„Das japanische Teehaus in der bisherigen Dauerausstellung des Keramikmuseums wurde 1995 vom Teeweg-Meister M. Sôtai Knipphals gebaut,“ so Museumsleiterin Nele van Wieringen. Es war Teil einer von Rudi Rothenberger initiierten Ausstellung im Stadtmuseum Offenburg. Danach wurde das Teehaus „Sho Sui Tei“, wie sein japanischer Namen lautet, ein wichtiger Bestandteil des Keramikmuseums Westerwald in Höhr-Grenzhausen. Nun geht das Teehaus auf Reise in neue Orte und zu neuen Menschen.
Das Keramikmuseum möchte die Zeit, indem das Teehaus Teil des Museums war, mit einer feierlichen Teezeremonie abschließen. Museumsleiterin van Wieringen stolz: „Es ist uns eine Ehre, dass diese Zeremonie von M. Sôtai Knipphals persönlich zelebriert wird. Dazu laden wir alle Interessierten für den 17. Februar um 15 Uhr ins Museum ein.“
Vorverkauf der Karten à 15 € an der Kasse des Keramikmuseums Westerwald in Höhr-Grenzhausen. Anmeldungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Heiligenroth (ots) - Am Mi., 30.01.2019, kontrollierten Beamte der Verkehrsdirektion Koblenz auf dem Rastplatz Montabaur auf der BAB 3 gegen 08:30 Uhr zunächst einen aus dem südosteuropäischen Raum stammenden, mit 17 Fahrgästen besetzten Fernlinienbus. Der Bus war mit zwei Fahrern besetzt.
Dem Kontrolleur fielen bei der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten Ungereimtheiten auf. Die nähere Überprüfung der Fahrgäste ergab schließlich, dass sich unter diesen zwei weitere Fahrer befanden, welche den Bus zuerst gelenkt hatten und nunmehr unerlaubterweise ihre Tagesruhezeit im Fahrzeug verbrachten. Die beiden Fahrer befanden sich zum Kontrollzeitpunkt bereits 36 Stunden im Fahrzeug, obwohl sie ihre vorgeschriebene Tagesruhezeit, außerhalb des Fahrzeugs, bereits nach 21 Stunden hätten antreten müssen. Der weitere Datenabgleich ergab zudem, dass vor circa 15 Stunden die Fahrerkarte eines weiteren Fahrers genutzt wurde, was von den Fahrern nicht plausibel erklärt werden konnte, und auch, dass die für den nachweispflichtigen Zeitraum der vergangenen 28 Tage vorgelegten Nachweise insgesamt lückenhaft waren.
Nach sechs Monaten ist die Zahl der Arbeitslosen in der Region erstmals wieder deutlich gestiegen. Derzeit sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur, der den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis umfasst, 5.646 Menschen ohne Job gemeldet – das sind 891 mehr als im Dezember. Die Quote kletterte innerhalb des vergangenen Monats um einen halben Prozentpunkt nach oben, liegt mit aktuell 3,1 Prozent jedoch 0,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. In absolute Zahlen übersetzt heißt das: im Januar 2018 gab es 723 Arbeitslose mehr als heute.
Für Elmar Wagner, Leiter der Arbeitsagentur Montabaur, passt die aktuelle Eintrübung ins Bild: „Der Arbeitsmarkt reagiert nicht nur auf konjunkturelle, sondern auch auf saisonale Einflüsse. Und zum Jahresauftakt schlägt der Winter zu Buche. Bei Kälte, Schnee und Eis müssen Tätigkeiten unter freiem Himmel ruhen. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass im Dezember zum Quartals- und Jahresende überdurchschnittlich viele Arbeitsverträge auslaufen und die Betroffenen sich neu orientieren müssen.“ Wer eine Qualifizierung vorweisen könne, habe angesichts des Fachkräftebedarfs in vielen Branchen gute Chancen, rasch wieder eine neue Stelle zu finden, betont Wagner. Mit Blick auf die saisonalen Effekte spricht er von „Durchgangsarbeitslosigkeit“, die mit der zu erwartenden Frühjahrsbelebung wieder abgebaut werden dürfte.
Volles Haus, lockere Atmosphäre, beschwingte Musik: Zum Neujahrs-Swing der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur hatte Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich Neubürger, ehrenamtlich engagierte Bürger, Kommunalpolitiker und die Big Band Boden eingeladen. Sichtlich erfreut über den guten Zuspruch begrüßte er rund 450 Gäste in der Stadthalle Haus Mons Tabor: „Zu Beginn des Jahres blicken wir dankbar zurück auf das vergangene Jahr und mit Zuversicht nach vorne. Ich freue mich, dass es so viele Menschen gibt, die etwas in unserer Verbandsgemeinde bewegen.“ Der Dank richtete sich vor allem an die vielen Ehrenamtlichen, die im sozialen Bereich engagiert sind, sei es bei der Tafel Westerwald der Diakonie, beim Anziehpunkt der Caritas, im Hospizverein, in den Nachbarschaftsvereinen, in der Flüchtlingshilfe, in der Projektwerkstatt „Ich bin dabei“, in der Seniorenarbeit, in der Behindertenhilfe beim Verein „Gemeinsam ist es möglich“ oder die einfach in der Ortsgemeinde mit anpacken, wenn es etwas zu tun gibt. „Dieser Einsatz ist sehr wertvoll für uns alle und nicht durch die öffentliche Hand zu ersetzen“, lobte der Bürgermeister und der anschließende Applaus galt vor allem den engagierten Bürgern. Außerdem begrüßte Richter-Hopprich alle neuen Mitbürger, die im Zeitraum Januar bis einschließlich November 2018 in die VG zugezogen waren, insgesamt 1916 Einzelpersonen und Familien. „Unsere Heimat ist offensichtlich sehr attraktiv, wenn so viele Menschen hier leben wollen“, stellte er fest. Gekommen waren außerdem die Ortsbürgermeister, die Schulleitungen, die Freiwilligen Feuerwehren und das Technische Hilfswerk, benachbarte Behörden, Wirtschaftsvertreter und Mitarbeiter der Verwaltung, die die Einrichtungen und Angebote VG an Infoständen präsentierten. Mit ihrem vollen Sound sorgte die Big Band Boden für beschwingte Stimmung im Saal, gekonnt in Szene gesetzt von Dirigent Jesko Kolodynski.
