Helmenzen, B8 (ots) - Gegen 10:00 Uhr kam es heute Morgen zu einem Verkehrsunfall auf der B 8 zwischen Birnbach und Helmenzen. Dabei kam ein mit zwei Personen besetzter PKW, aus bislang ungeklärter Ursache, nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW anschließend auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Dabei überschlug er sich und blieb in dessen Folge, auf dem Dach liegend auf der Fahrbahn liegen. Der 70 jährige Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde mittels Rettungswagen in das Krankenhaus Altenkirchen eingeliefert. Die Beifahrerin im PKW, musste auf Grund ihrer lebensbedrohlichen Verletzung, mittels eines Rettungshubschraubers in ein Siegener Krankenhaus eingeliefert werden. Der PKW wurde bei dem Unfall total beschädigt. Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die B 8 für mehr als drei Stunden voll gesperrt werden. Durch die Straßenmeisterei Altenkirchen wurde daher eine örtliche Umleitung eingerichtet. Da die Unfallursache nicht bekannt ist, wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft Koblenz ein Gutachter mit der Unfallrekonstruktion beauftragt.
Lateinamerikanische Klänge werden am 25.Januar 2019 im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen die Zuhörer zum Träumen bringen. Die beiden Lehrkräfte der KMS
Frederik Jäckel (Violoncello) und Holger Kappus (Klavier), zusammen mit Dorothea Krishnabhakdi (Saxophon) und Aaron Hannelly (Gitarre), spielen Werke von Antonio Carlos Jobim und anderen lateinamerikanisch beeinflussten Komponisten. Das Konzert des “Bossa Alegria“ genannten Ensembles beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit des Freundeskreises der Kreismusikschule wird gebeten.
Hergenroth / Westerwaldkreis (ots) Im Rahmen eines Streits zwischen Eheleuten bedrohte am 23.01.2019 ein 49 Jahre alter Mann aus der Verbandsgemeinde Westerburg seine 52 Jahre alte Ehefrau. Aufgrund der unklaren Gefährdungssituation wurde das Gebäude mit Unterstützung von polizeilichen Spezialkräften betreten und durchsucht. Hierbei konnten mehrere gefährliche Gegenstände aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigt wurde der Wohnung verwiesen. Gegen ihn wird ein Strafverfahren eingeleitet. (Foto: Symbolbild)
Der dienstälteste Spieler in Reihen von Fußball-Rheinlandligist Sportfreunde Eisbachtal wird die Westerwälder nach Saisonende verlassen um sich einer neuen Aufgabe zu widmen: Der Offensivspieler aus Molsberg übernimmt das Spielertraineramt bei der SG Nord in der Kreisliga A Limburg-Weilburg. Er folgt dort auf den bisherigen Trainer Manfred Königstein.
„Die Entscheidung Eisbachtal zu verlassen, fällt mir nach elf erfolgreichen Jahren schwer. Mein Herz hängt an diesem Verein und ich habe ihm viel zu verdanken. Ich will mich jetzt aber noch einmal beweisen als Spielertrainer und noch einmal etwas erreichen. Wenn ich den Schritt jetzt nicht mache, dann bin ich einfach zu alt“, erklärt der 32-Jährige seine Beweggründe, die Sportfreunde zum Saisonende zu verlassen.
Bei der SG Nord will man zukünftig wieder auf einen Spielertrainer statt auf einen reinen Trainer setzen. Umso größer ist die Freude über die Verpflichtung von Tobias Schuth als neuer spielender Übungsleiter. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Tobias Schuth einen erfahrenen Oberliga- und Rheinlandligaspieler für uns als Spielertrainer gewinnen konnten. Er ist in den letzten Jahren sehr erfolgreich für die Eisbachtaler auf Torejagd gegangen und wird unsere Mannschaft sicher weiterbringen. In den sehr positiven Gesprächen sind wir zur Überzeugung gelangt, dass Tobias sowohl menschlich als auch sportlich zu uns passt“, erklärt der Abteilungsleiter Fußball der SG Nord, Uwe Hannappel.
Auch in diesem Jahr nahmen Lauftreffler des VfL Waldbreitbach am Neuwieder Deichlauf teil. Mit bereits 19 Ausgaben gilt dieser Wettkampf inzwischen als Traditionsveranstaltung.
