Die Arbeiten des Landschaftsbaus auf dem Areal des alten Friedhofs auf dem Domplateau haben begonnen. Ausgelegte Platten schützen einen Teil der Grasflächen vor zu starker Belastung, um einige Bäume sind Bretter zum Schutz positioniert, Bänke sind entfernt und an der nordwestlichen tief gelegenen Spitze des Areals wird mit Hilfe eines kleinen Baggers die Böschung flacher gestaltet. Die Arbeiten finden unter archäologischer Aufsicht statt, denn es ist zu vermuten, dass bei den Arbeiten auf dem ehemaligen Friedhof auch Knochen gefunden werden. Auch findet eine Kampfmittelsondierung statt. „Das sieht so aus, als sei es aufgeschüttet worden“, sagt Thorsten Renz von der Abteilung Landschaftsplanung der Stadt über den kleinen Hang. Die Böschung soll einmal die Grabsteine aufnehmen, die sich derzeit noch im Schlosshof befinden. Mit den nun begonnenen Arbeiten soll der parkähnliche Charakter des alten Friedhofs stärker betont werden. Zudem soll das Areal nach der Umgestaltung deutlich weniger Hindernisse für Personen aufweisen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Bereits Anfang des Jahres waren Bäume und Sträucher auf dem alten Friedhof nach einer genau festgelegten Liste entfernt worden.
Im weiteren Verlauf der Arbeiten wird die Wegeführung geändert und die Treppenanlagen so umgebaut, dass auf die Stufen im Weg zwischen Haupttreppe und Michaelskapelle verzichtet werden kann. Ein sogenannter Bypass wird Rollstuhlfahrern an der Treppe zum Dom den Zugang zu dem Domherrenfriedhof ermöglichen. Die Wege werden teilweise mit Natursteinpflaster versehen oder erhalten eine wassergebundene Decke. Im Rahmen der anstehenden Erdarbeiten müssen auch alte Fundamente entfernt und Voraussetzungen für eine ausreichende künftige Beleuchtung geschaffen werden. Zu der neuen Konzeption gehört auch eine neue Möblierung mit Sitz- und Liegebänken; zudem ist geplant, Fahrradständer aufzustellen. Zum Areal gehört auch der so genannte Lahnbalkon. Auch dort sind die Wege und Treppen zu überarbeiten und eine Beleuchtung zu installieren. Zum Abschluss der Umgestaltungsarbeiten sollen im Herbst noch vier Laubbäume neu gepflanzt werden. Zudem wird eine Hecke entlang des Parkplatzes gepflanzt, um die Parkanlage abzugrenzen.
Das Areal soll in Zukunft kleinere Pflasterflächen und ein zentrales Rondell mit Bänken aufweisen, drei Sonnensofas ergänzen das Angebot an Ruheplätzen. Der Zugang zur der Anlage wird durch einen Durchbruch an der Mauer, die entlang der Domstraße verläuft, erreicht. Der Durchbruch ist gemacht. Die Baukosten für die Umgestaltung sind im Haushalt der Stadt mit 600.000 Euro eingestellt. Der Auftrag für den Landschaftsbau umfasst rund 366.500 Euro. Die Aufträge für Geländer und Toranlagen sind noch nicht vergeben. (Kreisstadt Limburg)
Mainz (ots) - Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnen vor einer anhaltenden Erpressungsmasche per E-Mail. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten derzeit E-Mails eines unbekannten Absenders. Dieser behauptet, er habe die Geräte der Betroffenen gehackt und via Webcam den Besuch von Porno-Webseiten aufgezeichnet. In den Aufnahmen sei zu sehen, wie die Angeschriebenen sexuelle Handlungen vornehmen. In seiner E-Mail droht der Betrüger, diese Aufnahmen öffentlich zu machen. In dem Schreiben des Erpressers werden Verbraucher zu einer Zahlung von verschieden hohen Geldbeträgen in Bitcoins aufgefordert. Dabei hofft er auf die Scham und Angst seiner Opfer. Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale raten allen Empfängern dieser E-Mail: Auf keinen Fall darauf reagieren!
Was jedoch tun, wenn man eine solche E-Mail im Posteingang findet? Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale geben im Rahmen der gemeinsamen Präventionskampagne "Genug Betrug" einfache Tipps, wie auf solche E-Mails richtig reagiert wird:
Hachenburg soll plastikfreier werden - das hat sich eine neu gegründete Initiative auf die Fahne geschrieben. Um dieses ehrgeizige Unterfangen umzusetzen, werden möglichst viele Mitstreiter gesucht. Bei der Auftaktveranstaltung „Hachenburg Plastikfrei“ stehen nach einem informativen Kurzfilm über das globale Plastikproblem vor allem lokale Lösungsvorschläge im Vordergrund. In Tischgruppen sollen alle Interessierten gemeinsam Ideen sammeln, die sicherstellen, dass die Löwenstadt auch noch für kommende Generationen attraktiv und lebenswert ist. Veranstalter: Initiative „Hachenburg Plastikfrei“ (Stadtbürgermeister Stefan Leukel, Kulturreferentin Beate Macht, Sandra Fischer und Doro Alley) www.hachenburg.de (Stadt Hachenburg)
Unter dem Titel „Wie wohl ist dem Tier wohl?“ versammelten sich am Samstag 16.03.2019 etwa 100 interessierte Bürger*innen zum Wahlkampfauftakt der Westerwälder GRÜNEN im Restaurant Rustica in Montabaur.