Foto: Welche Neubürger hatten die weiteste Anreise nach Montabaur? Diesen „Wettbewerb“ gewannen Ali asgahr Mehdi (r.) und seine Frau Lale Faghizade, die aus dem Iran nach Montabaur gekommen sind. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich hieß sie alle in Montabaur willkommen. (Bild: Olaf Nitz)
Interview mit Verbandsgemeindebürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (Teil 01)
Interview mit Verbandsgemeindebürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (Teil 02)
Vom 9. bis 29. Mai waren die Bürgerinnen und Bürger des Westerwaldkreises erneut dazu aufgerufen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei Kilometer für ihr Team sowie ihre Kommune zu sammeln.
Die Aktion STADTRADELN erfreute sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit. Im Vergleich zu 2025 konnten sogar noch mehr Menschen für die Teilnahme gewonnen werden. Insgesamt legten 1.965 aktive Radfahrende in den Verbandsgemeinden und im Westerwaldkreis in 19.916 Fahrten 354.341 Kilometer zurück. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von fast 59.000 Kilometern. Durch die zurückgelegten Strecken konnten rechnerisch rund 58 Tonnen CO₂ eingespart werden (Vorjahr: 48 Tonnen).
Die gemischte U10-Mannschaft des TC SW Montabaur hat eine herausragende Medenrunde gespielt und sich souverän den Meistertitel in der A-Klasse gesichert. Mit vier Siegen aus vier Begegnungen und einem beeindruckenden Matchverhältnis von 23:1 blieb das Team während der gesamten Saison ungeschlagen und ließ der Konkurrenz keine Chance.
Weiterlesen ...Heiligenroth, BAB 3 (ots)
Am Mittwoch, den 24.06.2026, gegen 16:10 Uhr ereignete sich auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt, auf Höhe des Kilometers 87,500, Gemarkung Heiligenroth ein Verkehrsunfall unter Beteiligung mehrerer Fahrzeuge. Aufgrund eines Fehlers beim Fahrstreifenwechsel kam es zwischen drei Pkw und einem Lkw zu einer Kollision. Ein Fahrzeuginsasse wurden dabei verletzt und musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Bei dem Zusammenstoß wurde der Tank des LKW beschädigt, sodass Kraftstoff über die komplette Fahrbahn verteilt wurde. Momentan befinden sich Kräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr, der Autobahnmeisterei Heiligenroth und der Polizeiautobahnstation Montabaur im Einsatz. Die Richtungsfahrbahn Frankfurt musste für die Landung und den Abflug eines Rettungshubschraubers, die Reinigung der Fahrbahn und die Unfallaufnahme bis ca. 18:10 Uhr komplett gesperrt werden. Momentan ist der linke Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben. (Polizei Montabaur)
Teilen statt kaufen – Nachhaltigkeit, Nachbarschaft und Digitalisierung gehen neue Wege
Der Verein Wäller Helfen e. V. und die Sharing-Plattform fainin starten eine gemeinsame Kooperation und bringen erstmals eine regionale Verleihplattform in den Westerwald. Unter dem Motto „Teilen ist das neue Haben“ soll die Plattform Menschen, Vereine, Unternehmen und Gewerbetreibende miteinander verbinden und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten.
Weiterlesen ...Garmisch-Partenkirchen/Waldbreitbach – Nach 2025 gewann Joanna Tallmann die längste Distanz des Zugspitz-Ultratrails (ZUT) bereits zum zweiten Mal. Dabei hatte der Lauf aus zwei Gründen zunächst unter keinem guten Stern gestanden.
Die Katastrophe kam nach ca. 98 km. Die Rahmserin Joanna Tallmann lag am 10. April 2026 auf dem aussichtsreichen zweiten Platz beim Istra 100 (Kroatien), bei dem auf 168,2 km Länge 7.140 Höhenmeter zu überwinden waren. Einmal unachtsam gewesen, knickte sie unglücklich um. Resultat: Zwei Bänder in ihrem Fuß waren, zunächst unbemerkt, gerissen. Trotzdem lief sie noch weitere 40 km, bevor das Weiterlaufen endgültig unmöglich wurde und sie aus dem Rennen aussteigen musste.
Weiterlesen ...Lollschied (ots)
Zwischen dem 14.06 und dem 15.06 bis 20:25 Uhr wurden durch einen oder mehrere unbekannte Täter an einem Weg an der B260/K48 bei 56357 Lollschied augenscheinlich Eternit-/Asbestplatten, ein Teppich und Kartonagen abgelegt. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Feststellungen getroffen haben, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei in Montabaur in Verbindung zu setzen. Tel. 02602-9226 0. (Polizei Montabaur)