Schon im Vorfeld hatten die Waldbreitbacher die gastgebende Leichtathletikgemeinschaft Rhein-Wied bei der Vorbereitung der Startunterlagen sowie den umfangreichen Aufbauarbeiten tatkräftig unterstützt. Dies fand am Lauftag seine Fortsetzung im Wettkampfbüro und bei der Strecken- und Zielverpflegung. Doch auch die sportlichen Leistungen im und außerhalb des Rhein-Wied-Stadions konnten sich sehen lassen.
Zunächst nahmen einige VfL-Kinder erfolgreich bei den sehr gut besuchten Schülerläufen teil. Hier galt es, das Stadionrund von 400 m zweieinhalbmal zu bewältigen. Anschließend fand der teilnehmerstarke 5 km-Lauf statt. Dieser führte aus dem Stadion heraus zum Schlosspark, von dem aus nach einer großen Runde zum Zieleinlauf ins Stadion zurückgekehrt wurde. Peter Hertle (22:04 min), Cilli Engels (25:19 min), Anke Lay (25:31min) und Michael Herbst (33:09 min) vertraten hier die VfL-Farben.
Weiterlesen ...Mit über 30 Personen traf sich mehr als die Hälfte des Abi-Jahrgangs 2006 zum 20-jährigen Jubiläum am Gymnasium im Kannenbäckerland. Der Empfang durch Schulleiter Nino Breitbach war sehr herzlich und nach einem ersten großen Hallo und einer Runde Kaltgetränke begaben wir uns gemeinsam auf einen Rundgang durch die Schule, die sich an manchen Stellen sehr, an anderen aber gar nicht so sehr verändert hat. Es kamen in jedem Fall viele Erinnerungen auf und es wurden einige Anekdoten aus der Schulzeit zum Besten gegeben.
Im Anschluss an das Treffen und das obligatorische Gruppenbild in der ehemaligen Raucherecke wurde der Abend noch bei einem gemeinsamen Abendessen und dem ein oder anderen Getränk im Flürchen abgeschlossen. Der Lärmpegel war ununterbrochen hpch, es gab eine Menge zu erzählen und alle waren sich einig, dass die für das Jubiläum gegründete WhatsApp Gruppe nun dauerhaft bestehen bleibt, um zukünftige Treffen zu organisieren - dass wir uns wiedersehen wollen steht nach dem Tag außer Frage. Denn "die Haare sind zwar grauer geworden, aber sonst haben wir uns eigentlich gar nicht so sehr verändert", wie einstimmig befunden wurde.
Aus Anlass des Jubiläums hat der Jahrgang eine Spende in Höhe von 340 EUR für den Förderverein der Schule gesammelt und kommentierte: „Wir hoffen damit einen kleinen Beitrag zu leisten, so dass auch die aktuellen Jahrgänge sich an "unserer" Schule so wohl fühlen, wie auch wir es taten.“(Gymnasium Höhr-Grenzhausen)
Am Sonntag, 21. Juni 2026, richten die Westerwälder Eisenbahnfreunde in Westerburg weder ihr traditionelles Familienfest aus. An diesem Tag öffnen sich von 10:00 – 17.00 Uhr die Tore des Erlebnisbahnhofs Westerwald für alle, die ein Stück Eisenbahnromantik erleben und ein paar abwechslungsreiche Stunden verbringen wollen.
Für die Modellbahnfreunde gibt es neben der Spur-0 Anlage in der ehemaligen Güterabfertigung im Bahnhofsgebäude eine große Spur-1 Modulanlage sowie mehrere LGB-Anlagen, die fast den gesamte Lokschuppen ausfüllen, zu bestaunen. Daher werden die Bundeswehrlokomotiven des Militärhistorischen Museums Dresden sowie die schwere Güterzugdampflokomotive 44 508 Ihre angestammten Plätze verlassen und auf dem Außengelände präsentiert. Dort wird erstmals in Westerburg auch die Elektrolokomotive E10 1239 zu sehen sein, die bereits 1962 den berühmten Rheingold-Express gezogen hat und auch heute wieder vor dem Rheingold-Museumszug eingesetzt wird.
Die insbesondere bei den kleineren Besuchern sehr beliebte 7 1/4 -Zoll Lokomotive „Rumpelchen“ lädt wieder zum Mitfahren ein. Die Möglichkeit zu Führerstandsmitfahrten besteht mit der vereinseigenen Kleinlokomotive vom Typ Köf II.
Wer es sportlicher mag, kann bei einer Fahrt mit der Handhebel-Draisine der Interessengemeinschaft Westerwald Querbahn (IWQ) seine Kräfte ausprobieren.