Der Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, Dr. Anton Hofreiter, forderte eine Abkehr von rein flächenorientierten Förderungskriterien hin zu einer prozessorientieren Politik, die sowohl den Kleinbauern als auch Umwelt- und Tierschutz in den Vordergrund stellt. Eine dezentrale, lokale Versorgung durch den Bauern vor Ort kann durch derzeit ungenutzte politische Rahmenbedingungen gefördert werden. Die Ansätze der GRÜNEN liegen hierzu bereits auf dem Tisch: So sollte Schlachtvieh vorrangig zum nächstgelegenen Schlachthof gefahren werden, öffentliches Geld bedarfsgerecht nur für öffentliche Leistung gewährt werden.
„Wir dürfen die Landwirte nicht allein lassen“, forderte Hofreiter in Bezug zu einer zu stark globalisierten Agrarindustrie und sprach sich für Ausgleiche von Ertragseinbußen und auskömmliche Erlöse aus.
Was sich am Samstag in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain wie ein großer Unwettereinsatz darstellte, war Teil des Landesübungstages 2026 für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz. Ein landesweites Rahmenszenario wurde dabei über die Kreis- und Verbandsgemeindeebene bis hin zu konkreten örtlichen Einsatzlagen heruntergebrochen und realitätsnah abgearbeitet.
Angenommen wurde eine großflächige Unwetterlage mit anhaltendem Starkregen, Sturm und steigenden Pegelständen. Für die Verbandsgemeinde entwickelte sich daraus eine Vielzahl paralleler Einsatzstellen, beispielsweise entlang der Sieg in Alsdorf, Betzdorf, Scheuerfeld und Wallmenroth.
Die EG Diez-Limburg zieht im dritten Vorbereitungsspiel bei den Schweinfurt Mighty Dogs den Kürzeren und unterliegt dem Bayernliga-Topteam vor 661 Zuschauern mit 3:8. Dennoch zeigt das Team vom Heckenweg gegen den klaren Meisterschaftsanwärter gerade in der zweiten Spielhälfte Moral.
Die Hausherren legten effizient los, indem Bernhards gleich das erste Powerplay in der 8. Minute zur Führung nutzte. Zwar bot sich den Rockets in eigener Überzahl direkt die Riesenchance auf die Antwort, doch Konsta Jaakola scheiterte am Pfosten. Stattdessen unterstrich der Favorit durch Cermaks Treffer zum 2:0 (10.) weiter seine offensive Qualität. Die EGDL hielt insgesamt ordentlich dagegen, kassierte jedoch bittere zwei Sekunden vor der ersten Sirene das 3:0 durch Dana (20.). Folglich ging es mit einem Rückstand in die Kabine, der dem Spielverlauf nach eigentlich um ein Tor zu hoch ausfiel.
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Anbau der kath. Kita St. Martin fertiggestellt. 35 zusätzliche Plätze, moderne Räume und eine neue Küche schaffen beste Voraussetzungen für Kinder und pädagogisches Team. Zum Erfolg wurde das Projekt auch durch das große Engagement aller Beteiligten.
„Die Mühen haben sich gelohnt“, befindet Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Kita St. Martin. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat sie die neuen Räume zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich feierlich eingeweiht. Auf den neuen 730 qm auf zwei Geschossen haben ab sofort 35 Kinder mehr Platz zum Spielen, Lernen, Lachen und gemeinsam Großwerden. Insgesamt kann die Kita nun 160 Kinder aufnehmen. Zehn davon sind Krippenplätze für Kinder unter zwei Jahren. Das gesamte Gebäude verfügt nun über eine 40-kW-Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und eine Belüftungsanlage, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Auch neue Parkflächen sind entstanden. Stadt Montabaur ist Eigentümerin des Gebäudes, Trägerin der Einrichtung ist die Pfarrei St. Peter in Montabaur.
Weiterlesen ...WETZLAR | Wetzlar ist ein besonderer Ort gelebter Ökumene. Am Freitag, 30. Oktober 2026, lädt das Projekt „Ökumene der Gaben“ von 10:00 bis 17:00 Uhr zu einem Begegnungstag ein, der Einblicke in unterschiedliche christliche Traditionen eröffnet und Menschen verschiedener Konfessionen miteinander ins Gespräch bringt.
Im Mittelpunkt steht zunächst der Wetzlarer Dom, der seit Jahrhunderten von evangelischer und katholischer Gemeinde gemeinsam genutzt wird. Bei einer Führung durch die alte Simultankirche und im Gespräch mit Pfarrer Björn Heymer und Pfarrer Peter Hofacker erfahren die Teilnehmenden, wie das ökumenische Miteinander vor Ort gelebt wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führt der Weg zum Evangeliums-Rundfunk (ERF). Susanne Thyroff, Leiterin des ERF, gewährt einen Blick hinter die Kulissen christlicher Medienarbeit. Der Besuch eröffnet zugleich einen Zugang zu freikirchlichen Perspektiven und zeigt, wie christliche Botschaften heute über unterschiedliche Medien Menschen erreichen.
Private Sammlung von Monika und Bernhard Winter ist durch die Fensterscheiben des Restaurantbereichs der Stadthalle zu sehen.
Auch wenn die Stadthalle Haus Mons Tabor derzeit noch nicht wieder für Veranstaltungen geöffnet ist, gibt es bereits etwas zu entdecken: Im Restaurantbereich haben Monika und Bernhard Winter Teile ihrer privaten Playmobilsammlung aufgebaut. Die liebevoll gestalteten Szenen können von außen durch die Fensterscheiben betrachtet werden und laden Passanten dazu ein, einen Blick auf die detailreiche Welt der kleinen Figuren zu werfen.
Weiterlesen ...Hasselbach (ots)
In der Zeit von Freitag, 25.09.2026, 12.00 Uhr, bis Montag, 28.09.2026, 07.00 Uhr, kam es in Hasselbach, Mehrbachtalstraße, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus einem Bagger. Dieser war auf einer Baustelle abgestellt. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)