Viele Touren - ein Ziel. Vier Verbandsgemeinden – ein Projekt: Die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach- Baumbach und Wirges hatten bereits 2015 in einem gemeinsamen Projekt die Wanderwege rund um den Köppel auf der Montabaurer Höhe neu geordnet und einheitlich beschildert.
Nun haben die vier Verbandsgemeinden erneut kooperiert und eine Radkarte „Fahrradfahren rund um den Köppel“ im Maßstab 1:50.000 erstellt. Vier Rund- Strecken zwischen rund 20 und 50 km und zusätzlich noch ein spezieller Tour-Tipp „Köppel-Route“ (40 km) geben Anregung, die herrliche Landschaft rund um das Köppel- Gebiet „auf dem Sattel“ zu erkunden.
Der Köppel ist ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel im südlichen Westerwald und im Kannenbäckerland: Der markante Höhenzug der Montabaurer Höhe mit dem weithin sichtbaren Köppelturm prägt das Landschaftsbild; das Ausflugslokal „Köppel- Hütte“ ist nicht nur bei Wanderern sondern auch bei Radfahrern beliebt.
Die Verbandsgemeinde Montabaur hat ihre erste „Gesunde Kommune“. Kadenbach ist in das Projekt der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland aufgenommen worden und erhält eine finanzielle Förderung von bis zu 11.900 Euro. Ute Kühchen, Ortsbürgermeisterin von Kadenbach, freute sich sehr über die Zuwendung, die ihr kürzlich seitens der AOK von Thomas Scheid und Carina Quast in einer kleinen Feierstunde obligatorisch überreicht wurde.
Für Ortsbürgermeisterin Kühchen ist das ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft. Kadenbach befindet sich gerade im Aufbruch. Die geschichtsträchtige „Alte Schule“ wird derzeit zu einem Ort der Begegnung ausgebaut und bei einer Dorf-Moderation vor wenigen Tagen haben sehr viele Bürgerinnen und Bürger ihre Bereitschaft zugesichert, aktiv ihre Lebenswelt in Kadenbach mitzugestalten und das Ortsgeschehen zu beleben.
Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat die neue Broschüre „Regionale Entdeckungen im Nassauer Land“ vorgestellt. „Mit dieser Broschüre möchten wir den Weg zu den zahlreichen direktvermarktenden Betrieben aufzeigen, denn es gibt in unserem Landkreis Limburg-Weilburg sowie im Rheingau-Taunus-Kreis und der Stadt Wiesbaden immer mehr direktvermarktende Landwirte, die ihre Erzeugnisse auf ihren Höfen anbieten. Vor diesem Hintergrund ist es gut und wichtig, mit dieser neuen Broschüre einen entsprechenden Wegweiser für die Menschen anzubieten, welche Direktvermarkter es gibt und wo sie zu finden sind“, so Landrat Köberle. Entsprechende Adressen der landwirtschaftlichen Direktvermarkter und ihre Angebote sind übersichtlich sortiert, sodass ein guter Überblick gegeben ist, was es wo zu kaufen gibt. Außerdem sind in diesem Heft Informationen zu den regelmäßigen Wochenmärkten sowie weitere spannende Angebote rund um die Landwirtschaft zu finden. Das Amt für den Ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg ist auch für die Regionen Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Wiesbaden zuständig.
Nach der Amokfahrt von Limburg ist gegen den 32-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen worden. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitteilte, werden ihm versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen. Der gebürtige Syrer befindet sich jetzt in Untersuchungshaft. Neun Menschen waren bei dem Zwischenfall auf der Schiede verletzt worden. Darunter befindet sich auch der Fahrer des gekaperten LKW. Die Hintergründe der Tat liegen weiter im Dunkeln.
Sie ist rund 700 Jahre alt und strahlt jetzt wieder jugendlichen Glanz aus: Die Alte Kellerei in Montabaur wurde in liebevoller Kleinarbeit von Grund auf saniert: Vier Wohnungen und ein großer Büroraum im Erdgeschoss werden neues Leben in das alte Gemäuer bringen. Stolz führte der Hausherr Jörg Orthey die Mitglieder des Stadtrates durch das 3-stöckige Haus an der Judengasse, das den Charme von Jahrhunderte altem Fachwerk mit modernem Wohnkomfort verbindet. 2017 hatte die Stadt das historische Gebäude erworben und unter dem Motto „Retter gesucht – Alte Kellerei in liebevolle Hände abzugeben“ einen neuen Besitzer gesucht, der den denkmalgeschützten „Klapperkasten“ saniert und einer neuen Nutzung zuführt. Nur so konnte die Alte Kellerei vor dem weiteren Verfall bewahrt werden. Mit viel Geduld, Geld und großer fachlicher Expertise hat Orthey sein Projekt jetzt zum Erfolg geführt. Das geschah in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und der Stadt, die die Maßnahme im Rahmen der Stadtsanierung gefördert hat. Die Wohnungen und das Büro stehen ab Juli zum Verkauf.
Weiterlesen ...Ein Tag zum Durchatmen, Mitmachen und Vernetzen
Die Initiative für Alleinerziehende im Westerwald lädt alle Ein-Eltern-Familien herzlich zum Sommerfest am Sonntag, 5. Juli, ins Familienferiendorf Hübingen ein. Ab 10 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit kreativen Workshops, einer spannenden Rallye für Groß und Klein sowie zahlreichen Möglichkeiten zum Kennenlernen und Austauschen.