Im Eisenbahn-Plakatmuseum ist neben der Dauerausstellung von über 250 Plakaten eine Sonderausstellung mit Plakaten aus Frankreich zu sehen, unter anderem Plakate, die Salvador Dali für die französische Staatsbahn SNCF entworfen und Plakate, mit denen die SNCF in Deutschland geworben hat.
Für das leibliche Wohl der Besucher wird ebenfalls in bewährter Wiese gesorgt sein
Der Eintritt für Erwachsene beträgt 4,-- Euro pro Person, Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt.
(WW Eisenbahnfreunde)
Der FDP-Kreisverband Westerwald begrüßt den Beschluss der Freien Demokraten zur Abschaffung der Erbschaftsteuer. Aus Sicht der Liberalen ist die Besteuerung von Erbschaften weder gerecht noch wirtschaftlich sinnvoll. Sie setzt falsche Signale für Eigentum, Leistung, private Vorsorge und unternehmerische Verantwortung.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende Patrick Häbel erklärt:
„Respekt vor Leistung und Eigentum muss wieder stärker zum Leitprinzip unseres Landes werden. Wer ein Leben lang arbeitet, spart, investiert und Verantwortung übernimmt, muss darauf vertrauen können, dass sein Vermögen nicht beim Übergang auf die nächste Generation erneut vom Staat belastet wird. Erbschaftsteuer entzieht Familien, Betrieben und der Wirtschaft Kapital, das für Investitionen, Innovationen und Zukunftssicherung dringend gebraucht wird.“
Kreisjugendpflegen laden zu aufregendem Abenteuer ein
Ein abwechslungsreicher Tag mit Action und Unterhaltung erwartet Jugendliche ab zwölf Jahren am 29. Juni im Europa-Park in Rust. Die Kreisjugendpflege des Westerwaldkreises bietet in Kooperation mit der Kreisjugendpflege Altenkirchen noch wenige freie Plätze, um in die Welt voll Spannung und Spaß einzutauchen. Der Erlebnispark ist in 21 einzigartige Themenbereiche eingeteilt und bietet über hundert Attraktionen. Zudem gilt es, 14 Achterbahnen sowie viele atemberaubende Stunt- und Musik-Shows zu entdecken.
Los geht es um 6 Uhr morgens mit dem Bus, der Zustieg ist in Montabaur oder Altenkirchen möglich (bitte bei Anmeldung angeben). Gegen 23.30 Uhr ist die Rückankunft geplant. Die Kosten betragen 70 Euro.
Interessierte können sich bei Tamara Bürck anmelden – telefonisch unter 02602 124-317 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
(Kreisverwaltung Montabaur)
Am Donnerstag, dem 30. April 2026, bewiesen die Besatzungsmitglieder der MS Asbach, Lukasz Kuziminski und Felix Düster, außergewöhnlichen Einsatz und Zivilcourage. Während sie sich an Bord der MS Asbach befanden, entdeckten sie eine im Wasser treibende Person, die sich in akuter Lebensgefahr befand. Ohne zu zögern leiteten die beiden Ersthelfer Rettungsmaßnahmen ein. Sie ließen ein Beiboot zu Wasser, sicherten die Person zunächst mit einem Rettungsring und brachten sie anschließend sicher an Bord. Von dort konnte die gerettete Person an den Rettungsdienst übergeben und medizinisch erstversorgt werden. Dank des schnellen, entschlossenen und professionellen Handelns der beiden Besatzungsmitglieder konnte vermutlich Schlimmeres verhindert werden. Aufgrund der niedrigen Wassertemperatur bestand die Gefahr einer starken Unterkühlung mit anschließendem Bewusstseinsverlust, der mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Ertrinken geführt hätte. Im Sinne der Präventionskampagnen des Landes Rheinland-Pfalz, die das gesellschaftliche Engagement und die Zivilcourage fördern, wurden die beiden Ersthelfer für ihr vorbildliches Handeln ausgezeichnet. Am 12. Juni 2026 sprachen Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Koblenz, Herr Stefan Heimes, sowie der Leiter der Wasserschutzpolizeistation Koblenz, Herr Peter Knopp, den Geehrten an Bord der MS Asbach ihren Dank und die Anerkennung im Namen der Bevölkerung aus. Mit ihrem beherzten Einsatz haben Lukasz Kuziminski und Felix Düster eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Aufmerksamkeit, Verantwortungsbewusstsein und entschlossenes Handeln in Notsituationen sein können. (Polizei Koblenz)