Am 13. Dezember 2018 jährte sich der Einmarsch amerikanischer Truppen in den Westerwald zum 100. Mal. Im sogenannten „Brückenkopf Koblenz“ – einem Teil der amerikanischen Rheinlandbesetzung nach dem 1. Weltkrieg – waren bis zu 60.000 Mann in über 150 Orten des Westerwaldes stationiert.
Die umfangreiche Sonderausstellung „A Piece of the Rhine“ im Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg ist noch bis zum 28. Juli zu sehen. Sie erzählt vom Waffenstillstand am 11.11.1918 und dem Marsch der Amerikaner zum Rhein, von der Installierung einer Militäradministration, den Veränderungen und Belastungen für die deutsche Bevölkerung in ihren besetzten Dörfern und vom Lebensalltag in den Städten Koblenz, Montabaur und Neuwied, die als Armee- und Divisionshauptquartiere dienten. Mit zahlreichen Originalstücken der US-Besatzungsarmee wird über einen Zeitabschnitt, der politisch und historisch von überregionaler Bedeutung ist, informiert.
Mainz (ots) - Am Morgen des 6. März meldete gegen 05:14 Uhr ein Sicherheitsdienst der Polizei, dass ein Geldautomat in einer Commerzbank-Filiale in der Telegrafenstraße 7 in Bad Neuenahr-Ahrweiler gesprengt worden sei. Eine vorläufige Auswertung der Kameraaufzeichnung ergab Hinweise auf zunächst zwei Täter, die den Geldautomaten aufhebelten und anschließend sprengten.
Die beiden Täter waren maskiert. Während der eine Täter eine dunkelblaue Jacke trug, war der andere komplett schwarz bekleidet. Einer der Täter ist mutmaßlich verletzt. Beide flüchteten mit einem weiß-blauen Roller in unbekannte Richtung.
Der Roller wurde während der intensiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei zu einem späteren Zeitpunkt in der Nähe der Ahr an einem Feldweg gefunden und sichergestellt. Offensichtlich setzten die Täter anschließend ihre Flucht zu Fuß fort.
Vor dem Koblenzer Landgericht beginnt am 12. März der Prozess gegen einen 53-jährigen wegen sexuellen Missbrauchs. Er soll zwischen Januar 2004 und November 2012 in sieben Fällen sexuelle Handlungen an einem Kind vorgenommen haben. Die Tatorte lagen in Urbar, Koblenz und Vallendar. Das Gericht hat insgesamt vier Verhandlungstage angesetzt. Wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz unter anderem in Diez geht ab 11. März der Prozess gegen ihn weiter. Außerdem wird am 18. März der Prozess gegen einen Mann wegen Betrug fortgesetzt. Ein Tatort lag unter anderem in Boden im Westerwald.
Heiligenroth (ots) - Am Dienstag, 05.03.2019 kontrollierte die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz gegen 11:30 Uhr auf der BAB 3, Rastplatz Montabaur, einen aus dem südosteuropäischen Raum stammenden Sattelzug, welcher mit über 11 Tonnen Stückgut beladen auf dem Weg nach England war.
Zunächst stellten die Kontrolleure fest, dass an der Sattelzugmaschine eine falsche Reifengröße montiert war. Dies hatte zur Folge, dass das Fahrzeug schneller fahren konnte, als tatsächlich von dem Fahrtenschreiber aufgezeichnet wurde. Doch die nähere Prüfung der aufgezeichneten Lenkzeiten des Fahrers und der von ihm zurückgelegten Fahrtstrecke ergab weitere Auffälligkeiten.
Da circa 80 Kilometer Wegstreckenaufzeichnung fehlten und der Fahrer hierzu Angaben verweigerte, folgte eine intensive Nachsuche bei einer Fachwerkstatt. Sukzessive mussten Kabelstränge und elektrische Baukomponenten des Fahrtenschreibers geprüft werden. Im Ergebnis bestätigte sich der Verdacht, denn die Kontrolleure fanden letztendlich fachmännisch manipulierte Bauteile. Durch den festgestellten Eingriff in die Gerätetechnik hatte der Fahrer die Möglichkeit, Ruhezeiten im Fahrtenschreiber aufzuzeichnen, obwohl das Fahrzeug tatsächlich gelenkt wurde.
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Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und verändert den Alltag grundlegend. Ob Online-Banking, digitale Behördengänge oder der Videoanruf mit den Enkeln – digitale Kompetenzen sind heute der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Doch nicht jeder findet sich in dieser vernetzten Welt problemlos zurecht. Gerade ältere Menschen fühlen sich oft „abgehängt“. Hier helfen die Digital-Botschafterinnen und -Botschafter in Rheinland-Pfalz, zu denen seit 2018 bereits mehr als 700 Rheinland-Pfälzer ausgebildet worden sind. Sie bauen Berührungsängste ab und erleichtern den Einstieg in die digitale Welt.