Jugendabteilung „Junge Helden“ gehört zu den bundesweit ausgezeichneten Demokratieprojekten
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Die Jugendabteilung „Junge Helden“ wurde im Rahmen des renommierten Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ als eines von bundesweit 50 herausragenden Projekten ausgezeichnet. Aus mehr als 450 eingereichten Projekten mit über 18.000 beteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen schaffte es das Westerwälder Projekt in die Gruppe der Preisträger und durfte die Auszeichnung in Berlin entgegennehmen.
Vertreten wurde Wäller Helfen bei der Preisverleihung durch Hannah Flick, Laura Windt und Björn Flick, die die Ehrung im Rahmen des Junify Demokratie-Festivals in der Bundeshauptstadt entgegennahmen.
Der Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für demokratisches Engagement junger Menschen in Deutschland. Seit 1990 werden Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ein demokratisches Miteinander, gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung einsetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen zu ermutigen, Demokratie aktiv zu gestalten, Projekte sichtbar zu machen, zu vernetzen und neue Impulse für gesellschaftliches Engagement zu setzen.
Für die Delegation aus dem Westerwald war die Preisverleihung jedoch weit mehr als die Übergabe einer Urkunde. Drei intensive Tage standen ganz im Zeichen von Demokratie, gesellschaftlichem Engagement und Zukunftsgestaltung. Zahlreiche Workshops, Fachvorträge und Diskussionsrunden boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und neue Ideen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Besonders wertvoll war dabei der Austausch mit jungen Menschen, Vereinen, Initiativen und Organisationen aus ganz Deutschland. In zahlreichen Gesprächen entstanden neue Kontakte und Netzwerke, die weit über die Veranstaltung hinaus wirken werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erleben, wie vielfältig demokratisches Handeln in Deutschland gelebt wird und wie engagiert junge Menschen Verantwortung für ihre Gesellschaft übernehmen.
„Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für die Arbeit unserer Jugendabteilung und aller jungen Menschen, die sich bei den Jungen Helden engagieren“, betont Björn Flick, Geschäftsführer und Vereinsvorsitzender von Wäller Helfen e. V. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Genau dafür stehen unsere Jungen Helden.“
Die Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum nicht nur regional wirkt, sondern auch bundesweit Beachtung findet. Die Jugendabteilung von Wäller Helfen setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig an gesellschaftliches Engagement heranzuführen. Projekte für ältere Menschen, Umweltaktionen, soziale Initiativen und Begegnungsangebote gehören ebenso zum Portfolio wie die aktive Förderung von Gemeinschaft, Respekt und demokratischen Werten.
Mit der Auszeichnung in Berlin erhält die Arbeit der Jungen Helden nun auch auf Bundesebene besondere Anerkennung. Für Wäller Helfen ist dies gleichzeitig Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und jungen Menschen auch künftig Möglichkeiten zu bieten, ihre Region aktiv mitzugestalten.
Die Tage in Berlin haben deutlich gemacht: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, zuhören, miteinander diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Jungen Helden von Wäller Helfen haben bewiesen, dass auch aus dem Westerwald starke Impulse für ein lebendiges demokratisches Miteinander ausgehen können.
Gemeinsam statt einsam – gemeinsam demokratisch. (Wäller helfen)
Ab Montag, 15. Juni, führt die Energienetze Mittelrhein notwendige Kontrollflüge über ihrem Mittelspannungsfreileitungsnetz durch. Ausgenommen ist der Bereich Mayen. Ziel der Maßnahme ist es, die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung in der Region weiterhin auf hohem Niveau sicherzustellen.
Die Befliegung startet im Netzgebiet der sogenannten „Rheinschiene“ im Raum Koblenz. Der Helikopter hebt zunächst in Höhe Mendig ab, fliegt anschließend in Richtung Koblenz und setzt die Inspektion im Anschluss im Westerwald fort. Die Überflüge finden werktags über einen Zeitraum von etwa drei Wochen statt und sind abhängig von den Wetterbedingungen.
Der türkische Hersteller www.goldq7bitkisel.com muss "Gold Q7 Chocolate for Women" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurückrufen. Grund: Das Produkt enthält das nicht deklarierte Arzneimittel Sildenafil, das zur Behandlung von Erektionsstörungen verschrieben und unter ärztlicher Aufsicht genutzt wird. Für die Herstellung von Lebensmitteln ist Sildenafil nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf ist die 25-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01/02/2030 und mit der Kennzeichnung EAN: 8692621810018.
Weiterlesen ...Die Stadt Neuwied lehnt die geplante Erweiterung des Factory Outlet Centers (FOC) in Montabaur weiterhin entschieden ab. Dennoch empfiehlt die Verwaltung dem Stadtrat nun, keine weitere Normenkontrollklage einzureichen. Grund dafür ist, dass die Rechtsabteilung die Erfolgsaussichten nach umfassender Prüfung als sehr gering einschätzt.
Die Erweiterung des Outlet-Centers wird in Neuwied seit Jahren kritisch gesehen. Großflächige Einzelhandelsansiedlungen auf der grünen Wiese stehen in Konkurrenz zu gewachsenen Innenstädten, ziehen Kaufkraft ab und beeinträchtigen folglich deren Entwicklung merklich. Entsprechend hat sich die Stadt sowohl im Raumordnungs- als auch im Bebauungsplanverfahren mehrfach gegen die Planungen ausgesprochen und ihre Bedenken deutlich vorgetragen.