden. Dank des schnellen, entschlossenen und professionellen Handelns der beiden Besatzungsmitglieder konnte vermutlich Schlimmeres verhindert werden. Aufgrund der niedrigen Wassertemperatur bestand die Gefahr einer starken Unterkühlung mit anschließendem Bewusstseinsverlust, der mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Ertrinken geführt hätte. Im Sinne der Präventionskampagnen des Landes Rheinland-Pfalz, die das gesellschaftliche Engagement und die Zivilcourage fördern, wurden die beiden Ersthelfer für ihr vorbildliches Handeln ausgezeichnet. Am 12. Juni 2026 sprachen Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Koblenz, Herr Stefan Heimes, sowie der Leiter der Wasserschutzpolizeistation Koblenz, Herr Peter Knopp, den Geehrten an Bord der MS Asbach ihren Dank und die Anerkennung im Namen der Bevölkerung aus. Mit ihrem beherzten Einsatz haben Lukasz Kuziminski und Felix Düster eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Aufmerksamkeit, Verantwortungsbewusstsein und entschlossenes Handeln in Notsituationen sein können. (Polizei Koblenz)