Der neu gewählte Kreisvorstand der CDU Westerwald hat im Rahmen einer Videokonferenz seine Arbeit aufgenommen und sich offiziell konstituiert. Damit wurde nach dem jüngsten Kreisparteitag der organisatorische Grundstein für die politische Arbeit der kommenden Jahre gelegt.
An der Spitze des Gremiums steht weiterhin die CDU-Kreisvorsitzende Jenny Groß aus Steinefrenz. Unterstützt wird sie von den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Susanne Görg (Montabaur), Dr. Stephan Krempel (Westerburg), Alexandra Marzi (Helferskirchen) und Gerrit Müller (Rennerod). Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Marvin Kraus aus Nistertal.
Für besondere Aufgabenbereiche wurden zudem Roland Weimer MdL (Wallmerod) als Mitgliederbeauftragter, Daniel Best (Eitelborn) als Schriftführer sowie Paul Hannus (Höhr-Grenzhausen) als Digitalisierungsbeauftragter gewählt.
Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer hat dem Mengerskirchener Bürgermeister Daniel Melchert einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 157.877 Euro im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms zur Neugestaltung des Spielplatzes Kirchstraße und des Kirchenvorplatzes in Waldernbach überreicht.
„Mit dem Projekt Erneuerung Kirchenvorplatz und Spielplatz Kirchstraße haben wir uns in enger Abstimmung mit dem Ortsbeirat Waldernbach und der Steuerungsgruppe der Dorfentwicklung ganz bewusst dazu entschieden, den Ortskern Waldernbachs insgesamt aufzuwerten. Dabei geht es um ein ansprechendes Gesamtbild, um Barrierefreiheit und ganz besonders um die Neugestaltung des Spielplatzes. Dazu wurden im Vorfeld Kinder befragt und deren Ideen sind in die Neugestaltung des Spielplatzes mit einbezogen worden. Hervorzuheben ist außerdem die relativ hohe Förderquote von 85 Prozent der Bruttokosten, denn dies hilft uns, solche Projekte in der aktuellen Zeit überhaupt zu realisieren“, erläuterte Bürgermeister Melchert während der Übergabe.
Erfahrener Pflegemanager aus der Region soll die Weiterentwicklung des Standorts mitgestalten.
Seit dem 01. Oktober übernimmt Pierre Epe die Pflegedirektion und verantwortet als Chief Operating Officer (COO) zugleich den operativen Ablauf innerhalb der Klinik. Mit ihm gewinnt die Fachklinik eine Führungskraft, die das Krankenhaus aus nahezu jeder Perspektive kennt: vom Bett auf der Intensivstation bis zur Betriebsleitung.
Epe arbeitet seit drei Jahrzehnten in der Pflege. Nach mehr als zehn Jahren am Universitätsklinikum Aachen leitete er am Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim die Intensivstation, die Zentrale Notaufnahme und das innerklinische Notfallmanagement. 2022 wechselte er als stellvertretender Pflegedirektor zu den GFO Kliniken Bonn. Zuletzt war er Pflegedirektor des Cellitinnen-Krankenhauses St. Franziskus in Köln-Ehrenfeld. Berufsbegleitend hat er ein Studium im Pflegemanagement mit dem Bachelor of Science abgeschlossen.
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Am Abend des 22.10.2026 führten Beamte der Polizeiinspektion Montabaur intensive Verkehrskontrollen im gesamten Dienstgebiet durch. Dadurch konnten drei verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt und geahndet werden.
Gegen 18:30 Uhr wurde in Welschneudorf ein 27-jähriger Fahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Bad Ems / Nassau kontrolliert, der sein Fahrzeug unter Drogeneinfluss führte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen 23:10 Uhr wurde in Mogendorf ein 43-jähriger E-Scooter Fahrer aus der Verbandsgemeinde Wirges einer Verkehrskontrolle unterzogen, der unter Alkoholeinwirkung stand. Mit ihm wurde ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen 23:55 Uhr wurde in Höhr-Grenzhausen ein 39-jähriger Fahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen kontrolliert, der seinen Pkw unter Drogeneinfluss führte. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Allen drei Verkehrsteilnehmern erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit empfindlichen Bußgeldern. (Polizei Montabaur)
Der Verein erweitert sein Angebot im Kreis Altenkirchen
Seit mehr als 30 Jahren setzt sich der Verein neue arbeit e. V. im Kreis Altenkirchen für Integration und Chancengleichheit ein. Auch in diesem Jahr unterstützt die Westerwald Bank die Arbeit des Vereins mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro. Bei der Scheckübergabe sprachen Yvonne Jostes, Vorständin der Westerwald Bank, und Daniel Becker, Filialleiter in Altenkirchen, mit Geschäftsführerin Stefanie Schneider über die aktuellen Entwicklungen im Verein.
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